Hallo,
ich muss gestehen, dass ich deinen Ausführungen zu einem
großen Teil nicht wirklich folgen kann. Zum Teil, weil sie
sehr „schwammig“ formuliert sind, zum Teil, weil, so wie ich
dich verstehe es nicht funktionieren kann.
Dazu hast du geschrieben:
Diese Teilchen müssen also - und dies ist auch logischer - eine
unbestimmte Geschwindigkeit haben, oder besser ein Spektrum von
Geschwindigkeiten aufweisen wie auch die elektromagnestischen
Teilchen sich darstellen in ihrer Frequenz.
Dieses Geschwindigkeitsspektrum muß (weitgehend)kontinuierlich sein.
Die Interaktion der Masseteilchen mit diesen schnellen Teilchen
erfolgt jeweils in einem spezifischen Spektrumsbereich der
Geschwindigkeiten (Resonanzbereich !).
Wenn du tatsächlich ein kontinuierliches Spektrum von
Geschwindigkeiten der Ätherteilchen hast, dann dürfen diese
tatsächlich nicht ALLE mit einem bewegten Objekt interagieren
so hab ich mir das gedacht.
sondern nur solche, die sich „gleich schnell“ bewegen.
doch dies muß kein Kriterium sein, ist auch von mir nicht so gedacht.
Beim photelektrischen Effekt interagieren Photonen mit Elektronen bei
einer bestimmten Frequenzzuweisung.
Auch hier wird sich vorgestellt daß die Interaktion der Teilchen,
mit einem spezifischen Atom , danach auf eine bestimmte Frequenz
oder einen Frequenzbereich beschränkt ist.Ich habe es, ob richtig oder
falsch, mal als Resonanz bezeichnet , weil auch bei dieser
Erscheinung bestimmte Frequenzbereiche angesprochen werden.
Die Teilchen müssten sich eben in einem Frequenzspektrum bewegen.
Dies kann auch durch unterschiedliche Geschwindigkeiten, also einem
„Geschwindigkeitsspektrum“ dargestellt werden.
Von einer Begrenzung der Geschwindigkeit der Teilchen auf c war keine
Rede. Dies würde den ganzen Effekt auch in Frage stellen da eine
bezogene Geschwindigkeit postuliert würde - bezogen auf was ?
Es geht hier um relative Geschwindigkeiten zur „Masse“ .
Bei gleichförmiger Bewegung ist Interaktions-Symmetrie gegeben, dh.
die Masse wird nicht von einer Richtungskomponente der Interaktion
belegt. Bei einer „Abschattung“ der Masse durch eine andere Masse ist
diese Symmetrie nicht mehr gegeben, die Masse bewegt sich oder gibt
eine Kraft dort ab wo sie an der Bewegung gehindert wird.
Wird eine solche Kraft von außen an die Masse gesetzt in einem sonst
massefreien (oder massefernen) Raum in Kraftrichtung, so ist bei
Bewegungsänderung die Interaktionsymmetrie auch nicht gegeben.
Hier also „begegnen“ sich beide Erscheinungen, die der Gravitations-
beschleunigung und die der Beschleunigung aus angesetzter Kraft,
also die Erscheinung der Trägheit, welche beide für die Masse nicht
unterscheidbar sind.(Einsteins „Fahrstuhl“)
Wie diese Teilchen wirklich mit der Materie,den elektromagn.Ladungen
der Atome im Detail interagieren das soll nicht ausgesagt werden,kann
auch nicht.
Ich erinnere an meine Einlassung:
.Die Wiederaufnahme einer Theorie zur Gravitation ,von mir mit einer
.„Korrektur“ der unvereinbaren Annahmen dazu, kann nicht etwas leisten
.was umfangreicher mathemat. und experimenteller Belegung vorbehalten
.wäre. Sie kann hier nur Plausibiliät vermitteln - und nur diese
.Plausibilitätsprüfung ist in diesem Rahmen (wenn überhaupt)möglich.
Deine Ausführungen, welche ich hier nicht mit übernommen habe,gehen
davon aus, daß sich bei Geschwindigkeiten der Masse die Impulse vorne
wie hinten absolut vermindern müßten.
Ganz davon abgesehen, daß dann von einer „bezogenen“ Geschwindigkeit
auszugehen wäre mit einer evntuellen Obergrenze, könnte dann meiner
Ansicht nach die Sache nicht funktionieren . Bei meiner Darstellung
„weiß“ die Masse nicht, daß sie sich gleichförmig bewegt.
Warum gibt es überhaupt eine Obergrenze für die erreichbare
Geschwindigkeit?
Wie erklärt sich dieses Verhalten der Teilchen?
Wieso Resonanzbereich?
Ich hoffe, meine Vorstellungen sind angekommen, wenn auch in der
gewollten Kürze der Formulierungen die Deutlichkeit leiden kann.
Ich hab nicht ein Wort von Schwingungen
oder Wellen gelesen?
Die brauchs nicht.
Du sagst, durch die Interaktion dieser Teilchen mit einer
Masse lässt sich die Trägheit dieser Masse erklären. Warum
aber muss man denn eine Kraft aufwenden um eine Masse in
diesem Äther zu beschleunigen?
Keine Interaktionssymmetrie bei Geschwindigkeitsänderung.
außer der staunenden Deklaration dieses „gebogenen Raumes“ gibt es
keine wirklich nachvollziehbare Vorstellung davon.
Oh, grundlegend gibt es die schon. Sie ist bloß nicht mit der
Alltagsvorstellung zu „erfassen“. Mathematisch z.B. lässt sie
sich durchaus erfassen.
Du kannst die unmöglichsten Theorien in stimmige Mathematik einpacken
wenn Du die Parameter vorgibst und durch „Transformationgleichungen“
die „Realität“ wieder herausfilterst.
Du kannst mit Mathematik auch 10-dimensionale Räume beschreiben.
Es geht hier nicht um „Alltagsauffassungen“ in der abwertenden
Variante sondern um physikalische Vorgänge welche doch irgendwie
zumindest nachvollzogen werden müssen.
Einstein hat sich ähnlich geäußert.
Und wenn wir nun die Möglichkeit haben die „Modelle“ stimmig zu gestalten warum sollten wir dann im Nebel rumtappen.
Was macht die Abstoßung plausibler, als die Anziehung? Ich
zumindest beobachte beides im Alltag.
Anziehung, wenn keine materielle Verbindung gegeben, interpretierst
Du nur als solche.
Warum interagieren die Teilchen mit Protonen und Neutronen,
die alleine stehen anders, als mit solchen, die zusammen einen
Kern bilden? (Massendefekt)
Vielleicht durch „Abschattung“ ? Eine möglich Erklärung.
Hier folgen Deine weiteren Fragen.
…
Ich würde mich freuen, wenn du wirklich
ernsthaft auf das Thema eingehen würdest und versuchst mir
ausführlich und verständlich zu antworten.
Ich kann wirklich nicht auf alles eingehen oder alles beantworten.
Jedenfalls ist die Vorstellung nach meiner (nicht nur meiner) Theorie
von der Ursache der Wirkung der Gravitation und der Trägheit der Masse
greifbarer als die Vorstellung einer „Zugkraft“ durch das „Nichts“
und einer Massenträgheit, welche bisher keiner unterbringen konnte.
Gruß VIKTOR