Mobbing

Hallo,
mal angenommen, ein Arbeitsvertrag ist Seitens des Arbeitgebers nicht kündbar( ausländisches Recht). Da er einen Arbeitnehmer loswerden möchte, mobbt er Ihn, macht Ihn vor den Kollegen schlecht, lässt Aufträge verschwinden, um sie 2 Tage später anzumahnen. Auffällig ist, das im einem 3Personen Betrieb in den letzten 6 Monaten 9 Mitarbeiter eingestellt wurden und 10 gegangen sind. Was für Möglichkeiten ( außer Kündigung)hat ein Arbeitnehmer?
L.G.
Kraudischen

Hallo,

(ausländisches Recht)

Weswegen ausländisches Recht? Wo spielt sich denn das ganze ab?

MfG

Hi,
ich schätze mal Holland, ist gleich neben Niedersachsen :wink:
Lieben Gruß
Plö

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,
es ist eine amerikanische Fa. die nach amerikanischem Recht hier in Deutschland arbeitet. Gepaart mit dem deutschen Recht, ( kommen die nicht drum rum)ergeben sich so Seltsamkeiten, wie keine Probezeit, kein Weihnachts und Urlaubsgeld( was aber vorher bekannt war).
Was tun?
L.G.
Kraudischen

DEUTSCHES Recht
Hi,

es ist eine amerikanische Fa. die nach amerikanischem Recht
hier in Deutschland arbeitet.

Nö - garantiert nicht!
Arbeitsplatz in Deutschland = deutsches Recht. Ist eigentlich recht einfach (solange es sich nicht um amerikanische Entsendungen handelt, aber das schließe ich mal aus)

wie
keine Probezeit,

Probezeit gibt es nur , wenn sie auch vereinbart ist - IMMER

kein Weihnachts und Urlaubsgeld( was aber
vorher bekannt war).

Auch das hat mir deutschem oder amerikanischem Recht nix zu tun. Gibt es **nur/B>, wenn es auch vereinbart* ist - IMMER

LG
Guido

* Vereinbart = Per Arbeitsvertrag, Tarifvertrag (greifend), Betriebsvereinbarung oder betriebliche Übung**

Hi!

mal angenommen, ein Arbeitsvertrag ist Seitens des
Arbeitgebers nicht kündbar( ausländisches Recht).

Da mittlerweile ja geklärt ist, dass es sich um deutsches Recht handelt, muss es ja vereinbart sein - ziemlich dämlicher Arbeitgeber, wenn Du mich fragst.

Was für Möglichkeiten ( außer
Kündigung)hat ein Arbeitnehmer?

Die FAQ:2299 durcharbeiten und offene Fragen dann noch einmal hier stellen *fg*

LG
GUido

Hallo, die eigentliche Frage ist, ob ein Arbeitnehmer bei mobbing durch den Chef einen Arbeitsvertrag kündigen kann, ohne eine Sperrfrist zu bekommen, bzw. was muß dafür vorfallen?
L.G.
Kraudischen

Hallo,

die eigentliche Frage ist, ob ein Arbeitnehmer bei
mobbing durch den Chef einen Arbeitsvertrag kündigen kann,
ohne eine Sperrfrist zu bekommen,

Unter gewissen Umständen geht das schon …

bzw. was muß dafür
vorfallen?

Das kann man nicht so konkret sagen. Zumindest reicht es nicht, einfach nur gegenüber der Arbeitsagentur zu behaupten, dass mobbing vorliegt. Die verlangen da schon etwas mehr. Z.B. ein ärztliches Attest.

(Ich musste mich gegenüber dem Arbeitsamt vor ca. 10 Jahren zu meinen [mobbing-]Vorwürfen detailliert äußern und der AG bekam ebenfalls eine Aufforderung sich dazu zu äußern. Ob das heute auch noch so gehandhabt wird, weiß ich nicht.)

MfG

Hallo,

der Arbeitgeber wird natürlich, wie immer… Aber wie ist es mit den anderen Arbeitnehmern? Sind ja deutlich mehr, und ein Arzt hat auch schon festgestellt, das es so nicht geht. Der Betroffene ist echt durch, ist aber viel zu Verantwortungsbewusst, um auch nur daran zu Denken, das es auch noch eine andere Möglichkeit gibt. Beispiele aus der Rechtsprechung würden ein wenig weiterhelfen, sowie gute Tipps, wie ein Chef " belehrt" werden kann?
L.G.
Kraudischen