Hallo,
Ein Nachbar aus dem gleichen Haus saniert/renoviert zurzeit einen woanders gelgenen Altbau aus Mitte des 19. Jahrhunderts. Er macht wohl alles selber, tagtäglich und ohne irgendwelche Fachfirmen, um es halt möglichst billig über die Bühne zu bekommen.
Natürlich weiß ich, dass das Verbauen von Schadstoffen wie z.B. Asbest zu diesem Baujahr nahezu ausgeschlossen werden kann. Was mir allerdings Sorge bereitet, sind z.B. entsprechende Sanierungen in den 1960er/70er Jahren. Ob dort tatsächlich noch irgendetwas schädliches in dem Haus drin ist, weiß keiner, da keine Analyse gemacht wurde.
Wir nutzen das selbe kleine Treppenhaus/Eingangsbereich zu unseren Wohnungen und oftmals stehen noch seine schmutzigen Schuhe vor der Tür etc. Auch kommt er ja sicherlich in den „Arbeitsklamotten“ nach Hause. Da sich Asbestfasern ja im Prinzip wie Hausstaub verhalten, frage ich mich, ob ich im Zweifelsfall mich selbst jeden Tag, wenn ich das Haus betrete oder verlasse, kontaminieren würde bzw. meine Wohnung.
Oder ist das Risiko vernachlässigbar und ich soll es ignorieren?
Natürlich weiß ich auch, dass ich jeden Tag eine Vielzahl von Schadstoffen einatme, während ich mich z.B. in der Stadt aufhalte. Aber irgendwie hat Asbest für mich doch noch einmal eine andere Dimension, daher bitte ich, wenn möglich, um eine Einschätzung des Risikos.
Vielen Dank.
Hans-Peter