Hallo Belliny,
wenn ich dich richtig verstanden habe, willst du selbst ein solches System betreiben.
MultilevelMarketing ist eine amerikanische Idee, die dort sehr gut läuft und sehr gut funktioniert. Nur, WARUM?
Weil die Leute da sehr leicht zu begeistern sind!!!
Da hast du dein Problem. die Deutschen sind auf dem Gebiet eher Schlaftabletten.
Das Zweite wäre: Du suchst deine ersten Mitarbeiter selbst. diese suchen dann wieder andere, welche wieder neue suchen, usw. usw. Bei den ersten 2 Reihen kannst du die Qualität der MA noch kontrollieren und dann hörts auf. Wenn du ein gutes Produkt und eine gute firma leiten willst, können die unteren trotz irgendwelcher „Regeln“ ganz schön viel Mist machen.
Das Dritte: Es ist wie oben beschrieben ein Schnellball. Es gibt verschieden Konstruktionen, wie dieses Schneeball ausgehebelt wird. Nichtsdestotrotz wirst du „Mathematiker“ beschätigen müssen, um die Verkaufspreis- und Provisionsstrukturen auszurechnen.
Das Vierte: Beispiel Amway:
VK-Endverbraucher: 100
EK 1. Stufe 70
Provision 1. Stufe 3%
Provision 2. Stufe 21%
Provision 3. Stufe 5%
Provision 4. Stufe 3%
Provision 5. Stufe 2%
Provision 6. Stufe 1%
(Aus der Erinnerung deshalb u.U. kleine Abweichungen (Stand 1985)
Hier siehst du aber, daß du schon eine tolle Rechenarbeit leisten mußt, wenn du jemanden in Stufe 6 hast, der aber Umsätze in allen Stufen macht.
Es ist zwar richtig, daß der normale Handel auch Stufen hat, aber verwechsel das bitte nicht mit MLM. Ein einzelhändler der bei einem Großhändler kauft kann u.U. weniger bezahlen, als ein Einzelhändler, der direkt in der firma kauft. Dieses Angebots-Nachfrage - Preisgestaltungs-System gibt es im MLM nicht. Deswegen sind die Differenzen zwischen Hersteller und endkunde oft bei fast 1000 Prozent ggüber sonst ca. 250% Aufschlag auf die Herstellung.
für heute solls erstmal reichen.
Hast du noch weitere Fragen???
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