Mobilfunk-Tote

Hallo liebe Experten,

auf der letzten Mobilfunk-Konferenz
auf Hawaii wurde eine Wissenschaftliche Arbeit
vorgestellt, aus der hervorgeht, das „Handy“-Strahlen
Genotoxisch sind; also als Erbgut geschädigt wird.
Dieser Ergutschaden ist dann die Vorstufe für Krebs.
Ergo: „Handy“ - Benutzer haben ein exorbitant höheres
Krebsrisiko.
Hier nun die frage:

Gibt es mittlerweile genaue Zahlen, wieviele Menschen
jedes Jahr mit Ihrem Handy quasi „Selbstmord“ begehen ??
Würde mich mal interessieren.

Danke im vorraus

Oliver-Michael

Hi,

das Thema wird recht kontrovers diskutiert.

Deshalb wäre es hilfreich zu wissen:

  • Was für eine Konferenz war das
  • Wer hat die Studie vorgetragen (Umweltaktivist, Physiker, Mediziner mit oder ohne epidemiologische Erfahrung)
  • Wer hat die Studie angefertigt / Wessen Interessen vertritt er ggf.
  • Wer hat die Studie geprüft und hat die Ergebnisse validiert?
  • wie groß waren Testgruppe und Kontrollgruppe (10 Personen oder 10000?)
  • Wo steht der Inhalt zumindet in Zusammenfassung zum nachlesen

Wenn diese Fragen einigermaßen klar sind, kann man sich damit weiter beschäftigen. Ich kann irgend etwas auf irgend einer Konferenz als „wissenschaftliche Studie“ vortragen. Das sagt nichts über die Richtigkeit der Ergebnisse.

vorgestellt, aus der hervorgeht, das „Handy“-Strahlen
Genotoxisch sind; also als Erbgut geschädigt wird.
Dieser Ergutschaden ist dann die Vorstufe für Krebs.
Ergo: „Handy“ - Benutzer haben ein exorbitant höheres
Krebsrisiko.

Unlogisch, da dann in Deutschland bei der Masse der Handynutzer ein exorbitanter Anstieg von Gehirntumoren zu verzeichnen sein müsste. Davon ist aber nichts zu hören.

Gibt es mittlerweile genaue Zahlen, wieviele Menschen
jedes Jahr mit Ihrem Handy quasi „Selbstmord“ begehen ??
Würde mich mal interessieren.

Es gibt aber Zahlen, wieviel Menschen jedes Jahr „Selbstmord“ begehen, weil sie Auto fahren, womit ein (bewiesenes)Unfallrisiko für sich und andere verbunden ist.

Bei Handys kann der Nutzer selbst entscheiden, z.B. ein Headset zu benutzen und damit das nach allen bisherigen Studien nicht vorhandene bis sehr geringe Risiko entscheidend weiter zu reduzieren.

Alle Studien die ich kenne, die Schäden durch Handys „bewiesen“ haben, waren mit kleinsten Probantenzahlen unter nicht nachvollziehbaren und nicht offengelegten Bedingungen gemacht worden.

Fazit: solche Aussagen sind mit äußerster Vorsicht zu genießen. Wenn der Ersteller der Studie keine vollständige Transparenz gewährleistet, würde ich sie aufgrund mangelnder Plausibilität und Nachvollziehbarkeit höchstens als These, nicht als Tatsache gelten lassen.

Andreas

Nun, das „Handy´s“ ungesund sind, ist für mich ein klarer
Fall, meine Frage war: Wieviel tote durch „Handy´s“ gibt es
jedes Jahr?
Hat man schon eine solche Zahl herausgefunden? Wie gross
isr sie?

Gruss

Oliver-Strate

Hallo Oliver,

Nun, das „Handy´s“ ungesund sind, ist für mich ein klarer Fall,

schön für dich. Für die Wissenschaft ist der Fall aber alles andere als klar…

meine Frage war: Wieviel tote durch „Handy´s“ gibt es jedes Jahr?

Darauf wird dir keiner Antwort geben können - wahrscheinlich nicht mal der liebe Gott :smile:

Wenn Du genauere Quellen hast, die deine Meinung fundiert begründen können, würden wir uns sehr freuen, wenn du sie uns mitteilen könntest.

Freundliche Grüße,

Jerry

Wir reden über genau 4.783.656 Tote pro Jahr!
Du wunderst Dich, woher ich die genaue Zahl kenne?
Du bist skeptisch?
Du glaubst mir nicht?
Dann frage ich zurück: Wieso glaubst Du einer x-beliebigen „wissenschaftlichen Arbeit“, die irgendein Hansl am Arsch der Welt irgendwelchen anderen Hansln als fundamentale Erkenntnisse verkauft? Und dann stellst Du Dich hierhin und wiederholst marktschreierisch diese Behauptungen! Hey, aber Du kannst wirklich etwas tun: Stürme die Bibliotheken, besuche jeden Hörsaal, forsche, forsche, forsche! Finde alles heraus, was es zum Thema zu entdecken gibt. Und dann komm bitte wieder und verkünde uns Wissen! Aber erspare uns Deine Panikmache.

Danke im vorraus

Ebenfalls!

Gruß!
Tino

Du wunderst Dich, woher ich die genaue Zahl kenne?
Du bist skeptisch?
Du glaubst mir nicht?
Dann frage ich zurück: Wieso glaubst Du einer x-beliebigen
„wissenschaftlichen Arbeit“, die irgendein Hansl am Arsch der
Welt irgendwelchen anderen Hansln als fundamentale
Erkenntnisse verkauft? Und dann stellst Du Dich hierhin und
wiederholst marktschreierisch diese Behauptungen! Hey, aber Du
kannst wirklich etwas tun: Stürme die Bibliotheken, besuche
jeden Hörsaal, forsche, forsche, forsche! Finde alles heraus,
was es zum Thema zu entdecken gibt. Und dann komm bitte wieder
und verkünde uns Wissen! Aber erspare uns Deine Panikmache.

Danke im vorraus

Ebenfalls!

Gruß!
Tino

Hallo Tino!

Das hier ist ein Expertenforum; ich habe nichts behauptet,
sondern nur eine Frage gestellt:

Weiss jemand, wieviele Tote es gibt durch Mobilfunk/Handygebrauch?

Die Antwort könnte durchaus 0,0 sein (ich persönlich denke aber es
sind ein wenig mehr).

Da du keine Antwort auf meine Frage weisst, wundere ich mich ,
das du dich hier meldest. Ich lese aus deiner Ausführung
Angst heraus. Wovor fürchtest du dich?

Freundlicher Gruss

Oliver-Michael

Hallo Oliver-Michael,

auch wenn ich mit Tino normalerweise eher aneinanderrassle…:

Er hat völlig recht. Und Angst hat er bestimmt nicht, sondern genervt, dass mal wieder ohne jegliche Quelle Panik geschürt wird.

Daher sage ich dir, dass es bisher keinen wissenschaftlich belegten Zusammenhang zwischen Todesursache und Handy gibt. Außer die paar Personen, die sich vielleicht wegen Handy am Steuer eine tödliche Unaufmerksamkeit geleistet haben.

Aber darauf wolltest du bestimmt nicht raus.

Gruß Ivo

siehe Mineralöl Gesellschaften
Also:
3 Liter Autos sind möglich, aber den übermächtigen Mineralölgesellschften ein Dorn im Auge, also werden weiterhin bis auf wenige Ausnahmen Spritfresser konstruiert.

Dass Handystrahlen das Krebsrisiko erhöhen ist klar, genauso klar wie es ist, dass Fliegen nicht nur ungesund ist, sondern zuweilen tödlich (ich meine die normale Strahlung, der die Insassen um ein hundertfaches? ausgesetzt sind).
Und vieles andere.

Was mich stört: es taucht kurz eine wissenschaftliche Abhandlung auf, die in einer Tageszeitung zitiert wird, die statistisch belegt, dass z.B. das Brsustkrebsrisiko bei Frauen durch Handybenutzung erhöht wird, ebenso die Untersuchungen, die ganz klar beweisen, dass Handystrahlen bei Ratten drastisch vermehrt Krebs erzeugt (für die Nichtbiologen: Ratten sind zwar keine Menschen, aber Säuger, deren DNA gar nicht so verschieden von der unseren ist).

ABER: solche Artikel verschwinden sehr schnell. Stellt euch vor, sie hätten Recht, ein Milliardenfiasko und Schwund tausender von Arbeitsplätzen wären die Folge.

FRAGE: wer hätte was von der eventuellen Wahrheit?

Also benutzen wir weiterhin die Handys und leben wie die Raucher nach dem Motto: warum sollte gerade mir etwas passieren?

Ach ja: wo ist der Artikel geblieben, der klar macht, dass die Handystrahlung Wärme erzeugt, und gerade die Augen das empfindlichste Teil in der Nähe des Handys sind, Manager, die also stundenlang telefonieren, in einigen Jahren mit Netzhautablösungen rechnen müssen.

Aber träumt ruhig weiter davon, dass Handys harmlos wie Teddybären sind - solche mit Asbest im Bauch :smile:)))))))))))

MFG
Henning

Stimmt…
…nirgendwo ist belegt, daß die Mobiletelefonie Tote produziert. Auch wird keiner behaupten, sie seien der Gesundheit zuträglich. Es weiß einfach keiner. Aber Studien und Abhandlungen und Experimente gibt es massenhaft. Die einen sagen dieses aus, andere jenes.
Daraus einen zwingenden Sachverhalt herzuleiten, spricht nicht für seriöse Wissenschaft. Diese basiert nämlich auf Reproduzierbarkeit.
Da zitiere ich doch gerne nochmal einen Text aus dem Archiv. Daß ich ihn selbst geschrieben habe, ist nicht wichtig. Eher die Tatsache, daß seitdem keine relevanten Daten dazugekommen sind.

_"Nieder- und hochfrequenten Feldern konnte bislang nicht eine einzige Erkrankung zugeschrieben werden, also auch nicht den Handys. Beschwerden dürften in das Fachgebiet der Psychologie gehören, jedenfalls ist es eine schlüssige Erklärung.

Unter elektromagnetischen Gesichtspunkten ist das mobile Telefonieren keine Frage der Gesprächsdauer; die Strahlendosis wird nicht akkumuliert. Es gilt also nicht: „Je länger ich telefoniere, desto höher ist die gesammelte Strahlendosis.“ Im Gegensatz zu Körpergiften wie Blei oder zu Belastungen wie Radioaktivität können sich elektromagnetische Felder im Körper nicht anreichern.

Menschliches Gewebe absorbiert von Handys abgegebene Strahlung und erwärmt sich dabei. Die spezifische Absorptionsrate (SAR) kennzeichnet die tatsächlich vom gewebe absorbierte Leistung. Der SAR-wert ist gerätespezifisch; Das heißt, verschiedene Geräte haben verschiedene SAR-Werte. Zur SAR-Bestimmung wird die Feldstärke an der Nachbildung eines menschliches Kopfes gemessen. Die Werte müssen unterhalb der international festgelegten Grenzwerte liegen: Wenn ein Handy im Dauerbetrieb mit maximaler Leistung sendet, darf sich die Temperatur des Gewebes höchstens um ein zehntel Grad Celsius erhöhen. Nach heutigem Erkenntnisstand ist selbst eine Temperaturänderung von einem Grad Celsius auf der sicheren Seite; so die Auffassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Die Leistung regeln die Geräte in Abhängigkeit von der Güte des Empfangs. Sie laufen also nicht permanent unter voller Last. Bei gutem Empfang sind es etwa 40-50 Prozent der Maximalleistung.
Damit gelten Handys insgesamt als unbedenklich. Die Bemühungen um immer niedrigere SAR-Werte kommen damit vor allem den Stand-by-Zeiten zugute.

Es gibt bestimmt tausende wissenschaftlicher Studien. Die einen beantworten die Frage nach der Gesundheitsschädlichkeit mit „ja“, die anderen mit „nein“. Es ist eine Frage der Interpretation, was man finden will. Epidemiologische Studien, die nach Zusammenhängen zwischen dem Auftreten von Krankheitsbildern und elektromagnetischen Studien suchen, halte ich für statistische Korrelationen. Es wurde noch kein ursächlicher Zusammenhang zwischen Erkrankung und bestimmtem Verhalten festgestellt; auch experimentelle Studien erbrachten keinen Nachweis.

Eine wissenschaftliche Untersuchung ist immer eine Hypothese. Sie besagt, daß unter besimmten Bedingungen dieses oder jenes Ergebnis erzielt wurde. Ein naturwissenschaftliches Grundprinzip ist Reproduzierbarkeit. Die Bestätigung eines Ergebnisses trägt zur Wahrscheinlichkeit bei. Das Ergebnis einer einzelnen Studie kann stimmen oder auch nicht. Die Wahrscheinlichkeit dürfte allerdings sehr klein sein. Man darf in der Wissenschaft nicht hingehen und sagen: „Es gibt eine einzelne Aussage, und dementsprechend ist es so richtig.“ Es könnte auch mit einer gewissen wWahrscheinlichkeit anders sein.

Es macht keinen Sinn, zum x-ten Mal eine EEG-Studie über Gehirnströme zu machen. Vielmehr muß man einige Etagen tiefer gehen, in den bereich Unterhalb der Körperzellen. Noch niemand weiß, was hochfrequenter Elektromagnetismus auf dieser Ebene bewirkt; das Gebiet der Absorption vom Gewebe ist praktisch unerforscht, die Funktion der elektromolekularen Kopplung ebenfalls.

Die Diskussionen werden vorerst wohl kein Ende nehmen. Es ist - und bleibt - eine Vertrauensfrage, die jeder für sich selbst beantworten muß."_

Gruß!
Tino

Ferseh- und Strommasten führen angeblich auch zu Schlafstörungen etc. Da es sich dabei auch um Elektromagnetische Strahlung handelt, liegt mir die Vermutung nahe, dass Handys nicht ganz unschädlich sein können, da wir uns aber ständig in irgendwelchen Eletromagnetischen Feldern aufhalten (Handynetze, Stromleitungen, Ferseher und andere Elektrogeräte) macht das Handy wahrscheinlich dann auch nicht mehr soviel aus.

MfG Tobias

Segen oder Fluch?
Hallo,

Die Diskussionen werden vorerst wohl kein Ende nehmen. Es ist

  • und bleibt - eine Vertrauensfrage, die jeder für sich selbst
    beantworten muß."

Die Frage der Reproduzierbarkeit ist ein gefährliches Spiel mit den Menschen.
Ab wieviel Hirntumoren/Toten gilt das denn? Warum müssen dafür erst welche sterben?
Galt das gleiche nicht für Tabak/Nikotin?
Und was ist mit Marihuana? Da ist’s noch anders herum, oder?
Sollte man Schäden nicht verhindern und nicht erst nach Schäden reagieren?

Vielleicht ein paar links für die, die es interessiert:

http://www.buergerwelle.de/
http://www.lfu.baden-wuerttemberg.de/lfu/abt3/funkwe…
http://www.funkenflug1998.de/inhalt/haupts.html

Panikmache oder notwendige Aufklärung?

Gruß
Harry

moings…

http://www.lfu.baden-wuerttemberg.de/lfu/abt3/funkwe…

Diesen Link möchte ich noch ergänzen mit folgenden:
http://www.handywellen.de
http://www.fgf.de

Meiner Meinung nach mit die besten Seiten, die sich kritisch mit der
Mobilfunktechnik auseinandersetzen…

Servutz
Stephan

Hy,

Das hier ist ein Expertenforum; ich habe nichts behauptet,
sondern nur eine Frage gestellt:

Weiss jemand, wieviele Tote es gibt durch
Mobilfunk/Handygebrauch?

Das weiss keiner genau und wer es behauptet lügt schlicht und ergeifend. Nichts anderes ist hier zum Ausdruck gekommen.
Bis jetzt gibt es noch keine fundierten (!) Erkenntnisse. Allerleid Messungen, Gutachten, Projektaufbauten, etc. pp. ABER nichts handfestes, wiederlegbares oder BEweissbares.

Die Antwort könnte durchaus 0,0 sein (ich persönlich denke
aber es
sind ein wenig mehr).

Klar. Bestimmt so zwischen 0,00000000000000015 und 0,00000000000000015 Promille der Weltbevölkerung :wink:

Da du keine Antwort auf meine Frage weisst, wundere ich mich ,
das du dich hier meldest. Ich lese aus deiner Ausführung
Angst heraus. Wovor fürchtest du dich?

Hihi, DER ist gut. Ich glaub das Tino hier der letzte ist, der vor etwas Angst hat *gg*
Aber diese und ähnliche Diskussionen hatten wir hier zigmal schon. Es ist wie es ist :wink:

Gruß
h.