Hallo,
im Forum „Job & Karriere“ wurde ein Arbeitszeugnis schon als Verriss bewertet. Kurze Zusammenfassung:
Der AG (Zeitarbeitsfirma) hat das Zeugnis nach über 6 Monaten und 3 Anrufen geschickt. Die Firma, an die Herr X verliehen wurde war mit dessen Leistungen zufrieden. Also kann man davon ausgehen, dass es ein Rachezeugnis ist weil Herr X das Weiterbeschäftigungsangebot nicht angenommen hat. Außerdem gab es während der Beschäftigungszeit Schwierigkeiten mit Urlaubsabrechnungen etc. Die Aufgaben wurden so definiert, als ob der AN nie eigenverantwortlich gearbeitet hätte, was nicht der Wahrheit entspricht. Und das gesamte Zeugnis mit den Formulierungen ergibt eine 3-4 obwohl die Firmen an die er verliehen wurde mit seinen Leistungen komplett zufrieden waren. Außerdem wurde das Zeugnis unterschrieben mit dem Datum des letzten Arbeitstages, also über 6 Monate her. Wenn man es so abgibt sieht es doch für den neuen AG so aus, als ob man absichtlich ein schlechtes Zeugnis zurück gehalten hat.
Meine Fragen:
- wie kann man eine Richtigstellung des Zeugnisses erreichen, v.a. mit fairer Benotung?
- Macht da ein Gang zum Arbeitsgericht Sinn und wenn ja wie kann ein AN beweisen, dass das Zeugnis nicht seinen Leistungen entspricht?
Ein schlechtes Arbeitszeugnis würde für den AN bedeuten, dass er evtl. die befristete Stelle beim neuen AG nicht verlängert bekommt, d.h. es ist sehr wichtig, dass er ein gutes realisitisches Zeugnis bekommt.
Danke im voraus
Grüße
Jessica

