Hallo,
ich hab da ein Problem, was sich Vordergründig banal anhört, aber ich denke jeder Selbstständige im Handel wird das kennen.
Wo und wie finde ich fähige und arbeitswillige Mitarbeiter?
Vom Arbeitsamt kamen bis jetzt nur Leute die eigendlich gar nicht arbeiten wollten. Auf freie Anzeigen meldeten sich Leute die entweder am absoluten NICHTS standen oder direkt Forderungen von schon schier unverschämter Höhe hatten. Die Leute die ich angelernt habe, haben sich mehr oder minder direkt nach der Probezeit (zu vor waren es echte Verkäufergenies)selber ins Aus katapultiert.
Fällt euch etwas ein???
Schöne Grüße,
Chris
Hi Chris,
als ehemalige Arbeitsvermittlerin einer kommunalen Beschäftigunsgesellschaft würde ich dir den Tipp geben, dass du in Beschäftigunsgesellschaften die auch gemeinnützige Arbeitsvermittlung betreiben nach MA fragt.
Die Vermittlung ist kostenlos und die MA sind bereits den Vermittlern bekannt oder arbeiten in einer der Maßnahmen bei der Beschäftigungsgesellschaft. Zu Teil erhälts du auch Zuschüsse für diese MA.
Die Adressen erhälts du bei der Bürgerinformation der Stadt oder auch bei der BA.
Viel Glück
Sadi
als ehemalige Arbeitsvermittlerin einer kommunalen
Beschäftigunsgesellschaft würde ich dir den Tipp geben, dass
du in Beschäftigunsgesellschaften die auch gemeinnützige
Arbeitsvermittlung betreiben nach MA fragt.Die Vermittlung ist kostenlos und die MA sind bereits den
Vermittlern bekannt oder arbeiten in einer der Maßnahmen bei
der Beschäftigungsgesellschaft. Zu Teil erhälts du auch
Zuschüsse für diese MA.
Dank Dir Sadi,
und da passiert es dann auch nicht, daß mir Mitarbeiter angeboten werden die z.B. keinen Führerschein haben, kommt im Außendienst nicht so gut. Oder daß wenn ich jemanden für HH suche sich jemand aus Dortmund bewirbt?
Wie läuft das denn überregional? Kann ich zu meinem hier ansässigen Vermittler gehen und für eine andere Region jemanden suchen?
Viele Grüße,
Chris
Dank Dir Sadi,
und da passiert es dann auch nicht, daß mir Mitarbeiter
angeboten werden die z.B. keinen Führerschein haben, kommt im
Außendienst nicht so gut. Oder daß wenn ich jemanden für HH
suche sich jemand aus Dortmund bewirbt?
Wie läuft das denn überregional? Kann ich zu meinem hier
ansässigen Vermittler gehen und für eine andere Region
jemanden suchen?
Viele Grüße,
Chris
Hallo Chris,
eine kurze Frage. Was hast du dagegen, wenn sich jemand aus Dortmund für Hamburg bewirbt? Es gibt schließlich die Möglichkeit des Umzuges. Einige Bewerber sind sicherlich so flexibel, dass sie für einen Job einen Umzug in Kauf nehmen.
Gruß
Phoebe
Hallo Chris,
*g* irgendwie hatten wir so ein ähnliches Problem vor kurzem schonmal. Da suchte auch jemand händeringend Leute. Scheint also ein echtes Problem zu sein.
@Arbeitsamt: Bei aller Vernunft und allem guten Willen. Meine ganz persönliche Erfahrung ist die, dass der einzelne Berater doch eher überfordert ist mit der Masse seiner „Kunden“. Sprich, er kann sich gar nicht richtig informieren, was dieserjene Mensch nun a) vorher getan hat und b) nun aktuell tun könnte. Trotzdem versucht er natürlich zu vermitteln und seinem Kunden zumindest halbwegs passende Angebote zu unterbreiten. Nun muss sich ja - aus verständlichen Gründen - der Arbeitslose darauf bewerben ob er will oder nicht. Naja, und weil der vielleicht von seinem Berater schon einige „Muss-Bewerbungen“ bekommen hat (obwohl er vielleicht schon im Vorfeld absehen konnte, dass diese Bewerbung für ihn nicht sinnvoll ist) wird er sich vielleicht bei der 101.ten eher unmotiviert bewerben. Natürlich kann das ganz anders aussehen, dass der Berater seinem Kunden just das Stellenangebot unterbreiten kann, was 100% passt. Aber das ist leider der eher seltene Fall.
@Probezeit: Du schriebest ja, dass sich sehr viele Deiner Mitarbeiter kurz nach oder noch während der Probezeit „ins Aus“ katapultiert haben. Ich bin überzeugt, dass es dafür gute Gründe gibt. Trotzdem glaube ich nicht, dass sich der tolle Hecht vom Vorstellungsgespräch und den ersten 2 Monaten plötzlich in ne faule Lusche verwandelt.
Um das vielleicht in Zukunft zu vermeiden kannst Du ja Deine persönliche Checkliste machen, damit Du all die Punkte, die Dir bei nem Bewerber wichtig sind, im Vorstellungsgespräch (oder in nem Vorab-Telefonat?) abklärst. Darunter fällt für mich zum Bleistift der Führerschein bei nem Aussendienstler, aber auch persönliche Fähigkeiten etc. (was eben wichtig ist für Job und Zusammenarbeit).
Und dann noch eine Sache: Hör auch ein wenig auf Deinen Bauch beim Einstellungsgespräch. Vielleicht ist Dir der Kerl, der angeblich alles kann und weiss unglaublich unsympathisch? Oder Du hast bei dem, der eigentlich perfekt qualifiziert wäre einfach ein „dummes Gefühl“? Oder Du findest den objektiv drittbesten irgendwie am besten motiviert und am vernünftigsten?
Eventuell kannst Du ja auch einen Tag (oder ein paar Tage) Probearbeit vereinbaren?
@räumliche Entfernung: Da würd ich mir keinen Kopp machen. Entweder der Bewerber schreibt eh in seine Bewerbung rein, dass ihm der Umzug nix ausmacht/aus persönlichen Gründen sehr genehm wäre. Tut er das nicht, würd ich einfach mal ein telefonisches Vorstellungsgespräch vereinbaren und im Rahmen dessen versuchen seine Umzugsbereitschaft rauszukriegen.
Aber um Deine Frage zu beantworten *fg*
Wo und wie finde ich fähige und arbeitswillige Mitarbeiter?
Bzw. dieselbe rumzudrehen. Der übliche fähige und arbeitswillige Mitarbeiter sucht beim Arbeitsamt (Berater und diese komische Internetseite), in der mehr oder weniger lokalen Zeitung, in Internetausgaben von Zeitungen, bei den einschlägigen Internetbörsen, auf der Homepage interessanter Firmen, initiativ übers Telefonbuch/Internet, über Freunde und Bekannte. Ich bin fast sicher, dass sich viele dieser Punkte für Dich ohne den ganz grossen (finanziellen) Aufwand erledigen lassen.
Aber wie auch immer - bei der Auswahl der Kandidaten sowie der Sichtung „unmöglicher“ Bewerbungen hilft Dir fast nix. Ha! doch, eben fällt mir noch was ein: natürlich könntest Du auch an einen Personalvermittler herantreten. Da zahlst Du zwar mehr oder weniger viel Kohle für, dafür werden die Bewerbungen „vorgefiltert“ und Du musst nur noch zwischen den aussichtsreichsten Kandidaten auswählen… Der Haken ist: die letzendliche Entscheidung, ob der Mitarbeiter wirklich „passt“ nimmt Dir immer noch keiner ab und ein gewisses Risiko bleibt.
Trotzdem viel Erfolg bei der Suche
Petzi
Sorry konnte nicht anworten
Moin Chris,
leider war mein Router tod und einen neuen habe ich erst heute erhalten.
Zu deiner Fragen:
Also wenn du in HH leute suchtst, dann wende dich mal an:
http://www.chance-hamburg.de/
http://www.hamburger-arbeit.de/
das sind 2 Beschäftigungsgesellschaften (BG), die nicht direkt mit der BA zu tun haben, sondern Arbeitslose für den Arbeitsmarkt fit machen und auch vermittlen.
Ich würde ein Anforderungsprofil für deine Vakanz erstellen und diese den BG´s senden.
Überregional arbeiten diese BG´s leider nicht, aber du kannst per google bundesweite BG suchen und denen deine Anliegen zusenden.
Welche stelle hats du zu vergeben? denn ich kenne eine BWL´lerin die einen Jobeinstieg sucht und auch umziehen würde.
gruß Sadi
Hallo Phoebe,
im Prinzip habe ich nix dagegen, nur habe ich die noch nicht als Bewerber gehabt. Dazu muß ich sagen, daß es sich um eine Vertriebstelle im Außendienst handelt.
Viele Grüße,
Chris
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Sadi,
besten Dank für die Links!
Ich suche motivierte Verkäufer für den regionalen Außendienst.
Viele Grüße,
Chris
Hallo Petzi,
hab erstmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
@Probezeit: Du schriebest ja, dass sich sehr viele Deiner
Mitarbeiter kurz nach oder noch während der Probezeit „ins
Aus“ katapultiert haben. Ich bin überzeugt, dass es dafür gute
Gründe gibt. Trotzdem glaube ich nicht, dass sich der tolle
Hecht vom Vorstellungsgespräch und den ersten 2 Monaten
plötzlich in ne faule Lusche verwandelt.
Nunja, ich habe wie gesagt das Gefühl, daß zu mindest einige nichts mehr, oder auf jeden Fall nicht mehr soviel getan haben.
Es mag aber auch am finanziellen gelegen haben. Wobei sich da doch leider keine allgemeine perfekte Lösung finden lassen wird.
Ich habe das so geregelt gehabt, daß in den ersten 3 Monaten ein kleines Fixum und eine pauschale Unkostenbeteiligung dem „Neuankömmling“ sicher war und dann bekam er eine recht hohe Provision für die Abgeschlossenen Verkäufe. Mit bestehen der Probezeit hat der Mitarbeiter das Fixum deutlich erhöht bekommen (gemessen an den Umsätzen der Probezeit) jedoch in Verrechnung der Provisionen.
@Probearbeit vereinbaren?
Wie? Wenn die Neuanfänger erstmal min. 2 Wochen Schulung benötigt um das Basiswissen zu erlangen um auch bei Kunden sicheren Stand zu haben oder sich in eine „Scheinwirklichkeit“ zu begeben??
Oder man müßte Leute vom Fach nehemen, die, so habe ich die Erfahrung gemacht, leider schon sehr durch ihren vorherigen Arbeitgeber geprägt sind (negativ).
Viele Grüße,
Chris
Hallo Chris,
Hecht vom Vorstellungsgespräch und den ersten 2 Monaten
plötzlich in ne faule Lusche verwandelt.Nunja, ich habe wie gesagt das Gefühl, daß zu mindest einige
nichts mehr, oder auf jeden Fall nicht mehr soviel getan
haben.
*grins* Was ja bis zu nem gewissen Grad auch verständlich ist
Oder wie war das mit den neuen, besonders gut fegenden Besen *fg* Trotzdem scheint mir natürlich Dein System mit Fixum plus Provision diesbezüglich eher unterstützend zu wirken. Wobei — die Sache mit der Provision ist ja immer so ne Sache, die soll ja einerseits motivieren aber andererseits kann das auch ziemlich auswachsen. So geschehen in einem Möbelhaus in E. bei U. Klein-Petzi und Klein-H. gehen einkaufen. Regalsystem für Klein-Petzi. Dazu muss man sagen, dass das Regalsystem aus vielen Platten, Verbindungsstücken etc. bestand. So, nun hatten sich Klein-Petzi und Klein-H. schon überlegt was gekauft werden soll, aber da es irgendeine Sorte Platten nicht gab, musste eben vor Ort fix umgeplant werden. Da wir aber wussten, dass wir ne Menge kaufen, rückten wir dort schon mit nem Einkaufswagen an. Sage und schreibe 4 Verkäufer stürzten sich auf uns, die wir mit den Worten „danke, wir wissen schon Bescheid, müssen nur noch umplanen“ loswerden wollten. Bei dreien gelang das, beim vierten nicht. Der postierte sich nämlich hinter unserem Wagen, zeichnete jedes Stück, das wir aus dem Regal genommen haben ab. Naja, aber da Klein-Petzi und Klein-H. sehr unentschlossen waren, flogen die Sachen in den Wagen rein, aus dem Wagen raus. Am Ende waren wir alle drei derart genervt, dass Klein-Petzi, dem netten Herrn Unterschreiber gesagt hat, dass sie ihn ja alles abzeichnen lässt wenn er nur endlich aufhört im Weg rumzustehen. Wie gesagt, ich hatte viel Verständnis für den Herren und freue mich auch immer sehr über eine Beratung. Aber halt nur, wenn ich den Eindruck habe, dass es hauptsächlich um die Beratung und nur nebensächlich um die Provision geht (NB: ob der Verkäufer das vielleicht gaaaanz anderes sieht ist mir gaaaanz wurscht *fg*) Ist also ne gewisse Gratwanderung.
Wie? Wenn die Neuanfänger erstmal min. 2 Wochen Schulung
benötigt um das Basiswissen zu erlangen um auch bei Kunden
sicheren Stand zu haben oder sich in eine „Scheinwirklichkeit“
zu begeben??
Das ist natürlich ein Problem, aber vielleicht kannst Du ihn ja auch als „Mitläufer“ ein, zwei Tage mitlaufen lassen? So dass er noch nicht so viel selber tun muss, Du aber trotzdem nen Eindruck davon kriegst, wie er Probleme anpackt. Denn DAS kann man nicht so leicht verstellen 
Oder man müßte Leute vom Fach nehemen, die, so habe ich die
Erfahrung gemacht, leider schon sehr durch ihren vorherigen
Arbeitgeber geprägt sind (negativ).
Hmmm, dazu kann ich wiederum wenig sagen, obwohl mich diese Aussage erstaunt. Zumindest im technischen Bereich ist da Erfahrung in gleichen Feld eigenlich Gold wert. Und auch einem erfahrenen Verkäufer kannst Du bestimmt sagen, dass Eure Strategie eben die diese-und-jene und nicht die sottige ist. Wie gesagt, aber das kann ich schwer beurteilen, da es in meinem Gebiet so anders ist…
*wink* und ein glückliches Händchen bei der Auswahl
Petzi