Hallo Gründäumlinge, Gartenbesitzer, „Eigene Ernte Liebhaber“ und wer sonst etwas weiß
Ich bin vor einigen Monaten auf die Alb und in die allerallertollste -schönste und -wunderbarste Wohnung gezogen. Kein Platz um einen mehr als einen Meter langen Schrank aufzustellen, überall nur schräge Decken und jede Menge sichtbarer echter Holzbalken. Und einen Balkon!
Vier auf fünf Meter!!
Überdacht!!!
Mit einer Aussicht, die einem die Schuhe (samt Socken!) auszieht, ungläubig dastehen lässt und einfach nur „WOW!!“ sagen lässt. Grün, grüner amallergrünsten. Blick bis zum Wald, über Felder und Äcker, und und und, hier nochmal ein Wäldchen und dort noch eines. Alles in sanft geschwungenen Kurven und Hügeln dargeboten.
Seit vierzig Jahren bin ich davon überzeugt, dass ich und Pflanzen zwei Dinge sind, die absolut nicht zusammenpassen. Ich mag sie, sehe und esse (so es angeraten ist) sie gern, aber selbst welche haben, darüber Bescheid wissen, Zeit und Mühe in die Pflege investieren?
Nie und nimmer!!
Doch siehe da, welch Wandlung! Umgeben von Menschen die ganz selbstverständlich Kräuter, Salat und Gemüse aus dem eigenen Garten verköstigen habe ich mich entschlossen doch nochmal zu überprüfen ob ich tatsächlich ein Schwarzdäumling bin (oder wie immer das Gegenteil von einem „grünen Daumen“ auch heißen mag).
Weil die Überdachung des Balkons natürlich auch schräg ist, kann ich denselben aufrecht stehend nur auf ca. drei mal vier Meter nutzen. Ich werde zwar nie eine Gartenparty geben können, aber für ein wunderbares Frühstück- Ess- Lese- und Kuschelplätzchen reicht es allemal aus.
Es bietet sich also an, die Flächen die nicht viel Höhe über sich haben mit allerlei essbarem Grünzeug zu bestellen. Unter Anleitung eines freundlichen und hilfreichem Nachbarn habe ich bisher gekauft:
Einen Pflanzentrog hundert auf sechzig cm groß.
Zwei Pflanz … ich glaube man muss schon sagen -pötte fünfunddreißig cm hoch, vierzig cm Durchmesser.
In diese drei Behältnisse haben wir vier (in Worten: 4)! große Säcke (je sechzig Liter) Erde eingefüllt.
In den Pötten befinden sich nun je eine Zuccinipflanze und in dem Trog zwei Tomatenpflanzen. Alle vier sind schon ordentlich gewachsen, so dass die Tomaten (Cocktail) bald eine Rankhilfe brauchen werden.
So nett und hilfsbereit der Nachbar auch ist, möchte ich ihn doch nicht immerzu mit den kleinsten Kleinigkeiten, von denen er sicher denkt „Sowas weiß man doch“, belatschern.
Wer hat einen Buchtipp für mich, speziell für Balkon-Anfänger-Gärtner?
Ich weiß dass Google mein Freund ist, aber dann stehe ich wieder vor einer Fülle von Informationen Bücher, Foren, private Hapeehs und Ähnlichem. Ohne Ahnung was davon wie gut ist, welche so sehr in die Tiefe gehen, dass ich überfordert bin, welche genau soviel Anleitung für soviel Ergebnis wie ich haben möchte geben und welche schlicht Fehler und Irrtümer beinhalten.
Ich möchte gern eure Erfahrungen nutzen:
Dieses und jenes Buch hat mir in meinen Anfängen sehr geholfen.
Im Forum „Werde autark —> nutze deinen Balkon“ findet der Anfänger hilfreiche und geduldige Balkonexperten.
Oder, oder, oder.
Könnte ich während des Sommers tatsächlich vier Zuccinis und zwanzig Tomaten ernten, würde ich mein Projekt „Balkongarten“ im Laufe der Zeit sicher ausweiten wollen. Der Gedanke an „richtige Erdbeeren“, die mich finanziell nicht ruinieren, lässt mich fast ins Sabbern kommen steigert meine Speichelproduktion in nicht unerheblichem Maße.
Also, falls begeisterte Gärtner -vielleicht sogar Balkongärtner?- unter euch sind: Hier habt ihr die einmalige Chance eine Novizin, durch eure geduldige Anleitung, zur Meisterschaft zu führen.
Albgruß
Renate, die auch mit einem Buch- oder Forumtipp zufrieden wäre und nicht wirklich erwartet, dass sich jemand mit seitenlangen Anweisungen für Anfänger die Finger wundtippselt
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