Hallo liebe Experten,
nachdem ich gerade im Gerthsen gelesen habe, daß eine Photodiode und eine LED im Grunde genau das gleiche sind, hat es mich gepackt und ich habe es einmal ausprobiert. Und tatsächlich! Ich habe zwischen den Beinchen einer (transparenten) LED eine Spannung von bis zu 1 Volt erreichen können, wenn ich sie im richtigen Winkel an das Glas meiner 40 Watt - Glühbirne gehalten habe!
Mit der anderen Sorte LED, 5mm rot eingefärbtes Gehäuse, habe ich kein bißchen Spannung messen können, aber mit den transparenten hat es gut funktioniert.
Meine Frage (die habe ich natürlich
kommmt gleich:
Ich wollte mal wissen, ob man mit der LED auch messen kann, wie die Glühbirne im Takt zur Netzfrequenz ihre Helligkeit ändert.
Also habe ich mein Oszilloskop genommen und nachgemessen.
Eine kleine eingestrahlte Brummspannung konnte ich von vorneherein auf dem Oszilloskop ablesen. Aber die war eher gering.
Als ich näher an die Birne kam, wurde einer stabiler, sauberer Sinus sichtbar, der sich auf die „Photospannung“ aufaddierte. Das konnte eigentlich nur die Helligkeitsschwankung der Glühbirne sein! Zum Beweis, ob es keine Induzierte Spannung von irgendwoher war, habe ich die LED durch meine Hand abgedunkelt und sofort wieder Nullspannung erhalten.
Jetzt macht mich nur eines stutzig:
Nach mehrmals nachmessen erhalte ich immer wieder das gleiche Ergebnis:
Die Helligkeitsschwankung hat die Frequenz 100 Hz !
Ich hätte 50 Hz erwartet!
Wo ist der Haken? Oder was mache ich falsch? Ich glaube kaum, daß mein Oszilloskop falsch mißt.
