Mobiltelefon: Inkompetenz beim O2 Management?

Guten Tag,
ich besitze seit Jahren eine pre-paid Karte von O2. Wenn ich angerufen werde, erhalte ich oft kurz danach eine SMS von O2, in der mir mitgeteilt wird, dass mir 50 cent gutgeschrieben wurden. Wenn ich mein Guthaben aufrufe, wird aber Null angezeigt. Das Problem: O2 will mich zwingen, in regelmäßigen Abständen meine Karte aufzuladen. Aber ich habe neben dem Guthaben durch erhaltene Anrufe und altes aufgeladenes Guthaben noch genügend Geld auf dem Konto (was allerdings bei Kontostandabruf nicht angezeigt wird), was ich auch nicht abtefonieren kann, weil mal wieder eine (unnötige) Aufladung verlangt wird (mit Hinweis auf AGB, versteht sich). Ist dieses Geschäftsgebaren noch zeitgemäß? Sind diese „Abzocker“-AGBs rechtlich haltbar? Was sagt der Verbraucherschutz dazu? Anderswo gilt viel Besseres: Keine Laufzeit, keine Grundgebühr, etc. Zum Beispiel bei Aldi Talk, bei Lidl, bei Simyo, bei Penny und vielen anderen. Natürlich sind dort die Gebühren pro Anruf auch noch günstiger. Ist das O2 Management unfähig oder unwillig, die Marktgegebenheiten zu erkennen? Bis vor kurzem mussten sogar Gespräche mit diesen Leuten zu hohen „Abzockerpreisen“ bezahlt werden, das haben sie seit März (laut Auskunft O2 Ladengeschäft) abgeschafft. Wann begreift das O2 Management, dass, wer nicht mit der Zeit geht, mit der Zeit geht? Fällt da der Groschen noch in Pfennigen? Falls das O2 Management von höherer Stelle ausgewechselt werden sollte, stehe ich sofort zur Verfügung: für ein kundenfreudliche(re)s Geschäftsgebahren! Macht diesen Machenschaften endlich ein Ende! Denn nur dies bringt langfristig zufriedene Kunden und sichert solide Erträge. Ja, für eine positive Empfehlung muss hart gearbeitet werden, berechtigt negative bekommt man in Zeitalter des Internet vieltausendfach gratis hinterhergeworfen. Das ist das Schöne: ein Demokratisierungsprozess in der Artikulation der Meinungen im Internet zum Wohle vieler. Denn natürlich kann ich einen solchen „Service“ mit besten Wissen und Gewissen nun wirklich niemandem empfehlen.

P.S. Im liebsten wäre mir die Antwort eines zuständigen O2 Managers (der etwas mehr kann als nur auf AGBs rumzupochen, wie gesagt, sonst löse ich ihn gerne ab und ändere dann sofort die AGBs ab) :wink:

Ich empfehle dir einen Wutsack, den du kräftig an die Wand werfen kannst. Bestimmt effektiver als dieses Forum. Davon abgesehen habe ich mir sagen lassen, dass es in Deutschland mehrere Netzbetreiber gibt, zu denen du wechseln kannst…

Achso, vielleicht noch kurz was zum Äpfel und Birnen Prinzip: Aldi, Penny, Simyo etc. sind keine Netzbetreiber. Für die Grundgebühr bei den Netzbetreibern bekommt man so unwesentliche Sachen wie: kostenfreien Support, ein 500€ Handy für einen Euro oder hochverfügbare Anbindungen (kein Witz: wenn das Netz ausgelastet ist und ein „echter“ Eplus-Kunde sein Handy anschaltet, wird ein Simyo-Gespräch dafür in der Qualität gedrosselt, um Resourcen frei zu machen).
Mobilfunkbetreiber sind keine gemeinnützige Einrichtung und gerade o2 mit der neuen „anwachsenden“ Flatrate hat eine extrem kundenfreundliche Preisstruktur in den Markt eingeführt und ich bin wahrlich kein o2-Fan.

Also, wenn das stimmt mit der „neuen“ Kundenfreundlichkeit bei der Flatrate, warum dann ist die „olle Kamelle“ noch auf dem Tisch? Das neue geht ja im übrigen hier auch am Thema haarscharf vorbei. :wink:
Weiter, ich vergleiche nicht „Äpfel mit Birnen“, sondern ganz sclicht die Mobilfunkleistung, und zwar unabhängig von Netzbetreiber(n) oder retail-sellern oder pipapo. Unterm Strich soll die Sache doch einfach stimmen, oder etwa nicht? Und eine nicht mehr in die Zeit passende „Leistung“, die ich bestenfalls als schlechten Witz bezeichnen möchte, darf doch wohl gerügt werden?

Hi,

wenn das Netz ausgelastet ist und ein „echter“ Eplus-Kunde
sein Handy anschaltet, wird ein Simyo-Gespräch dafür in der
Qualität gedrosselt, um Resourcen frei zu machen).

abgesehen davon, daß ich mir schwer vorstellen kann, wieso ein Netzbetreiber seine direkten Kunden gegenüber denen seiner Reseller bevorzugt behandeln könnte, wollte und dürfte:
Wie hat man sich eine derartige Qualitätsdrosselung denn vorzustellen und welche Ressourcen werden freigemacht?

Gruß
Nils