Mobilen Blitzer BESTELLEN möglich?

Moin,

trotz einer „Googelei“ habe ich nicht viel zum Thema finden können.
Meine Vermutung:
Wenn es ein Minusgeschäft wäre, dann würde es veröffentlicht.
Wenn es ein gutes oder zumindest brauchbares Geschäft ist, so hält man die Zahlen natürlich im verborgenen um nicht noch mehr Wasser auf die Mühlen von ADAC und der „Wegelagerervorwurf-Fraktion“ zu schütten.

Den Spiegel-Artikel habe ich so verstanden, dass dort nur der
Umsatz, also die Einnahmen erwähnt werden. Von einer
betriebswirtschaftlichen Analyse lese ich dort nichts.

In dem Artikel stand, dass die Aufstellung eines „Starenkastens“ rund 65.000,-EUR kostet und der Unterhalt nochmals 8.000,-EUR/p.a.
bei Einnahmen von rund 600.000,-EUR. Richtig ist natürlich, dass diese Zahlen, zumindest was die Einnahmen betrifft, nicht für alle Überwachungsanlagen gilt. Von daher ist der Artikel, für den Spiegel eigentlich ungewöhnlich, etwas populistisch. Da gebe ich Dir Recht.

Ich denke auch, das Problem liegt in den relativ geringen
Strafen. Auch die jüngsten Initiativen zur Erhöhung der
Bußgelder halte ich nicht für ausreichend. Die Strafen für
Überschreitungen von 10 oder 20 km/h sind so niedrig, dass
viele Leute bewusst ständig zu schnell fahren. Und bei
Autofahrern, die 50 oder 60 km/h zu schnell fahren, finde ich
es unbegreiflich, wie soetwas überhaupt noch in einem
Bußgeldkatalog aufgeführt sein kann. Solche Leute gehören für
mich vor ein Gericht, und zwar wegen Verkehrsgefährdung.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich bin auch kein frommes Lamm. Auf den Ausfallstrassen Hamburgs bin ich auch schon mal ca. 10km/h zu schnell unterwegs. Das bleibt nicht aus, aber ich mühe mich redlich die erlaubte Geschwindigkeit einzuhalten.

Gruss Jakob

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Wenn es so unprovitabel wäre, die Blitzer aufzustellen, frage
ich mich, wieso es dann immer noch getan wird an jeder zweiten
Ecke (Übertrieben gesagt)

Selbst wenn sie eine negative Bilanz hätten, wovon ich nicht ausgehe, könnte man vielleicht sagen, dass der Staat auch an der Sicherheit im Straßenverkehr interessiert ist und nicht nur Geld bekommen möchte. Die Sicherheit ist der eigentliche Sinn der Sache.

Moin,

die Stellen wurden ja bereits genannt, doch sollte man bedenken, daß die viel zu tun hätten wenn sie wegen jedem Berufsnörgler irgendwo einen Blitzer aufstellen. Nach dem was ich hier von dir lese gehörst zu wohl zumindest zum Teil dazu…

Tempo 50 statt Tempo 30 erhöhrt ja auch soooooo dermassen den Lärm , usw…

Der einzige Grund wirklcih einen Blitzer aufzustellen wäre eine nennenswerte Erhöhung der Sicherheit und diesbezüglich weiss die Polzei schon sehr genau wo dies der Fall ist…

Gruß

Bernd

Strafmaß = Vernunft?

Ich denke auch, das Problem liegt in den relativ geringen Strafen.
Auch die jüngsten Initiativen zur Erhöhung der Bußgelder halte ich nicht für ausreichend.

Das ist wohl eines der größten Streitthemen der Justiz.
Wie hoch sollten denn die Strafen sein, damit die Leute endlich vernünftig werden? Führerscheinentzug, Zuchthaus oder direkt die Todesstrafe für 40 in der Zone 30?
Und selbst dann würden es noch manche Leute machen.

Die Strafen für Überschreitungen von 10 oder 20 km/h sind so niedrig, dass viele Leute bewusst ständig zu schnell fahren.

Das wird aber bei der Aufstellung von Verkehrsschildern ohne weiteres schon mit berücksichtigt: Warum gibt’s denn keine „90“ oder „110“ Schilder? Gibt es denn keine Stelle, wo 110 gerechtfertigt wäre aber nicht 120?

Und bei Autofahrern, die 50 oder 60 km/h zu schnell fahren, finde ich es unbegreiflich, wie soetwas überhaupt noch in einem Bußgeldkatalog aufgeführt sein kann. Solche Leute gehören für mich vor ein Gericht, und zwar wegen Verkehrsgefährdung.

Das ist auch schon wieder relativ: Einmal ein 80-Schild auf der Autobahn übersehen, schon ist man 50km/h zu schnell. Mutwillige Gefährdung - oder Lapsus?
Reale Begebenheit: Ich kenne eine Stelle, da steht ein Geschwindigkeits-Schild so, dass es alle paar Wochen von Büschen überwuchert wird. Wenn die mal nicht zurückgeschnitten sind, wissen nur Einheimische, daß man an der Stelle 40 km/h langsamer muß.

Und es gibt nicht wenige, die wenn auf der A57 um 2 Uhr morgens eine Baustelle mit 40 die linke Spur blockiert, trotzdem mit 100 vorbeifahren. Richtig oder falsch, aber: wen „gefährden“ die? Wäre es wirklich proportional, so jemanden zu behandeln wie jemand, der volltrunken ein Kind totfährt?

Ich würde sogar behaupten, dann greift noch eher das Prinzip der Unproportionalität: wenn man schon mit drakonischen Strafen rechnen muss, weil man zu schnell war, kann man auch zurückfahren, aussteigen, den Polizisten totschlagen und die Kamera mitnehmen: Wenn jemand seine Existenz bedroht sieht, nur weil er geblitzt wurde, wird er schnell zu vielem fähig.

Oder wenn man schon für 30km/h zu schnell vor den Kadi kommt, dann kann man wenn’s wirklich eilt auch 100km/h zu schnell fahren: das Problem hätte man sowieso [so man denn erwischt wird]

Wer jede Verkehrsregel immer konsequent einhält, stellt ganz schnell fest, daß nahezu 99% aller Verkehrsteilnehmer eigentlich Rowdys sind.

Gruß,
Michael

Gag am Rande

Und zwar handelt es sich um eine 30er Zone in unmittelbarer
Nähe zu den Häusern von meinen Nachbarn und mir.

Viele meiner Bekannten erzählen, nachdem dann zwecks Erhöhung der Sicherheit ein „Starenkasten“ installiert wurde, das mehrheitlich die Anwohner der Straße geblitzt worden sind. *g*

Gruß

Stefan

Hi,

Viele meiner Bekannten erzählen, nachdem dann zwecks Erhöhung
der Sicherheit ein „Starenkasten“ installiert wurde, das
mehrheitlich die Anwohner der Straße geblitzt worden sind. *g*

Woher wissen die das?
Bekommen die Anwohner der Straße eine statistische Auswertung?
So als Dienst am Bürger?

Gruß

Christian

Viele meiner Bekannten erzählen, nachdem dann zwecks Erhöhung
der Sicherheit ein „Starenkasten“ installiert wurde, das
mehrheitlich die Anwohner der Straße geblitzt worden sind. *g*

Woher wissen die das?

Weil sie in alter Gewohnheit immer noch täglich am Fenster hängen und sich die Kennzeichen der Verkehrssünder notieren?

Duck und weg…

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Tach auch, also wenn es „nur“ 20Km mehr sind,sind daß immerhin fast fas doppelte Tempo,somit doppelte Lärmbelästigung!
Und die Leute fahren hier durch,wie durch ne ganz normale Straße, also sicherlich 60 oder höher…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Die Geister die man rief …

Woher wissen die das?

Das haben ihnen die Betreuer des Gerätes bzw. die Mädel auf’m Ordnungsamt gesteckt. Tja tja. Schuld sind immer die Anderen. „Was ich bin zu schnell gefahren, aber ich wohne doch hier.“

Gruß

Stefan

Moin,

Tach auch, also wenn es „nur“ 20Km mehr sind,sind daß immerhin
fast fas doppelte Tempo,somit doppelte Lärmbelästigung!

Das kann man pauschal nicht sagen. Bei bestimmten Autos ist gerade 30 aufgrund der Getriebeabstufung schlecht und lässt sich nicht geräuscharm im Dritten Gang fahren sondern nur mit erhöhter Drehzahl im Zweiten Gang.
Mein Auto ist bei 50 leiser als bei 30. Das Abrollgeräusch ist bei beiden Geschwindigkeiten fast zu vernachlässigen.

Gruss Jakob

Aha,dann fährst Du also nen Wankelmotor!

Tempo 50 statt Tempo 30 erhöhrt ja auch soooooo dermassen den
Lärm , usw…

Als wenn der Lärm das größte Problem wäre!
Die Reaktionszeit, in 30-Zonen spielende Personen zu erkennen, sinkt zB rapide, wenn man 50 fährt!

Hat denn in einer 30-Zone ein spielende Person etwas auf der Straße verloren?

Hallo,

Hat denn in einer 30-Zone ein spielende Person etwas auf der
Straße verloren?

Wenn Du damit in einer Tempo-30-Zone (Wohngebiet) nicht permanent rechnest, solltest Du eine Nachschulung in Betracht ziehen.
Abgesehen davon geht es natürlich nicht nur darum, jemanden zu erkennen, sondern darum, rechtzeitig anhalten zu können und darum, dass die Gefährdung von Fußgängern überproportional zur Geschwindigkeit ansteigt.
Gruß
loderunner

So, wollte denen die hier mitdiskutiert haben, mal den aktuellen Stand der Dinge mitteilen:

Habe ja meiner Gemeinde (Bürgerbüro) eine Email mit meinem Anliegen geschildert und wie ich erfahren habe, ist die besagte 30er Zone bereits auf der Liste von den bald zu messenen Stellen.

Die sagten mir,daß erstmal Geschwindigkeitsmessungen mit solchen „Verkehrsschildern“ gemacht werden, die dann später ausgewertet werden, sollte sich herausstellen,daß „genügend“ Raser hier unterwegs sind,wird eine polizeiliche Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.

Somit Erfolg gehabt :o)
(Naja, haben sich wohl schon genügend Leute beschwert)