Mögliche Implantate

Hallo,

ich habe leider nicht mehr sehr viele eigene Zähne im Oberkiefer. Es sind nur noch relativ wenige vorhanden, die zwei Brücken tragen müssen. Immer wieder fällt auf, dass diese Brückenpfeiler ganz schön zu tragen haben und ich habe phasenweise Beschwerden, die vom Zahnarzt als Überbelastungsreaktion gewertet werden. Zwei Zähne wackeln da auch schon ganz schön.

Meine Backenzähne ragen alle mit ihren Zahnwurzeln in die Kieferhöhlen. Wenn man jetzt irgendwann Implantate setzen müsste, heisst dies dann automatisch, dass die Knochensubstanz nicht ausreichen würde, um diesen Implantaten genügend Halt zu geben? Ich habe im Internet gelesen, dass oft erst mal der Knochen aufgebaut werden muss.Den Gedanken finde ich nicht so prickelnd.

Wäre es sonst ein Gedankengang, jetzt schon Implantate als weitere Brückenpfeiler zu setzen, um die wenigen noch vorhandenen Zähne zu entlasten?

VG
Monroe

Wäre es sonst ein Gedankengang, jetzt schon Implantate als
weitere Brückenpfeiler zu setzen, um die wenigen noch
vorhandenen Zähne zu entlasten?

Servus Monroe,

Radio Eriwan! (im Prinzip ja!) Wenn es aber stimmt, daß die vorhandenen Zähne locker sind, müßte man dann später lockere Zähne mit festen Implantaten verbinden. Das ist nicht gut, weil der eine Teil einer Konstruktion, die starr sein soll, den anderen zum Mitwackeln bringen würde.

Mehr läßt sich leider ohne klinische Untersuchung und Röntgenbilder nicht sagen. Zum Thema ‚erforderlicher Knochenaufbau und seine Varianten‘ mußt Du Implantologen fragen, die Dich vorher untersucht haben.

Kannst ja dann immer noch mal hier vorbeischauen :smile:

Kai

Hi,

danke. Ich werd das mal mit meinem ZA besprechen.
VG
Monroe

Hi,

danke. Ich werd das mal mit meinem ZA besprechen.
VG
Monroe

Hallo,
falls ein Knochenaufbau vonnöten ist, frage den Behandler auch nach der Warscheinlichkeit einer möglichen späteren Rückbildung der aufgebauten Substanz.
Gruß von Flachländer

Ich habe im Internet gelesen, dass oft erst mal der
Knochen aufgebaut werden muss.Den Gedanken finde ich nicht so
prickelnd.

Hallo!

Ich kann zwar zum restlichen Thema nicht viel sagen, aber zum Thema Kieferknochenaufbau kann ich sagen, dass es nicht so schlimm ist wie es sich anhört!
Ich selbst habe auch ein Implantat und einen Knochenaufbau hinter mir. Das Implantat, weil mir ein Zahn einfach ausgefallen ist. Und den Knochenaufbau weil mir eine riesige Zyste einen großen Teil des Kieferknochens „weggefressen“ bzw. einfach aufgelöst hat und die Zähne dort sonst keinen Halt mehr gehabt hätten!

Das Implantat wird ja sozusagen reingebohrt/reingeschraubt, ich habe damals ne stinknormale Betäubung bekommen und dann gings schon los. Während der Behandlung hab ich nichts gemerkt außer, dass es sehr laut war. Auch als die Betäubung nachgelassen hat habe ich keinerlei Schmerzen (nicht mal leichte) gehabt!

Das Knochenaufbaumaterial wird quasi in den Kiefer gelegt. Da hab ich ebenfalls ne normale Betäubung bekommen, das Zahnfleisch an der betreffenden Stelle aufgeschnitten und daz Aufbaumaterial eingelegt. Davon merkt man nix! Auch nach der Betäubung hatte ich keine Schmerzen!

Insgesamt finde ich das „normale Lochbohren“ oder womöglich ne Wurzelbehandlung schlimmer!

Ich hoffe (auch wenn meine Antwort ein wenig an Deiner Frage vorbeigeht), dass ich Dir zumindest einen Teil Deiner Angst nehmen konnte bzw. Dich etwas beruhigen konnte wegen den Bedenken!

Liebe Grüße, kiribati.

P.S.: Mein Implantat habe ich vor über drei Jahren bekommen und es sitzt (trotz Knochenaufbau etc.) auch heute noch bombenfest!