Modulo n - Verfahren

Wie schafft es mein Banking-Programm zu erkennen, ob es eine Kontonummer gibt (Häkchen danach) oder nicht??

Ich habe noch etwas von einem modulo n - Verfahren im Hinterkopf…

Bitte für Doofe (mich) erklären!

Danke Aí

Hängt von der Bank ab.
Hier der Algorithmus für Kontonummern der Deutschen Bank:

  1. Nimm die Ziffern der VON HINTEN GEZÄHLT (!) ungeraden Stellen (also die letzte, vorvorletzte …) und addiere sie.
  2. Nimm nun alle übrigen Ziffern und verdoppele jede. Kommt dabei etwas Zweistelliges heraus, so nimm statt dessen die Quersumme.
  3. Addiere die in Schritt 2 erhaltenen Ziffern zur Summe aus Schritt 1.
  4. Ist das Ergebnis durch 10 teilbar, so ist die Kontonummer gültig (was nicht heißt, daß es sie auch gibt), anderenfalls nicht.

Beispiel: KtoNr 3451390
Schritt 1: 0+3+5+3 = 11
Schritt 2: 2*9 = 18 -> 9
2*1 = 2
2*4 = 8
Schritt 3: 11 +9+2+8 = 30
Schritt 4: 30 geht durch 10, also gültig.

Hängt von der Bank ab.
Hier der Algorithmus für Kontonummern der
Deutschen Bank:

OK, das muss bei meiner Bank anders sein, da klappts nämlich so nicht!
Ich hatte da auch etwas im Ohr von wegen multipliziere die Ziffer mit ihrer Stelle oder so ähnlich…
???

A~

Ja, wie schon gesagt, es ist von Bank zu Bank unterschiedlich, aber alle Algorithmen, die mir in diesem Zusammenhang bekannt sind, laufen ähnlich (VISA-Card z.B. auch).

Die Sache mit „multipliziere jede Ziffer mit ihrer Stelle und rechne dann modulo 11“ wird z.B. beim ISBN-Code (die zehnstellige Zahl mit den drei Bindestrichen, die hinten auf Büchern steht) verwendet.

Das ist ein deutlich besserer Code, weil er nicht nur einzelne Tippfehler sondern auch beliebige Zahlendreher erkennt.