Hallo,
hier mein Anliegen:
Ein Kunde hat einen Esstisch von einem Möbelhaus für 2500 Euro geliefert bekommen.
Nach dem Aufbau stellt der Kunde fest, dass diverse kleine Kratzer und Rillen am Tisch sind, die dort seiner Meinung nach nicht hingehören.
Der Lieferant bestätigt das und schlägt von sich aus vor 600 Euro von dem Preis offen zu lassen und den Fall zu reklamieren.
Nach 3 Wochen kommt eine Art Gutachter vom Möbelhaus vorbei und schaut sich den Tisch an.
Der Gutachter will Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen,
da er sich nicht sicher ist, ob es sich hier um einen fehler handelt.
Nach weiteren 3 Wochen kommt ein Schreiben:
sehr geehrter kunde,
wir nehmen bezug auf ihren auftrag und teilen ihnen nach rücksprache mit dem hersteller mit, dass die … in edelstahloptik sind.
das mdf ist nicht ganz geschlossenporig, so dass es vielleicht für sie den anschein hat, dass risse vorhanden sind.
da es sich hier um keine berechtigte beanstandung handelt, schliessen wir den vorgang hiermit ab und verbleiben…
- es wurden für über 10 TSD Euro Waren gekauft und man wird mit so einem lapidaren schreiben abgespeist
- der tisch in der ausstellung zeigt diese rillen und kratzer nicht,
nuer der gelieferte tisch
muss sich der kunde hiermit zufrieden geben, oder hat man hier mehr rechte?
wenn der lieferant schreibt er schliesst den vorgang hiermit ab, heisst das, dass der offene betrag nicht gezahlt werden muss oder muss der offene betrag vom lieferanten noch eingefordert werden?
danke für hilfe!!!