MLP- oder ZSH-Berater?

Tach zusammen,

ich stehe vor einer großen Entscheidung und erhoffe mir hier Entscheidungshilfe zu bekommen:
Ich habe das Angebot MLP oder ZSH-Berater zu werden. Ich bin Quereinsteiger in der Branche und kann daher nicht sicher sagen was „besser“ ist. Beides hat seine Vor- und Nachteile und die Entscheidung ist echt nicht leicht, steht aber jetzt kurzfristig an!
Daher hoffe ich, daß mir hier jmd. nen Tipp oder vielleicht gar eigene Erfahrungen mitteilen kann.
Habe das schon mal bei „Jobs u. Karriere“ gepostet, aber ich denke hier bin ich „richtiger“!

Thanx a lot, und einen schönen Sonntag:wink:

hallo yvi,

zum Lernen ganz gut. Doch wenn du genügend erfahrung gesammelt hast, ganz schnell selbständig machen.
Denn im Prinzip sind alle Strukturvertriebe gleich.
wenn du Deine Kunden gut beraten willst, dann kannst du keinem Vertreib angehören, der zwar evtl. ein gutes, doch recht eingeschränktes Angebot hat. Diese Betreibe haben alle einige, wenige Gesellschaften, mit denen sie besonders hohe Provisionsvereinbarungen ausgehandelt haben.
anfangen wirst Du mit einem Provisionssatz, der unverschämtz niedrig ist. Dazu wirst du meist dazu angehalten, Deine gesamten Freunde und Verwandten abzuklappern. Irgend wann strehst Du da, hast keine neuen Kunden und keine Freunde mehr.
Bevor dies geschieht, schnell kündigen. Die werden zwar dann versuchen, Dir einen Kündigungsvertrag aufzubrummen, der Dir verbietet 1 jahr lang Deine Kunden zu besuchen und evtl. sogar die gleichen Gesellschaftren verbieten. Doch da brauchst Du keine Angst haben: solche Klauseln sind lt. Gerichtsurteil verboten.
also Lerne und mach dich dann selbständig.
Grüße
Raimund
Der auch mal ganz am Anfang für eine Struktur gearbeitet hat : Haus und Wohnen. Die schulden mir heute noch ein paar tausend DM.

hallo zusammen,
aber bitte nicht vergessen:
ich denke mal, dass hier im vertreter-vertrag eine klausel mit vereinbart ist, die besagt dass der vertreter die kosten der ausbildung übernehmen darf, wenn er innerhalb eines jahres nach ende der ausbildung bei dem verein aufhört.

cu snakeshit

das wäre sittenwidrig. o.w.T.
.

hallo yvi,

also wenn schon einen der beiden vertriebe, dann den, der dir eine qualifizierte ausbildung bietet, bei der du auch einen „abschluss“ machen kannst, z.b. eine ihk-prüfung. du solltest dich aber als quereinsteiger fragen, ob es sinn macht, auf diesem wege in ein nicht ganz so simples gewerbe einzusteigen. schliesslich ist der beruf des versicherungskaufmanns ein lehrberuf. solltest du nur das genre wechseln wollen und dir mal was anderes anschauen, empfehle ich erst mal einen ausbilder, der sich auf einzelene produkte spezialisiert hat. ich selber bin in einem solchen tätig (obwohl ich mal bei der allianz war). ich stelle fest, dass es durchaus sinn macht, nicht wissen zu müssen, wie eine haftpflicht, eine hausrat oder eine unfallversicherung etc. funktioniert. klar braucht man die auch, aber da sollen dann lieber die „profis“ ran.

solltest du aber nur zwischen den beiden wählen wollen, empfehle ich dir eher mlp, da diese bekannter sind und ein solides kunden-potential haben.

grüsse, maxxler71

Wie lange möchtest Du bei diesen Firmen bleiben? Bedenke auf alle Fälle die Entwicklung der EU-Vermittlerrichtlinie auf die zukünftige berufliche Entwicklung.
Ich stand vor einiger Zeit vor der gleichen Entscheidung. Keine dieser Firmen konnte mich überzeugen. Gründe gibt es hierfür einige.
Bei Fragen stehe ich gerne hilfreich zur Verfügung und kann gerne weitere Tipps hierzu geben.
Viele Grüße
Oliver

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