Das ist eigentlich eine sehr individuelle Angelegenheit und immer auch abhängig von Deinen Anforderungen.
Kurz:
Nummernkreise für bestimmte Belegarten sind häufig sinnvoll:
Belegart = Nummernkreis
Angebot = 80xxxx
Auftrag = 50xxxx
Rechnung = 20xxxx
Übernahme = 91xxxx
wobei xxxx hochgezählt wird.
Du könntest jetzt z.B. bestehende Belege mit 91 und xxxx = frühere Auftragsnummer in Dein neues Programm übernehmen.
Somit hast Du alte und neue Belege sauber getrennt.
Und jetzt noch ein wenig Allgemeines:
In der Regel unterstützen Warenwirtschaftssysteme sog. Nummernkreise. Jetzt muss man zuerst einmal studieren, welche Nummernkreiskonzepte Dein Warenwirtschaftssystem unterstützt.
Einfach ab einer bestimmten Zahl hochzählen dürfte die einfachste und unkomplizierteste Variante darstellen. Dadurch erhältst Du einen einfachen „künstlichen Schlüssel“ für alle Belege. Jede Erweiterung der Auftrags- oder Belegnummer mit einem „natürlichen“ Attribut, wie z.B. Postleitzahl, Datum, Kundennummer o.ä. birgt Gefahren und man muss genau überlegen, wo die Grenzen solcher Konzepte sind.
Ggf. kannst Du eine Regel hinterlegen, um eindeutige Beleg- oder Auftragsnummern zu vergeben. Dies wären dann sog. dynamische Nummernkreise.
Auch, wenn das Programm keine dynamischen Nummernkreise oder Bildungsregeln für Nummernkreise untersützt, kannst Du die Beleg- oder Auftragsnummer ja durch selbst auferlegte Regelungen errechnen. Voraussetzung hierfür, dass Du Beleg- bzw. Auftragsnummer von Hand editieren kannst:
Mögliche dyn. Regelungen könnten dann sein:
‚200‘ +
‚300‘ + ’ +
…
MfG Frank
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