Mittelbare Gefahr durch Asbest?

Hallo,

Ein Nachbar aus dem gleichen Haus saniert/renoviert zurzeit einen woanders gelgenen Altbau aus Mitte des 19. Jahrhunderts. Er macht wohl alles selber, tagtäglich und ohne irgendwelche Fachfirmen, um es halt möglichst billig über die Bühne zu bekommen.
Natürlich weiß ich, dass das Verbauen von Schadstoffen wie z.B. Asbest zu diesem Baujahr nahezu ausgeschlossen werden kann. Was mir allerdings Sorge bereitet, sind z.B. entsprechende Sanierungen in den 1960er/70er Jahren. Ob dort tatsächlich noch irgendetwas schädliches in dem Haus drin ist, weiß keiner, da keine Analyse gemacht wurde.

Wir nutzen das selbe kleine Treppenhaus/Eingangsbereich zu unseren Wohnungen und oftmals stehen noch seine schmutzigen Schuhe vor der Tür etc. Auch kommt er ja sicherlich in den „Arbeitsklamotten“ nach Hause. Da sich Asbestfasern ja im Prinzip wie Hausstaub verhalten, frage ich mich, ob ich im Zweifelsfall mich selbst jeden Tag, wenn ich das Haus betrete oder verlasse, kontaminieren würde bzw. meine Wohnung.
Oder ist das Risiko vernachlässigbar und ich soll es ignorieren?

Natürlich weiß ich auch, dass ich jeden Tag eine Vielzahl von Schadstoffen einatme, während ich mich z.B. in der Stadt aufhalte. Aber irgendwie hat Asbest für mich doch noch einmal eine andere Dimension, daher bitte ich, wenn möglich, um eine Einschätzung des Risikos. 

Vielen Dank.

Hans-Peter

Hallo!

Was willst Du denn hier hören ? Beruhigung oder Warnung ? Bei der ungewissen Ausgangslage ?

Wenn Asbest vorhanden wäre, dann besteht Gefahr die Fasern mit Arbeitskleidung und Schuhen zu verschleppen. Und deshalb müssen Arbeiter auch die Schutzkleidung u. Schuhe ausziehen nach Arbeitsschluss.
Natürlich ist die Gefahr von abgestellten Schuhe gering, wenn es kaum Luftstrom gibt und Fasern(so vorhanden) haften bleiben. Was ist mit Fußmatte draußen, da würden Fasern auch sitzen und immer neu aufgewirbelt ?
Man kann das immer weiter spinnen. Risiko wäre nicht Null.

MfG
duck313

Hallo Hans-Peter,

wir haben eben selber ein Asbestdach über eine Firma gegen ein neues tauschen lassen.

Man hat uns, da wir ähnliche Fragen hatten, entsprechend beruhigt.
Demontagen werden in der Regel ohne Brechen oder schneiden des Asbestes durchgeführt. Die Fasern lösen sich also eher nicht.
Das Minimum was du dort haben wirst hat jeder der in der Nähe solcher Altbauten / Dächer wohnt.
Ich denke du kannst dich beruhigen, mehrere Handwerker haben mir das so beschrieben.

Auch wir hatten diese Ängste!LGThomas

Also die aktuellsten Regeln WENN es Asbest ist findest Du hier

http://www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/innovation/ar…