Mobbing-Drohende Kündigung-Wie verhalten ?

Hallo liebe Leute,
folgender Fall : Mitarbeiter seit über 20 Jahren in der Firma wird seit geraumer Zeit immer wieder mit „Fehlverhalten“ konfrontiert und mündlich „abgemahnt“. Gipfel der Gespräche: Androhung einer fristlosen Kündigung und z.Zt. die Androhung des Verlustes des Arbeitsplatzes durch Verkauf der Maschine.So wurden schon einige Mitarbeiter „Entsorgt“.Es gibt keinen Arbeitsvertrag weil sofort nach der Ausbildung übernommen worden ist. Gewerkschaft und Betriebsrat werden wirkungsvoll unterbunden. Der Mitarbeiter soll von selber kündigen(sogar Stellen wurden angeboten) um wahrscheinlich einer Gerichtsverhandlung/Abfindung aus dem Weg zu gehen.
Welche rechtliche Möglichkeiten hat der Mitarbeiter ohne schriftlichen Vertrag? Sollte er wirklich sich eine neue Stelle suchen oder die Sache einfach „Ausschwitzen“ und es auf eine Kündigung ankommen lassen?

Danke für alle Antworten

Mikel

Holla.

Eine große Bitte: Was da - natürlich rein hypothetisch - wie gelaufen ist bzw. noch läuft, solltest Du inhaltlich so schildern, dass man sich ein Bild machen kann. Aus Wischiwaschi wie „BR und Gewerkschaft werden wirkungsvoll unterbunden“ (was das auch im Namen der siebenbeinigen Kaktuswesen von Pieks Aua immer bedeuten mag) werde zumindest ich kein bisschen schlau.

Gruß Eillicht zu Vensre

Na Herr von und zu Vensre,

finde es ist schon ziemlich genau beschrieben, das da etwas lanciert wird um Mitarbeiter los zu werden.Je mehr "drum rum"geschrieben wird, umso weniger liest der erlauchte Spezialist es sich durch-Erfahrung !
Fakt ist das der Mitarbeiter massiv „gemobbt“ wird.Heißt genau: Tribunal im Konferenzsaal mit „Fehlerlisten“.Ständige Drohungen von Rausschmiss und Wegfall des Arbeitsplatzes.Er soll bewegt werden von allein zu gehen, um so einen Abfindungsprozess vorm Arbeitsgericht zu umgehen- was nach 20 Jahren wohl drauf hinaus laufen würde.Problem oder auch nicht: Es ist nie ein Arbeitsvertrag gemacht worden- das Arbeitsverhältniss ist stillschweigend nach der Ausbildung weitergeführt worden.Der gute Mann will auch nicht umbedingt gehen, weil er in einem schlecht vermittelbarem Alter ist.Heißt warten was passiert und den seelischen Druck aushalten bis die Kündigung tatsächlich ausgesprochen wird? Oder…

Noch genaueres fällt mich nicht ein

Mikel

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Na, dann dä.

finde es ist schon ziemlich genau beschrieben, das da etwas
lanciert wird um Mitarbeiter los zu werden.Je mehr "drum
rum"geschrieben wird, umso weniger liest der erlauchte
Spezialist es sich durch-Erfahrung !

Ja, wenn das so iss, dass unse Oma Gras friss, dann müsseme wohl den Rasen betoniän. Hier schreiben öfter mal Leute „Mobbing“ in die Überschrift oder ihr Klageliedel, und beim näheren Hinsehen stellt es sich dann heraus, dass sie kein Gutenachtküsschen bekommen haben. Mobbing ist aber ein zu ernster Sachverhalt für derlei, und deswegen bat ich um Zusatzinformationen. Aber der von Dir beschworene Lauch mag das anders sehen. Vier Erfolg.

Hi!

finde es ist schon ziemlich genau beschrieben, das da etwas
lanciert wird um Mitarbeiter los zu werden.

Naja - genau genommen hast Du eigentlich so gar nichts geschrieben…

Je mehr "drum
rum"geschrieben wird, umso weniger liest der erlauchte
Spezialist es sich durch-Erfahrung !

Nicht hier in diesem Brett, wo es auf Details ankommt - Erfahrung!

Fakt ist das der Mitarbeiter massiv „gemobbt“ wird.Heißt
genau: Tribunal im Konferenzsaal mit „Fehlerlisten“.

Cool - jetzt ist es Mobbing, wenn einem Mitarbeiter seine Fehler vorgeworfen werden.
Hey, ich mobbe dann wohl ständig…

Ständige
Drohungen von Rausschmiss und Wegfall des Arbeitsplatzes.

Eine Drohung, oder die Nennung einer Konsequenz?

Er
soll bewegt werden von allein zu gehen, um so einen
Abfindungsprozess vorm Arbeitsgericht zu umgehen- was nach 20
Jahren wohl drauf hinaus laufen würde.

…oder auch nicht…

Es ist nie ein Arbeitsvertrag gemacht worden- das
Arbeitsverhältniss ist stillschweigend nach der Ausbildung
weitergeführt worden.

Natürlich existiert ein Vertrag - oder steht irgendwo, dass ein „unbefristeter“ Arbeitsvertrag unbedingt schriftlich geschlossen werden muss?

Heißt warten was passiert und den seelischen Druck
aushalten bis die Kündigung tatsächlich ausgesprochen wird?
Oder…

Man könnte den Chef erschießen und auf einen besseren hoffen.

Ernsthaft: Wenn ein fiktiver Mitarbeiter sich gemobbt fühlt, sollte er ein Tagebuch darüber führen und damit zu einen guten Fachanwalt für Arbeitsrecht gehen.
In einem Forum wird ohne Details niemand eine brauchbare Antwort geben können.

Viele Grüße
Guido

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