Mobiltelefon. Lader

Guten Tag.

Mein Mobiltelefon S45i (Siemens) wird durch den Lader (eigentlich ein Netz - Teil/NG) nicht mehr geladen. So banal es klingt: schuld ist nur ein Kabelbruch :wink:

Das defekte Netzgerät ist ein Import aus Fernost für 21 Eurocent. Es ist in dem hochkomplizierten Gerät nur:

Transformator

Eine Diode

Es kommt also gepulste Gleichspannung heraus. Und nur einweggleichgerichtet.

Sollte ich den defekt zum Anlass nehmen, das Gerät zu entsorgen und mir von Hama etwas zu besorgen, das Gleichspannung erzeugt (wegen besserer Pflege von Akku und Mobiltelefon). Oder setze ich das einfache einfach instand?

Die Funktion des einfachen Laders ließ eigentlich keine Wünsche unerfüllt. Seinen Zweck erfüllte es, obwohl das mir von der Theorie her eigentlich etwas unerklärlich scheint.

Aber es braucht zum Vollladen knapp 7 3/4 h, wenn der Akku komplett entleert war.

Nach Verstreichen der Zeit zeigte der Ladebalken zwar nur dreiviertel, aber telefonieren konnte man genauso lange, wie wenn mit einem Originalladegerät die Aufladung vollzogen worden wäre.

Freue mich über Antworten.

Gruß, Michael.

Die Funktion des einfachen Laders ließ eigentlich keine
Wünsche unerfüllt. Seinen Zweck erfüllte es, obwohl das mir
von der Theorie her eigentlich etwas unerklärlich scheint.

Hallo,

Ladegeräte für Mobiltelefone sind garkeine - entweder das Handy enthält eine Ladeschaltung oder es ist sowieso ein intelligenter Akku, der die Ladeschaltung selbst enthält. Das sogenannte Ladegerät stellt nur eine bestimmte Spannung oder einen Konstantstrom zur Verfügung, Ladezustandsüberwachung und Abschaltung erfolgen durch Logik im Handy oder im Akku.

Es ist daher i.a. nicht zu erwarten, dass sich durch ein anderes Ladegerät am Ladeverhalten was ändert.

Gruss Reinhard

Hallo.

Sicher. Das mit dem „Netzteil, das eigentlich zu Unrecht Ladegerät, Handylader oder Lader genannt wird“ habe ich ja auch schon geschrieben: Es ist eigentlich ein Netzgerät.

Trotzdem: Mit DEM Gerät dauert die Ladung erheblich länger, als mit dem Originalladegerät, von Siemens in den Karton gepackt. Ich kann mir das auch nicht erklären.

Wie schon etwas angedeutet: Nach dem ich die Ladung fast einen halben Tag vollzogen habe, ist der Balken auf 3/4 etwa. Aber die drinnen steckende Ladung ist grob ungefähr gleich, als hätte man mit dem Originalen Netzgerät (nur 2 Stunden lang) VOLL geladen.

Ein anderer Hausbewohner, ebenfalls oft zu Hause mit dem Handy telefonierend, hat das Selbe. Ich komme auf eine ein ganz klein wenig kürzere Stand - By - Zeit; alles in allem. Wenn ich jetzt mal so tue, als wäre die Ladungsmenge, die sich zur Verfügung gehalten hat, der HAUPT - Rückschluss ist, der aus der Größe der Stand - By - Zeit gezogen werden kann. Aber ich habe „mein“ :wink: Hochhaus ja in einer Ecke des Ortes, wo andere breite Gebäude Schatten relativ zu dem stärksten funktionierende Funkmast werfen. Und wohne in dem Gebäude nicht in einem der höheren Stockwerke, sondern eher unten: 7. Stock.

Mein Mobiltelefon zeigt oft über bis zu 30min nur EINE Stufe des Empfangsstärkebalkens an - recht schlechter Empfang. Das hat (bzw. beobachtet) der andere Hausbewohner nicht, im zweitobersten Stock wohnend. Also ist wohl der Leistungsbedarf - bei ähnlichem Telefonierverhalten - bei mir etwas höher als dort oben.

Kombiniert mit der Beobachtung, dass ich auf eine etwas kürzere Stand - By - Zeit komme, bedeutet das ungefähr, dass ich nach Vollladung die gleiche Strommenge entnehmen kann wie er.

Nun noch mal zurück zu der langen Ladezeit (die ich von der Ursache her nicht ergründen kann): Es könnte ja sein, daß ich den Akku besonders schonend lade, und er dadurch viel NEUER ist.

Also: Es kann sein, daß der Nachbar schon mehr Energie in den Akku bringt. Aber der Akku in meinem Mobiltelefon ist neuer. Also kompensiert sich das.

Wenn das eben geschriebene stimmen sollte, ist der einzige Nachteil die lange Zeit - neben noch wenigen klein ausfallenden Nebeneffekten, die es gar nicht zulassen, hinzufügend dazu erwähnt zu werden, weil ihr Zustandekommen zu kompliziert ist. Erstaunlich ist noch, warum das Mobiltelefon die pulsierende UGleich so gut glätten kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael.

Hallo,

Trotzdem: Mit DEM Gerät dauert die Ladung erheblich länger,
als mit dem Originalladegerät, von Siemens in den Karton
gepackt. Ich kann mir das auch nicht erklären.

ganz einfach: wegen eines zu kleinen Elkos ist die effektive Spannung geringer als beim Originalgerät. Sie bricht zwischen zwei Halbwellen immer zusammen. Der damit machbare Ladestrom ist dementsprechend geringer.

Nun noch mal zurück zu der langen Ladezeit (die ich von der
Ursache her nicht ergründen kann): Es könnte ja sein, daß ich
den Akku besonders schonend lade, und er dadurch viel NEUER
ist.

Nein. Zu langsam geladenen Akkus werden sogar eher müde.

Gruß
loderunner

Hallo Michael,
es ist bei mir schon einige Zeit her, als ich dieses Ding selber hatte.
Es gab zwei Lade/Netzgeräte. Eines gab 100mA ab und das andere 500mA, also schnell und langsam laden. Zur Unterscheidung wurde hier ein PIN des Steckers auf High-Potential gezogen, also ein kleiner Widerstand auf Plus, damit das Handy wusste, welches Netzteil dranhing. Ergo gab es bei den Ladegeräten welche mit 2 belegten Polen im Stecker und welche mit dreien.
Mehr kriege ich bei meinem alten Hirn leider auswendig nicht mehr hin. Frage doch einmal Tante Google nach der Steckerbelegung. Da gibt es was mit der Erkennung von Zusatzgeräten u. ä…
Viel Erfolg,
Siggi

Hallo loderunner.

Nein. Zu langsam geladenen Akkus werden sogar eher müde.

So ist das? O. K.

Nun ja, das Problem hat sich zum Teil geklärt.

Ich MUSSTE das sehr einfache Ladegerät zwangsläufig durch Flicken der Leitung reparieren. Ich habe dringend Kontakt zur Aussenwelt herstellen müssen, das ging nicht ohne Handy.

Gruß, Michael.

Hallo Michael,

Hallo Siggi

es ist bei mir schon einige Zeit her, als ich dieses Ding
selber … gab 100mA ab und das andere
500mA, also schnell und langsam laden.
… mit 2 belegten Polen im Stecker und welche mit dreien.
Mehr kriege ich bei meinem alten Hirn leider auswendig nicht
mehr hin. Frage doch einmal Tante Google

Ja, das habe ich, glaube ich, schon ein paar mal lesen können. Der Pin, der die Erkennung macht, ist der 4er, glaube ich-Das ist aber ohne Gewähr.

Ich traue mich aber natürlich nicht, die 4 über Brücke oder Widerstand auf Masse zu ziehen (oder was auch immer man tun muß, um auf 500mA zu schalten), weil ich Zweifel habe, ob der in dem einfachen Lader verbaute Trafo das leistungsmäßig kann.

Gruß,
Michael

Hallo Michael,
der Strom, den ein Netzteil abgeben kann, steht eigentlich auf dem Typenschild.
Sollte es nicht so sein, probiere es aus. Die kleinen Dinger sind recht robust. Praktisch schaut es so aus: Es wird eine konstante Spannung abgegeben und es darf ein max. Strom gezogen werden. Also Nennlast.
Wenn Du das Teil quälen möchtest, also einen höheren Strom ziehen willst, bricht bei einfachen Teilen die Spannung zusammen, Schaltnetzteile (sind leichter) regeln hier die Spannung runter.
Ergo: Mut zur Lücke. Probiere es aus oder kaufe dir für 2,95 Euro ein neues Teil.
Gruß,
Siggi