da es wohl keine eigene Rubrik dafür gibt, die Frage hier , da es ja auch eher Psychologie ist.
In einem sagen wir Projekt mit fünf MA geht es darum eine zugesagte Aufgabe zu lösen die sehr komplex ist - die Zusage für das projekt wurde getroffen, ohne dass alle Umstände in ihrer Tiefe bekannt waren (was nicht wirklich unüblich ist). Trotz allem gilt es das Ziel in vorgegebener zeit bestmöglich zu erreichen.
Die MA in dem Projekt haben immer einen unterschiedlichen Kenntnisstand der Materie, einige versuchen durch Kreativität an die gestellte Aufgabe heranzugehen und mit der Unsicherheit umzugehen, andere wiederum entwickeln auf Grund der bestehenden Unsicherheit Angst, erwarten klare Vorgaben was denn zu tun sei (auch verständlich)
Andere wiederum fokussieren sich vorwiegend darauf warum es eigentlcih nicht geht und können dies lange diskutieren(u.a. um sich selber vor Überforderung zu schützen da es viele Unwägbarkeiten gibt).
Wie ist es zu schaffen denjenigen die Angst (vor der Komplexität und der eigenen empfundenen Überforderung) zu nehmen und diese zu motivieren so an die Sache heranzugehen, dass man trotz Unsicherheit und Koplexitäte nach kleinen gangbaren Lösungen sucht um so Schritt für Schritt zum Ziel zu kommen ohne durch diese Diskussionen (die der Sache an sich meist nicht zuträglich sind) all zu viel Zeit zu verlieren.
Es gibt in diesem Fall die Variante trotz Zusage alles abzubrechen (obwohl sich abzeichnet dass es doch geht - wenn es jedem gelingt sich tief genug mit der Materie auseinanderzusetzen)
Wie ist es zu schaffen denjenigen die Angst (vor der
Komplexität und der eigenen empfundenen Überforderung) zu
nehmen
nur durch Schulung zum Thema Komplexität, also zu der Frage, wie sich eine unübersichtliche Aufgabe so in Teilaufgaben herunterbrechen lässt, dass die Teilaufgaben überschaubar und schätzbar sind.
wenn es jedem gelingt sich tief genug mit der Materie
auseinanderzusetzen
So wird das nichts - der durchschnittliche1 Mensch ist nicht dafür gestrickt, in 7 Etagen gleichzeitig zu denken. Und die Angst wird dadurch auch keiner los.
Gruß Ralf
1Im Durchschnitt sind wir alle Durchschnitt, und Projekte müssen mit den Leuten umgesetzt werden, die gerade verfügbar sind.
Ohne von Psychologie allzuviel Ahnung zu haben, würde ich vorschlagen:
Stelle fest, welcher der MA gerne den Überblick über eine Sache hat.
Stelle fest, wer sich gut auf Details konzentrieren kann, auch ohne den Gesamtüberblick zu haben.
Stelle überhaupt fest, wer welche Stärken hat.
Und dann verteile die Aufgaben so, dass sich jeder um den Teil des Projektes kümmert, vor dem er keine Angst hat, wo auch keine Unsicherheit ihn lähmt. Befasse einfach jeden mit dem Teil des Projektes, mit dem er sich nicht überfordert fühlt.
Und in einigen Tagen gibt jeder Bericht, Ihr könnt dann feststellen, wie weit Ihr gekommen seid, und vielleicht fügt sich dann schon eines zum anderen.
bei euch sind wahrscheinlich alle gleichberechtigt.
Da kann nichts zustande kommen.
(…)
einige versuchen durch Kreativität
an die gestellte Aufgabe heranzugehen und mit der Unsicherheit
umzugehen,
Das sind ganz eindeutig die Führer.
Es sollte aber nur einen geben.
andere wiederum entwickeln auf Grund der
bestehenden Unsicherheit Angst, erwarten klare Vorgaben was
denn zu tun sei (auch verständlich)
Das sind die Geführten mit gewissem Freiraum.
Andere wiederum fokussieren sich vorwiegend darauf warum es
eigentlcih nicht geht und können dies lange diskutieren(u.a.
um sich selber vor Überforderung zu schützen da es viele
Unwägbarkeiten gibt).
Das sind die Geführten mit weniger Freiraum. Die brauchen besonders klare Vorgaben, damit sie nicht ins sinnlose Diskutieren kommen.
Ich hab hier nur den ersten Denkansatz dargelegt.
Google mal nach Teambildung.
Ernüchterung:
Teambildung ist eigentlich ein langer Prozess, der praktisch nirgends zustande kommt, da Aufgaben immer SOFORT mit den verfügbaren Mitarbeitern angegangen werden. Unter diesen bedingungen ergeben sich die Rollen aus dem ohnehin bestehenden hierarchischen Gefüge.