Mit hundehassendem (?) Hund zur Hundeschule ?

Hallo miteinander,

nun haben wir unseren Bruno seit zwei Wochen, und es ist nach wie vor ein absoluter Traumhund :smile:))). Er stinkt auch nicht mehr so sehr, musste zwar noch seine Milben loswerden, hat also schon seine eigene Tierarztakte, aber dafür wurde ich auch gut beraten beim Arzt und weiß jetzt, dass wirklich alles sonst okay ist in gesundheitlicher Hinsicht.

Bruno ist ja ein Tierheimhund, hat dort mit anderen Hunden im Rudel gelebt. Er kennt noch keinerlei Befehle, aber wir arbeiten jeden Tag daran. Ein bißchen bockig ist er, wenn er keine Lust hat, aber das sehe ich relativ gelassen, denn das, was im normalen Zusammenleben wichtig ist (Stubenreinheit, nicht an Hausecken markieren, nicht in die Küche gehen), hat sofort problemlos funktioniert.

Natürlich hat er auch ein paar „Macken“. Eine besonders lästige im Alltag ist, dass er bei jedem Hund in Sicht- oder Hörweite wie verrückt bellt, sowohl daheim im Garten (da hat es sich inzwischen gebessert - Erziehung halt *g*), als auch im Auto (sogar beim Vorbeifahren an Hunden rastet er aus !) und auf Spaziergängen. Wir treffen eher selten Hunde, bisher waren diese an der Leine. Schon von weitem hat Bruno sich da so extrem aufgeführt, dass die anderen Hundehalter entweder die Richtung gewechselt haben oder schnell vorbeigegangen sind - keine Chance, die Hunde sich beschnüffeln zu lassen - würde ich als anderer Hundehalter natürlich auch nicht machen.

Nun möchte ich gerne zur Hundeschule, um die Erziehung besser in den Griff zu bekommen. Wegen seines Ausrastens habe ich zunächst mal eine Hundetrainerin gebucht, die nur Einzeltraining anbietet. Auf Dauer aber denke ich, irgendwie muss er ja auch Kontakt zu anderen Hunden haben und lernen, wenigstens gelassen an ihnen vorbeizugehen !

Meine Frage an Euch Experten: Soll ich so lange Einzeltraining machen, bis die Grundbefehle sitzen, oder gibt es bei Hundeschulen die Möglichkeit, so einen Randalierer kontrolliert mit Artgenossen „streiten“ zu lassen ?

Übrigens: Bruno ist ein 2 Jahre alter Spitzmischling, ungefähr kniehoch, eher zierlich.

Danke vorab und schönes WE,

Inselchen

Moien!

Hundeschulen sind doch u. a. gerade dafür da! Wenn du in Hattersheim wohnen würdest - ich würd dir net aus den WEg gehen ;o))

Dein Hund hat halt derzeit keinerlei Sozialverhalten bei anderen Hunde und muss dies lernen. Geh in die Hundeschule und lass dich auch dort beraten.

Wir haben z. B. hier im Haus leider sehr viele - insbesondere die kleinen Kläffer - wo die Hunde nur an der Leine sind und ständig bellen, aber auch nur weil die zu blöd sind um die Hunde mal frei laufen zu lassen , damit sie sich an andere Hunde gewöhnen, zumal bekannt ist, das die meisten Hunde an der Leine kläffen, aber stille sind wenn sie frei sind!

Bernd

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Geh auf jeden Fall in eine Hundeschule!!
Besuch eine, die mit positiver Verstärkung arbeitet und nicht mit Zwang und Bestrafung!!!
Gruppenunterricht in Hundeschulen ist u.a. dafür da, um den Hunden Gehorsam unter Ablenkung beizubringen bzw. den Besitzern zu zeigen, wie sie ihren Hund unter Kontrolle halten können, wenn Ablenkung da ist. Zudem lernt der Hund so ein normales Sozialverhalten.
Wenn er im Tierheim im Rudel gelebt hat, wird er ja im Grunde verträglich sein. Viele Hunde benehmen sich an der Leine extrem und es hat den Anschein, als wären sie anderen Hunden gegenüber Bestien. Ohne Leine sieht das Ganze dann schon ganz anders aus, viele Hunde sind dann friedlich und verträglich!
Aber all das wird man dir in einer guten Hundeschule erklären!
Einzeltraining würde ich nicht machen, da du somit das Problem ja nicht angehst. Übungen wie „Sitz“, „Platz“, „Hier“ usw. kannst du allein zu Hause üben, dafür brauchst du keinen Trainer. Aber um das Problem der Begegnung mit anderen Hunden in den Griff zu bekommen, brauchst du ja gerade andere Hunde um dich herum!
Geh auf die Suche nach einer guten Hundeschule und melde dich dort an!
Viel Spaß!
Galli

Hallo Inselchen,

das wichtigste wurde ja schon gesagt; wollte nur noch anmerken, daß sich viele Hunde an der Leine und in ihrem Revier (Garten, Haus) erst mal dominant/aggressiv gegenüber anderen Hunden verhalten. Meist ist das übrigens ein Rangordnungsproblem. Wenn der Hund mit Sicherheit wüßte, daß Du der Boß bist, würde er Dir die Entscheidung überlassen, wie auf andere Hunde zu reagieren ist. Ich würde also dazu raten, die Einstellung „Naja, manchmal ist er etwas bockig aber im Großen und Ganzen funktioniert es“ abzulegen - sowas deutet der Hund als Nachlässigkeit und mangelnde Führungs-Kompetenzen.
Aber das wird man Dir in der Hundeschule sicher auch erklären. :smile:
Mach Dir bis dahin erst mal keinen Kopf, der Hund ist sicher nicht „aggressiv“ sondern würde, wenn er mit anderen Hunden frei rumlaufen könnte, mit größter Wahrscheinlichkeit an ganz normales Sozialverhalten an den Tag legen. :smile:
Erste Tips:

  • darauf bestehen, daß gegebene Kommandos auch ausgeführt werden
  • kommt ein anderer Hund, die Aufmerksamkeit des Hundes mit einem Kommando auf Dich lenken
  • loben (Leckerchen) bei Gehorsam
  • gern kann ein Leckerchen oder ein Spielzeug anfangs auch an sich das Mittel der Wahl sein, damit der Hund sich Dir zuwendet (nur niemals geben wenn er gerade bellt)
  • sind Leckerchen uninteressant, das normale Essen zuhause reduzieren und das Essen mehr als Belohnungshappen zwischendurch fuer gute Leistungen geben

Viel Spass beim gemeinsamen Lernen wuenscht
Tanja

Hi,

Wir haben z. B. hier im Haus leider sehr viele - insbesondere
die kleinen Kläffer - wo die Hunde nur an der Leine sind und
ständig bellen, aber auch nur weil die zu blöd sind um die
Hunde mal frei laufen zu lassen , damit sie sich an andere
Hunde gewöhnen, zumal bekannt ist, das die meisten Hunde an
der Leine kläffen, aber stille sind wenn sie frei sind!

Vollkommen richtig, was hier Bernd schreibt. Hatte heute wieder so ein ätzendes Erlebnis mit einer Hundehalterin, die sich ein Kontakt zu anderen Hunden nur mit Leine vorstellen kann. Und wenn dann Agressionen aufkommen, dann immer draufhauen - Dummvolk. Wie Bernd oben bereits beschrieb: Wenn ein fremder Hund erscheint, dann mach die Leine los (wenn Du sie überhaupt dran hast). Die Hunde regeln es untereinander am besten. Hundeschule - auf jeden Fall. Es gibt aber gute und schlechte. Ein Indiz: Wenn der Trainer beim Unterricht seinen eigenen Hund dabei hat, dann ist dies ein Zeichen, das er was drauf haben könnte. Packt er seinen Hund weg, vergiß die Schule.

Freibad

Moin Inselchen!

Mit einer guten Hundeschule kann man gar nichts falsch machen. In deinem besonderen Fall würde ich allerdings vorab mit der Hundetrainerin klären, ob nicht evtl. doch vorher einige „Privatstunden“ angebracht sind. Dann kann sie deinen Hund besser kennenlernen und speziell auf euer Problem eingehen. Außerdem wird sie dir Tipps geben können wie du dich in diesen Sitationen richtig verhalten kannst!

Lieben Gruß & viel Erfolg
Manu

Von der Leine lassen
Hallo,

danke für die Tipps, ich werde mal bei der Hundeschule anrufen.

Nur - von der Leine lassen sollte man nur einen Hund, den man im Griff hat, nicht nur im Hinblick auf andere Hunde, sondern auch wegen Spaziergängern, Hasen, Joggern…

Leider hört mein Hund noch nicht annähernd genug auf mich, dass ich das riskieren kann. Da ist noch einiges an Arbeit angesagt.

Trotzdem danke und viele Grüße,

Inselchen

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Moien!

Direkt von der Leine lassen geht natürlich nur be Hunden die er kennt, aber bei anderen Hunden kannst du es auch machen, wenn sie sich ein Bisserl beschnuppert haben - auch wenn sie da noch bellen!

Abgesehen davon hattu den Kläffer ja erst zwei Wochen und auch mit dem Laufen lassen sollte man langsam sein.

Bernd

Hallo

bei der an unseren Hof angegliederten Hundeschule gibt es Stunden für " sozial
Inkompetente Hunde", von uns liebevoll " Gestörtenstunde" genannt. Der Trainer
bietet zuerst eine Stunde einzelunterricht an, mit einem seiner Hunde, um den
Hund erstmal kennenzulernen, dann darf er an der normalen Stunde teilnehmen.
Sollte der Hund sehr sozial Inkompetent sein, gibt es erst mal mehrere
Übungsstunden mit einem Hund vom Trainer.

Ich finde dieses System recht gut, vieleicht findest du ja was ähnliches in
deiner Ecke.

LG

Julia

Hallo zusammen,

Vollkommen richtig, was hier Bernd schreibt.

Ja, ich staune, ist das der Bernd , den ich kannte??

Hatte heute
wieder so ein ätzendes Erlebnis mit einer Hundehalterin, die
sich ein Kontakt zu anderen Hunden nur mit Leine vorstellen
kann. Und wenn dann Agressionen aufkommen, dann immer
draufhauen - Dummvolk.

Wieso läßt Du’s dann soweit kommen? (Falls es Dich nicht persönlich betraf: sorry)
Entweder vorher unterhalten und dann beide losmachen und (nicht vergessen), die Hundehalter sollten bewußt ein Stück von ihrem Hund weggehen, damit sich dominante Hunde nicht auch noch von Ihrem Besitzer bestärkt fühlen.
Oder eben gar kein Kontakt, weil es an der Leine immer unberechenbar wird.

Wenn
ein fremder Hund erscheint, dann mach die Leine los (wenn Du
sie überhaupt dran hast).

Um Himmels Willen, bitte nicht!!! Es war doch von angeleinten Hunden, die begegneten die Rede!

Die Hunde regeln es untereinander am
besten.

Das stimmt zwar grundsätzlich, aber es entscheidet immer noch der Halter des Hundes, ob sein Hund Kontakt haben soll, oder nicht. (Der Hund könnte ja auch krank oder verletzt sein, deswegen muß er ja trotzdem mal raus)

Hundeschule - auf jeden Fall. Es gibt aber gute und
schlechte. Ein Indiz: Wenn der Trainer beim Unterricht seinen
eigenen Hund dabei hat, dann ist dies ein Zeichen, das er was
drauf haben könnte. Packt er seinen Hund weg, vergiß die
Schule.

Auch das sehe ich anders: Wenn ich mich auf meine Gruppe konzentrieren möchte, kann ich nicht auf meinen am Platz abgelegten Hund achten. Meiner hat schon nach kurzer Zeit den Platz als Bestrafung (durch Nichtbeachtung) empfunden. Wenn ich der Gruppe etwas zeigen möchte, oder einer wie oben beschrieben erstmals Kontollierten Sozialkontakt bekommen soll, hole ich ihn, ansonsten sitzt er im Auto, wo er nicht erwartet, daß ich mich um ihn kümmere, und immer weiß, daß ich wieder komme.

Gruß,

Eddy

Hallo Inselchen,

nun haben wir unseren Bruno seit zwei Wochen, und es ist nach
wie vor ein absoluter Traumhund :smile:)))… hat
also schon seine eigene Tierarztakte, aber dafür wurde ich
auch gut beraten beim Arzt und weiß jetzt, dass wirklich alles
sonst okay ist in gesundheitlicher Hinsicht.

Mmh, das kenn ich, aber es ist doch beruhigend, zu wissen, daß erst mal alles in Ordnung ist.

Bruno ist ja ein Tierheimhund, hat dort mit anderen Hunden im
Rudel gelebt. Er kennt noch keinerlei Befehle, aber wir
arbeiten jeden Tag daran. Ein bißchen bockig ist er, wenn er
keine Lust hat, aber das sehe ich relativ gelassen, denn das,
was im normalen Zusammenleben wichtig ist (Stubenreinheit,
nicht an Hausecken markieren, nicht in die Küche gehen), hat
sofort problemlos funktioniert.

Das spricht ja doch dafür, daß er recht kooperativ ist. Wenn Du was Neues üben willst, versuchs doch einzuflechten, wenn er grad Lust hat, und möglichst nicht, wenn er eh grad „bockig“ ist, auch wenn Du da grade mehr Zeit hättest. Dann lernt sichs für alle Beteiligten streßfreier, und der Hund bekommt keine „negative Verstärkung“

Wir treffen eher selten Hunde, bisher
waren diese an der Leine. Schon von weitem hat Bruno sich da
so extrem aufgeführt, dass die anderen Hundehalter entweder
die Richtung gewechselt haben oder schnell vorbeigegangen sind

  • keine Chance, die Hunde sich beschnüffeln zu lassen - würde
    ich als anderer Hundehalter natürlich auch nicht machen.

Solltet ihr auch nicht, das wird ein unberechenbares Chaos. Aber bist Du schon mal auf die Idee gekommen, selber einfach mit deutlichem Leinenruck die Richtung zu wechseln, wenn er mit dem Theater anfängt? Macht er 'n dummes Gesicht und hört auf? Prima, lob ihn und schau Dir an, ob das Gebell beim nächsten Mal später einsetzt, oder er vielleicht sogar erstmal zu Dir schaut, und abwartet, was Du machst. Ist natürlich nicht überall und immer möglich. (Ich kenn das: vor der Arbeit schnell ne Runde drehen, da sind keine Extratouren eingeplant)
Soll auch kein Dauerzustand sein, sonst lernt er ja, daß Du vor anderen Hunden flüchtest, er soll nur erstmal weniger Bellen. wenn Du also mal einen Hund erspähst, den er vielleicht noch nicht gesehen hat, lob ihn kräftig, solange er noch nicht bellt, wenn er wieder anfängt s.o.

Nun möchte ich gerne zur Hundeschule, um die Erziehung besser
in den Griff zu bekommen. Wegen seines Ausrastens habe ich
zunächst mal eine Hundetrainerin gebucht, die nur
Einzeltraining anbietet. Auf Dauer aber denke ich, irgendwie
muss er ja auch Kontakt zu anderen Hunden haben und lernen,
wenigstens gelassen an ihnen vorbeizugehen !

Dazu wäre noch sehr wichtig: Ist Bruno kastriert? reagiert er auf Hündinnen genauso, wie auf Rüden? (Hunde erkennen das auf große Entfernung) Das Geschlecht beeinflußt die Verträglichkeit bei Hunden in viel höherem Maße, als persönliche Vorlieben und Rasse. Hatte er in seinem Rudel im Tierheim keine Probleme? Hatte er dort einen besonderen Freund/Freundin?

Ich meine, das beste wäre, wenn Du versuchst (ev. mit Hilfe der Trainerin) jemanden zu finden, der mit seinem Hund öfter mit Dir zusammen spazieren gehen kann, und der einen Hund hat, der möglichst gut zu Deinem paßt. Falls Bruno nicht kastriert ist wäre eine Hündin ideal, wenn er kastriert ist, lieber ein (ebenfalls kastrierter) Rüde, da dominante Hündinnen, kastrierte Rüden oft nicht als solche akzeptieren. Außerdem sollte er älter sein, das erhöht die Chance, daß er nicht auf einen pubertären Kampf aus ist und daß Bruno ihn als ranghöher akzeptiert. Ungefähr gleiche Größe bzw. gewicht wäre auch gut und wenn Bruno im Tierheim einen speziellen Freund hatte, wäre ein ähnlicher Hund optimal.Wenn ihr Euch das erste mal trefft, laßt sie nicht erst an der Leine Aggressionen aufbauen, sondern besprecht Euch zunächst ohne die Hunde und laßt sie dann los. Ihr dürft dann auf keinen Fall nah zu den Hunden treten, sondern solltet Euch demonstrativ desto mehr Schritte zurückgehen, je „krawalliger“ sie sich begegnen. Sollte es dennoch zu einem Kampf kommen, solltet ihr Euch vorher abgesprochen haben, wann und wie ihr eingreift, außerdem ist es immer besser, wenn man dann zu dritt ist.

Wenn Bruno aber auf diese Art erstmal mit einem Hund auskommt, kann man ja nach und nach versuchen, weitere Kontakte zu knüpfen. Auf jeden Fall aber erst mal immer nur zwei Hunde, falls noch ein dritter dazukommt, lieber erst alle wieder anleinen und mit den Haltern reden. Kommt ein unangeleinter Hund (wenns nicht grad ein Mini-Yorkshire ist) und Flucht oder Kontakt mit dem Halter unmöglich, würde ich auch eher zum Ableinen raten, aber nur im Notfall!

Meine Frage an Euch Experten: Soll ich so lange Einzeltraining
machen, bis die Grundbefehle sitzen, oder gibt es bei
Hundeschulen die Möglichkeit, so einen Randalierer
kontrolliert mit Artgenossen „streiten“ zu lassen ?

Zunächst mal sollte kein Hund streiten dürfen. Er muß lernen, daß Kämpfe unerwünscht sind, zumal er eh grad im "Raufalter"ist und es jetzt am besten lernt. Raufspiele sind natürlich erlaubt, die verlaufen aber sichtbar anders, und meist leise!
Das mit den Grundbefehlen ist zwar wichtig, aber beim Zusammentrefen, Raufen Spielen ist das mit dem Hören ohnehin schwierig und Du kannst ihm nicht den Sozialkontakt verwehren, bis er sich auch aus solchen Situationen abrufen läßt.
Das mit der Hundetrainerin ist sicher erstmal eine gute Idee, in einer Hundeschule mit Gruppenunterricht wäre man auch überfordert, wenn dort keine Einzelstunden mögich sind. das brächte allen Beteiligten nur Frust:
Dir, weil Bruno nur noch randaliert, den anderen Teilnehmern, weil ihre Hunde sich angegriffen fühlen, und der Trainer sich nicht mehr auf sie konzentrieren kann, und Bruno, weil er nur noch auf 180 im Halsband hängt, und nix lernt. Ich würde immer versuchen einen solchen Hund nicht in eine bestehende Gruppe zu integrieren, sonder erst mal alleine und dann langsam mit einem oder zwei anderen Hunden zusammen zu unterrichten.

Übrigens: Bruno ist ein 2 Jahre alter Spitzmischling, ungefähr
kniehoch, eher zierlich.

Ich halte Spitze für sehr gelehrige aber auch selbstbewußte Typen, auch wenn es die Meinung gibt, es gäbe keine rassespezifischen Charaktereigenschaften, denn damit würden wir auch die Rasselisten der Hundeverordnungen und-gesetze akzeptieren.

Gruß,

Eddy