Hallo, da ich panische Angst habe vor einer großen Menschenmasse eine Rede oder ein Referat zu halten, habe ich mich bei meinem Arzt über verschiedene Medikamente informiert. Nun wollte ich fragen, ob sich jemand mit diesen Wirkstoffen (Metoprolol, Clomethiazol, Baclofen oder Benzazepam) auskennt, Erfahrung damit hat oder ähnliches. Ich weiß Tabletten in dieser Form sind schädlich, aber wenn man diesen Zustand, des Herzrasens und der Hilflosigkeit nicht kennt, kann man das wahrscheinlich auch nicht verstehen… Aber danke schonmal für Antworten 
Das Mittel der Wahl ist in solchen Fällen noch am ehesten
Valium (Diazepam).
Valium hat als Nebenwirkung allerdings ein Suchtpotential,
und wird deshalb oft ungerne verschrieben.
Aber vor dem großen Auftritt vorher mal eine Generalprobe
machen, wie man genau drauf reagiert, und wieviel man
davon braucht.
Beim ersten Mal tritt oft auch eine starke Müdigkeit auf,
die sich bei späteren Einnnahmen gibt.
Aber wie gesagt, es besteht die Gefahr, dass man es dann
öfter nimmmt und davon abhängig wird.
Metroolol ist wohl ein betablocker. Muss man probieren,
ob das ausreicht.
2 und 3 kannste wahrscheinlich vergessen für solche Fälle.
4 dürfte in die Richtung valium gehen.
Das Mittel der Wahl ist in solchen Fällen noch am ehesten
Valium (Diazepam).
Ich würde sagen, das Mittel der letzten Wahl. Da steht man dann halb besoffen n der Gegend herum - sehr amüsant.
Valium hat als Nebenwirkung allerdings ein Suchtpotential,
und wird deshalb oft ungerne verschrieben.
Na, so doll mit derSucht isr es auch nicht - s.o.
Aber vor dem großen Auftritt vorher mal eine Generalprobe
machen, wie man genau drauf reagiert, und wieviel man
davon braucht.
Damit man den Auftritt verpaßt?
Beim ersten Mal tritt oft auch eine starke Müdigkeit auf,
die sich bei späteren Einnnahmen gibt.Aber wie gesagt, es besteht die Gefahr, dass man es dann
öfter nimmmt und davon abhängig wird.
Der große Geiger David Oistrach litt unter der fixen Idee, daß die Leute nur in seine Konzerte kämen, um zuu hören, wie er sich verspielte.
Als dann endlich die ß-Blocker auf den Markt kamen, waren seine Probleme gelöst.
Mit Valium (man bedenke die Halbwertszeit!) wäre er wohl mitten in Beethovens Violinkonzert eingeschlafen.
Also,
mit der Müdigkeit das ist - wie gesagt -
meistens nur am Anfang so.
Das kann bei den ersten Einnahmen extrem sein,
dieser Effekt verliert sich dann aber oft.
(Gewöhnungseffekt bzw. Suchtpotential)
In der Psychiatrie bekommen die Patienten
tagsüber auch oft ein bisschen Valium (oder
ähnliches) dazu, ohne dass das ein Problem
wäre.
Deshalb hatte ich auch gesagt, man sollte es
vorher am besten ein paar mal ausprobieren.
Aber auch wegen seiner angstlösenden Wirkung
ist Valium historisch gesehen in solchen
Fällen immer das Mittel der ersten Wahl gewesen.
Es gibt z.B. Menschen , die nehmen Valium z.B.
wenn sie einkaufen gehen, weil sie vor solchen
Zuständen Angst. Ohne Müdigkeit als Nebenwirkung.
Das große Problem ist allerdings die Suchtgefahr;
das ist allgemein bekannt;
deshalb sind ihre Äußerungen in der Hinsicht
auch völlig unverständlich bzw. sind schon
eine Art von Körperverletzung.
Es gibt darüber hinaus sicherlich noch andere
Medikamente, die man ausprobieren kann,
wie Betablocker, sedierende Antidepressiva
und sonstwas.
Eine Medikamentenbehandlung ist in solchen
Fällen immer eine sehr individuelle Angelegenheit;
weil der eine vielleicht mehr Herzrasen hat,
der andere mehr psychische Angst.
Und wie gesagt, jeder reagiert individuell
auch von den Nebenwirkungen her.
Man könnte sicherlich auch versuchen zwei medikamente
geringer dosiert miteinander zukombinieren.
Das könnte man sicherlich auch mal testen,
ob das funktioniert.
Mittel der ersten Wahl, darf man jetzt nicht so
missverstehen, dass es bei jedem auf Anhieb 100%
funktioniert.
Hallo engize,
ich habe mir mit einem anderen Mittel wunderbar geholfen. Die Homöopathie-Phobiker werden zwar aufschreiben, aber mir war es den Versuch wert, es auszuprobieren und mir geht’s wunderbar damit.
Das Medikament heißt „Neurexan“ und wird bei nervöser Unruhe und auch Depressionen eingesetzt. Als Erfolgsstudie kann ich Dir nur den 100%-Erfolg von zwei Freundinnen und mir anbieten. Uns allen dreien hat es gut geholfen.
Alles Gute
Aquilegia A.
Hallo,
wenn das nur ab und zu vorkommt, dass du vor einer großen Menge reden musst, dann können Medis wirklich eine gute Wahl sein. Valium würde ich allerdings auch nciht empfehlen, das schränkt die Reaktionsfähigkeit doch sehr ein und wenn du etwas überdosierst, wirst du vielleicht einschlafen oder zumindest etwas herumdämmern:wink:.
Aus der pflanzlichen Ecke kannst du mal die Notfalltropfen von Bach probieren oder Horviton (meist hilft schon das Wissen, was genommen zu haben, genug).
Wenn das eine situation ist, der du dich häufiger aussetzen musst, solltest du eine verhaltenstherapie machen, um damit besser umgehen zu können.
Chintin