Hallo zusammen,
ich hoffe Ihr könnt mir helfen?
Ich habe vor einiger Zeit in iner Zeitschrift gelesen das ein Geldinstitut oder Bank ein
Anwesen aufkauft,indem die Bank den Geldwert vorab auszahlt und man weiter im Haus leben kann ohne eventuell Miete zu zahlen und man ist sein eigener Herr noch. Erst wenn man gestorben ist geht das Erbe auf der Bank über, die Erben gehen leer aus.
Kann mir jemand sagen wie die Bank oder Geldinstitut heißt.
Hallo zusammen,
ich hoffe Ihr könnt mir helfen?
Ich habe vor einiger Zeit in iner Zeitschrift gelesen das ein
Geldinstitut oder Bank ein Anwesen aufkauft,indem die Bank den Geldwert vorab auszahlt :und man weiter im Haus leben kann ohne eventuell Miete zu zahlen und man ist sein eigener Herr noch.
Hallo,
da muss wohl ein Mißverständnis vorliegen, denn welches Interesse sollte ein solcher Investor übernehmen, wenn er den Wert der Immobilie bezahlen soll, aber über die Immobilie zu Lebzeiten des Verkäufers nicht verfügen kann und zudem keine weiteren Einkünfte für die Immobilie hat.
Keine Bank investiert ohne Rendite, und dies hier wäre wohl ein Verlustgeschäft.
Auch ist ja nicht weiter bedacht worden, dass der Investor für die Dauer der Nutzung durch den Verkäufer das Objekt instand halten muss.
Schönen Tag noch.
Erst wenn man :gestorben ist geht das Erbe auf der Bank über, die Erben gehen leer aus.
Kann mir jemand sagen wie die Bank oder Geldinstitut heißt.
Hallo Wolfgang 1964,
mir ist bekannt, dass Häuser auf „Rentenbasis“ verkauft werden können.
Der Verkauf kann an eine Bank oder an einen Privat-/investor (auch Vermögensverwalter und RA-Kanzleien)erfolgen - jedoch erhält man (je nach Wert des Hauses) nur einen Bruchstück des Wertes, da ja die Miete, die in den Folgejahren anfällt, davon in Abzug gebracht wird. Für die Mietkosten wird der marktübliche m"-Preis herangezogen und hochgerechnet auf das durchschnittliche Lebensalter (ca. 82., bzw. 86 Jahre). Abgezogen wird die Wertminderung/ Abschreibung der Immobilie ./. Sanierungs-/ Renovierungskosten ./. diverser Kosten, alles bis zum Zeitpunkt der „Vererbung“, d.h. Übergabe der Immobile.
Bitte nicht vergessen, dass die Nebenkosten (Wasser, Strom…) für das Haus zusätzlich bezahlt werden müssen.
Inflation bei der Berechnung nicht vergessen!
Wenn auch die Nebenkosten eingerechnet werden… es ist ein reines Rechenexempel für die Bank!
Auch bitte dabei immer berücksichtigen, wie lange die Verrentung noch dauert (hoffentlich seeehr lange) und wie hoch der Wert der Immobilie ist.
Bevor so ein Verkauf stattfindet, sollte auch das Thema „Pflege-“ und „Kranken“-Versicherung-/ -Zusatzversicherung geklärt sein, damit diese möglicherweise zusätzlich entstehenden Kosten/ Lasten lebenslang (!!) gedeckt sind und bezahlt werden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass zu einem späteren Zeitpunkt eine Altenheim-, bzw. Pflege-Situation auftritt und auch hierfür sämtliche Kosten übernommen, bzw. getragen werden müssen.
Oft ermöglicht das eigene Heim ja, dass eine Bankhypothek aufgenommen werden kann, wenn Investitionen, neues Auto, Reisen… geplant sind. Das fällt auch damit weg.
Das mit dem „eigenem Herrn“ - Umbau, Erneuerungen (Heizung…) oder sonstige Veränderungen (Garten…) müssen dann mit dem Investor abgesprochen werden.
Vorteil beim Verkauf ist, wenn der Vertrag gut (für den Hausverkäufer) abgeschlossen ist, hat sich dieser um Wenig zu kümmern. Stellt sich nur die Frage (meine ganz persönliche Meinung): Gibt es einen Vertrag, der so wasserdicht ist, dass der Hausverkäufer nicht verliert?
Denke, es gibt noch andere Möglichkeiten, den Erben das Haus nicht zukommen zu lassen. Denn auch wenn das Haus verkauft ist und dafür ein Geldgegenwert vorhanden ist, wird ja auch das Geld-Vermögen „vererbt“…
Alles Gute und ein langes Leben,
Ines44
PS: Je nachdem, wo sich das Objekt befindet, kann ich Kontaktadresse(n) abgeben.