Guten Tag!
Eine Frage an Leute, die gerne und schon länger mit Federhalter und schwarzer Tinte schreiben: Ich möchte diese Liebhaberei aus Jugendtagen wieder beleben (mit Federhalter und Standardpatronen brilliant schwarz P. 4001), habe aber ungute Erinnerungen aus DDR Zeit, einerseits daß die Tinte das Papier nach einiger Zeit durchfärbte (hinten rötlich) und andererseits brachen mir damals mehrere Federn, was aber vielleicht ohne Zusammenhang geschah. Läuft es heute, im Wortsinne, besser?
Und, bei der Gelegenheit: Wartet man zur Pflege, meines Wissens nur mit warmen Wasser, bis zur Verstopfung mit den Pigmenten oder empfiehlt sich vorbeugendes Handeln?
Mit Dank und besten Grüßen!
PS Hat mit Schule, Uni oder Chemie wenig zu tun, eher Alltagskultur und deshalb hier „gelandet“.
Hallo,
Läuft es heute, im
Wortsinne, besser?
Ich habe mir vor einiger Zeit (wieder mal) schwarze Patronen gekauft. Mein subjektiver Eindruck: Der Füller verklebt schneller. Diesen Eindruck hatte ich jedesmal, wenn ich schwarz geschrieben habe.
Ich schreibe jetzt wieder königsblau.
Gruß
Jörg Zabel
Servus,
die von Dir beschriebenen Phänomene gabs in den gebrauchten Bundesländern nicht; eben öfter mal gespaltene Federn bei allzu eifrigem Druck in den Händen von Grundschülern.
Hatte wohl mit dem Material (einfache Stahlfedern, faseriges Holzpapier) zu tun; in der Tat gibt es ein sehr weites Spektrum von Federn, probier ein bissel aus, was Dir zusagt. Beiläufig macht die Feder auch den größten Teil der Preisunterschiede bei Füllfederhaltern aus.
Schöner als mit Patronen gehts mit Kolbenfüllern; u.a. deswegen, weil der Kolben in beide Richtungen wirkt, d.h. man kann bei jedem Füllen den Tintenkanal und die Feder mit Tinte spülen. Damit der frisch gefüllte Füller nicht kleckst, ist Löschpapier und/oder ein geeignetes Leder nützlich.
Es gibt Klassiker unter den Tinten, die beim längeren Liegenlassen des Füllfederhalters zum Eintrocknen und Verstopfen neigen - mit den „Allerweltstinten“ z.B. Pelikan keinerlei Probleme.
Um übrigens dem „Osten“ die Ehre zu lassen: Obwohl der kaum zum flüssigen Schreiben längerer Passagen taugt, sondern bloß für Kalligrafisches, ist mein zweitliebster „Federhalter“ einer, der in Lauscha oder Umgebung aus einem Stück vor der Lampe ganz aus Glas gefertigt ist; das Tintenreservoir sind feine, leicht spiralig angeordnete Riefen am Kopf. Das Schreiben mit dem feinen Glasköpfchen ist haptisch sehr angenehm.
Schöne Grüße
MM
Hallo Martin,
danke für die ermutigenden Hinweise!
feine, leicht spiralig angeordnete Riefen am Kopf. Das
Schreiben mit dem feinen Glasköpfchen ist haptisch sehr
angenehm.
Kenne ich noch; muß rund 40 Jahre her sein. Ach Gottchen 
Gruß!
Hallo Jörg,
danke für den Hinweis! Waren es P.Patronen 4001 brilliant schwarz?
Gruß!
Hallo,
Waren es P.Patronen 4001 brilliant
schwarz?
Gute Frage!
Ich glaube ja. Sicher bin ich nicht …
Gruß
Jörg Zabel
Hallo & ergänzend der Hinweis nach zirka 20 Patronen, daß sich keinerlei Problem eingestellt hat - bei einem M-Gerät aus Stahl übrigens. Gruß!