Mit Katern im Urlaub (lang)

Hallo,
ich habe 2 kleine Kater (5 und 6 Monate) und muss/möchte sie Weihnachten mit zu meinen Eltern nehmen. Die Wohnsituation dort sieht so aus, dass es eine Wohn- und eine Schlafetage gibt, das Treppenhaus aber mit einer Tür jeweils abgetrennt ist, die man auch nicht auf lassen kann, weil die kleinen Katzen dann ja zum Hauseingang abhauen könnten. Im Erdgeschoss ist nämlich eine Praxis und da sind kleine Katzen nicht so erwünscht, das Risiko mit der sich ständig öffnenden Haustür wäre auch zu groß. Ich hoffe, dass das halbwegs verständlich erklärt ist…
Also hatte ich gedacht, dass ich sie „nur“ auf der Wohnetage (immerhin knapp 100 qm) lasse, weil die Schlafetage ja nur über das „verschlossene“ Treppenhaus zu erreichen ist. Jetzt kamen von meiner Tante Zweifel, ob das so sinnvoll sei und sie meinte, ich solle meine Kater doch in meinem Zimmer (17 qm, aber recht vollgestellt, wie das nun mal so ist, wenn man ausgezogen ist) lassen, immerhin könnte ich im angrenzenden Bad ja die Katzenklos hinstellen. Ich bin von der Idee gar nicht angetan, weil ich 17 qm, gut 24 mit Bad, für 2 Kater viel zu klein finde, vor allem, wenn das Zimmer noch vollgestellt ist. Außerde m halte ich mich dort fast nur zum Schlafen auf, wenn ich zu Hause bin . Deshalb hatte ich ja an die Wohnetage gedacht. Allerdings würde ich sie dort wohl auch eher über Nacht lassen, weil ich nicht weiß, wie sinnvoll es ist, sie jeden Abend einzufangen und in mein Zimmer zu tragen. Meiner Tante ist das aber mit der Tür zu unsicher, weil sie meint, die Katzen könnten zu schnell entwischen. Das ist mir auch klar, aber wenn man die Tür vorsichtig aufmacht (ist zudem teilverglast, also kann man von aussen sehen, ob da ne kleine Mieze ist oder nicht), dann sollte das doch eigentlich gehen. Geht hier bei meiner Wohnungstür ja auch, aber die wird ja auch nicht so oft geöffnet. Ach ich weiß nicht. Das hat mich jetzt verunsichert. Eigentlich hatte ich mir das recht einfach vorgestellt. Ich fahr mit denen hin, zeig ihnen erstmal nur einen Teil der Wohnetage und am nächsten Tag dann mehr und sehe zu, dass sie nicht ins Treppenhaus kommen.
Was meint ihr anderen Katzenbesitzer?

Hallo,

ich würde die Süßen dann im Zimmer " einsperren " wenn du nicht zu Hause bist.Dann hast du Sicherheit, dass sie nicht durch Die Haustüre entwischen.
Ansonsten wenn du Abends oder Tagsüber da bist lass sie doch in der Wohnetage rum laufen.So kannst du auf sie aufpassen.
Für andere Mitbewohner kannst du ja dann einen Zettel an die Türe hängen, damit sie nicht ausbüxen.
Habe meine Tiger auch immer nur in Küche, Flur und Bad gelassen wenn ich aus dem Haus war.Hätten mir sonst alle „links“ gemacht die Räuber.

Grüßle Marion

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Hallo,

ich/wir haben zwölf Jahre lang zwei reine Hauskatzen gehabt, die ich damals auch wg. Urlaub o.ä. mit zu meinen Eltern geschleppt habe.
Beide Katzen haben mir auf der langen Autofahrt jeweils die Ohren vollgeheult, ohne Quatsch, das hatte mit miauen nichts mehr zu tun. Außerdem haben beide, der eine mehr, der andere weniger, ohne Ende gebrochen. Selbst wenn ich vorher nichts gefüttert habe, hat der eine Kater Schleim herausgewürgt. Anfangs habe ich beide noch gemeinsam in einem Korb transportiert, später bin ich dann auf zwei umgestiegen, da es einfach ekelig war, wenn beide Kater sich gegenseitig vollgespuckt haben. Vom vollgesauten, stinkenden Auto ganz zu schweigen.
Bei meinen Eltern angekommen, hatte ich dann ähnliche Probleme wie Du. Immer aufpassen, dass die Türen zu sind, mangels Kratzbaum haben die beiden sich an der Polstergarnitur meiner Eltern ausgetobt. Die Wohnung war auch nicht katzenfreundlich eingerichtet, d. h. überall steht Deko, Porzellanzierrat oder für Katzen giftige Grünpflanzen herum.
Obwohl meine Eltern die beiden sehr lieb hatten, ließ die Begeisterung dann irgendwann merklich nach. Vorallem, als der eine Kater einmal über den Wohnzimmerschrank spazierte und dabei einen hochwertigen Porzellanleuchter runtergefegt hat.
Mit unserem jetztigen Kater würde ich das nicht mehr machen. Wenn wir mehrere Tage vereisen, kommt er in die Katzenpension. Da fühlt er sich nach kurzer Eingewöhnungsphase wohl und wir können beruhigt unseren (Kurz-)Urlaub antreten.
Ich will Dir Deinen Besuch bei Deinen Eltern nicht madig machen, aber ich würde es mir heute dreimal überlegen, bevor ich mit unserem Kater verreisen würde. Es ist halt kein Hund…

LG
Denise

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Hallo,

von welchem Zeitraum reden wir denn? Meiner Ansicht nach überwiegen hier die Nachteile die Vorteile und eine entspannte Zeit in der Katzenpension bzw. ein Katzensitter wäre die bessere Lösung.

Gruß,

Myriam

Hallo allerseits,

@ Katzensitter sei noch anzumerken, dass man, so man denn keine freundlichen Nachbarn hat, inzwischen durchaus auch professionelle Vermittlungsagenturen in Anspruch nehmen kann - gibt es zumindest in größeren Städten. Einfach einmal bei einem Tierheim in der Nähe nachfragen - die können in der Regel weiterhelfen.

Schnurrige Grüße

=^…^=
Katze

Hallo,
mit den Katzensittern und Tierpensionen habt ihr sicherlich recht, nur leider bin ich als Student nicht in der Lage die zu zahlen. Ich werde Weihnachten mindestens 10 Tage bei meinen Eltern da sein und eine Tierpension kostet hier ca. 15-16 Euro am Tag für 2 Katzen, das ist einfach nicht drin. Das Autofahren geht, bei den einstündigen Fahrten zum Tierheim (der ist eine ist aus dem Tierheim und bekam dort noch Impfungen) wurde nur die ersten 10 Minuten gejammert. Mir wäre eine andere Lösung für die Mäuse auch wohler, aber wie gesagt, geht leider nicht. Da müssen wir alle durch. Einen zweiten Kratzbaum für die Wohnung meiner Eltern gibt es schon, ich glaube, ich muss es einfach ausprobieren.
Vielen Dank für eure Antworten und viele Grüße!