Mobiltelephonverbot an Tanken - update

Liebe Leute,

nachdem weiter unten eine Diskussion darüber geführt wurde, was denn der Grund für das Verbot der Benutzung von Mobiltelephonen an Tankstellen sei, und die Sache kein erquickliches Ende nahm, habe ich in bewährter Manier mal zum Hörer gegriffen und jemanden gefragt, der es wissen muß. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an die 3 Damen und 2 Herren von Aral und Esso, die sich Zeit für die Erklärungen nahmen.

Hier also die Lösung:

  • Bei den Geräten der früheren Generationen bestand das Problem, daß das Magnetfeld Verpuffungen herbeiführen konnte, wenn man zu nah am offenen Tank stand.

  • Daß durch das Herunterfallen eines Telephon Funken entstehen können, ist denkbar, aber wohl noch nicht vorgekommen. Durch runterfallende Tankrüssel können angabegemäß keine Funken entstehen, weil die aus Blei seien und daher keine Funken entstehen könnten (Variante 1). Alternativ seien die so konstruiert, daß ein Funkenschlag kaum möglich sei (Variante 2). Niemals nicht sollte man die Reifenaufblasanlage zur Zapfsäule schleppen, weil die in der Tat Funken verursachen könnte, wenn man mit dem Aufblasrohr über den Boden schrabbelt. Die Füßchen bestehen aus diesem Grunde auch aus Gummi.

  • Entscheidender sei aber die Störung der Elektronik und dabei insbesondere der Elektronik in den Zapfsäulen selber, was sich sogar durch ein Brummen hörbar bemerkbar machen kann.

Mit investigativem Gruß,
Christian

Ohne jemand zu nahe treten wollen…
… (und damit meine ich die überforderten Auskunftgeber in den angesprochenen Firmen) möchte ich erst mal exc für den Einsatz an der Informationsfront danken. Daß so ein Einsaz gefährlich sein kann, sehen wir an den Antworten.

Hier also die Lösung:

  • Bei den Geräten der früheren Generationen bestand das
    Problem, daß das Magnetfeld Verpuffungen herbeiführen konnte,
    wenn man zu nah am offenen Tank stand.

Hierzu:
Bei GSM-Frequenzen vom Magnetfeld zu sprechen ist schon mutig. Sei es drum. Wie kompetente Stellen es festgestellt haben, ist zu Auslösung einer Zündung in einer Ex-Zone an der Tankstelle eine Sendeleistung von etwa 6 W bei einem Abstand von nicht mehr, als etwa 20 cm. Die Ex-Zonen an der Tankestelle liegen außerhalb des üblichen Mobiltelefonbenutzungprofils (weil sie nur bis etwa 1 m über dem Boen reichen). Und handgeführte Mobiltelefone senden heutzutge eh mit max. 2 W.

Wie auch immer, dieser Grund ist im Vorgänger-Thread behandelt worden.

  • Daß durch das Herunterfallen eines Telephon Funken entstehen
    können, ist denkbar, aber wohl noch nicht vorgekommen. Durch
    runterfallende Tankrüssel können angabegemäß keine Funken
    entstehen, weil die aus Blei seien und daher keine Funken

Da haben wir schon ein Beispiel der Qualität der Info, die Aral & Co. verbreiten. Tankrüssel aus Blei :smile:)))

Die (hypothetische) Gefahr beim Fall besteht weniger im Funkenschlag nach Art der Survival-Spezialisten, sondern in der unkontrollierten Erwärmung der Geräteteile aufgrund von Freisetzung der im Akku gespeicherten Energie, verursacht durch inneren oder äußeren Kurzschluß.

Im Vorgänger-Thread auch schon behandelt.

2). Niemals nicht sollte man die Reifenaufblasanlage zur
Zapfsäule schleppen, weil die in der Tat Funken verursachen
könnte, wenn man mit dem Aufblasrohr über den Boden
schrabbelt. Die Füßchen bestehen aus diesem Grunde auch aus
Gummi.

Die Füße der Druckluftbehälter bestehen aus Gummi, damit das mechanische Innenleben dieser Geräte das harte Aufsetzen auf dem Boden der Tatsachen auch mehrmals übersteht.

Sollte nämlich die elektrostatische Aufldung dieser Geräte problematisch sein, wäre ein leitendes Material (und kein Gummi) angesagt.

  • Entscheidender sei aber die Störung der Elektronik und dabei
    insbesondere der Elektronik in den Zapfsäulen selber, was sich
    sogar durch ein Brummen hörbar bemerkbar machen kann.

Köstlich :smile:
Seltsamerweise werden an Kassen in Supermärkten und Warenhäusern täglich Tausende von Mobiltelefonen vorbeigeführt (die meisten davon eingeschaltet), und manchmal wird sogar in direkter Nähe telefoniert. Trotzdem wird kaum von verhaspelten Kassensystemen berichtet und die sicherheitskritische EC-Bezahlung läuft auch störungsfrei.

Einziges, was in der Säule brummen kann, sind Pumpen, Leitungen und Ventile. Und den Teilen ist ein Mobiltelefon wirklich völlig egal.

Laßt Euch nicht verar… Nicht nur im MediaMarkt.

MfG

C.

oh wie wohl ist mir am Abend…

  • Entscheidender sei aber die Störung der Elektronik und dabei
    insbesondere der Elektronik in den Zapfsäulen selber, was sich
    sogar durch ein Brummen hörbar bemerkbar machen kann.

Köstlich :smile:
Seltsamerweise werden an Kassen in Supermärkten und
Warenhäusern täglich Tausende von Mobiltelefonen vorbeigeführt
(die meisten davon eingeschaltet), und manchmal wird sogar in
direkter Nähe telefoniert.

Ich will auf den Rest gar nicht eingehen, weil er davon zeugt, daß Du absichtlich ein möglichst enges Raster anlegst, z.B. indem Du Magnetfeld wörtlich nimmst, anstatt davon auszugehen, daß der Mitarbeiter vor Ort das Wort elektromagnetische Strahlung in das ihm bekannte Wort Magnetfeld übersetzt.

Falls Du der Ansicht bist, daß es keine Interaktion zwischen Mobiltelephonen und Elektronik gibt, rate ich Dir, Dich mit Deinem Mobiltelephon direkt vor Deinen PC zu setzen, ihn inkl. Boxen und Monitor einzuschalten und dann vom Festnetz die Nummer Deines Mobiltelephons anzuwaehlen.

Im uebrigen sollte man auch als Experte nicht den Fehler machen, davon auszugehen, daß man immer recht hat und unfehlbar ist. Ansonsten empfehle ich Dich, morgen zu den Geschaeftszeiten eine oder beide der folgenen Nummern anzurufen:
040 / 6393-0
0234 / 315-0

Gruß,
Christian

Und am Morgen erst recht

Ich will auf den Rest gar nicht eingehen, weil er davon zeugt,
daß Du absichtlich ein möglichst enges Raster anlegst, z.B.

Nur als Abwehrreaktion auf Dein Raster von der Weite eines Kontinentes (speziell Zusammenhänge mit Flugzeugen und Reaktion von Autoradios auf Überlandleitungen :wink:

Falls Du der Ansicht bist, daß es keine Interaktion zwischen
Mobiltelephonen und Elektronik gibt, rate ich Dir, Dich mit
Deinem Mobiltelephon direkt vor Deinen PC zu setzen, ihn inkl.
Boxen und Monitor einzuschalten und dann vom Festnetz die
Nummer Deines Mobiltelephons anzuwaehlen.

Es tut mir Leid. Du argumentierts immer wieder nach dem Schema „Nüsse sind für alle Säugetiere gefährlich, weil ich einige Leute kenne, die die auf Nüsse, Milch oder Bienenstiche allergisch sind“.

Gegen diese Form von Logik kommt man mit Sachargumenten gar nicht an.

Im uebrigen sollte man auch als Experte nicht den Fehler
machen, davon auszugehen, daß man immer recht hat und
unfehlbar ist.

Das ist richtig. Ich habe aber das Gefühl, einen Tick mehr, als Du, von Elektronik zu verstehen. Und ich glaube, in der Sache richtigen von falschen Erklärungen unterscheiden zu können.

Ansonsten empfehle ich Dich, morgen zu den
Geschaeftszeiten eine oder beide der folgenen Nummern
anzurufen:

Wenn ich beim E-werk in der Kundenbetreung nach Wirkungsmechanismen eines elektrischen Schlages nachfrage, werde ich auch überwiegend Stuß erfahren. Wenn ich also die obigen Nummer wähle, was werden mir Kaufleute und Petrochemiker von EMV-Problematik erzählen, hä? =8-0

Wenn schon, dann hättest Du einen Tankstellenanlagenbauer fragen mßssen :->

MfG

C.

1 „Gefällt mir“

Guten Abend!

…Auslösung einer Zündung in :einer Ex-Zone an der :Tankstelle eine Sendeleistung :von etwa 6 W bei einem :Abstand von nicht
mehr, als etwa 20 cm.

Bei den heute üblichen niedrigen Sendeleistungen von Mobiltelefonen halte ich eine Gefährdung im für Kunden zugänglichen Tankstellenbereich für unwahrscheinlich. Das war aber bis vor gar nicht langer Zeit noch anders zu beurteilen, als es nämlich das C-Netz noch gab. Mein Philips Porty hab ich zwar längst entsorgt (kostete einst 8.000 DM *heul*) und die technischen Daten nicht mehr parat, aber da war ein richtig mächtiger Sender drin. Von Norditalien am Lago Maggiore war damit quer über die Alpen direkt ins bundesdeutsche Netz zu kommen. In Ex-Bereichen hatte das Ding gewiß nichts verloren und ich denke, aus dieser Zeit stammt auch noch das Handy-Verbot an Tankstellen.

Gruß
Wolfgang

Forumsspielchen

Wenn schon, dann hättest Du einen Tankstellenanlagenbauer
fragen mßssen :->

Hab ich, und zwar schon heute morgen, aber da ich den Namen ganz sicher nicht rausrücken werde, habe ich mich in der Darstellung hier auf Esso und Aral - also frei zugängliche Quellen - beschränkt. Und da liegt wie so oft der Fehler in der Denkweise: Der doofe Banker hat keine Ahnung. Mag vielfach stimmen, aber er kennt fast immer jemanden, der sich damit auskennt.

Da ich das Forum lang genaug kenne, war mir klar, daß, wenn ich geschrieben hätte „ich habe da mal jemanden gefragt“, automatisch das Verlangen aufgekommen wäre, den Namen zu nennen. Hätte ich geantwortet, daß ich den Namen nicht nennen kann, wäre ich - nicht zum ersten mal - der Lüge oder des Erfindungsreichtums bezichtigt worden. Die Wahrheitsfindung scheint hier einigen nicht so wichtig zu sein, wie das schlichte Rechtbehalten.

Und noch ein Kommentar zum Thema, daß Du soviel mehr Ahnung von der Materie hast als ich: Wenn ich bei einem meiner Fachthemen auf ansatzweise beachtenswerten Widerstand stoße, rückversichere ich mich und beharre nicht auf meinen Ansichten nur um des Beharrens Willen.

Und nun ist das Thema für mich beendet. Ich überlasse die Beurteilung des Sachverhaltes den Mitlesern, die mich möglicherweise schon ein paar Tage kennen und wissen, wie oft ich hier Blödsinn verzapfe oder vielleicht auch nicht.

Gruß,
Christian

Hallo Chris,

den Tankstellen-Betreibergesellschaften geht es hier vornehmlich um die
Haftungsabwälzung für ein „Restrisiko“…
In Deutschland sind die Sicherheitsüberprüfungen so streng,das in regulären Betrieb normalerweise keine Gefahren entstehen können.
Stichwort hierzu „Rücksaugung“ der beim betanken des Kfz.entstehenden
Kraftstoffdämpfe über die Zapfpistole (Ganz nebenbei bemerkt,der Tankwagen,der das neue Benzin anliefert und dabei die in den Erdtank zurückgedrückten Gasdämpfe mitnimmt,ist viel gefährlicher…)
Denn nur die Kraftstoffdämpfe (bei Benzin/Super) als zündfähiges Gasgemisch mit der Umgebungsluft könnten von einem klingelden Handy
(genauer gesagt,von dem eingebauten Lautsprecher) gezündet werden…)

Es ist allerdings noch nirgendwo in der Welt zu einer Explosions-Auslösung durch ein Handy an einer Tankstelle gekommen…
Die vor einigen Jahren durch die BlödZeitung veröffentliche Meldung
war schlicht und einfach eine „Zeitungs-Ente“ (so ähnlich wie Krokodile in der Abwasser-Leitung…)
Weder DPA,Reuters,UFP,CNN oder eine andere Agentur konnten diese Meldung bestätigen…

mfg

Frank

Gegendarstellung
Die Argumentation hat leider etwas an Sachlicheit eingebüßt.

Und da liegt wie so oft der Fehler in
der Denkweise: Der doofe Banker hat keine Ahnung. Mag vielfach
stimmen, aber er kennt fast immer jemanden, der sich damit
auskennt.

Nicht Dein Beruf, sondern Deine Aussagen über elektrotechnische Zusammenhänge belegen den Grad Deiner Kompetenz in EMV-Fragen :->

Da ich das Forum lang genaug kenne, war mir klar, daß, wenn

[…]

Erfindungsreichtums bezichtigt worden. Die Wahrheitsfindung
scheint hier einigen nicht so wichtig zu sein, wie das
schlichte Rechtbehalten.

Hierzu:
ich habe nicht mal mit halben Wort den Vorgang Deiner Recherchen angezweifelt. Und tue es hier auch nicht.

Es sieht aber so aus, daß Deine Ansprechpartner zumindest teilweise Un- & Dünnsinn verzapft haben.

Und nun ist das Thema für mich beendet. Ich überlasse die
Beurteilung des Sachverhaltes den Mitlesern, die mich
möglicherweise schon ein paar Tage kennen und wissen, wie oft
ich hier Blödsinn verzapfe oder vielleicht auch nicht.

Und solltest Du auch Artikel in Nature und Physical Review schreiben, Nobelpreisträger sein und auch noch vom Papst persönlich die Unfehlbarkeit bescheinigt bekommen, Unsinn bleibt Unsinn. Welcher sich hier u. A. in bleiernen Zapfpistolen und brummenden, weil GSM-sensiblen Zapfsäulen, manifestiert hatte.

Ein bisschen Methode:

  1. Die meisten Kassenübertragunssysteme auf Tankstellen arbeiten drhtgebunden.
  2. Einige wenige hiervon arbeiten auch vielleicht u. U. drahtlos.
  3. Einige von den drahtlosen Anlagen arbeiten vielleicht mit 868 MHz.
  4. Einige gaaanz wenige von (nicht nur drahtlosen) Anlagen lassen sich vielleicht aufgrund schlampigen Designs und/oder schlampigen Aufbaus vom Mobilfunk vereinzelt stören.

Die Punkte reichen aber keinesfalls aus, um allgemeines Mobilfunkverbot auf Tankstellen auszusprechen. Und sind auch nicht der Grund dafür.

Höchstwahrscheinlich beruht der Verbot auf (offensichtlich nichtexistenten) Feuergefährlichkeit von Mobiltelefonen in Ex-gefährdeten Bereichen.

Die von Dir unter recht anspruchsvollem Titel „DIE Wahrheit“ verbreitete Meinung zum wahren Grund der Verbote ist leider unzutreffend.

Übrigens bis zu diesem Thread fand ich Deine Beiträge auch sinnvoll und hilfreich.

MfG

C.

Hallo Chris,

Hallo Fra,

Es ist allerdings noch nirgendwo in der Welt zu einer
Explosions-Auslösung durch ein Handy an einer Tankstelle
gekommen…

allerdings durch statische Elektrizität:
http://www.brandschutztechnik-west.at/frames/portal…

Ob glaubwürdig oder nicht, kann und will ich nicht entscheiden.

Gruß,
Christian

Die Argumentation hat leider etwas an Sachlicheit eingebüßt.

Was natürlich sicherlich meine Schuld ist bzw. sicherlich von mir ausging. Ich rate zu einer erneuten Lektüre des Artikelbaums nach einer Phase des Abstands.

Und da liegt wie so oft der Fehler in
der Denkweise: Der doofe Banker hat keine Ahnung. Mag vielfach
stimmen, aber er kennt fast immer jemanden, der sich damit
auskennt.

Nicht Dein Beruf, sondern Deine Aussagen über
elektrotechnische Zusammenhänge belegen den Grad Deiner
Kompetenz in EMV-Fragen :->

Hm, klar.

Und solltest Du auch Artikel in Nature und Physical Review
schreiben, Nobelpreisträger sein und auch noch vom Papst
persönlich die Unfehlbarkeit bescheinigt bekommen,

Danke für das überfällige Übergleiten auf die persönliche Ebene.

  1. Die meisten Kassenübertragunssysteme auf Tankstellen
    arbeiten drhtgebunden.
  2. Einige wenige hiervon arbeiten auch vielleicht u. U.
    drahtlos.
  3. Einige von den drahtlosen Anlagen arbeiten vielleicht mit
    868 MHz.
  4. Einige gaaanz wenige von (nicht nur drahtlosen) Anlagen
    lassen sich vielleicht aufgrund schlampigen Designs und/oder
    schlampigen Aufbaus vom Mobilfunk vereinzelt stören.

Was Du vielleicht nicht mitbekommen hast: Meine eigenen Theorien hat mein Update-Artikel nicht bestätigt. Ich bin also durchaus in der Lage, einen Irrtum einzugestehen. Es geht insgesamt schlichtweg darum, daß die Elektronik in den Zapfsäulen gestört werden kann. Der Monitor-/Lautsprecher-Effekt läßt grüßen.

Höchstwahrscheinlich beruht der Verbot auf (offensichtlich
nichtexistenten) Feuergefährlichkeit von Mobiltelefonen in
Ex-gefährdeten Bereichen.

Was Du natürlich von vornherein so gesagt hast. Niemals nicht war die Rede von Funken oder durch fallende Telephonen oder Funken durch Kurzschlüsse in denselben.

Auch ein
C.

P.S.
Ich überlasse Dir das anscheinend gewünschte letzte Wort. In den nächsten Tagen bin ich eh nicht online.

Hallo Chris,

die wollen doch was verkaufen …oder??..*grinz*…

Was mich an dem Video stört,ist die Tatsache,das daß Feuer am Tank des Pkw von alleine ausgeht…
Denn entgegen dem weitverbreiteten „Volksglauben“ ,das ein Fahrzeugtank sofort explodiert( so wie es uns TV-und Kino immer „weismachen“ wollen…:smile: ) brennt dieser lediglich ab…
Von daher halte ich das ganze Video für ein „Fake“,um den Umsatz der Firma anzukurbeln…
(nebenbei bemerkt,ist ja auch kein Handy zu sehen…)

Außerdem möchte ich in diesem Zusammenhang mal darauf hinweisen,das Polizei,Feuerwehr und die ganzen Rettungsdienste ihre Fahrzeuge mit eingeschalteten Funkanlagen betanken,die ein vielfaches von der Sendeleistung eines Handy haben…
Oder die Armeen dieser Welt…bei der U.S.Army wird traditionell mit Vergaserkraftstoff gefahren…die haben Funkanlagen von bis zu 50 Kw an Bord…(damit kann man Hühnchen grillen…)

Um jetzt nicht Mißverstanden zu werden…
Vergaserkraftstoffe wie NORMAL/SUPER/SUPER PLUS sind innerhalb der
Zündgrenzen des Kraftstoff/Luftgemisches EXTREM gefährlich…
(von daher ist derjenige,der an einer Tankstelle Zigarette raucht,weit aus gefährdeter als ein Handy-Besitzer).
Aber wegen Zigaretten-Rauchens ist auch noch keine Tanke in den letzten Jahren in die Luft geflogen in Deutschland…

mfg

Frank

Der Grund:
Nach wie vor einzig und alleine:

Benzinlache auf dem Boden.
Mobiltelefon wird fallengelassen.
Beim Aufschlag auf den Boden springt Akku ab.
Dabei wird ein Funken gezogen, da der Stromfluss abreißt.
Benzindämpfe werden in Brand gesetzt.

Andere Gründe gibt es nicht.

Quelle von der ich dies weiß: Europäische Sicherheitsfachkräfte von BP / Aral

Alles was in Richtung EMV / Einstrahlung etc. geht ist quatsch und wird oft von Leuten in die Welt gesetzt die die wahren Gründe nicht kennen.

Denn nur die Kraftstoffdämpfe (bei Benzin/Super) als
zündfähiges Gasgemisch mit der Umgebungsluft könnten von einem
klingelden Handy
(genauer gesagt,von dem eingebauten Lautsprecher) gezündet
werden…)

-> Den Zusammenhang mit dem Klingeln und dem Lautsprecher würde ich gerne mal erklärt bekommen. Wo soll denn hier die Zündquelle sein?!

Hi Christian,
ich habe ehrliche Zweifel an den Angaben Deiner Gesprächspartner:

Hier also die Lösung:

  • Bei den Geräten der früheren Generationen bestand das
    Problem, daß das Magnetfeld Verpuffungen herbeiführen konnte,
    wenn man zu nah am offenen Tank stand.

???

  • Daß durch das Herunterfallen eines Telephon Funken entstehen
    können, ist denkbar, aber wohl noch nicht vorgekommen. Durch
    runterfallende Tankrüssel können angabegemäß keine Funken
    entstehen, weil die aus Blei seien und daher keine Funken
    entstehen könnten (Variante 1).

Die sind aber garnicht aus Blei (sonst könnten wohl nur Bodybuilder tanken aber keine zarten Studentinnen).

Alternativ seien die so
konstruiert, daß ein Funkenschlag kaum möglich sei (Variante
2). Niemals nicht sollte man die Reifenaufblasanlage zur
Zapfsäule schleppen, weil die in der Tat Funken verursachen
könnte, wenn man mit dem Aufblasrohr über den Boden
schrabbelt. Die Füßchen bestehen aus diesem Grunde auch aus
Gummi.

Das „Aufblasrohr“ möchte ich sehen, was auf dem Boden Funken veursacht.
Die Dinger sind aus Messing !!
Das Gummi soll lediglich das Gerät vor harten stössen bewahren.

  • Entscheidender sei aber die Störung der Elektronik und dabei
    insbesondere der Elektronik in den Zapfsäulen selber, was sich
    sogar durch ein Brummen hörbar bemerkbar machen kann.

Also ich habe noch nix brummen gehört. Ausserdem ist so viel Elektronik auch nicht drin in den Zapfsäulen.
Soweit ich mich entsinne stammt dieses Verbot aus Zeiten der ersten Mobiltelefone, deren Mobilität in einem soliden Koffergriff begründet war und man mit den Akkus notfalls einen PKW starten konnte :wink:
Zu dieser Zeit waren die Zapfsäulen aber noch rein mechanisch, was das Argument mit der Elektronik zusätzlich widerlegt.
Weiterhin ist ein Verbot aufgrund der angeblich empfindlichen Elektronik wohl allein deswegen Unsinn, weil ich ebensogut im Auto mit geöffnetem Fenster telefonieren kann.

Gruss Sebastian (der sich fragt, ob die Benutzung von MP3-Playern an der Tanke künftig wohl auch verboten wird).

Nach wie vor einzig und alleine:

Benzinlache auf dem Boden.
Mobiltelefon wird fallengelassen.
Beim Aufschlag auf den Boden springt Akku ab.
Dabei wird ein Funken gezogen, da der Stromfluss abreißt.
Benzindämpfe werden in Brand gesetzt.

Andere Gründe gibt es nicht.

Ich würde bis hin zu Marsmenschen jeden Grund akzeptieren, außer der Funkentheorie. Einerseits stampft man auf modernen Tankstellen ausgesprochen selten knietief in Benzinlachen herum und andererseits ist eine Tankstelle geradezu darauf ausgelegt, Funken zu begünstigen. Denken wir da einfach mal an Poller und andere Abstandhalter, die nahezu unweigerlich in Kontakt mit Türen und anderen metallischen Autoteilen in Kontakt kommen. Denken wir an fallengelassene Schlüssel etc. und nicht zuletzt an das Auto selbst usw.

Quelle von der ich dies weiß: Europäische
Sicherheitsfachkräfte von BP / Aral

Alles was in Richtung EMV / Einstrahlung etc. geht ist quatsch
und wird oft von Leuten in die Welt gesetzt die die wahren
Gründe nicht kennen.

Derartige Aussagen erwecken in mir stets den Gedanken, daß der Redner nicht im geringsten bereit ist, sich mit der Möglichkeit zu beschäftigen, daß er unrecht haben könnte. Die passenden Sprichworte lasse ich aus und erwähne gleich den Apotheker, der hier mal erklären wollte, daß bei der Lösung von NaCl in H20 Salzsäure entsteht.

Gruß,
Christian

Hallöchen,

ich habe ehrliche Zweifel an den Angaben Deiner
Gesprächspartner:

es ist schon interessant, was man so erlebt. Kaut und filtert man seinen Gesprächspartern alles vor, wird man der Manipulatioin und/oder der Lüge bezichtigt. Überläßt man aber einen Teil des Weges zur Wahrheitsfindung dem Publikum, wird darauf hingewiesen, daß da einzelne Aspekte falsch sind.

Hier also die Lösung:

  • Bei den Geräten der früheren Generationen bestand das
    Problem, daß das Magnetfeld Verpuffungen herbeiführen konnte,
    wenn man zu nah am offenen Tank stand.

???

Es gibt langwierige Untersuchungen auf Bohrinseln, welche Sendeleistung in welcher Entfernung unter welchen Umständen Verpuffungen auslösen. Natürlich geht es nicht um magnetische sondern um (den Oberbegriff) elektromagnetische Strahlung.

  • Daß durch das Herunterfallen eines Telephon Funken entstehen
    können, ist denkbar, aber wohl noch nicht vorgekommen. Durch
    runterfallende Tankrüssel können angabegemäß keine Funken
    entstehen, weil die aus Blei seien und daher keine Funken
    entstehen könnten (Variante 1).

Die sind aber garnicht aus Blei (sonst könnten wohl nur
Bodybuilder tanken aber keine zarten Studentinnen).

Die Dichte von Blei ist nur ein knappes Viertel höher als Stahl. Studentinnen dürften eher ein Problem damit haben, den Schlauch voll abzurollen als den Zapfhahn zu tragen, auch wenn er aus Gold bestünde.

Alternativ seien die so
konstruiert, daß ein Funkenschlag kaum möglich sei (Variante
2). Niemals nicht sollte man die Reifenaufblasanlage zur
Zapfsäule schleppen, weil die in der Tat Funken verursachen
könnte, wenn man mit dem Aufblasrohr über den Boden
schrabbelt. Die Füßchen bestehen aus diesem Grunde auch aus
Gummi.

Das „Aufblasrohr“ möchte ich sehen, was auf dem Boden Funken
veursacht.

Ich sprach von Anlage und nicht von Rohr. Die Dinge bestehen an exponierten Stellen aus Metall, u.a. am Hals.

Die Dinger sind aus Messing !!

Was irgendwie egal wäre, selbst wenn es so wäre. Auch mit Messing kann man dolle Funken aus Stein hauen.

  • Entscheidender sei aber die Störung der Elektronik und dabei
    insbesondere der Elektronik in den Zapfsäulen selber, was sich
    sogar durch ein Brummen hörbar bemerkbar machen kann.

Hast Du denn schon direkt neben einer Säule telephoniert?

Soweit ich mich entsinne stammt dieses Verbot aus Zeiten der
ersten Mobiltelefone, deren Mobilität in einem soliden
Koffergriff begründet war und man mit den Akkus notfalls einen
PKW starten konnte :wink:
Zu dieser Zeit waren die Zapfsäulen aber noch rein mechanisch,
was das Argument mit der Elektronik zusätzlich widerlegt.
Weiterhin ist ein Verbot aufgrund der angeblich empfindlichen
Elektronik wohl allein deswegen Unsinn, weil ich ebensogut im
Auto mit geöffnetem Fenster telefonieren kann.

Sollst Du auch nicht. Das Verbot gilt für das Gelände, genauso wie das Rauchverbot.

Gruß,
Christian

Hi Christian,

es ist schon interessant, was man so erlebt. Kaut und filtert
man seinen Gesprächspartern alles vor, wird man der
Manipulatioin und/oder der Lüge bezichtigt. Überläßt man aber
einen Teil des Weges zur Wahrheitsfindung dem Publikum, wird
darauf hingewiesen, daß da einzelne Aspekte falsch sind.

Das hat nichts mit Dir zu tun und ich habe Dich auch nicht der Manipulation oder Lüge bezichtigt. Ich behaupte lediglich das Deine Gesprächspartner Dich mit unsinnigen und absolut blödsinnigen Argumenten von einem Verbot überzeugen wollten, welches jeder sachlichen Grundlage entbehrt. Ich finde es recht abenteuerlich, was für fadenscheinige Argumente diese Leute aus dem Hut zaubern, anstatt endlich zuzugeben, dass dieses Verbot hahnebüchener Unsinn ist.

Es gibt langwierige Untersuchungen auf Bohrinseln, welche
Sendeleistung in welcher Entfernung unter welchen Umständen
Verpuffungen auslösen. Natürlich geht es nicht um magnetische
sondern um (den Oberbegriff) elektromagnetische Strahlung.

Das glaube ich Dir ja auch. Aber was ist mit GPS, den ganzen elektronischen „Helferlein“ im Auto? Wenn ich nur daran denke wieviel elektromagnetische Strahlung auftritt werden meine Xenon-Scheinwerferlampen gezündet werden.

Die Dichte von Blei ist nur ein knappes Viertel höher als
Stahl. Studentinnen dürften eher ein Problem damit haben, den
Schlauch voll abzurollen als den Zapfhahn zu tragen, auch wenn
er aus Gold bestünde.

Trotzdem sind die aus Aluminium :wink:

Alternativ seien die so
konstruiert, daß ein Funkenschlag kaum möglich sei (Variante
2). Niemals nicht sollte man die Reifenaufblasanlage zur
Zapfsäule schleppen, weil die in der Tat Funken verursachen
könnte, wenn man mit dem Aufblasrohr über den Boden
schrabbelt. Die Füßchen bestehen aus diesem Grunde auch aus
Gummi.

Das „Aufblasrohr“ möchte ich sehen, was auf dem Boden Funken
veursacht.

Ich sprach von Anlage und nicht von Rohr. Die Dinge bestehen
an exponierten Stellen aus Metall, u.a. am Hals.

Moment, ich zitiere: wenn man mit dem Aufblasrohr über den Boden
schrabbelt

Die Gestelle für die Wassereimer sind aus Stahl sowie einige andere Gegenstände an Tankstellen auch. Die sind aber nicht verboten.

Die Dinger sind aus Messing !!

Was irgendwie egal wäre, selbst wenn es so wäre. Auch mit
Messing kann man dolle Funken aus Stein hauen.

Echt? Mach mal vor. Messing ist viel zu weich.
Warum müssen Sprengstoffzünder dann aus Messing bestehen? Damit sie besser unvorhergesehen hochgehen? Nicht wirklich, oder?

Hast Du denn schon direkt neben einer Säule telephoniert?

Nein. Ich telefoniere recht selten Mobil, halte mich aber ab und zu an Zapfsäulen auf an denen Leute telefonieren.
Ich halte das Argument für genauso unsinnig wie damals die Behauptung, das die empfindliche Motorelektronik auf Mobiltelefone reagiert.
Die Beweise sind uns die Leute, die das behaupteten bis heute schuldig.
Gruss Sebastian