wir haben ein Problem und sind mittlerweile recht verzweifelt. Unser Grosser ist jetzt 2 Jahre und 1 Mon alt und verweigert seit ein paar Wochen den Mittagsschlaf obwohl er müde ohne Ende ist. Er schläft wenn überhaupt nur dann, wenn man bei Ihm Zimmer bleibt. Diese massiven Probleme traten kurz nach der Geburt unseres 2. Kindes (2 Mon.) auf. Nachts schläft der Grosse in der Regel durch,ist aber ein Frühaufsteher und schläft im Schnitt auch „nur“ von ca. 20.00 - 06.00
Wir sind der Meinung dass das viel zu wenig Schlaf ist und bewegen uns jetzt langsam an der Belastungsgrenze, da diese Schlafprobleme noch zu den üblichen Problemen von 2 - 2 1/2 jährigen dazukommt. Wer weiss Rat, oder uns Hoffnung auf Besserung machen.
Im Moment ist es so, dass er gar nicht einschlafen will. Ich bin schon bis zu 20-25 min im Zimmer bei Ihm gewesen. Raus gehen ist gar nicht möglich und wenn man bei Ihm bleibt, ist es in letzter Zeit aber auch so, dass er nicht einschläft. „Brüllen“ lassen haben wir auch schon versucht, er hält aber locker bis zu einer 3/4 std durch und schreit auch sehr vehement.
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derzeit kann ich nur aus zweiter Hand berichten (bei mir ist das 2jährige Kind schon fast 26 - von daher kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, wie das mit dem Mittagsschlaf war).
Mein Enkel (gerade 26 Monate alt) schläft mittags wohl völlig ohne jedes Murren, seit er im Kindergarten ist. Und am Wochenende schläft er nur, wenn er wirklich mag. Wenn er halt müde ist und nicht schlafen will - na gut, dann eben nicht.
Vor dem Eintritt in den Kindergarten hatte er auch Phasen, in denen er mittags einfach nciht mehr schlafen wollte - dann entsprechend fertig war und zur Freude der Eltern abends ganz schnell schlief. Dann gab es wieder Phasen, in denen er trotz fehlenden Mittagsschlafs auch abends nciht schlafen wollte etc. pp.
Das wechselt ab. Vielleicht hat Deiner im Moment das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn er schläft… wer weiß schon sicher, was in den „kleinen“ Dickköpfen so vorgeht…
Meine Meinung wäre, schalt mittags mit ihm einen ruhigeren Gang ein und nutze doch mit ihm gemeinsam, wenn das kleine Geschwisterkind vielleicht grad schläft, ein Stündchen, in dem Ihr Euch mit einem Buch bewaffnet eine Ruhezeit nehmt.
Meine Meinung wäre, schalt mittags mit ihm einen ruhigeren
Gang ein und nutze doch mit ihm gemeinsam, wenn das kleine
Geschwisterkind vielleicht grad schläft, ein Stündchen, in dem
Ihr Euch mit einem Buch bewaffnet eine Ruhezeit nehmt.
Genau das habe ich auch gemacht, als diese Übergangszeit war. Meine Jungs waren 2 und 3, allein schliefen sie mittags nicht (zusammen noch viel weniger:wink: ) - also habe ich einfach meine eigene Erholungszeit in diese Periode gelegt.
Es ist eine Phase - das kommt einem manchmal sehr lang vor und beschwerlich, aber es sind im Endeffekt nur ein paar Monate.
Gruß
Elke
PS: Zur Zeit kann es durchaus auch was mit Hitze zu tun haben!
Dank euch für eure Ratschläge. Wir werden mal sehn was und wie wir was umsetzen können. Was anderes…waren eure Jungs zwischen 2 und 3 auch so unaustehlich? Nix kannst du ihm recht machen, ist grundsätzlich gegen alles, macht genau das was er nicht soll/darf usw.
Ich habe mal gelesen, dass diese Phase in diesem Alter mit einem ersten Ablösungsprozess von den Eltern in Verbindung steht?
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Dank euch für eure Ratschläge. Wir werden mal sehn was und wie
wir was umsetzen können. Was anderes…waren eure Jungs
zwischen 2 und 3 auch so unaustehlich? Nix kannst du ihm recht
machen, ist grundsätzlich gegen alles, macht genau das was er
nicht soll/darf usw.
Ich habe mal gelesen, dass diese Phase in diesem Alter mit
einem ersten Ablösungsprozess von den Eltern in Verbindung
steht?
Hallo Wombel,
solche Trotzphasen sind normal. Die Kinder wollen langsam und sicher austesten, wie weit sie gehen können.
Wenn meine beiden (Abstand 1 Jahr 8 Monate) diese Phasen hatten, war es zum Haare ausraufen.
Situationsbedingt habe ich entweder bestimmte Sachen ignoriert, bei anderen herzhaft gelacht und meist versucht, die kleinen Teufel von ihrem Vorhaben mit allerlei Interessantem abzulenken.
Wichtig war in jedem Falle: Es mußte für die Kinder eine klare Linie erkennbar sein: Wenn NEIN, dann nein. Und nicht heute erlauben und morgen komplett verbieten. Mit der Zeit wußten sie ganz genau, wann eine Diskussion was bringen konnte und wann absolut STOP war.
Nach eigenem verbalen Bekunden sind meine Töchter heute noch für die Grenzen dankbar, die wir für sie steckten.
Originaltext meiner Jüngeren (die hatte und hat es faustdick hinter ihren hübschen Ohren): Wir wollten nur testen, wo die Grenzen waren.
Wir brauchten Eltern, die Regeln aufstellen und deren Einhaltung einfordern, denn Freunde haben wir in der Schule genug.
Ich glaube, diese ehrliche Ansicht einer 24jährigen sagt (zumindest mir) eine ganze Menge.
Schönen Freitag wünscht BM
ich war und bin zwar kein Junge, aber meine Erfahrung von der anderen Seite her -
waren eure Jungs zwischen 2 und 3 auch so unaustehlich? Nix kannst du ihm recht machen, ist grundsätzlich gegen alles, macht genau das was er nicht soll/darf usw.
Ich muss so unausstehlich gewesen sein - es gibt so gut wie kein Bild von mir aus dieser Zeit, auf dem ich gerade keine vorgeschobene Unterlippe hab, und ich hab mir später sehr oft angehört von meinen Eltern und Großeltern, dass schon ein falsch intoniertes „guten Morgen, Schätzle!“ mich sofort aus der Freundlichkeitsbahn werfen konnte. Geschweige denn noch gröbere Vergehen.
Ich habe mal gelesen, dass diese Phase in diesem Alter mit einem ersten Ablösungsprozess von den Eltern in Verbindung steht?
Falls es so ist - das weiß ich nicht - bemühen wir (ich damals, dein Sohnemännchen heute) uns wenigstens, unseren Eltern die Ablösung so leicht wie möglich zu machen.
Hab nicht alle postings gelesen, finde aber, Ihr könnt Euch glücklisch schätzen über ein so schlafbedürftiges Kind.
Meines schlief nachts maximal 2 Std. am Stück, war gegen 5 Uhr morgens quietschfidel und stellte mit 1 Jahr seinen „Mittagsschlaf“ von 20 Minuten dauerhaft ein.
Dafür schläft er heute (mit 20) gern, fest und lange.
Das sagte ich doch schon: Wir BELOHNEN die Kinder fürs ins-Bett-gehen damit, daß sie selbst entscheiden dürfen, wann.
Wenn es mal schnell gehen muß, sage ich: „Kinder, ich zähle bis drei, und dann liegt ihr im Bett und schlaft!“
Ich sage: „Eins“ und nichts passiert.
Ich sage: „Zwei“ und nichts passiert.
Ich sage: „Drei“ und sie liegen im Bett und schlafen.
Zugegeben: Meist sage ich erst am nächsten Morgen „Drei“.
Manchmal frage ich auch: „Was wollt ihr, ins Bett gehen und schlafen oder ins Bett gehen und auf dem Bett herumhüpfen?“ Und dann müßtest du mal meine Frau hören!
…so unaustehlich? Nix kannst du ihm recht
machen, ist grundsätzlich gegen alles, macht genau das was er
nicht soll/darf usw.
Manchmal kann es helfen, wenn man den Kindern eine Auswahl gibt.
Z.B.: „Willst Du den blauen oder den roten Pullover anziehen?“ (Man hat natürlich vorher schon zwei passende ausgewählt, umgeht also den Trotz, dass das Kind an einem kalten Tag lieber ein T-Shirt anziehen will - und trotzdem kann das Kind nicht auf „Trotz schalten“, weil es ja eine Auswahl hat.)
Auf eine „oder-Frage“ kann man eben nicht mit „nein“ antworten… (auch nicht als 2-Jähriger)
Egal in welcher Situation, so kann man Verhalten lenken (Mahlzeiten, Spiele, …). Funktioniert natürlich (leider) nicht bei jedem, aber den Tipp liest man des öfteren (habe es selber auch schon erfolgreich verwendet).
falls er nicht eifersüchtig ist, dann seid froh, wenn das die einzigen Auswirkungen sind, die durch den 2. Wurm entstanden sind.
Ich hab mich mit unserer Großen ins Bett gelegt, den Kleinen nebendran und wenn sie geschlafen hat, sind wir rausgegangen. Ging problemlos.
Wenn er nicht schlafen will, dann vielleicht einfach ein anderes Ritual einführen:
Ausruhen auf der Couch
Alleine im seinem Zimmer ausruhen im Bett, er darf eine Hörspiel-CD hören
Ausruhen auf der Couch mit Buch anschauen
Machen wir auch immer mal zur Abwechslung und je nach Müdigkeit ist die Große weg und schläft ihre Runde. Schläft sie nicht ein, wissen wir, sie ist nicht müde.
Und, man sollte nicht vergessen, auch, wenn Eltern meinen, die Kinder schlafen zu wenig. Kinder schlafen soviel wie sie brauchen und nicht soviel, wie die Eltern meinen. Es gibt Kinder, die mit 2 Jahren, keinen Mittagsschlaf mehr brauchen.
Schreien lassen finde ihc nicht gut, es ist doch so auch schon viel, wenn noch ein Geschwisterchen gekommen ist. Und er hat wohl einfach das Gefühl, etwas zu verpassen und will dabei sein.
Oder es ist eben seine Art auf das Geschwisterchen zu reagieren. Und deswegen sollte man mit Verständnis reagieren und andere Wege suchen, den Konflikt zu lösen.
Dank euch für eure Ratschläge. Wir werden mal sehn was und wie
wir was umsetzen können. Was anderes…waren eure Jungs
zwischen 2 und 3 auch so unaustehlich?
Ja. Allerdings lange nicht so schlimm wie ab 13… und diese Phase hält immer noch an (sie sind 16 und 17).
Im Englischen nennt man diese Phase übrigens „terrible twos“, die schrecklichen Zwei. Falls du noch eine Bestätigung brauchtest, dass das normal ist.
Im Englischen nennt man diese Phase übrigens „terrible twos“,
die schrecklichen Zwei.
Hallo Elke!
Habe einen 13jährigen Sohn, einen knapp 3jährigen und einen 6 Monate alten Sohn… )
Da gibts Stress auf allen Ebenen, aber am besten ist es, wenn die beiden „Großen“ sich gegenseitig annerven, dann bin ich nämlich raus aus der Sach, lach!
Aber es stimmt schon, 2-3jährige sind kleine Terrorzwerge, deswegen spar ich schon fürs Internat…