Mitbewohner stört ganzes Haus

Hallo!

Ich wohne mit 11 anderen Leuten in einem Studentenwohnheim - offiziell sind wir drei WGs, mit je 4 Leuten.
Da es aber keine abschliessbaren Zwischentüren gibt, und wir uns eigentlich recht gut untereinander verstehen, besuchen wir uns oft, vor allem sitzen wir sehr oft in einer von den drei Küchen zusammen und schwatzen.

Das hört sich jetzt alles sehr idylisch an, Problem ist einer von den Mitbewohnern (er ist Ende 20), der einen sehr unangenehmen Gesprächsstil hat - es neigt dazu, von seinen Interessengebieten zu erzählen, und das über Stunden und mit einer Penetranz, die kein anderes Thema im Raum mehr zuläßt - selbst wenn er ignoriert wird, oder man ihm direkt sagt, das er doch bitte das Thema wechseln soll.

Das führt soweit, das einige von uns nicht mehr in die Küche gehen sollen, oder den Raum verlassen, wenn er kommt - was der Gemeinschaft eher abträglich ist.

Abgesehen davon achtet er die Privatsphäre von anderen nicht, sondern betritt regelmäßig wieder Zimmer von anderen Mitbewohnern, auch wenn sie ihn gerade rausgeschmissen haben.

Und die weiblichen Mitbewohner begrabscht er zwar nicht direkt, er stellt aber nichtsdestotrotz oft unerwünschten Körperkontakt her.

Das betrifft mich nicht direkt, auf den Geist gehen tut es mir schon.

Das hört sich vielleicht nicht so schlimm an, wenn man aber täglich mit ihm auskommen muß, ist es auf die Dauer sehr nervig.

Außerdem (was weit schwerer wiegt) spielt er die anderen Mitbewohner gegeneinander aus - Leute, die gerade nicht so hoch in seiner Gunst stehen, oder ihm gesagt haben, das er nervt, werden bei anderen permanent in Misskredit gebracht.

Der Rest des Hauses durchschaut das zwar größtenteils, aber das führt immer wieder zu Spannungen mit Neuhinzugezogenen, und dazu, das sich die Freunde der Belästerten regelmäßig mit ihm streiten.

Falls man ihn auf sein Verhalten anspricht, reagiert er sehr ungehalten (ich würde fast sagen kindisch), zeigt wenig Einsicht, wird teilweise ausfallend, und erzählt dann hinterher negative Dinge über diese Person.

Auch ansprechen mit mehreren Leuten in einer Runde bringt eine ähnliche Reaktion.

Wir haben das Problem diskutiert, sind aber zu keiner Lösung gekommen - darum wende ich mich an das Brett - was könnte man tun?

Vielen Dank im Vorraus und viele Grüße!
Philipp.

Hallo!

Ich wohne mit 11 anderen Leuten in einem Studentenwohnheim -
offiziell sind wir drei WGs, mit je 4 Leuten.
Da es aber keine abschliessbaren Zwischentüren gibt, und wir
uns eigentlich recht gut untereinander verstehen, besuchen wir
uns oft, vor allem sitzen wir sehr oft in einer von den drei
Küchen zusammen und schwatzen.

Hmm…

Das hört sich jetzt alles sehr idylisch an, Problem ist einer
von den Mitbewohnern (er ist Ende 20), der einen sehr
unangenehmen Gesprächsstil hat - es neigt dazu, von seinen
Interessengebieten zu erzählen, und das über Stunden und mit
einer Penetranz, die kein anderes Thema im Raum mehr zuläßt -
selbst wenn er ignoriert wird, oder man ihm direkt sagt, das
er doch bitte das Thema wechseln soll.

Bei Hitler war das auch so.

Bei deinem Kommilitonen haben wir es mit keiner besonderen Spezies zu tun. Ein Möchtegern. Mein Ratschlag ist weder besonders wissenschaftlich untermauert noch, mangels Gelegenheit und Notwendigkeit, praxiserprobt und moralísch schon gleich gar nicht unbedenklich: Es wird 11 Leuten doch wohl gelingen, ihn wegzumobben!

Einigkeit
Du hast schon mal das Verhalten kindisch genannt - Aufmerksamkeit heischen. Auch ist es wohl änhlich wie bei einem Stalker, nur dass der nur 1 Person heimsucht.

Nachdem ihr ihn auch schon darauf angesprochen habe, er aber kein Problembewusstein hat => Sanktionen. Jede Gruppe „entsorgt“ Einzelne, die nicht in die Gruppe passen.

=> Ihr müsst euch einig sein und ihn völlig (ich sage es noch einmal völlig) ignorieren:

  • kein Gruß
  • auf kein Gespräch eingehen
  • noch nicht einmal Augenkontakt!!!

Ich weiss das ist schwer, aber es hilft. Und immer konsequent bleiben! Oder ein Spiel draus machen. Wer mit ihm redet muss spülen. Wer ihn ansieht muss eine Tüte Chips beischaffen. …

Gruß

Stefan

Hallo, Scrabz!

Die von Dir hier angeführten Punkte…

Das führt soweit, das einige von uns nicht mehr in die Küche
gehen sollen, oder den Raum verlassen, wenn er kommt - was der
Gemeinschaft eher abträglich ist.

Abgesehen davon achtet er die Privatsphäre von anderen nicht,
sondern betritt regelmäßig wieder Zimmer von anderen
Mitbewohnern, auch wenn sie ihn gerade rausgeschmissen haben.

Und die weiblichen Mitbewohner begrabscht er zwar nicht
direkt, er stellt aber nichtsdestotrotz oft unerwünschten
Körperkontakt her.

…sagen doch ganz eindeutig, daß die gesamte Hausgemeinschaft mit ihm ein riesiges Problem hat. Er zerstört Eure gemeinsamen „Küchensessions“, geht den dort wohnenden Frauen auf die Nerven, geht einfach in fremde Zimmer und darüberhinaus intrigiert er auch noch.
Das ist unsoziales und absolut nicht WG-kompatibles Verhalten. Anscheinend hat er grundlegende Regeln des Zusammenlebens nicht begriffen…
Du schriebst, er sei Ende 20. Wo hat der Mann denn vorher gewohnt? Ging das einfach so durch? Oder ist er schon mal irgendwo rausgeflogen? Benimmt er sich nur bei Euch zuhause so oder auch mit seinen Kumpels?

Ich finde das ganz und gar nicht pillepalle, sondern sehr gravierend und respektlos. Vor allem, weil er augenscheinlich völlig kritikresistent ist.

Ihr wollt nur weiter mit ihm zusammen wohnen, wenn er sein Verhalten ändert, das habe ich doch richtig verstanden? Das heißt im Gegenzug, wenn er sein Verhalten NICHT ändert, muß er ausziehen.

Ich würde vorschlagen, diskutiert im Plenum (aber erstmal ohne ihn), ob Ihr ihm ein Ultimatum stellen wollt. Wenn er sich bis dahin nicht ändert, muß er gehen. Es kann ihm ja auch keinen Spaß machen, ständig von seinen Mitbewohnern angemahnt zu werden, oder?

Was sagen seine „direkten“ Mitbewohner dazu? Also die aus der „eigentlichen“ 4erWG?
Gibt es jemanden, der einen besseren Draht zu ihm hat und vielleicht mal unter vier Augen mit ihm reden könnte?

Macht ihm klar, daß sein Verhalten daneben ist und daß Ihr ihn gerne weiter dort wohnen läßt, wenn er dieses Verhalten ändert. Aber nur unter dieser Bedingung!!
Ich schwanke gerade zwischen zwei Ideen:
Obs besser ist, ihm Eure Entscheidung in einer Art „Vollversammlung“ mit allen zwölf Mann mitzuteilen (dann bringt sein „schlecht reden“ über den Nachrichtenübermittler nichts mehr, weil klar ist, daß alle hinter dieser Entscheidung stehen) oder vielleicht doch lieber mit wenigen Leuten, die mit ihm besser können (sonst hat das was von Prozeß, das stelle ich mir fies vor, für alle Beteiligten: Ein Angeklagter vor elf Geschworenen…)?

Wer verteilt die Zimmer in Eurem Wohnheim? Und wer macht die Mietverträge? Habt Ihr eine Art „Wohnheimrat“, der sich um solche Dinge kümmert?

Sorry, keine wirklich patente Hilfe, nur Denkansätze. Irgendwie muß es ja möglich sein, jemanden, der sich so augenscheinlich unsozial verhält mit elf Leuten aus dem Haus zu kriegen, oder?

Viel Glück jedenfalls und einen streßfreien WGSommer wünscht

Smiri

Sauber Stefan,

das nenne ich eine sehr gute Lösung! Klasse!

Bei der Situation mit „unerwünschter Körperkontakt“ Frauen gegenüber, bin ich schon sauer geworden und hab gedacht, den müßt man mal nackt vor die Tür stellen. :smiley: Das wäre ein Spaß!

Aber das würde nicht in Dein Konzept passen, Stefan. Stattdessen könnte ich Frauen den Rat geben - und das paßt dann auch zu dem, was Stefan sagt - bei einer Berührung nicht mit Abwehr zu reagieren. Das törnt ihn nur noch mehr an.
Sondern noch viel besser: halt den Atem an! Sofort einfrieren und Atem anhalten. Nichts ist unerotischer, als wenn die Person den Atem anhält.

Hoffe, Ihr habt bald Erfolg.

Gruß,
Sebastian

Hi Philipp,

da hilft imho nur Zivilcourage.

Ihr versammelt euch komplett, alle 12. Die 11, die ihn „loswerden“ wollen, sagen ihm das versammelt. Jeder sagt was, keiner kann hinterher von ihm wieder auf seine Seite gezogen werden, weil er ja „nur dabei stand“.

Es dürfte schwer sein, ihm dabei sein „Gesicht“ zu lassen, aber versucht es bitte. Er ist auch ein Mensch.

Viel Erfolg
Horst

Huhu!

Erstmal danke für deine Antwort!

Bei deinem Kommilitonen haben wir es mit keiner besonderen
Spezies zu tun. Ein Möchtegern. Mein Ratschlag ist weder
besonders wissenschaftlich untermauert noch, mangels
Gelegenheit und Notwendigkeit, praxiserprobt und moralísch
schon gleich gar nicht unbedenklich: Es wird 11 Leuten doch
wohl gelingen, ihn wegzumobben!

Das Problem ist, das der Rest von uns Gutmenschen sind - wir wollen ihn nicht wegmobben, wir wollen am liebsten, das er sein Verhalten ändert.

Wobei das natürlich ein guter Notnagel ist, falls nichts anderes was bringt.

Viele Grüße!
Ph.

Huhu!

Du hast schon mal das Verhalten kindisch genannt -
Aufmerksamkeit heischen. Auch ist es wohl änhlich wie bei
einem Stalker, nur dass der nur 1 Person heimsucht.

Stimmt, der Vergleich mit dem Stalker ist wirklich gut.

Ich weiss das ist schwer, aber es hilft. Und immer konsequent
bleiben! Oder ein Spiel draus machen. Wer mit ihm redet muss
spülen. Wer ihn ansieht muss eine Tüte Chips beischaffen. …

Das ist eine gute Idee - falls die restlichen Vorschläge aus dem Thread nichts bringen, werde ich das mal vorschlagen.

Vielen Dank!
Ph.

Huhu Smiri!

Das ist unsoziales und absolut nicht WG-kompatibles Verhalten.
Anscheinend hat er grundlegende Regeln des Zusammenlebens
nicht begriffen…

Ja, stimmt …

Du schriebst, er sei Ende 20. Wo hat der Mann denn vorher
gewohnt? Ging das einfach so durch? Oder ist er schon mal
irgendwo rausgeflogen? Benimmt er sich nur bei Euch zuhause so
oder auch mit seinen Kumpels?

Er hat vorher schon in einem anderen Studentenwohnheim gewohnt, ist da aber ausgezogen, auch wenn niemand weiss warum.
Vor seinem Studium hat er eine Ausbildung gemacht, und da wohl alleine gewohnt.

Ich finde das ganz und gar nicht pillepalle, sondern sehr
gravierend und respektlos. Vor allem, weil er augenscheinlich
völlig kritikresistent ist.

Stimmt, diese Sichtweise setzt sich bei den meisten bei uns im Haus immer mehr durch.

Bisher haben wir sein Verhalten mehr oder weniger ignoriert, und gehofft, das es von alleine besser würde, das ist im Moment aber stark am kippen, und in der Küche (falls er gerade nicht da ist) wird diskutiert was man tun könnte - bisher ist noch nichts dabei rausgekommen.

Ihr wollt nur weiter mit ihm zusammen wohnen, wenn er sein
Verhalten ändert, das habe ich doch richtig verstanden? Das
heißt im Gegenzug, wenn er sein Verhalten NICHT ändert, muß er
ausziehen.

Stimmt. Eine formale Beschwerde beim Studentenwohnheim würde etwas bringen.

Ich würde vorschlagen, diskutiert im Plenum (aber erstmal ohne
ihn), ob Ihr ihm ein Ultimatum stellen wollt. Wenn er sich bis
dahin nicht ändert, muß er gehen. Es kann ihm ja auch keinen
Spaß machen, ständig von seinen Mitbewohnern angemahnt zu
werden, oder?

Werde ich im nächsten „Plenum“ (also, beim in der Küche sitzen und schwatzen), mal vorschlagen.

Was sagen seine „direkten“ Mitbewohner dazu? Also die aus der
„eigentlichen“ 4erWG?
Gibt es jemanden, der einen besseren Draht zu ihm hat und
vielleicht mal unter vier Augen mit ihm reden könnte?

Da fand gerade ein Bewohnerwechsel statt, wie der Neuzuzug das Problem sieht weiss ich nicht - ich weiss aber das der Rest seiner WG extrem genervt ist, weil er generell nicht putzt, bzw. jedesmal daran erinnert werden muß, und auch nicht einsieht, das er das tun sollte.

Das Klima da ist schwer gestört - also schwerer als im Rest des Hauses.
Da findet eigentlich keine Kommunikation mehr statt.

Es gibt eine Nachbarin von uns, die sich denke ich ganz gut mit ihm versteht - aber da kann ich mich täuschen.
Ich werde sie mal fragen.

(Wobei die Situation natürlich komplizierter ist als ich sie dargestellt habe.
Es gibt schon mehrere Cliquen, die sich halt in der Küche mischen, aber getrennt etwas unternehmen, Nachbarn, die uns (abendlich) besuchen kommen, und Leute, die nur extrem selten in der Küche sind. Gemeinsam ist ihnen allen, das sie diesen Mitbewohner extrem nervtötend finden.)

Obs besser ist, ihm Eure Entscheidung in einer Art
„Vollversammlung“ mit allen zwölf Mann mitzuteilen (dann
bringt sein „schlecht reden“ über den Nachrichtenübermittler
nichts mehr, weil klar ist, daß alle hinter dieser
Entscheidung stehen) oder vielleicht doch lieber mit wenigen
Leuten, die mit ihm besser können (sonst hat das was von
Prozeß, das stelle ich mir fies vor, für alle Beteiligten: Ein
Angeklagter vor elf Geschworenen…)?

Ich fände es auch sehr krass, wenn wir das mit der gesamten Manschaft machen würden - mit weniger Beteiligten hat das denke ich eine größere Wirkung.

Wer verteilt die Zimmer in Eurem Wohnheim? Und wer macht die
Mietverträge? Habt Ihr eine Art „Wohnheimrat“, der sich um
solche Dinge kümmert?

Leider nicht - das macht das Studentenwerk.
Eine wirkliche Eigenverwaltung haben wir nicht.

Man könnte das Studentenwohnheim anschreiben - das erscheint den meisten im Moment aber noch zu drastisch.

Sorry, keine wirklich patente Hilfe, nur Denkansätze.
Irgendwie muß es ja möglich sein, jemanden, der sich so
augenscheinlich unsozial verhält mit elf Leuten aus dem Haus
zu kriegen, oder?

Vielen Dank für deine Denkansätze!
Das es keine Patentlösung gibt, war mir klar, ich habe mehr nach Denkansätzen gesucht.

Viele Grüße!
Ph.

Hallo, Philipp,
ich denke es wird schwer fallen, alle unter einen Hut zu bekommen bzw. alle zum gemeinsamen Handeln zu bewegen.

Was Du aber tun kannst: bringe erst mal Deine Gruppe unter einen Hut. Ziel: Dem Störenfried das Betreten Eurer Räume untersagen Ihm muß klar sein, dass das Betreten Eurer Räume Hausfriedensbruch darstellt.

Was die anderen Teil-WGs angeht müsst ihr denen zum einen diesen Beschluss mitteilen und zum anderen klar machen, dass ihr jeden Umgang mit ihm meiden werdet(d.h. er betritt den Raum - ihr geht.)

Auf diese Weise können sich die anderen Gruppen in ähnlicher oder gleicher Weise organisieren.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg, denn ich weiß wie ein solcher Stinkstiefel die Atmosphäre vergiften kann.

Gruß
Eckard

Hallo Philipp,

was Du beschreibst, könnte auch Indiz für das vorliegen einer psychischen Störung sein.

Das Problem ist (wenn es so wäre), dass der Handlungsspielraum einer solchen Person erheblich eingeschränkt ist (zumindest ohne Therapie), d.h. spezielle Verhaltensmuster können nicht einfach abgestellt üwerden.

Eine sachliche Thematisierung kann u.U. nicht als eine solche empfunden werden, sondern würde eher - je nach Störungsbild - als persönlicher Angriff gewertet und würde die Situation möglicherweise verstärken.

Der Umgang mit einem solchen Menschen wäre also erschwert.

Meiner Meinung nach wäre es ohnehin schon sehr schwierig, in einem Szenario „11 kritisieren einen“ sich nicht persönlich angegriffen zu fühlen (wenn in einer Gruppe von 12 alle anderen etwas gegen einen zu Felde führen, wäre glaube ich jeder Mensch erst einmal betroffen - zudem ist die offene Konfrontation vor der gesamten Gruppe nicht gerade ein Weg, den jeder noch so normale Mensch ohne weiteres als freundliche Bemühung interpretieren würde), bei einer Störung würde das ganze zusätzlich verschärft.

Auch andere „Gegensanktionen“ wie das weiter unten vorgeschlagen (im übrigen nicht erlaubte) Mobbing etc. würden die Situation meiner Meinung nach eher zusätzlich verschärfen.

Etwas anderes wäre die fachkundige Vermittlung von außen. Da ihr Studenten seid, wird Euch so etwas meist kostenlos durch die Universität bzw. den Asta angeboten.

Zuständig könnte auch das Studentennwerk sein (da auch für die Wohnheime verantwortlich). Häufig gibt es auch hier psychosoziale Beratungsstellen.

Ziel könnte es sein, einen fachkundigen Ansprechpartner zu finden, der mit einem kleinen Kreis(!) der Personen ein Vermittlungsgespräch führt (vielleicht nur die direkt mit dem Betroffenen in der Wohneinheit Lebenden).

Erst wenn das scheitert, kann man weitere Schritte erwägen (u.U. dann rechtlicher Natur, z.B. ein schriftliches „Hausverbot“ für den Betroffenen für die im Mietverhältnis anderer Personen befindlicher Räume aussprechen, bei Zuwiderhandlung dies dem Studentenwerk melden etc.).

Lieben Gruß & viel Glück
Patrick

grüss dich

Wobei das natürlich ein guter Notnagel ist, falls nichts
anderes was bringt.

ein schlechter notnagel ist das - du hast es sicher nicht durchdacht, denn wenn ihr den weg wählen würdet - anstatt offizelle, geht ihr einen moralisch miesen weg der auswirkungen auf jeden von euch und die gruppe hat - es würde nicht lange dauern bis der nächste dran ist…

mobbing ist keine notlösung und keine alternative - wie jede andere form von gewalt auch nicht.

evtl beliest du dich doch vorher mal genauer, bin sicher keiner von euch würde diese form gutheissen - wenn ihr hinterblickt was das wirklich ist und wie es funktioniert - übrigens - die auswirkungen auf ihn könnt ihr nicht berechnen… also auch hier ist obacht angesagt.

das der herr müller mit so unlauteren vorschlägen kommt ist mir ohnehin schleierhaft - es muss aus mangel an wissen um das thema mobbing und die weitreichenden auswirkungen für alle sein - wobei ich eigentlich glaube, man muss nicht viel dazu wissen um zu ahnen, es gibt dinge die sind keine alternative…

(man kann sich kaum über üble methoden eines menschen beklagen und dann selbst gleiche, ähnliche oder gar üblere anwenden um diese abzuwenden)

*tztz

LG
nina

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