Hallo,
hat vielleicht jemand ein paar Tipps wie ich in schriftlicher Form die Mitarbeiter davon überzeugen kann, das folgendes umgesetzt wird?
Es soll für die Verbesserung der internen Kommunikation, eine Art Profil erstellt werden, mit der Option dieses Profil dann im Intranet (also internes Netz) zu zeigen. Es sollen Fotos gemacht werden, neben dem Foto soll dann der Name, die Durchwahl und die E-Mail-Adresse stehen.
Wie kann ich die MA davon überzeugen, sich daran zu beteiligen? Leider kann ich mich nicht sehr gut schriftlich artikulieren. Vielleicht hat jemand ein paar Tipps für das Rundschreiben an die Mitarbeiter und ein paar Beispiele für die Erstellung des Profils. Vielen Dank, Painter
Hi Painter!
Nun ja, durchsetzen -> das ist so eine Sache. IMHO würde ich mal sagen, es steht jedem einzelnen MA frei, ob sein Foto abgebildet wird. (sollte zumindest so sein.) Zwingen wirst du sie (denke ich mal) sicher nicht können.
Du könntest jedoch für zukünftig eintretende MA vielleicht einen kleinen Passus in den Dienstvertrag schreiben … oder eine Betriebsvereinbarung aufsetzen.
mfg PN
Moin -
bist du der Vorgesetzte? Dann würde ich es genau so verpacken, wie du es schreibst: Damit alle Mitarbeiter einen besseren Einblick in die Tätigkeiten der Kolleginnen und Kollegen bekommen bzw. die anderen Mitarbeiter überhaupt einmal „zu GEsicht“ bekommen, möchtest du gern im Intranet für jeden eine kleine Darstellung veröffentlichen.
Wenn das wirklcih nur im ÍNTRAnet erscheint, würde ich das auch nicht kritisch sehen.
Während meiner Zeit im Max-Planck-Institut bekam jeder Mitarbeiter - zwangsweise bzw. ungefragt - seine eigene Webseite, auf der dann inklusive Foto seine Arbeiten/Aufgaben/Forschungsgebiete beschrieben wurden. Das war allerdings nicht nur im INTRAnet, sondern im ganz öffentlichen w-w-w und das finde ich dann schon etwas fragwürdig.
Grüße
Demenzia
Hallo painter,
ich bin ehrlich gesagt unsicher, ob ich Deine Frage richtig verstehe. Geht es lediglich drum, dass die Leute fotographiert werden sollen? Oder muss jeder einen aufwendigeren Steckbrief von sich selber schreiben? Wenn ersteres würde ich ein nettes Rundmail schreiben, dass am nächsten Montag Painter und Susi mal eine Fotorunde machen werden zwecks blafasel. Dann schnappt Ihr Euch einen blauen, tragbaren Hintergrund und eine Telefonliste (Komma aktuell) sowie die Digitalkamera und tapert durch’s Haus. Jeder wird mal kurz fotographiert und der Name auf der Telefonliste abgehakt. Und wenn Ihr das erst in 2 Wochen macht, habt Ihr eine Chance, dass Ihr dabei die meisten Leute erwischt, weil dann die Ferien zuende sind. Den restlichen müsst Ihr dann halt ein einem zweiten und dritten Durchgang nachrennen.
Geht es drum, dass die Leute echt „arbeiten“ müssten wird’s schwieriger. Da ist’s wichtig, dass es kein Rundmail wird „WIR wollen, dass IHR das bis GESTERN macht“. Sondern hier solltet Ihr wirklich zum einen den Nutzen herausstellen (ich ahne ja nicht, welcher das ist *fg*) und zum anderen den Leuten das Leben so leicht wie möglich machen. Sprich Word-Vorlage mit gelb markierten Feldern zum ausfüllen (oder was halt auch immer). Aber erfahrungsgemäss bocken viele Leute auf ein „macht mal was, aber dalli“ ziemlich rum, während sie primstens mitspielen, wenn sie den Eindruck gewinnen, dass man ihnen ihr Leben so leicht wie möglich macht.
*wink*
Petzi
@Petzi
Hallo Petzi,
mir ging es wirklich nur um eine motivierende Mail oder Rundschreiben. Ich weiß nicht wie ich dies formulieren soll. Es müssen auch keine Formulare oder sonstiges ausgefüllt werden. Wir wollen nur ein Foto und schreiben dann die Tel.nr., Mailadresse daneben, das alles ist fürs Intranet gedacht. Da ich leider nicht so gut in Texten verfassen bin, dachte ich jemand hat vielleicht ein paar Textpassagen, zündende, motivierende Ideen für das Rundschreiben. Vielen Dank, Painter
Hallo Demenzia,
vielen Dank, damit kann ich schon gut was anfangen. Nein, ich bin nicht der Vorgesetzte, sondern derjenige welche man die Aufgabe auf`s Auge gedrückt hat…
Bis dann, Painter
Hallo,
wieso überzeugen ???
Da gibts ne Dienstanweisung und gut ist.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich dagegen jemand streuben will oder kann, schliesslich muss ja von jedem die interne Durchwahl und e-mail-Adresse bekannt sein.
Oder will jemand im Untergrungd arbeiten?
Gerade für neue Mitarbeiter, die noch nicht alle Nasen kennen ist das Foto sehr praktisch.
Wie gesagt, ordne dass einfach an, oder lass es anordnen. Wenn da nur die mitmachen, die Lust haben, bringt das nichts. Entweder alle oder keiner, da es aber die interne Kommunikation verbessern soll würde ich hier keine Abweichler dulden.
Gruß
Frank
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Painter,
okay, dann ist ja alles halb so schlimm.
"Liebe Kollegen und Innen und Aussen und überhaupt,
wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, haben sich in den letzten paar Wochen Susi, Strolch und ich zusammengesetzt und uns überlegt, wie wir unser bei der letzten Betriebsversammlung vorgestelltes Konzept „unser Betrieb soll persönlicher werden“ umsetzen können. Als einer der ersten Schritte wollen wir auf dem Intranet zusammen mit der Telefonliste die Mailadresse und ein Foto von jedem veröffentlichen. Zu diesem Behufe werden Susi, Stolchi und ich am nächsten Montag mit der Digitalkamera durch’s Haus wandern und Euch knipsen.
Schon jetzt danken herzlich für Eure Mithilfe
Susi, Stolch und ich"
*wink*
Petzi
Alles klar
Hi!
Und was machst Du, wenn sich der ein oder andere Mitarbeiter weigert?
Gruß
Guido
Hi,
Und was machst Du, wenn sich der ein oder andere Mitarbeiter weigert?
das Foto aus der Bewerbung hernehmen.
Gruß,
Malte
Hallo,
es geht darum, die Fotos im Intranet zur Verfügung zu stellen.
Ich denke schon, dass man das von den Mitarbeitern fordern kann.
Oder rennen dort vielleicht welche mit ner Tüte überm Kopf rum, um von niemandem erkannt zu werden?
Wie gesagt, ich kann nichts schlimmes daran erkennen, wenn jeder Mitarbeiter mit Foto im Intranet steht.
Weigerungen wird es sicher nur geben, weil der eine oder andere es einfach nur „bl*d“ findet.
Deshalb sagte ich ja „Dienstanweisung“. Damit wird jeder verpflichtet.
Wenn z.B. eine Kernzeit von 8:30 bis 15:30 eingeführt wird, haben sich auch alle daran zu halten. Wenn sich dann einige einfach weigern und erst um 9:00 aufschlagen, dann würde das ja auch Konsequenzen haben.
Anderes Beispiel: Ein Betrieb gibt für dseine Mitarbeiter Visitenkarten mit festgelegtem Layout heraus. Da kann dann nicht einfach ein Mitarbeiter, weil sie ihm nicht gefallen seine eigenen drucken und im Namen des Betriebes verteilen.
Wenn man irgendwo angestellt ist, muss man sich solchen Anweisungen eben fügen. Man ist ja schliesslich nicht bei Wünsch Dir Was.
Und es werden ja in keiner Weise irgendwelche Persönlichkeitsrechte verletzt. Es wird nur veröffenlicht, und das nur betriebsintern, was sowieso innerbetrieblich bekannt ist.
Der Fall sähe anders aus, wenn dort private Telefonnummern veröffentlicht werden sollten, aber das ist wohl nicht so.
Gruß
Frank
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Frank,
es geht darum, die Fotos im Intranet zur Verfügung zu stellen.
Ich denke schon, dass man das von den Mitarbeitern fordern
kann.
Du irrst und wirst hier auch mit einer Dienstanweisung nichts ausrichten können - das Recht des Mitarbeiters am eigenen Bild wiegt höher als das Interesse des Arbeitgebers, eine möglichst voll tapezierte Intranet-Seite zu haben. Übrigens irrt auch Malte in der Annahme, man könnte für derlei Zwecke kurzerhand das Bewerbungsphoto verwenden. Ohne ausdrückliche Einverständniserklärung (die Übersendung eines Fotos mit den Bewerbungsunterlagen ist kein konkludentes Handeln, das als stillschweigende Einverständnis gedeutet werden könnte!) geht hier nix!
Wie gesagt, ich kann nichts schlimmes daran erkennen, wenn
jeder Mitarbeiter mit Foto im Intranet steht.
Prinzipiell ist es auch nichts Schlimmes daran, aber auch Intranets lassen sich hacken. 
Weigerungen wird es sicher nur geben, weil der eine oder
andere es einfach nur „bl*d“ findet.
Nö! Manche wollen aus Prinzip nicht aufs Bild. 
Deshalb sagte ich ja „Dienstanweisung“. Damit wird jeder
verpflichtet.
Nein! Und man kann diesen sturen Bock/diese sture Ziege deswegen nicht einmal abmahnen bzw. kündigen.
BTW: Deine Beispiele hinken, weil sie jenseits des Persönlichkeitsrechtes liegen.
Grüße
Renee
Abend Renee!
Nein! Und man kann diesen sturen Bock/diese sture Ziege
deswegen nicht einmal abmahnen bzw. kündigen.
Das Recht magst du auf deiner Seite haben aber ich könnte durchaus
mal fallen lassen MA solle sich eine Zeitung am Samstag kaufen.
Wer damit ein Problem hat der kann halt nicht mehr in einem modernen
kommunikativen Unternehmen arbeiten.
Gruß
Stefan
PS: Meine Kreativität kennt keine Grenzen.
)
PPS: Jetzt krieg ich wieder Haue…
Hi!
es geht darum, die Fotos im Intranet zur Verfügung zu stellen.
Ich denke schon, dass man das von den Mitarbeitern fordern
kann.
Es geht mal so gar nicht darum, was Du denkst, sondern darum, dass man seinen MA schlicht nicht dazu zwingen kann.
Es gibt gewisse Dinge, die findet unser Rechtssystem enorm schützenswert - das Recht am eigenen Bild gehört dazu. Soll heißen: Der AG hat keine Chance, wenn der MA nicht will!
Gruß
Guido
Hi!
Die Idee ist zwar süß (ich denke mal nicht an die Leute, welche schon 30 Jahre im Betrieb arbeiten), aber nicht wirklich ratsam für den AG!
LG
Guido
Hallo Renee,
es geht darum, die Fotos im Intranet zur Verfügung zu stellen.
Ich denke schon, dass man das von den Mitarbeitern fordern
kann.
Du irrst und wirst hier auch mit einer Dienstanweisung nichts
ausrichten können - das Recht des Mitarbeiters am eigenen Bild
wiegt höher als das Interesse des Arbeitgebers, eine möglichst
voll tapezierte Intranet-Seite zu haben. Übrigens irrt auch
Malte in der Annahme, man könnte für derlei Zwecke kurzerhand
das Bewerbungsphoto verwenden. Ohne ausdrückliche
Einverständniserklärung (die Übersendung eines Fotos mit den
Bewerbungsunterlagen ist kein konkludentes Handeln, das als
stillschweigende Einverständnis gedeutet werden könnte!) geht
hier nix!
Wie gesagt, ich kann nichts schlimmes daran erkennen, wenn
jeder Mitarbeiter mit Foto im Intranet steht.
Prinzipiell ist es auch nichts Schlimmes daran, aber auch
Intranets lassen sich hacken. 
Stimmt, schon wenn bekannt ist, was für interessante Bilder dort liegen 
Und danach kommen alle ins INTERnet
.
Weigerungen wird es sicher nur geben, weil der eine oder
andere es einfach nur „bl*d“ findet.
Nö! Manche wollen aus Prinzip nicht aufs Bild. 
Genau das meinte ich. 
Deshalb sagte ich ja „Dienstanweisung“. Damit wird jeder
verpflichtet.
Nein! Und man kann diesen sturen Bock/diese sture Ziege
deswegen nicht einmal abmahnen bzw. kündigen.
Hab mich gerade belesen, das ist wohl wirklich so.
Doch könnte das als unkooperatives Verhalten gewertet werden.
Und wenn dann irgendwann mal genügend Minuspunkte auf der internen schwarzen Liste stehen … 
BTW: Deine Beispiele hinken, weil sie jenseits des
Persönlichkeitsrechtes liegen.
Ich wollte damit auch eher in Richtung Dienstanweisung lenken.
Gruß
Frank
Hi,
Die Idee ist zwar süß (ich denke mal nicht an die Leute,
welche schon 30 Jahre im Betrieb arbeiten), aber nicht
wirklich ratsam für den AG!
so wie ich das formuliert habe, hast Du wohl recht. Bei Neueinstellungen wird das trotzdem alles recht problemlos sein - da dann zu sagen „Nein, ich verweigere mich einem internen Kommunikationshilfsmittel“ dürfte für einen Einsteiger nicht ratsam sein.
Bei den anderen dürfte man mit Chefs, die mit gutem Beispiel vorangehen und einer geschickten Wahl der weiteren Kandidaten ganz gut durchkommen. Wenn den anderen dann statt Bild ein Text wie „Kein Bild freigegeben“ besser gefällt…
Davon abgesehen ist eine bebilderte Telefonliste im INTRAnet ein Instrument, dessen Nutzen in Betrieben ab einer gewissen Größe kaum jemand bestreiten kann.
Gruß,
Malte
Abend Stefan!
Wer damit ein Problem hat der kann halt nicht mehr in einem
modernen
kommunikativen Unternehmen arbeiten.
na ja, wenn Du unbedingt als Chef Wert darauf legst, mit dem Betriebsrat nähere Bekanntschaft zu machen, dann kannst Du sicher einen solchen Stil mit Deinen Mitarbeitern fahren. Mir wären die „Diskussionen“ einfach zu anstrengend, weswegen ich den Verweigerer Verweigerer sein ließe. Das Thema ist doch wirklich lächerlich …
Grüße
Jürgen