Hallo, ich habe folgende Frage. Ich muss bei mir eine Wasserleitung in der Garage reparieren, nix dolles, deswegen will ich mir auch die Handwerkerkosten sparen. Ist ein Kupferrohr mit ca. 12mm Durchmesser. Jetzt hatte ich mir so einen Propangasbrenner im Baumarkt geholt, der laut aufschrift eine Temperatur von 730° erreicht, dazu Kupferlot welches ebenfalls bei 730° fliessen soll. Leider bekomme ich mit dem Brenner das Lot nicht zum Fliessen.
Ein Arbeitskollege sagte, dass man Kupfer auch durchaus mit einem anderen Lot löten kann. Da gäbe es so eine Art von (Elektronik?)-lot mit einen Flußmittel in der Mitte. Kann jemand etwas dazu sagen oder mir sagen was man für ein Lot nehmen kann, welches ich mit meinem Brenner verarbeitet bekomme?
Hallo, benutze Weichlot Pb60Sn40 und Flussmittel. Zuerst mit Schmiergelpapier reinigen, oxydationen entfernen etc. Vorsicht, zuerst die Rohre heizen, aber nicht das Kupfer zu heiss brennen lassen, dann das Lot fliessen lassen. Fachhaendler werden dir noch mehr Arbeitsmittel raten. Dazu braucht man aber eine Erfahrung, Loeten ist nicht so einfach wie es aussieht. Ich wuerde raten, Schraubverbindungen zu benutzen, falls genug Platz ist fuer Gabelschluessel etc zu benutzen.
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Wenn man es richtig macht, Lot wird gar nicht oder kaum in Kontakt mit Wasser kommen. Mit bleifreies Lot zu loeten ist viel schwieriger, auch fuer Handwerker eine Aufforderung. Den Fehler die Laie machen sind zwei>1. die Rohre werden zu sehr geheizt, kein Lot haftet auf die Dauer. 2. Zu viel Lot wird benutzt und zu lange geheizt, Troepfen des Lots gelangen in dem Kreislauf des Wassers, mit der Gefahr das bald alle Kugelhaehne etc. zerstoert werden. Ich bestehe darauf, benutze nur Schraubverbindungen. Im Nu und in 5 Minuten ist alles fertig.
Ich auch, aber die Frage ist, warum platzt die Verbindung auf und tropft so haesslich? Loderunner hat es geloetet, obwohl er nie in seinem Leben einen Brenner in der Hand hatte. Das stand aber in keiner InternetSeite. hahaha
eine Temperatur von 730° erreicht, dazu Kupferlot welches
ebenfalls bei 730° fliessen soll. Leider bekomme ich mit dem
Brenner das Lot nicht zum Fliessen.
Ein Arbeitskollege sagte, dass man Kupfer auch durchaus mit
einem anderen Lot löten kann. Da gäbe es so eine Art von
(Elektronik?)-lot mit einen Flußmittel in der Mitte. Kann
jemand etwas dazu sagen oder mir sagen was man für ein Lot
nehmen kann, welches ich mit meinem Brenner verarbeitet
bekomme?
geh nochmal in den Baumarkt und hol dir Sanitärlot inkl. dem dazugehörigem Flußmittel. In der Nähe dieser Artikel solltest du auch Stahlwolle um die Lötstelle zu reinigen finden.5-10 Euro sollten hierfür genügen.
Jetzt zum löten:
Verbindungen müssen Metallisch rein sein (Stahlwolle).
Es sollte sich kein Restwasser in der Leitung befinden.
Pinsle die Lötstelle großzügig mit dem Flußmittel ein.
Erhitze die Lötstelle vorsichtig! (es darf nicht zu heiss werden sonst verbrennt das Flussmittel).
Tupfe während des erhitzens mit dem Lot mehrmals an die Lötstelle,so kannst du am ehesten erkennen ob die Schmelztemp.des Lotes schon erreicht ist.
Ich auch, aber die Frage ist, warum platzt die Verbindung auf
und tropft so haesslich? Loderunner hat es geloetet, obwohl er
nie in seinem Leben einen Brenner in der Hand hatte. Das stand
aber in keiner InternetSeite. hahaha
Wo sollte das auch stehen? Unter ‚Märchen‘? Ich habe vor über 10 Jahren einen Raum mit Anschlüssen für WC, Waschbecken und Waschmaschine mittels Kupferrohren eingerichtet. Ebenso neue Leitungen in der Küche, in einem Badezimmer und für einen Außenanschluss. Bislang tropft da nichts. Cyberdust hat aber offensichtlich noch nie eine Lötlampe gesehen, sonst wüsste er, wie einfach das geht - würde vielleicht sogar er schaffen.
Obwohl, wenn ich recht drüber nachdenke, was er damals über Bohrhämmer berichtet hat…
Ich frage mich allerdings, warum er hier immer wieder bei völliger Ahnungslosigkeit mit dem Brustton der Überzeugung derartigen Unsinn von sich gibt. Ist das irgendwie Geltungssucht oder will er gar irgendwem eine Streich spielen? Ich weiß es wirklich nicht.
Das Lot, was Du hast, ist sozusagen Hartlot, das geht theoretisch auch, aber wohl erst ab 736° , wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Allerdings wird das Rohr durch die Wärmeableitung niemals so heiss, wie die Flamme. Damit hast Du keine Chance, das hartlöten geht am besten mit einer Azetylen-Sauerstoff-Flamme.
Was Du machen musst, ist weichlöten, also das übliche Lötverfahren für solche Kupferrohre.
Es wurde ja schon einiges dazu geschrieben,
also nochmal einfach Klartext:
Im Rohr darf kein Wasser sein,
Rohr und Verbindungsstück metallisch blank reinigen. Keine alten , vergammelten Fittings benutzen.
Lötflächen mit der Lötpaste bestreichen, zusammenstecken, mit dem Brenner erwärmen.
Du wirst dann sehen, dass die Lötpaste erstmal wie kocht, dann bilden sich ganz kleine Zinnkügelchen, bei weiterer Erwärmung schmelzen die dann zu einer Schicht zusammen.
Das ist genau der richtige Augenblick, dann Brenner weg, und das Lötzinn an den Spalt tupfen.
Wenn Du alles richtig gemacht hast, fliesst das sofort in die Naht hinein.
Dann noch gründlich 2 x mit einem sauberen, feuchten Lappen die Reste des Flussmittels abwischen, das ist sehr wichtig,
weil das aggressive Zeug das Kupferrohr gern anfrisst.
So wirst Du Erfolg haben.
Grüße, Steffen!
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