Seit geraumer Zeit kenne ich das Problem zwischen Modems und Telefonen.
Wenn man ein Modem in eine NFN-Dose steckt ist das Telefon tot.
Ich habe auch schon über die Beseitigung dieses Problems gelesen, kann mich aber nicht erinnern was genau zu tun ist.
Hilft eine neue Dose? Wie ist diese dann zu verlegen?
Oder gibt es einen Adapter?
Hallo Thomas,
ich habe eine FFN-Dose und alles läuft parallel. Einziges Problem: Wenn ich am Surfen bin und jemand versucht zu telefonieren, beendet mein Modem die Verbindung und schmeißt mich raus.
Gruß, Peter
Hallo,
es gibt da einen (von der Post nicht erlaubten) Trick. Verbinde einfach in dem Anschlußstecker des Modems nach Anleitung die Kabel --> alles OK?
Stecker in die Hand nehmen, Kabel nach unten. Der Stecker hat 6 Kontakte, 3 links, 3 rechts, die beiden unteren müssen elektrisch gebrückt werden. Also unten links mit unten rechts und mitte links mit mitte rechts.
Gruß und guten Rutsch
Andre
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hi thomas
das liegt vermutlich nur an der belgung im kabel von dem modem zur telefondose.evtl. hast du ein verlängerungskabel für telefone dazwischengeschaltet ?
du benötigst für den einwandfreien betrieb 4 adern. diese müssen sich bei draufsicht auf den taestecker des modem auf der untersten und mittleren ebene gegenüberstehen.
bis denne
auch thomas
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NFN-Dose heisst, das links die erste Buchse ein N-Anschluß für ein Nebenstellengerät ist, die zweite Buchse ein F-Anschluß für ein Fernsprechgerät ist und der letzte N-Anschluß nochmal für ein Nebenstellengerät.
Ein Fernsprecher ist ein Telefon und ein Nebenstellengerät im klassischen Sinn ist ein Anrufbeantworter.
Bei einem Anrufbeantworter ist es so, das dieses Gerät in Reihe vor das Telefon geklemmt wird d.h. Buchse 1+2 am linken N-Anschluß geht auf den Anrufbeantworter, aus diesem kommt wieder auf dem Punkt 5+6 das Signal wieder auf die Dose, wird dort intern auf den F-Anschluß auf Punkt 1+2 weitergeleitet.
Wird der linke N-Anschluß nicht belegt wird dieser Kontakt zwischen den Klemmen 1+2 sowie 5+6 über Federklemmen innerhalb der linken N-Buchse hergestellt.
Im Klartext heisst das, das die ankommende Leitung über die linke Buchse intern auf die mittlere Buchse geschleift ist.
Das bedeutet, das der Telefonapparat in der mittleren F-Buchse (ansonsten passt er nirgends durch die Steckercodierung) nur dann geht, wenn links in der Dose entweder KEIN Gerät drin steckt oder eines mit durchgeschleiften Anschluß.
Modems sind KEINE typischen Nebenstellengeräte und die haben KEINE durchgeschleifte Leitung.
Wenn du die Dose aufmachst, siehst du oben eine Klemmleiste. Die ist für die linke N- und die mittlere F-Buchse.
Unten ist noch eine Klemmleiste. Die ist für die rechte N-Buchse.
Wenn du nur einfach eine Verbindung zwischen der oberen und der unteren Klemmleiste von 1 auf 1 und 2 auf 2 machst, ist die rechte N-Buchse mit in Betrieb.
Jetzt kannst du in die Mitte ein Telefon einstecken und rechts ein Modem, ohne das etwas ausfällt.
Aber es gibt ein Handicap : Wählt das Modem, klingelt das Telefon mit und rumgedreht. Klingelt es weil ein Telefon gespräch kommt und das Modem ist an, nimmt das Modem das Gespräch an. Modem und Telefon stören sich gegenseitig.
Dafür gibt es z.B. Fax-Umschalter. Der nimmt das Gespräch an, prüft es und wenn es ein Telefonanruf ist klingelt das Telefon und wenn es eine Datensendung ist, wird der Fax-Anschluß aktiviert, der hier für das modem zu nutzen wäre.
Das Gerät kostet aber jeh nach Hersteller und Ausstattung zwischen DM 100,-- und DM 300,–.
Ich hatte einen für DM 300,–, der noch als Mini-Telefonanlage für zwei Endgeräte zu nutzen war und eine nette Damen-Sprachansage mit u.a. dem Text „Bitte warten. Sie werden verbunden“ hatte.
Reicht das als Info?
Winni
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