Hallo Zusammen,
wir möchten in ein paar Monaten ein Modellbaugeschäft mit Schwerpunkt Hubschraubern eröffnen. Wir haben bereits die GUTEN bezgl. Verkauf wie z. B. Robbe, Vario, Revell, Graupner angeschrieben.
Welche Konditionen sind eurer Meinung nach realistisch (es kommt bald ein Vertreter), oder wie ist die Zusammenarbeit mit den o. g. Firmen? Könnt ihr mir bitte euren positiven insbesondere negativen Erfahrungen mitteilen. Ich möchte nicht als Neuling auf die Schnauze fallen bzw. schwere Fehler bzgl. Abmahne von Produkten vermeiden und wäre für jegliche Infos dankbar. Möchte mich auf das Ganze schon einmal mental vorbereiten, bevor es los geht.
Hier die Fragen oder Punkte noch einmal zusammengefasst:
Handling/ Ablauf?
Provision? bzw. Kommisiongeschäft?
Erfahrungen positiv sowie negativ.
Evtl. Umsatzvolumen jeweiliger Marken? Marge?
Vielen Dank schon Mal im voraus.
Ingo Herbstreit
Hi,
wir möchten in ein paar Monaten ein Modellbaugeschäft mit
Schwerpunkt Hubschraubern eröffnen. Wir haben bereits die
GUTEN bezgl. Verkauf wie z. B. Robbe, Vario, Revell, Graupner
angeschrieben.
online shop oder echtes Ladengeschäft?
Welche Konditionen sind eurer Meinung nach realistisch (es
kommt bald ein Vertreter)
Was genau meinst du mit Konditionen? Die Firmen bieten ihre Produkte an, du kaufst sie und verkaufst sie. Je mehr du abnimmst, umso niedriger die Einkaufspreise.
Handling/ Ablauf?
Geld bereithalten, Ware einkaufen und an Endverbraucher verkaufen 
Provision? bzw. Kommisiongeschäft?
Das erscheint mir unüblich. Es mag sein, daß du als Großabnehmer (z.B. Conrad) wesentlich andere Konditionen erhältst als der normale kleine Fachhändler, aber Provision? Du kaufst und verkaufst. Was dazwischen liegt, ist doch dein Bier als Händler.
Kommission? Das wohl auch nicht. Warum sollte ein großer Hersteller dein Risiko übernehmen?
Evtl. Umsatzvolumen jeweiliger Marken? Marge?
Die Staffelpreise werden dir die Firmen schon nennen. Der Rest ergibt sich bei evtl. längerem geschäftlichen Kontakt.
mfg Ulrich
Hallo, ich weiss nur, dass hier die Modelbaugeschäfte alle dichtmachen bis auf einen Eisenbahnspezi, der allerdings mehr mit gebrauchten und Sammlerstücken handelt und einen, der seinen Schwerpunkt mehr auf anderen Basteleien (Papierblumen, Windowcolor oder andere Deko, halt mehr Frauen- und Kinderkram)hat.
Ich wär da sehr vorsichtig mit und würde es eher als online-Shop (evtl auch als ergänzung des Ladens) versuchen, denn Hubschrauber ist schon sehr speziell, so dass du auf überregionale Kunden angewiesen sein wirst.
jedenfalls Viel Glück
Susanne
Hi Susanne,
jedenfalls Viel Glück
Er wird mehr als das brauchen. Es gab auf meinen Beitrag noch eine Antwort, die wohl von ihm selber gelöscht wurde. Die Mail jedenfalls bekam ich.
Mein persönlicher Eindruck: er hat keine Ahnung von dem, was ihn da erwartet.
Gerade in solchen Nischenmärkten könnten sich kleinere Händler noch gut halten. Aber nur, wenn sie die dazu passenden Kunden haben. Soll heißen: in dem Bereich halte ich die persönliche Präsenz auf Flugmodelltagen (mit Shop) oder auf Messen für nahezu unerläßlich.
siehe: http://www.debs-faq.de/l57de/Haeufige-Fragen-FANeuer…
mfg Ulrich
Hallo Ingo,
ich kann Dir leider mangels Ahnung Deine Fragen nicht konkret beantworten. Ganz allgemein würde ich Dir aber raten: überlege Dir das noch ein paarmal mit dem Modellbauverkauf.
Ich weiß definitiv von einigen solcher Läden hier im Rhein-Main-Gebiet, denen es definitiv nicht sehr gut geht. Und das hat nichts mit Konditionen, Wiederverkäuferrabatten o.ä. zu tun. Sondern ganz einfach damit, daß die Leute im Moment kein Geld haben bzw. welches haben, aber es nicht für teure Hobbys ausgeben.
Ich kenne hier genau ein Lädchen (in einer Stadt mit ca. 50.000 Einw.) das halbwegs läuft (Spezialgebiet aber eher Modelleisenbahn). Das aber auch nur, weil der Besitzer irgendwie gehandicapt ist (Bandscheibe oder so), seinen alten Beruf nicht mehr ausüben kann, Früh- oder Teilrente kriegt und das Ganze so als halbes Hobby seinerseits betreibt.
Meine Meinung: wenn Du davon leben willst und nicht genügend Geld zum einfach-mal-so-versenken hast, würde ich das Ding nicht mit einer Zange anfassen.
Sorry für diesen pessimistischen Beitrag…
Tim
Nochmal hallo,
´tschuldigung, vergessen Folgendes nochmal zu erwähnen: meine pessimistische Ansicht bzgl. Deines Vorhaben begründet sich auf eigene Betrachtungen im Rhein-Main-Gebiet. Hier ist noch relativ viel Geld für Hobbys etc. vorhanden (besonders im Vordertaunus => Villengegenden), und die Job-Situation ist noch ziemlich gut.
Ich weiß ja nicht, wo genau Du Dein Vorhaben verwirklichen willst. Aber sollte das z.B. in den neuen Bundesländern sein - bei *der* Arbeitslosigkeit und der damit (meistens) verbundenen Perspektivelosigkeit geben die Leute i.d.R. kein Geld für Modellbau aus.
Grüße,
Tim