Mitversicherung läuft zwischen 2 Behandlungen aus

Guten Tag,

ein Freund ist 22 Jahre alt, wohnt bei seinen Eltern, ist bei seinem Vater (Beamter) privat Kranken(mit)versichert und bis zum 30.06. Schüler.

Ab dem 01.07. läuft die Berechtigung zur Kindergeldzahlung und somit auch die zur Beihilfezahlung aus und er ist nicht mehr über die Familie mitversichert.

Vor einigen Wochen hatte er einen Unfall und musste sich einer OP unterziehen, ist immernoch nicht arbeitsfähig & kann sich deshalb auch nicht arbeitssuchend melden, um beim Amt versichert zu sein. Beim Sozialamt kriegt er auch keinen Antrag bewilligt, da seine Eltern zu viel verdienen.

In seiner Ausbildungszeit war er in einer gesetzlichen KV, ist danach aber wieder Schüler geworden und über die Familie mitversichert worden. Bei der Versicherung haben die ihm gesagt, sie werden ihn nicht auf freiwilliger Basis versichern, sondern nur, falls er versicherungspflichtig würde. Da er erwerbslos ist, kommt das also nicht in Frage. Außerdem kann er mit seiner Krankheit zur Zeit nicht arbeiten.

Eine neue Private Versicherung abzuschließen wird schwierig sein, da er noch krank ist und in den nächsten Wochen noch eine OP haben wird. Wer versichert ihn schon bei solchen Aussichten?
Die OP Kosten werden noch einmal sehr hoch werden und er kann sie sich nicht leisten; sie ist aber dringend notwendig.

Eine Arbeitsstelle/Ausbildung ist derzeit nicht in Sicht und ein Studium/erneuter Schulbesuch ist auch nicht möglich.

Nun die frage: Muss er die Behandlungskosten selber tragen oder gibt es eine möglichkeit diese von einer Versicherung übernehmen zu lassen?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten!

Hallo,

wenn er über den Vater privat krankenversichert ist, dann mit einem Beihilfetarif zu 20%. Mit dem Wegfall des Beihilfeanspruches fällt nicht auch die private Krankenversicherung weg. Das ist der Unterschied zur GKV. Der Vertrag wird nur vom Beihilfetarif in eine Vollversicherung umgestellt. Der Beitrag muss dann selbst vom Versicherungsnehmer bezahlt werden. Das wird ja noch der Vater sein. Eine Kündigung durch den Vater kann nur mit Zustimmung des versicherten Angehörigen erfolgen.
Also PKV informieren, dass der Tarif auf 100% umgestellt wird, sonst gibt es nur einen Teil der Kosten zurück.

Gruß Woko

Guten Tag,

ein Freund ist 22 Jahre alt, wohnt bei seinen Eltern, ist bei
seinem Vater (Beamter) privat Kranken(mit)versichert und bis

Er sit selber versichert und nict über seinen Vater.

Ab dem 01.07. läuft die Berechtigung zur Kindergeldzahlung und
somit auch die zur Beihilfezahlung aus und er ist nicht mehr
über die Familie mitversichert.

Das ist er sowieso nicht. Wenn die Beihilfeberechtigung wegfällt, bleibt er trotzdem privat versichert, nur eben ohne Beihilfe.

Eine neue Private Versicherung abzuschließen wird schwierig

Keine neue ! Die jetzt bestehden wird umgestellt. Eine andere Möglichkeit gibt es anch Deiner Schilderung nicht.

eine OP haben wird. Wer versichert ihn schon bei solchen Aussichten?

Seine momentane Krankenversicherung.

Nun die frage: Muss er die Behandlungskosten selber tragen

Die Versicherungbeiträge wird er selber tragen müssen (oder seine Eltern).

oder gibt es eine möglichkeit diese von einer Versicherung übernehmen zu lassen?

Dafür ist man schließlich krankenversichert.