Mobilfunkanbieter: nachträglich EVN anfordern?

Hallo www,

(ich hoffe ich bin am richtigen Brett?)

Derzeit plagt mich ein Problem mit meinem Mobilfunkanbieter o2!!

Ich bin Neukunde und habe am 31.10.2008 einen Neuvertrag
abgeschlossen. Dieser berechtigt mich deutschlandweit auf o2 und
Festnetz kostenlos mittels einer Flatrate zu telefonieren.
Die erste Rechnung erreichte mich am 10.11.2008, welche den
Abrechnungszeitraum von 31.10.2008 bis 02.11.2008 beinhaltet.
Dort werden mir Verbindungen in Rechnung gestellt, welche ich
definitiv und 100% nicht getätigt habe. Das mag jeder sagen, ich
jedoch bin mir wirklich, wirklich sicher, dass ich in der gesamten
Zeit bisher lediglich eine Minute auf ein fremdes Netz telefoniert
habe, weder MMS versendet oder andere kostenpflichtige Dienste in
Anspruch genommen!!
Sprich, dieser Betrag kann nicht stimmen…

Das Problem ist, dass ich wohl beim online-Vertragsabschluss den
Haken bei EVN nicht gesetzt habe und o2 mir deshalb keinen zur
Verfügung stellt. Laut o2 haben Sie diesen nach Rechnungserstellung
gelöscht und können mir diesen auch nicht mehr nachträglich zur
Verfügung stellen.
Wie kann ich vorgehen, o2 muss doch rechtlich verpflichtet sein, mir
zu beweisen, wie diese Verbindungskosten zu Stande gekommen sind?
Ich bin nicht bereit diesen Betrag zu bezahlen. Habe auch schon mit
meiner Bank telefoniert, welche von einer derzeitigen extremen
Häufigkeit von Vorfällen berichtete, wo
Telekommunikationsgesellschaften einfach mal versuchen den Leuten
mehr Geld abzubuchen, wie eigentlich Recht ist.

Hat jemand Rat für mich? Den EVN für die Zukunft habe ich bereits
beantragt, dies muss doch auch rückwirkend möglich sein.
Achja, eine nette Dame im Callcenter meinte sogar, dass dies geht,
eine andere wiederum sagte nein…

Hoffnungsvolle Grüße,
Tobi

PS: Ich bin ganz bestimmt niemand, der sich vor Rechnungen drückt
oder sonstiges, aber das hier geht wirklich zu weit. Ich fühle mich
betrogen - und das als Neukunde

Hallo,
nach neuem „Überwachungsgesetz“ müssen die Verbindungsdaten ein halbes Jahr aufbewahrt werden. Allerdings sollte darauf nur die Polizei in Ausnahmefällen Zugriff haben. Ich denke, dass Du und O2 daher auch keinen Zugriff darauf haben werden.
Da fällt mir nur ein, dass O2 vielleicht eine gekürzte Nummernspeicherung hat, dass sie evtl. den Standort des Handys nachträglich bestimmen können und dies mit Deinen Aufenthaltsorten nicht übereinstimmt.

Das Prozedere ist, einen beweistauglichen Widerspruch zur Rechnung einzulegen (Einschreiben) und den akzeptierten Anteil der Rechnung zu bezahlen. Alle weiteren Rechnungen natürlich auch bezahlen oder ggf. Widerspruch einlegen und anteilig bezahlen. „Einfach“ nicht bezahlen kann teuer werden. Was man am Telefon besprochen hat, weiß nachher niemand mehr. Was der Bankangestellte meint, ist auch unerheblich. Da musst Du ruhig bleiben. Neukunde zu sein ist unerheblich. Erstmal muss auch O2 davon ausgehen, dass Du tatsächlich die Kosten verursacht hast, bis sie oder Du den Fehler gefunden haben. Daher bleibt diese Rechnung erstmal auf „Eis“.
Dann wird man sehen, ob es eine Kulanz von O2 gibt oder was herausgefunden werden kann. O2 ist da der Profi. Ob Du mal zu einem O2-Shop gehst?

Du bist nicht auf einen Ich-Gehe-Sofort-Ins-Internet-Knopf gekommen oder auf Anruf beim ADAC (wegen A im Telefonbuch)? Dieser Mist passiert tausendfach jeden Tag.

HTH, Ingo

Hallo,
nach neuem „Überwachungsgesetz“ müssen die Verbindungsdaten
ein halbes Jahr aufbewahrt werden. Allerdings sollte darauf
nur die Polizei in Ausnahmefällen Zugriff haben. Ich denke,
dass Du und O2 daher auch keinen Zugriff darauf haben werden.
Da fällt mir nur ein, dass O2 vielleicht eine gekürzte
Nummernspeicherung hat, dass sie evtl. den Standort des Handys
nachträglich bestimmen können und dies mit Deinen
Aufenthaltsorten nicht übereinstimmt.

Also gekürzt weiß ich nicht, ich jedenfalls nicht.
Nach diversen Telefonaten mit o2 sagt auch jeder was anderes.

Das Prozedere ist, einen beweistauglichen Widerspruch zur
Rechnung einzulegen (Einschreiben) und den akzeptierten Anteil
der Rechnung zu bezahlen. Alle weiteren Rechnungen natürlich
auch bezahlen oder ggf. Widerspruch einlegen und anteilig
bezahlen. „Einfach“ nicht bezahlen kann teuer werden. Was man
am Telefon besprochen hat, weiß nachher niemand mehr. Was der
Bankangestellte meint, ist auch unerheblich. Da musst Du ruhig
bleiben. Neukunde zu sein ist unerheblich. Erstmal muss auch
O2 davon ausgehen, dass Du tatsächlich die Kosten verursacht
hast, bis sie oder Du den Fehler gefunden haben. Daher bleibt
diese Rechnung erstmal auf „Eis“.
Dann wird man sehen, ob es eine Kulanz von O2 gibt oder was
herausgefunden werden kann. O2 ist da der Profi. Ob Du mal zu
einem O2-Shop gehst?

Shop ist schlecht, da ich Onlinekunde bin.
Jedenfalls habe ich ein Schreiben rausgeschickt und den EVN angefordert habe, mal gespannt ob das was bringen wird.
Das mit den Rechnungen anteilig bezahlen habe ich mir auch schon gedacht, gute Idee.

Jedenfalls kam gestern wieder ein Anruf von o2 und nachdem ich lange Zeit auf meinem Recht beharrte, so sagte die Dame, dass mir mit dem nächsten Rechnungsbetrag eine Gutschrift verrechnet wird. Damit kann ich leben. Dies habe ich sogar schriftlich…
Weiterhin bleibt abzuwarten, in welchem Umfang (zeitlich) der neue EVN in Zukunft sein wird, da ich die Befürchtung habe, dass o2 mir ansonsten (bei einer Lücke) wieder zu Unrecht Verbindungen in Rechnung stellen wird. Aber ich gehe davon aus, dass der EVN dann lückenlos für den ganzen Monat ist.

Du bist nicht auf einen Ich-Gehe-Sofort-Ins-Internet-Knopf
gekommen oder auf Anruf beim ADAC (wegen A im Telefonbuch)?
Dieser Mist passiert tausendfach jeden Tag.

Nein, definitiv nicht, ich habe das Internet deaktiviert, UMTS deaktiviert und meine Anrufliste überprüft… Ich kann wirklich mit 10000% sicherheit sagen, dass ich außer einem Anruf (1min) keine kostenpflichtigen Verbindungen getätigt habe!!

Naja, Fazit:
Momentan warte ich die nächste Rechnung ab, ob mir der Betrag gutgeschrieben wird, wenn nicht, so werde ich den Betrag zurückholen.
Sollten die EVN in der Zwischenzeit doch „auftauchen“, so wird man sehen, wie es weitergeht.

Grüße und Danke,
Tobi

HTH, Ingo