...mit Näglein besteckt

Hallo!
Ja, ich weiß, nach den „Näglein“ wurde schon gefragt, wurde mir beim Suchen im Internet als archivierter Beitrag angezeigt. Die Frage konnte aber nicht zufriedenstellend beantwortet werden und ich habe etwas dazu gefunden, was vielleicht immer noch von Interesse ist:
„Die Aufklärung für Nägel und Zuwacki finden wir bei George Meister Er hat in seinem Buch „Der Orientalische Kunst- und Lustgärtner“, Dresden 1692, als einer der Ersten Bäume und Sträucher des Orients beschrieben. Dort finden wir neben dem „Zuwacky“ (heute: Tsubakky, Kamelie auf Japanisch) auch den „Nägelbaum auf Ternaten“. Die Nägli, Negeli, Nägelchen, Näglein etc. waren zu seiner Zeit begehrte Handelsware nicht unter der Rubrik Eisenwaren, sondern Spezereien. Der Gewürzbaum (Syzyium aromaticum [L.] Merr. et Perry) wuchs damals nur auf den fünf Inseln der Molukken, die größte davon Ternate mit 9 km Durchmesser. Die Molukken waren das lange nicht erreichte Ziel des mittelalterlichen Gewürzhandels. Die Nägelchen waren die getrockneten, sehr aromatischen Blütendolden der Gewürznelke. Sie haben in der Tat die Form von kleinen handgeschmiedeten Nägeln. Die Bezeichnung Nägeli war im Mittelalter gängig und findet sich auch in alten Backrezepten. Mehr über die Gewürznelke an anderer Stelle. Suchen Sie dort im Index Deutsch nach der Gewürznelke.“
http://www.kamelien.de/baby.htm
Grüßle,
Eva

…Muskaten, die sind süße…
…Weil ich schon mal dabei bin :smile:
Mit Muskaten dürfte die Blüte gemeint sein. Hier viel Interessantes:
http://www.kruenitz1.uni-trier.de/xxx/m/km10752.htm

Gruß,
Eva