Mittelwellenradio problem

Hallo ,

nachdem ich auf dieser Seite : http://www.b-kainka.de/bastel58.htm dieses Radio sah habe ich alles genau so anchgebaut nur jetzt habe ich das Problem mit dem Schwingkreis:
in der Anleitung wurde beschrieben wie mit dem Ferritkern der Spule der Dreko und die Spulle ersetzt wurden auch das habe ich genauso anchgebaut nur jetzt funktioniert es immer noch nicht.

Da ich nicht weiß wie viele Windungen ich wickeln muss und ob ich nun immer noch einen Keko parallel zur Ferrritspule setzten muss.

Falls jemand noch einen Fehler in der Konstruktion oder einen Tipp hat wie es besser geht: Danke schonmal im Vorraus

Richi

Hallo Richi,

da würde ich eher im Brett Amateurfunk eine Antwort erhoffen.

Gruß Heinz

…in der Anleitung wurde beschrieben wie mit dem Ferritkern der Spule der Dreko und die Spulle ersetzt wurden auch das habe ich genauso anchgebaut nur jetzt funktioniert es immer noch nicht…

Hallo Richi,

der Drehkondensator wurde nicht ersetzt, sondern die Abstimmung am Kondensator. Der Schwingkreis besteht grundsätzlich aus Kondensator und Spule. Zur Frequenz-Abstimmung muss der Wert eines der beiden Teile (Kapazität oder Induktivität) geändert werden.

Das ist ursprünglich der Kondensator mit variabler Kapazität und eine Spule mit fester Induktivität.

Die Variante ist ein Kondensator mit fester Kapazität und eine Spule mit variabler Induktivität. Deren Abstimmung erfolgt z. B. durch Verschieben der Spule auf dem Ferritstab.

Bernhard

Hallo Richi,
es wurde schon geschrieben, dass für den Schwingkreis ein Kondensator UND eine Spule benötigt wird. Welches der beiden Bauteile abstimmbar gemacht wird, hängt von dem gewünschten „Luxus“ ab.
Auf dem Bild ist ein Spulenkörper mit ca. 6 mm Durchmesser. Der Kern im Spulenkörper wird mit einem Schraubendreher eingestellt und damit gleichzeitig der gewünschte Sender. Achtung! diese Kerne brechen leicht! Der Kondensator kann in diesem Fall ein Festkondensator sein, aber auch ein Drehko ist möglich, wodurch der Abstimmbereich vergrößert wird. Wenn Drehko am Anschlag, dann kann man mit dem Spulenkern noch weiter abstimmen.
Zu den Werten. Als erstes stört mich der 10µF-Elko zwischen Schwingkreis und 1. Transistor. Ein keramischer Kondensator mit ca. 10-100 nF währe besser.
Der Schwingkreis-Kondensator sollte ca. 200pF haben. Die Windungszahl sollte bei ca. 200 Windungen liegen. Windungen auf ca. 1cm Länge sauber auf dem Spulenkörper verteilen. Die Anzapfung bei ca. 30 Windungen. Mit diesen Daten sollte der Abstimmbereich im Mittelwellenbereich liegen.
Erwarte aber keine Wunder von diesem Primitiv-Radio. Wenn Du die Antenne verlängerst (z.B. 1 Meter) steigt die Empfindlichkeit, aber gleichzeitig wird der Kreis gedämpft und Du wirst evtl. mehrere Sender gleichzeitig empfangen, gleichzeitig verstimmt sich auch die Resonanz, Du musst also evtl. die Frequenz nachstimmen.
Für die ersten Bastel-Schritte ist die Schaltung aber gut brauchbar.
Gruß, Edi