...mit oder ohne

Kein Widerspruch. Ich habe mich nur unklar ausgedrückt.

Die Regeln sagen, dass man, wenn das Objekt im Dativ und Akkusativ die gleiche Endung hat, es sich anbietet, die Artikel einfach wegzulassen.

Wenn die Endung jedoch anders ist, sollte das Objekt zweimal genannt werden. Es kann jedoch auch nur einmal genannt werden, das gilt aber als unschön.

Ich jedoch mache Unterschiede zwischen Schreiben und Sprechen.

Wenn ich schreibe, nenne ich das Objekt zweimal. Wenn ich spreche, ziehe ich die Formen zusammen.

Nicolle

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das Ganzkörperzitat?

Was ich an Fritz schätze: seine Kenntnisse, präzise Antworten, kurze Reaktionszeit.
Was ich nicht so geniesse: die oft etwas fast abschätzig belehrenden Seitenhiebe.

Ich schaue hier bei jeder Frage, ob Fritz mitgemischt hat, dann lese ich es. Aber ohne Ironie am falschen Ort wäre mein Genuss noch wesentlich genüsslicher.
Nüt für unguet, sagt man in der Schweiz
Erich

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Ironie und Genuss!
Lieber Erich!

Was ich nicht so geniesse: die oft etwas fast abschätzig belehrenden Seitenhiebe.

Dass ich „abschätzig belehrende Seitenhiebe“ verteile, beruht auf einem lang gepflegten Missverständnis! Es gibt eine Reihe von Leuten, die an dieser Pflege mitwirken. Völlig zu Unrecht.

Aber ohne Ironie am falschen Ort wäre mein Genuss noch wesentlich genüsslicher.

Ich glaube nicht, dass meine Randbemerkungen „Ironie am falschen Ort“ sind. Da wo ich Ironie einsetze, die oft nicht einmal erkannt wird, da passt sie und gehört sie hin.

Nüt für unguet, sagt man in der Schweiz

Mag ich grad so sehen und sagen!

Gruß Fritz

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Aber abgesehen davon vermag
ich nicht nachzuvollziehen, wie
man es als einen Versuch der Analpenetration des
germaistisch-pädagogischen Kollegiums
beschreiben kann, wenn
man sich eines korrekten sprachlichen
Ausdrucks befleißigt.

hallo fritz,

wie hast du dir denn die penetration vorgestellt? mit einer matheaufgabe wirst du den springbrunnen des grammatikalischen wissens nicht beeindrucken. ein satz, dessen korrektheit in form, ausdruck, inhalt und grammatik unzweifelhaft ist, dient nicht nur einer guten note…
…und vor allen laut geaeussert, was am korrektesten ist, erst recht nicht.
aber wie gesagt, nicht jeder merkt, wenn er penetriert.

mfg:smile:
rene

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Wie schön!

das tust du sicherlich nicht, zumindestens bei mir nicht!

Mein lieber Nemo, das freut mich zu lesen!
Und auch deinen weiteren Ausführungen zuzustimmen, ist für mich einfach.
Nur bei der Email, sehe ich einen Unterschied in unseren Auffassungen - abgesehen von dem Unterschied, dass ich hier als die Person auftrete, die ich bin, also mit Namen und Bild, während du dich weithingehend hinter dem alten Odysseustrick verbrigst.

Kommen wir zum Schluß zur Email!
Bei der Email habe, ich wenigstens, das Gefühl, dem Empfänger viel näher zu sein, als beim Schreiben eines Briefes!

Ich empfinde es eher umgekehrt. Eine Email ist für mich dazu da, Informationen schnell und konzis weiterzugeben.

weil man ähnlich wie beim Chatten,

Chatten ist nun etwas, was ich gar nicht kann. Mir geht es da zu schnell und oberflächlich zu; ich komme nicht mit. Ich brauche Zeit, um die Mitteilungen zu lesen und zu verstehen; und noch mehr Zeit, um meine Antworten zu bedenken, zu formulieren und zu schreiben.

Eine Email is kein Brief

Für mich gibt es zweierlei Emails. Einmal die oben genannten; so sind auch meist meine Artikel im Forum hier.

Emoticons, derer du dich, wie man sieht, ja auch nicht ganz enthalten kannst. :wink:

Das habe ich angenommen, weil man mich schon zu oft fehlverstanden und missinterpretiert hat.

Daneben aber schreibe ich viele Briefe - und ich meine wirkliche Briefe- , die ich aber per Email verschicke. Und diese sind geschrieben, wie ich früher handschriftliche Briefe schrieb. An manchem dieser Briefe schreibe ich mehrere Tage.
PC und Email sind in diesem Zusammenhang nur Hilfswerkzeuge, weil z.B. meine Handschrift auch für mich kaum noch lesbar ist; und weil es nicht zwei Tage, sondern nur Sekundenbruchteile dauert, bis mein „Brief“ - übrigens von lateinisch breve = kurz, also Kurzmitteilung - den Empfänger erreicht.

Das hier müsste eigentlich nicht als Artikel, sondern als Brief verstanden werden, der nur an dich geht, ohne dass x-beliebig viele und andere mitlesen. Aber da wir uns in einem Forum befinden, geht das in Ordnung.

Ich grüße dich herzlich!
Fritz

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Ach geh, Plapperer! owT
FR

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Hallo Fritz!

Da wir uns weitgehend verstanden haben, nur noch ein paar kurze Anmerkungen.

Nur bei der Email, sehe ich einen Unterschied in unseren
Auffassungen - abgesehen von dem Unterschied, dass ich hier
als die Person auftrete, die ich bin, also mit Namen und Bild,
während du dich weithingehend hinter dem alten Odysseustrick
verbrigst.

Wenn du chatten würdest, würdest du merken, dass es einfach zu viele
Zyklopen, oder auch Zyklopinnen im Net gibt. :wink:
Man ist halt, zumindest solange man bestimmte Streiche im Chat nicht vermeidet, vor Verfolgungen nie ganz sicher. Und die meisten Chats, sind Dörfer, es wird hinten herum getratscht, dass sich die Balken biegen. Insofern ist es einfach besser, ein Niemand zu sein.
Wobei die Geheimhaltung der eigenen Identität bei der heutigen „Orwellschen Big Brother“- Gesellschaft, sowieso schon fast unmöglich ist. So hat mir vor kurzem jemand, der ich das nicht übel nehme, allein auf Grund meiner Telefonnummer, meine komplette Anschrift und auch gleich meine Handynummer genannt. Eine Auskunft, für die du früher sämtliche Telefonbücher, zumindest des Kohlenpotts komplett durchlesen musstest.

Chatten im übrigen, ist eben Plaudern, Quatschen, neudeutsch Smalltalk, niemand wird da von dir erwarten, dass du dir deine Antworten lange überlegst.

Und ähnlich sehe ich das mit der Email, mit manchen Leuten plaudere ich eben, andererseits gibt es natürlich auch Emails in denen ich mir zumindest Mühe gebe, mich ordentlich und regelgerecht auszudrücken.

Mit freundlichen Grüßen,

Rainer. (alias Nemo)

Hallo Jens

Der Duden schreibt uns hier eigentlich eine ganz eindeutige Regelung vor: „Stehen mehrere Präpositionen vor einem Nomen, die einen unterschiedlichen Kasus verlangen, so richtet sich die Kasuszuweisung für das Nomen nach der letzten (also in diedem Fall der zweiten )Präposition.“

Sebastian