Modell der Dunklen Materie - plausibel oder nicht?

Dunkle Materie wird heutzutage in der Wissenschaftswelt ernst genommen. Man erklärt sich damit Phänomene wie die Pioneer-Anomalie (eine Raumsonde ist millionen von Kilometern vom berechneten Kurs abgewichen) oder das Phänomen, dass Galaxien sich viel schneller drehen als sie eigentlich sollten.

Nun weiß man bis heute nichts, aber auch gar nichts über das mögliche Aussehen der dunklen Materie. In der Diskussion sind allerhand Ideen wie zum Beispiel heiße Gase oder ähnliches, aber immer geht man davon aus, dass die dunkle Materie sich irgendwie so verhält, wie man es von der gewöhnlichen Materie kennt. Außerdem ist es schwierig, dunkle Materie zu charakterisieren, wenn sie für all die beobachteten Phänomene verantwortlich ist.

Wäre es nicht theoretisch möglich, dass dunkle Materie einfach eine art Materie in einem hyperfluiden Aggregatzustand ist? Es wäre ja möglich, dass die dunkle Materie aus uns unbekannten Teilchen aufgebaut ist, die ebendiesen Aggregatzustand bei so gut wie jeder Temperatur annehmen. Ein hyperfluider Aggregatzustand hätte zur folge, dass man solche Abweichungen wie bei der Pioneer-Anomalie nicht verherberechnen kann, da die Abweichung geradezu chaotisch wäre. Dafür ließe sich die schnelle Drehung der Galaxien mithilfe von Strudeln in der dunklen Materie beschreiben. Gravitationslinsen, die man beobachtet hat und die man sich mit dunkler Materie erklärt, könnte man als eine Lichtbrechung auffassen.

Experimentell, sofern das Modell plausibel ist, könnte man ja mal zwei Raumschiffe fliegen lassen, eines davon Aerodynamisch gebaut, das andere irgendwie diffus, und dann mal die Abweichungen vom berechneten Kurs vergleichen.

Diese These hätte im Übrigen (das ist jetzt eine weitere Überlegung) noch andere Auswirkungen: je schneller man sich durch ein fluides Aggregat bewegt, desto größer wird die Reibung und desto weniger kann man beschleunigen. Das ist genau das, was Einstein mit seinem Modell der Gravitation beschrieben hat.

Meines Wissens hat man heute für jede der vier Wechselwirkung irgendein zugehöriges Teilchen gefunden, mit Ausnahme der Schwerkraft. Wäre es nicht möglich, das Schwerkraft sich irgendwie als eine Art… Druck darstellt?

_Meines Wissens hat man heute für jede der vier Wechselwirkung irgendein zugehöriges Teilchen gefunden, mit Ausnahme der Schwerkraft. Wäre es nicht möglich, das Schwerkraft sich irgendwie als eine Art… Druck darstellt?

Also meines Wissens nach gibt es ein Teilchen für die Schwerkraft, ein Graviton.

http://de.wikipedia.org/wiki/Graviton_

in genau diesem artikel steht auch, dass dieses teilchen bislang reine theorie ist. im standardmodell kommt das graviton nicht vor, vgl http://de.wikipedia.org/wiki/Eichboson

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Fragewurm,

Nun weiß man bis heute nichts, aber auch gar nichts über das
mögliche Aussehen der dunklen Materie. In der Diskussion sind
allerhand Ideen wie zum Beispiel heiße Gase oder ähnliches,
aber immer geht man davon aus, dass die dunkle Materie sich
irgendwie so verhält, wie man es von der gewöhnlichen Materie
kennt.

Heisse Gase würden mindestens IR abstrahlen und wären sichtbar.
Kalte Gase absorbieren Licht von Sternen die dahinter liegen (Frauenhofersche Linien, Absorptionslinien) und wären somit auch sichtbar.

Wäre es nicht theoretisch möglich, dass dunkle Materie einfach
eine art Materie in einem hyperfluiden Aggregatzustand ist? Es
wäre ja möglich, dass die dunkle Materie aus uns unbekannten
Teilchen aufgebaut ist, die ebendiesen Aggregatzustand bei so
gut wie jeder Temperatur annehmen. Ein hyperfluider
Aggregatzustand hätte zur folge, dass man solche Abweichungen
wie bei der Pioneer-Anomalie nicht verherberechnen kann, da
die Abweichung geradezu chaotisch wäre.

Die Abweichung der Sonden ist aber berechenbar und das macht die NASA auch. Es gibt nur nichts was diese zusätzliche Kraft (Gravitation) erzeugt, zumindest nichts was bekannt ist.

Ein weiteres Phänomen ist, dass die dunkle Materie, ausser durch Gravitation, nicht mit Materien zu interagieren scheint.
Andernfalls müsste dein superfluides Zeugs z.B. durch den Sonnenwind, aus unserem Sonnensystem geblasen worden sein.

MfG Peter(TOO)

Nun weiß man bis heute nichts, aber auch gar nichts über das
mögliche Aussehen der dunklen Materie.

Aber sicher weiß man einige Dinge. Dunkle Materie scheint z.B. nicht aus Baryonen aufgebaut zu sein (wie du und ich) sondern aus irgendwelchen anderen Teilchen, die mit Licht offensichtlich so gut wie nicht interagiert. Sonst würde man sie ja sehen können.

In der Diskussion sind
allerhand Ideen wie zum Beispiel heiße Gase oder ähnliches,
aber immer geht man davon aus, dass die dunkle Materie sich
irgendwie so verhält, wie man es von der gewöhnlichen Materie
kennt.

Nein, sie verhält sich ja eben nicht so wie gewöhnliche Materie. Sonst würde man sie ja sehen können. Wie jede Materie/Energieform unterliegt sie aber der Raumkrümmung (aka Gravitation) und krümmt daher selbst den Raum. Die Gravitationswirkung der Dunklen Materie ist ja die einzige Auswirkung, die man von ihr beobachtet. Diese Wirkung ist aber nachweislich vorhanden.

Außerdem ist es schwierig, dunkle Materie zu
charakterisieren, wenn sie für all die beobachteten Phänomene
verantwortlich ist.

Für all die beobachteten Phänomene muss die dunkle Materie nur schwer sein. Sonst nichts.

Experimentell, sofern das Modell plausibel ist, könnte man ja
mal zwei Raumschiffe fliegen lassen, eines davon Aerodynamisch
gebaut, das andere irgendwie diffus, und dann mal die
Abweichungen vom berechneten Kurs vergleichen.

Wäre dies so, dann müsste es eine Rolle spielen ob du in Fließrichtung des Fluids fliegst oder gegen dessen Fließrichtung. Das ist aber nachweislich nicht so.

Diese These hätte im Übrigen (das ist jetzt eine weitere
Überlegung) noch andere Auswirkungen: je schneller man sich
durch ein fluides Aggregat bewegt, desto größer wird die
Reibung und desto weniger kann man beschleunigen. Das ist
genau das, was Einstein mit seinem Modell der Gravitation
beschrieben hat.

Nein hat er nicht. Das ist genau das Prinzip des Äthers und dieser existiert offensichtlich nicht.

Meines Wissens hat man heute für jede der vier Wechselwirkung
irgendein zugehöriges Teilchen gefunden, mit Ausnahme der
Schwerkraft. Wäre es nicht möglich, das Schwerkraft sich
irgendwie als eine Art… Druck darstellt?

Es gibt ein Teilchen dass die Schwerkraft vermitteln könnte, das Higgs-Boson. In CERN versucht man gerade mit dem größten Experiment der Menschheit dieses Teilchen zu finden.

Hallo

in genau diesem artikel steht auch, dass dieses teilchen
bislang reine theorie ist. im standardmodell kommt das
graviton nicht vor, vgl http://de.wikipedia.org/wiki/Eichboson

Natürlich nicht.
Das Standardmodell berücksichtigt nämlich die Gravitation überhaupt nicht.

Gruss

Ratz

Kleine Korrektur
Hallo

Es gibt ein Teilchen dass die Schwerkraft vermitteln könnte,
das Higgs-Boson. In CERN versucht man gerade mit dem größten
Experiment der Menschheit dieses Teilchen zu finden.

Das Teilchen, das die Gravitation „übermittelt“ ist das Graviton.

Das Higgs-Boson ist das Teilchen, das dafür sorgt dass die anderen Elementarteilchen Masse haben.

Gruss
Ratz

Das Higgs-Boson ist das Teilchen, das dafür sorgt dass die
anderen Elementarteilchen Masse haben.

Hast du recht. Asche auf mein Haupt.

danke
danke an alle, die sich jetzt damit beschäftigt haben; bin in der materie noch nicht so bewandert und stelle daher eigene vermutungen an, die teilweise schon mal großer schrott sind :smiley:

Heisse Gase würden mindestens IR abstrahlen und wären
sichtbar.
Kalte Gase absorbieren Licht von Sternen die dahinter liegen
(Frauenhofersche Linien, Absorptionslinien) und wären somit
auch sichtbar.

Das gilt beides nur, wenn die Teilchen elektromagnetisch wechselwirken. Man rechnet aber auch mit der Existenz dunkler Materie, die genau das nicht tut.

Die Abweichung der Sonden ist aber berechenbar und das macht
die NASA auch. Es gibt nur nichts was diese zusätzliche Kraft
(Gravitation) erzeugt, zumindest nichts was bekannt ist.

Das Problem ist wohl eher, dass es zu viele mögliche Ursache gibt und man nicht weiß, welche tatsächlich für die Abbremsung verantwortlich ist. Dummerweise lässt sich das nicht so einfach experimentell überprüfen, weil die Sonden für entsprechende Untersuchungen nicht mehr zugänglich sind. Es wird aber an Missionen gearbeitet, mit denen man prüfen will, ob es da tatsächlich einen bisher unbekannten Effekt gibt, oder ob die Ursache für die Anomalien in den Sonden selbst liegt.

Ein weiteres Phänomen ist, dass die dunkle Materie, ausser
durch Gravitation, nicht mit Materien zu interagieren scheint.

Zumindest nicht messbar.

Hallo,

Nein, sie verhält sich ja eben nicht so wie gewöhnliche
Materie. Sonst würde man sie ja sehen können. Wie jede
Materie/Energieform unterliegt sie aber der Raumkrümmung (aka
Gravitation) und krümmt daher selbst den Raum. Die
Gravitationswirkung der Dunklen Materie ist ja die einzige
Auswirkung, die man von ihr beobachtet. Diese Wirkung ist aber
nachweislich vorhanden.

Müßte sch dann nicht die dunkle Materie auch zu einem „Dunkle Materie Stern“ zusammenballen können?

Nur so ein Gedanke

Joey

Müßte sch dann nicht die dunkle Materie auch zu einem „Dunkle
Materie Stern“ zusammenballen können?

Naja, eigentlich nicht, bzw nicht so einfach, wie das für normale Sterne gilt. Denn was man ja gerade z.B in unserer Galaxie nicht findet, sind kompakte dunkle Objekte. Diese könnte man aufgrund von Gravitationslinsen-Effekten ja wieder sehen.

Dunkle Materie muss eher etwas sein, dass sich in einer Art Wolkenform sammelt. Diese Form der Materie kann ja auch noch über andere Grundkräfte verfügen, als die bei unserer „normalen“ Materieform vorhandenen vier Grundkräfte. Diese unbekannte Grundkraft könnte dann z.B. den Kollaps der dunklem Materie zu kompakten Objekten weitgehend verhindern.

Hallo Markus

Wäre es nicht theoretisch möglich, dass dunkle Materie einfach
eine art Materie in einem hyperfluiden Aggregatzustand ist? Es
wäre ja möglich, dass die dunkle Materie aus uns unbekannten
Teilchen aufgebaut ist,
Wäre es nicht möglich, das Schwerkraft sich
irgendwie als eine Art… Druck darstellt?

sehr wohl ist dies vorstellbar und wohl auch die plausibelste
aller „alternativen“ Theorien zur Gravitation.
Es ist überhaupt nicht vorstellbar, daß Kräfte über das „Nichts“
ziehen (Anziehungskräfte), irgendwelche „Strings“ Bewegung quadratisch
reziprok im Verhältnis der Abstände der Massen veranlassen oder
Massen durch das „Zeit-Raum-Gebilde“ der Phantasie aufeinanderstürzen,
auch wenn man allen Theorien ein mathematisches Mäntelchen umbinden
kann.
Ausgehend von folgenden physikalischen Erfahrungen:
A-Punkte
1.Kräfte (Impulse) können nur durch Druck übertragen werden
…(ziehend kann man nicht erklären nur „unwissend“ zuweisen)
2.Massen sich mit einer Kraft reziprok quadratisch zu ihren Abständen
aufeinander zu bewegen.
3.Die Kraft aus der Beschleunigung von Massen nicht zu unterscheiden
ist von der Abbremskraft der Bewegung aus Gravitation.
4.Die „Trägheit“ der Masse, dh., daß man eben Kraft benötigt um
einen relativen Bewegungszustand von Massen zueinander zu verändern.
5.Es gibt offensichtlich (oder muß geben ?) „dunkle Materie“ dessen
„Substanz“ nicht bestimmbar oder nachweisbar ist.

Existierende alternative Theorien, welche alle Erscheinungen unter
ein Dach bringen (wollen)besagen folgendes:

Es gibt diese „dunkle Materie“. Ihre Beschaffenheit muß so sein:
1.Sie ist im ganzen physikalisch erfahrbaren Raum vorhanden (Äther ?)
2.Sie besteht aus Teilchen welch nicht einzeln darstellbar aber
impulsfähig sind .
3.Alle darstellbaren Teilchen der Materie sind aus aus diesen Teilchen
zusammen gebunden und können sich auch wieder in diese Teilchen
auflösen.
4.Diese Teilchen haben Geschwindigkeiten - was ruht(Äther ?) existiert
nicht.
5.Die Richtung der Geschwindigkeiten ist allseits.

Diese Darstellung bringt (fast) alles widerspruchsfrei unter eine Hut.

A-Punkt 1
Die Druckimpulse der Teilchen halten die darstellbaren Erscheinungen
der materiellen Erscheinungen zusammen, alle, auch die elektromagn.
Teilchen mit ihrer (scheinbaren) Wellenform.
(Es gibt „Modelle“ der elektromag. Teilchen welche den Widerspruch
des Welle-Teilchen-Dualismus, außerhalb der Quantenphysik, aufheben)
A-Punkt 2
Die Massen schatten die Impulse der Teilchen ab. Der mathemat. Ansatz
der Größe dieser Abschattung entspricht genau der bisherigen
Vorgehensweise zur Bestimmung der „Anziehung“ durch Gravitation.
A-Punkt 3
Die Beschleunigung von Massen braucht genau die Kraft,welche gegen die
Teilchen erbracht werden muß, weswegen sie auch nicht zu unterscheiden
ist von der abremsenden Kraft (z.Bsp. Erdbeschleunigung g) aus
Gravitationwirkung.(A-Punkt 3 ist von mir)
A-Punkt 4
Die Massenträgheit ergibt sich aus vorigem.

Folgende Widersprüche werden entgegengehalten:
Die sich bewegenden Massen müßten doch nach der Beschleunigung
(oder auch sonst)durch diese Teilchen abgebremst werden wenn sie
durch ihre Bewegung gegen die Teilchen eine einseitigen Impuls
erfahren.
Dies ist richtig, und nach der bisherigen (mir bekannten) Darstellung
des bewegten „Äthers“ auch begründet.
Doch welche Geschwindigkeit wird einem solchen „Äther“ bisher
zugewiesen.
Da wird von Lichtgeschwindigkeit gesprochen oder wo anderes auch von
doppelter Licht Geschwindigkeit.
Dies würde tatsächlich diesen Geschwindigkeiten der Teilchen eine
Bezugsgröße zuweisen, die „Relativität“ aufheben, also einen absoluten
Geschwindigkeitsbezug setzen.Man wäre nicht besser dran wie beim
ruhenden Äther.
Diese Teilchen müssen also - und dies ist auch logischer - eine
unbestimmte Geschwindigkeit haben, oder besser ein Spektrum von
Geschwindigkeiten aufweisen wie auch die elektromagnestischen
Teilchen sich darstellen in ihrer Frequenz.
Dieses Geschwindigkeitsspektrum muß (weitgehend)kontinuierlich sein.
Die Interaktion der Masseteilchen mit diesen schnellen Teilchen
erfolgt jeweils in einem spezifischen Spektrumsbereich der
Geschwindigkeiten (Resonanzbereich !). Dieser Bereich ist, wie
auch beim elektromagn. Spektrum, auch bei einer Geschwindigkeits-
änderung immer gegeben und damit auch die „Kräfte-Symmetrie“ auf eine
beschleunigte Masse nach der Geschwindigkeitsänderung.

In diesem Rahmen ist leider nur eine kurze Darstellung dieser Theorie
möglich was wahrscheinlich der Verständlichkeit teils abträglich ist.

Elektromagnetische "Anziehung"wäre in dieser Theorie auch „erklärbar“,
geht aber hier wirklich zu weit.

Gruß VIKTOR

Hallo,

1.Kräfte (Impulse) können nur durch Druck übertragen werden
…(ziehend kann man nicht erklären nur „unwissend“ zuweisen)

Interessant. Was veranlasst Dich zu dieser Behauptung, die allen mir bekannten Beschreibungen widerspricht? Was genau kann man damit erklären, was sonst nicht erklärbar wäre? Außerdem wüsste ich gern, warum sich zwei Massen aufeinander zu bewegen wollen. Und das:

Elektromagnetische "Anziehung"wäre in dieser Theorie auch
„erklärbar“, geht aber hier wirklich zu weit.

ist mir auch etwas zu mager. Was genau drückt denn die Platten eines Kondensators zusammen?
Gruß
loderunner

Hallo,
ich setze nicht voraus,daß meine Ausführungen gleich jeder versteht.

Außerdem wüsste ich gern, warum sich zwei Massen aufeinander
zu bewegen wollen.

Sie tun es.Dafür gibt es eben noch eine andere Vorstellung als
„Anziehung“ , eben Druckunterschiede.

Was genau drückt denn die Platten
eines Kondensators zusammen?

Darauf werde ich jetzt nicht eingehen, nur soviel:
Was drückt zwei Halbkugelschalen zusammen in deren Hohlraum geringerer
Druck ist als im umgebenden Medium ? Wenn man es nicht besser wüßte,
ziehen sie sich eben gegenseitig an !
Oder:
Magnetismus kann auch „abstoßen“ !
Und was bewirkt die „Anziehung“ ?

Meine Einlassungen hier nur zum Nachdenken für Dich.

Gruß VIKTOR

Außerdem wüsste ich gern, warum sich zwei Massen aufeinander
zu bewegen wollen.

Sie tun es.Dafür gibt es eben noch eine andere Vorstellung als
„Anziehung“ , eben Druckunterschiede.

Druckunterschiede? Der Druck hinter der Erde ist also höher und drückt die Erde in Richtung Sonne? Und wieso wandert der Druck dann nicht um die Erde herum? Was hält ihn auf der einen Seite der Erde? Und wieso wandert er auch noch so mit Erde um die Sonne, dass er auch immer auf der sonnenabgewandeten Seite bleibt?

Um ehrlich zu sein:
Deine „Theorie“ hört sich nach einem Haufen Unsinn an…

Hallo,

Außerdem wüsste ich gern, warum sich zwei Massen aufeinander
zu bewegen wollen.

Sie tun es.Dafür gibt es eben noch eine andere Vorstellung als
„Anziehung“ , eben Druckunterschiede.

Oder verbogener Raum. Der Druck von außen als Ursache von Massenanziehung ist aber schon ein paar Jahre aus der Mode gekommen. Nu lass doch mal raus, was genau denn damit erklärbar wird, was anders nicht erklärbar ist.

Was genau drückt denn die Platten
eines Kondensators zusammen?

Darauf werde ich jetzt nicht eingehen, nur soviel:
Was drückt zwei Halbkugelschalen zusammen in deren Hohlraum
geringerer Druck ist als im umgebenden Medium ? Wenn man es nicht
besser wüßte, ziehen sie sich eben gegenseitig an !

Genau: wenn man es nicht besser wüsste. Man weiß es aber besser, es sind unterschiedliche Ladungen die sich anziehen. Es funktioniert nämlich unabhängig davon, was für weitere Materie sich um die Platten herum befindet. Auch im Vakuum.
Dein ‚darauf werde ich nicht eingehen‘ heißt nichts anderes als: ‚ich weiß nicht, wie ich diesen Widerspruch auflösen kann und drücke mich deshalb um die Antwort herum‘.

Magnetismus kann auch „abstoßen“ !

Ja. Und? Vielleicht ist Dir sogar noch ein weiteres Phänomen aufgefallen: es gibt keine magnetischen Monopole.
Aber was soll uns das jetzt sagen?

Und was bewirkt die „Anziehung“ ?

Das weiß bislang noch niemand, deshalb wird es ja zur Zeit untersucht.

Für Dich etwas zum nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Le-Sage-Gravitation
Gruß
loderunner

Hallo,

Außerdem wüsste ich gern, warum sich zwei Massen aufeinander
zu bewegen wollen.

Sie tun es.Dafür gibt es eben noch eine andere Vorstellung als
„Anziehung“ , eben Druckunterschiede.

Oder verbogener Raum.

außer der staunenden Deklaration dieses „gebogenen Raumes“ gibt es
keine wirklich nachvollziehbare Vorstellung davon.

Der Druck von außen als Ursache von
Massenanziehung ist aber schon ein paar Jahre aus der Mode
gekommen.

Mag sein, aber dies siehst Du doch nicht wirklich als Argment dagegen.
Ich habe eine (neue ?)eigentlich naheliegende Eigenschaft des "Äthers
eingebracht welche den einzigen wirklichen Widerspruch aufhebt.
Alle anderen Einwände gegen diese Theorie gehen von einer angenommen
Interaktion zwischen den Materieelementen und den „Teilchen“ des
Raumes aus, welche so nicht zwingend gegeben ist.
Welche Interaktion findet wie und mit was statt wenn Masseteilchen,
ja sogar das Licht, eine Gravitationwirkung erfahren ?

Nu lass doch mal raus, was genau denn damit
erklärbar wird, was anders nicht erklärbar ist.

Ich hatte es schon gesagt, die Massenträgheit und ihre gleiche
Wirkungsweise wie bei der Gravitation (Abbremsung)s.mein Erstbeitrag.
(s.auch Einsteins Fahrstuhl-Gedankenexperiment). Und vielleicht auch
die „dunkle Materie“ (unser Thema)welche angeblich nicht nachweisbar
ist obwohl sie uns doch bei jeder Massenbeschleunigung deutlich macht:
„da ist doch noch was“.Da ist eben keine „Eigenschaft der Materie“
und damit basta, sondern eine ganz konkrete Kraft genauso wirkend
wie die Kraft aus Gravitationbeschleunigung. Oder anders:
Die Gravitationsbewegung ist genauso durch Druckunterschiede im
„Äther“ bedingt wie der Äther den Gegendruck bei der Beschleunigung
von Massen bewirkt.
(es gibt noch weitere interessante Zuordnungen zu dieser Theorie auf
welche ich jetzt auch nicht eingehen will)

Was genau drückt denn die Platten
eines Kondensators zusammen?

Darauf werde ich jetzt nicht eingehen, nur soviel:
Was drückt zwei Halbkugelschalen zusammen in deren Hohlraum
geringerer Druck ist als im umgebenden Medium ? Wenn man es nicht
besser wüßte, ziehen sie sich eben gegenseitig an !

Genau: wenn man es nicht besser wüsste. Man weiß es aber
besser, es sind unterschiedliche Ladungen die sich anziehen.

Oder auch „Ladungsdruck“ (Differenz) auf den Plattenaußenseiten.
Wenn in einem magnetischen Feld (z.Bsp. Teilchenbeschleuniger)
Kräfte auf Elementarteilchen wirken, werden die nun gezogen oder
gedrückt ? Ladungsunterschiede ? Ja, Unterschiede bringen Bewegung.

Magnetismus kann auch „abstoßen“ !

Ja. Und? Vielleicht ist Dir sogar noch ein weiteres Phänomen
aufgefallen: es gibt keine magnetischen Monopole.
Aber was soll uns das jetzt sagen?

Es soll das Gleiche sagen wie auch zuvor: Die Bewegung in einem
Magnetfeld muß nicht durch ziehende Kräfte erfolgen.Die Kraftlinien
bei einem Stabmagneten gehen um diesen herum.

Und was bewirkt die „Anziehung“ ?

Das weiß bislang noch niemand, deshalb wird es ja zur Zeit
untersucht.

Also auch keine Zeit-Raum-Krümmung oder „ziehen“ durch den Raum mit
nicht als eben nichts - wenn man es nicht weiß.

Für Dich etwas zum nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Le-Sage-Gravitation

Danke für den interessanten Link.Er hat mich in der Forcierung meiner
Theorie bestätigt, weil er eben (der LINK) von Annahmen aus geht,
welche so(teils)unwahrscheinlich sind.
(s.meine Vorstellungen der Äthereigenschaften)
Gruß VIKTOR

Als Anhang die Ansicht eines Wissenschaftlers im Zusammenhang mit
dieser Theorie (aus Deinem Link)
„Hier scheint ein Pfad zu sein, der in Richtung einer Erklärung der Gravitation führt, welcher – wenn gezeigt werden kann, dass er auch in anderer Hinsicht konsistent mit den Fakten ist – sich als der königliche Weg in das eigentliche Geheimnis der Wissenschaft erweisen kann.“
– James Clerk Maxwell

Also bitte nicht so voreilig mit einer Ablehnung.

Hallo,

Oder verbogener Raum.

außer der staunenden Deklaration dieses „gebogenen Raumes“
gibt es keine wirklich nachvollziehbare Vorstellung davon.

Stimmt. Aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache. Zunächst mal muss mit dieser Beschreibung erklärbar sein, was sich beobachten lässt. Und dafür ist diese Theorie offensichtlich geeignet. Wir werden sehen, wie lange das so bleibt und wann wir etwas besseres brauchen.
Wo genau siehst Du den Vorteil Deiner Theorie? Was genau erklärt sie besser?

Der Druck von außen als Ursache von
Massenanziehung ist aber schon ein paar Jahre aus der Mode
gekommen.

Mag sein, aber dies siehst Du doch nicht wirklich als Argment
dagegen.

Doch, durchaus. Das zeigt nämlich, dass bislang alle Versuche, sie konkret auszuarbeiten in einer Sackgasse endeten. Und es hat sich ja nicht nur irgendwer dran versucht.

Ich habe eine (neue ?)eigentlich naheliegende Eigenschaft des
"Äthers eingebracht welche den einzigen wirklichen Widerspruch
aufhebt.

Welche Eigenschaft meinst Du genau? Und warum glaubst Du, dass da bislang noch keiner dran gedacht hat?

Alle anderen Einwände gegen diese Theorie gehen von einer
angenommen Interaktion zwischen den Materieelementen und den
„Teilchen“ des Raumes aus, welche so nicht zwingend gegeben ist.
Welche Interaktion findet wie und mit was statt wenn
Masseteilchen, ja sogar das Licht, eine Gravitationwirkung erfahren ?

Tja, das würde ich gern von Dir hören. Die Erklärung für die Ablenkung von Elektromagnetischen Wellen wäre doch mal ein Anfang. Und danach vielleicht die Erklärung für die Unmöglichkeit einer Abschirmung?

Nu lass doch mal raus, was genau denn damit
erklärbar wird, was anders nicht erklärbar ist.

Ich hatte es schon gesagt, die Massenträgheit und ihre gleiche
Wirkungsweise wie bei der Gravitation (Abbremsung)s.mein
Erstbeitrag.

Diesen Punkt würde ich gern nochmal genauer erklärt haben. Warum muss man beim Beschleunigen eine Kraft gegen die Gravitationsteilchen aufwänden, wenn sich der Körper erstmal bewegt, aber nicht mehr? Wie verändert sich die Bewegung der Gravitationsteilchen denn - Du hast behauptet, sie würden sich in alle Richtungen gleichzeitig bewegen. Wie verhalten sich denn diese Teilchen, wie interagieren sie? Hast Du schonmal berechnet, wie sie sich verhalten müssten?

Was genau drückt denn die Platten
eines Kondensators zusammen?

besser, es sind unterschiedliche Ladungen die sich anziehen.

Oder auch „Ladungsdruck“ (Differenz) auf den
Plattenaußenseiten.

Das ist nur eine Bezeichnung und erklärt genau gar nichts.

Wenn in einem magnetischen Feld (z.Bsp. Teilchenbeschleuniger)
Kräfte auf Elementarteilchen wirken, werden die nun gezogen
oder gedrückt ?

Vielleicht rutschen sie auf einer Potentialebene abwärts. Aber das ist in Bezug auf obige Frage nicht der Punkt.

Ladungsunterschiede ? Ja, Unterschiede bringen
Bewegung.

Nö. Bewegen tut sich da nichts, der Zustand ist stabil. Die Ladungen ziehen sich offensichtlich an. Die Differenz befindet sich schließlich nicht im Vakuum außenrum, sondern nur zwischen den Platten. Und Differenz ist das Stichwort: man kann den Kondensator auch durch getrenntes Aufladen der beiden Platten auf unterschiedliche Ladungen und späteres Zusammenführen der Platten aufladen. Ohne, dass isch dadurch irgendwas ändert. Du müsstest jetzt irgendwie erklären, worin die Raumladung im Vakuum besteht und wie sie auf unterschiedliche Ladungen der Kondensatorplatten wirkt.

Magnetismus kann auch „abstoßen“ !

Ja. Und? Vielleicht ist Dir sogar noch ein weiteres Phänomen
aufgefallen: es gibt keine magnetischen Monopole.
Aber was soll uns das jetzt sagen?

Es soll das Gleiche sagen wie auch zuvor: Die Bewegung in
einem Magnetfeld muß nicht durch ziehende Kräfte erfolgen.Die
Kraftlinien bei einem Stabmagneten gehen um diesen herum.

Ja, und auch durch ihn hindurch.
Aber was hat das jetzt mit dem Kondensator zu tun?

Und was bewirkt die „Anziehung“ ?

Das weiß bislang noch niemand, deshalb wird es ja zur Zeit
untersucht.

Also auch keine Zeit-Raum-Krümmung oder „ziehen“ durch den
Raum mit nicht als eben nichts - wenn man es nicht weiß.

Bislang ist die Raumkrümmung noch nicht widerlegt. Und natürlich spricht ein fehlender Beweis für die Raumkrümmung oder der fehlende Nachweis von Gravitonen noch lange nicht für Deine Theorie.

Als Anhang die Ansicht eines Wissenschaftlers im Zusammenhang
mit dieser Theorie (aus Deinem Link)
„Hier scheint ein Pfad zu sein, der in Richtung einer
Erklärung der Gravitation führt, welcher – wenn gezeigt werden
kann, dass er auch in anderer Hinsicht konsistent mit den
Fakten ist – sich als der königliche Weg in das eigentliche
Geheimnis der Wissenschaft erweisen kann.“
– James Clerk Maxwell

Und? Hat er den Pfad gefunden?
Nein, bislang hat sich stets gezeigt, dass er eben grad nicht konsistent mit den Fakten ist.

Gruß
loderunner

Hallo,

Wo genau siehst Du den Vorteil Deiner Theorie? Was genau
erklärt sie besser?

ich habe schon alles Wesentliche gesagt. Wenn Du dies nicht aufnimmst
kann ich Dir auch nicht helfen.

Ich habe eine (neue ?)eigentlich naheliegende Eigenschaft des
"Äthers eingebracht welche den einzigen wirklichen Widerspruch
aufhebt.

Welche Eigenschaft meinst Du genau?

Auch dies habe ich ganz genau in meinem ersten Beitrag dazu
eingebracht.Es ist dies das „Spektrum“ der Geschwindigkeit oder
und der Teilchenfolge (Frequenz), analog der Frequenz
elektromagnetischer Erscheinungen.

Und warum glaubst Du, dass
da bislang noch keiner dran gedacht hat?

Woher soll ich das wissen, warum dies so noch nicht eingebracht wurde.
Oder wurde dies doch, und ich weiß das nur nicht,hab es übersehen ?

Nu lass doch mal raus, was genau denn damit
erklärbar wird, was anders nicht erklärbar ist.

Ich hatte es schon gesagt, die Massenträgheit und ihre gleiche
Wirkungsweise wie bei der Gravitation (Abbremsung)s.mein
Erstbeitrag.

Diesen Punkt würde ich gern nochmal genauer erklärt haben.
Warum muss man beim Beschleunigen eine Kraft gegen die
Gravitationsteilchen aufwänden, wenn sich der Körper erstmal
bewegt, aber nicht mehr?

Auch darauf habe ich mich schon eingelassen.

Wie verändert sich die Bewegung der
Gravitationsteilchen denn - Du hast behauptet, sie würden sich
in alle Richtungen gleichzeitig bewegen. Wie verhalten sich
denn diese Teilchen, wie interagieren sie? Hast Du schonmal
berechnet, wie sie sich verhalten müssten?

Und wer hat schon „berechnet“ aus welcher Interaktion eine
„Anziehungskraft“ - und wie - auf die Masse durch Gravitation wirkt ?
Und wo gab es je den „Eingang“ in eine Theorie welche sofort auch
alle möglichen Details der "Funktionsweise präsentierte ?
Und wie interagieren die elektromagnetischen Teilchen im Raum, welche
sich auch überall in alle Richtungen bewegen, miteinander ? Hat man schon berechnet wie die sich verhalten ?
Was sollen Deine Fragen leisten ?

Die Wiederaufnahme einer Theorie zur Gravitation von mir, mit einer
„Korrektur“ der unvereinbaren Annahmen dazu, kann nicht etwas leisten
was umfangreicher mathemat. und experimenteller Belegung vorbehalten
wäre. Sie kann hier nur Plausibiliät vermitteln - und nur diese
Plausibilitätsprüfung ist in diesem Rahmen (wenn überhaupt)möglich.

Wenn in einem magnetischen Feld (z.Bsp. Teilchenbeschleuniger)
Kräfte auf Elementarteilchen wirken, werden die nun gezogen
oder gedrückt ?

Vielleicht rutschen sie auf einer Potentialebene abwärts.

Das ist doch Unfug,das ist verbale Vernebelung.

Als Anhang die Ansicht eines Wissenschaftlers im Zusammenhang
mit dieser Theorie (aus Deinem Link)
„Hier scheint ein Pfad zu sein, der in Richtung einer
Erklärung der Gravitation führt …

Und? Hat er den Pfad gefunden?

(Du meinst ein Ergebnis in dieser Richtung)
Was soll die Frage. Hätte er, dann wäre diese Diskussion hier
überflüssig.Konnte er (und andere) ? Nach meiner Ansicht nicht, weil
das dort vorgegebene „Äthermodell“ (u.a.)dies nicht leisten konnte.

Gruß VIKTOR