Möglichkeit(en) einer Großen Koalition?

Hallo,
das hier habe ich gerade auf der Tagesschauseite gefunden:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OI…

Zitat:

[Momentan,] so haben die seriösen Meinungsforscher von infratest/dimap herausgefunden, hätten wir eine klassische Patt-Situation: für Rot-Grün reichte es zum Weiterregieren nicht. Für Schwarz-Gelb aber ebenso wenig. Und die Ampel? So machtversessen sind weder Guido Westerwelle noch Claudia Roth. Also, es käme wohl nur eine Große Koalition infrage.
[…]
Nur die Parteien einer Großen Koalition hätten Macht und Mehrheiten, sich aus den Zwangsjacken ihrer eingeübten Klientelpolitik zu befreien. Arbeitsmarkt-, Steuer- und Gesundheitsreformen, die diesen Namen verdienen, sind anders gar nicht durchzusetzen.
[…]

Wäre eine große Koalition wirklich wünschenswert? Was denkt ihr?

Ich denke, das könnte wirklich einiges an falscher und alles blockierender Interessenpolitik verhindern helfen, oder?

Andererseits:

Und später, wenn’s beim Patt bliebe? Dann wird sich zeigen, ob die Herren ihren Eitelkeiten erliegen oder das Wort „Verantwortung“ ernst nehmen. An dieser Stelle endet dieser Traum. Schröder als Minister unter einem Kanzler Stoiber? Sicher nicht. Oder Stoiber unter Schröder? Dann hörten wir wohl wieder, dass es keinen schöneren Job gibt als den des bayerischen Regierungschefs…

… wohl wahr :frowning:

Trotzdem, mich interessiert eure Meinung dazu. Was denkt ihr, könnte eine große Koalition die drängenden Probleme lösen?

Lieben Gruß,
Stefan :smile:

Hallo Stefan,

Wäre eine große Koalition wirklich wünschenswert? Was denkt
ihr?

Dieses ist m.M. nach nur in Krisenzeiten sinnvoll, da sonst die Opposition zu schwach ist. (Untersuchungsausschüsse usw.)

Ich denke, das könnte wirklich einiges an falscher und alles
blockierender Interessenpolitik verhindern helfen, oder?

Ich glaube eher an ständigen Koalitionskrach, denn die Unterschiede in der Innenpolitik sind doch sehr groß.

Andererseits:

Und später, wenn’s beim Patt bliebe? Dann wird sich zeigen, ob die Herren ihren Eitelkeiten erliegen oder das Wort „Verantwortung“ ernst nehmen. An dieser Stelle endet dieser Traum. Schröder als Minister unter einem Kanzler Stoiber? Sicher nicht. Oder Stoiber unter Schröder? Dann hörten wir wohl wieder, dass es keinen schöneren Job gibt als den des bayerischen Regierungschefs…

Ich kann mir beide Varianten nicht vorstellen.
Das berühmte Zünglein an der Waage wäre also die PDS.
Wahrscheinlicher erscheint mir (nach halbherzigen Verhandlungen der SPD mit der CDU) eine Koalition bzw. eine Tolerierung mit/durch die PDS. Dies hätte auch den Vorteil von mehr Ministerposten für die Genossen, als in einer großen Koalition.
Und gute Posten für die eigenen Leute ist doch schließlich das Wichtigste in der Politik…

Gruß, Joe

Hi!

Zunächst sind die aktuellen Prognosen ja noch nicht allzu aussagekräftig. Schließlich fehlt ja noch der Endspurt im Wahlkampf sowie die Vorstellung der Programme.

Ich vermute, daß Rot-Grün nicht mehr ausreichend Stimmen bekommen wird.

Szenario 1:
Die PDS könnte auf ca. 11% kommen, die SPD vielleicht auf 33% und die Grünen auf 6%. Das würde dann ja passen.

Dieses Szenario gilt es mit allen Mitteln zu verhindern, zur Not durch eine Koalition aus CDU und SPD.

Szenario 2:
Die CDU könnte 35% bekommen, die FDP 15%. Das würde ebenfalls passen.
Wäre für mich o.k., wahrscheinlicher ist allerdings, daß 2-5% dazu fehlen.

Da m.E. die Grünen dringend aus der Regierungsverantwortung entfernt werden müssen und die PDS auf keinen Fall auf Bundesebene an die Macht kommen darf, würde ich mir eine Koalition des Anstandes aus CDU und SPD wünschen, falls es für CDU/FDP nicht reicht.

Noch ein paar Worte zu Stoiber als Kanzler: es herrscht die landläufige Meinung, daß ein Bayer, zumal ein Konservativer, im Norden nicht zu verkaufen ist. Das sehe ich anders, denn ein Niedersächsischer Sozi konnte schließlich auch Fans im eher konservativ geprägten Süddeutschland gewinnen.
Des weiteren sollte man nicht vergessen, daß ein sehr großer Teil der Wähler im Süden sitzt.

Grüße,

Mathias

das hier habe ich gerade auf der Tagesschauseite gefunden:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OI…

Zitat:

[Momentan,] so haben die seriösen Meinungsforscher von infratest/dimap herausgefunden, hätten wir eine klassische Patt-Situation: für Rot-Grün reichte es zum Weiterregieren nicht. Für Schwarz-Gelb aber ebenso wenig. Und die Ampel? So machtversessen sind weder Guido Westerwelle noch Claudia Roth. Also, es käme wohl nur eine Große Koalition infrage.
[…]
Nur die Parteien einer Großen Koalition hätten Macht und Mehrheiten, sich aus den Zwangsjacken ihrer eingeübten Klientelpolitik zu befreien. Arbeitsmarkt-, Steuer- und Gesundheitsreformen, die diesen Namen verdienen, sind anders gar nicht durchzusetzen.
[…]

Wäre eine große Koalition wirklich wünschenswert? Was denkt
ihr?

Ich denke, das könnte wirklich einiges an falscher und alles
blockierender Interessenpolitik verhindern helfen, oder?

Andererseits:

Und später, wenn’s beim Patt bliebe? Dann wird sich zeigen, ob die Herren ihren Eitelkeiten erliegen oder das Wort „Verantwortung“ ernst nehmen. An dieser Stelle endet dieser Traum. Schröder als Minister unter einem Kanzler Stoiber? Sicher nicht. Oder Stoiber unter Schröder? Dann hörten wir wohl wieder, dass es keinen schöneren Job gibt als den des bayerischen Regierungschefs…

… wohl wahr :frowning:

Trotzdem, mich interessiert eure Meinung dazu. Was denkt ihr,
könnte eine große Koalition die drängenden Probleme lösen?

Lieben Gruß,
Stefan :smile:

[Momentan,] so haben die seriösen Meinungsforscher von infratest/dimap herausgefunden, hätten wir eine klassische Patt-Situation: für Rot-Grün reichte es zum Weiterregieren nicht. Für Schwarz-Gelb aber ebenso wenig. Und die Ampel? So machtversessen sind weder Guido Westerwelle noch Claudia Roth. Also, es käme wohl nur eine Große Koalition infrage.
[…]

Ja, ich schrieb hier ja schon. Sollte die Wahl so ausgehen, wie die Umfragen gegenwärtig sind, hätten wir eine große Koalition.

Nur die Parteien einer Großen Koalition hätten Macht und Mehrheiten, sich aus den Zwangsjacken ihrer eingeübten Klientelpolitik zu befreien. Arbeitsmarkt-, Steuer- und Gesundheitsreformen, die diesen Namen verdienen, sind anders gar nicht durchzusetzen.
[…]

Ich denke das Gegenteil wird der Fall sein. Die gutgeölten Lobbygruppen in beiden Volksparteien würden sich gegenseitig blockieren. Jedenfalls sind die Großen Koalitionen von 1966 oder in den Ländern - so es sie mal gab - nicht gerade als Reformkoalitionen bekannt geworden.

Wäre eine große Koalition wirklich wünschenswert? Was denkt
ihr?

Es scheint ja auch nicht die Koalition zu sein, die sich die meisten Deutschen wünschen. Wie gesagt, ich denke das wäre die Blockadekoalition par excellenze.

Andererseits:

Und später, wenn’s beim Patt bliebe? Dann wird sich zeigen, ob die Herren ihren Eitelkeiten erliegen oder das Wort „Verantwortung“ ernst nehmen. An dieser Stelle endet dieser Traum. Schröder als Minister unter einem Kanzler Stoiber? Sicher nicht.

Sehe ich auch so. Das würde den Abschied aus der Politik für Schröder bedeuten. Wer dann Vizekanzler wäre, weiß ich allerdings nicht. Einen eindeutig zweiten Mann gibt es in der SPD gegenwärtig nicht. Na gut, tippe dann mal auf Eichel.

Oder Stoiber unter Schröder? Dann hörten wir wohl wieder, dass es keinen schöneren Job gibt als den des bayerischen Regierungschefs…

Denke ich auch. Dann hätte Merkel gewonnen, wäre Vizekanzlerin immerhin.

… wohl wahr :frowning:

Trotzdem, mich interessiert eure Meinung dazu. Was denkt ihr,
könnte eine große Koalition die drängenden Probleme lösen?

Lieben Gruß,
Stefan :smile:

Hi!

Zunächst sind die aktuellen Prognosen ja noch nicht allzu
aussagekräftig. Schließlich fehlt ja noch der Endspurt im
Wahlkampf sowie die Vorstellung der Programme.

Ich vermute, daß Rot-Grün nicht mehr ausreichend Stimmen
bekommen wird.

Szenario 1:
Die PDS könnte auf ca. 11% kommen, die SPD vielleicht auf 33%
und die Grünen auf 6%. Das würde dann ja passen.

Dieses Szenario gilt es mit allen Mitteln zu verhindern, zur
Not durch eine Koalition aus CDU und SPD.

Das Szenario braucht gar nicht verhindert zu werden, da 11% für PDS ungefähr so realistisch wie 111% für die SPD sind. Im übrigen ist auch klar, dass eine SPD-PDS (ob mit oder ohne Grüne) in diesem Jahr auf Bundesebene nicht geben wird.

Szenario 2:
Die CDU könnte 35% bekommen, die FDP 15%. Das würde ebenfalls
passen.
Wäre für mich o.k., wahrscheinlicher ist allerdings, daß 2-5%
dazu fehlen.

Richtig.

Da m.E. die Grünen dringend aus der Regierungsverantwortung
entfernt werden müssen und die PDS auf keinen Fall auf
Bundesebene an die Macht kommen darf, würde ich mir eine
Koalition des Anstandes aus CDU und SPD wünschen, falls es für
CDU/FDP nicht reicht.

Noch ein paar Worte zu Stoiber als Kanzler: es herrscht die
landläufige Meinung, daß ein Bayer, zumal ein Konservativer,
im Norden nicht zu verkaufen ist. Das sehe ich anders, denn
ein Niedersächsischer Sozi konnte schließlich auch Fans im
eher konservativ geprägten Süddeutschland gewinnen.
Des weiteren sollte man nicht vergessen, daß ein sehr großer
Teil der Wähler im Süden sitzt.

1998 war es weniger so, dass Schröder Stimmen (im Süden) gewonnen hat sondern dass Kohl (der Dicke muß weg) Stimmen verloren hat. Natürlich sitzen im Süden auch wähler (Bayern, Baden-Württemberg). Aber die wählen eh meistens Union, da kann Stoiber nichts mehr hinzugewinnen. Gewinnen muß er im Norden und dafür ist er schlicht der falsche Mann. Wird noch deutlich werden.

Grüße,

Mathias

das hier habe ich gerade auf der Tagesschauseite gefunden:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OI…

Zitat:

[Momentan,] so haben die seriösen Meinungsforscher von infratest/dimap herausgefunden, hätten wir eine klassische Patt-Situation: für Rot-Grün reichte es zum Weiterregieren nicht. Für Schwarz-Gelb aber ebenso wenig. Und die Ampel? So machtversessen sind weder Guido Westerwelle noch Claudia Roth. Also, es käme wohl nur eine Große Koalition infrage.
[…]
Nur die Parteien einer Großen Koalition hätten Macht und Mehrheiten, sich aus den Zwangsjacken ihrer eingeübten Klientelpolitik zu befreien. Arbeitsmarkt-, Steuer- und Gesundheitsreformen, die diesen Namen verdienen, sind anders gar nicht durchzusetzen.
[…]

Wäre eine große Koalition wirklich wünschenswert? Was denkt
ihr?

Ich denke, das könnte wirklich einiges an falscher und alles
blockierender Interessenpolitik verhindern helfen, oder?

Andererseits:

Und später, wenn’s beim Patt bliebe? Dann wird sich zeigen, ob die Herren ihren Eitelkeiten erliegen oder das Wort „Verantwortung“ ernst nehmen. An dieser Stelle endet dieser Traum. Schröder als Minister unter einem Kanzler Stoiber? Sicher nicht. Oder Stoiber unter Schröder? Dann hörten wir wohl wieder, dass es keinen schöneren Job gibt als den des bayerischen Regierungschefs…

… wohl wahr :frowning:

Trotzdem, mich interessiert eure Meinung dazu. Was denkt ihr,
könnte eine große Koalition die drängenden Probleme lösen?

Lieben Gruß,
Stefan :smile:

Hallo Mathias

Szenario 1:
Die PDS könnte auf ca. 11% kommen, die SPD vielleicht auf 33%
und die Grünen auf 6%. Das würde dann ja passen.

11% Für die PDS? Bundesweit? Wie um alles in der Welt kommst Du
denn au eine solche Zahl? Die PDS wird, wie in allen Wahlen
davor, mit der 5%-Hürde zu kämpfen haben. Aufgrund der
Verkleinerung des Bundestages und der damit verbundenen
Neustrukturierung der Wahlkreise müßte sie sogar um ihre
bisherigen 5 Direktmandate bangen.

Die CDU könnte 35% bekommen, die FDP 15%. Das würde ebenfalls
passen.

Naja, beim besten Willen erreicht die FDP keine 15%. Die können
schon froh sein, wenns überhaupt zweistellig wird. Ich sehe die
eher zwischen 8 und 9%.

Da m.E. die Grünen dringend aus der Regierungsverantwortung
entfernt werden müssen und die PDS auf keinen Fall auf
Bundesebene an die Macht kommen darf, würde ich mir eine
Koalition des Anstandes aus CDU und SPD wünschen, falls es für
CDU/FDP nicht reicht.

Na toll! Schau doch mal in die Länder die sich mit einer großen
Koalition rumplagen mussten. Berlin als jüngstes Beispiel.
Diese Stadt ist von der großen Koalition vor die Wand gefahren
worden. Oder die große Koalition auf Bundesebene vor 30 Jahren.
Da kannst Du große Reformen für die Legislatur abschreiben.

Noch ein paar Worte zu Stoiber als Kanzler: es herrscht die
landläufige Meinung, daß ein Bayer, zumal ein Konservativer,
im Norden nicht zu verkaufen ist. Das sehe ich anders, denn
ein Niedersächsischer Sozi konnte schließlich auch Fans im
eher konservativ geprägten Süddeutschland gewinnen.

Gott bewahre vor diesem bayerischen Populisten als Kanzler! Der
soll, wie er es ja selber 2 Jahre lang in jede Kamera
gesprochen hat, in Bayern bleiben und dort glücklich werden.
Aber ich bin zuversichtlich, daß der nächste Kanzler, egal in
welcher Koaltion, wieder Schröder heißen wird. Im Gegensatz zu
Stoiber, der letztlich für Spaltung steht, kann Schröder sowohl
den linken als auch den konservativen Flügel hinter sich
vereinen. Und das ist wichtig für den gesellschaftlichen
Konsens.

Des weiteren sollte man nicht vergessen, daß ein sehr großer
Teil der Wähler im Süden sitzt.

Ich auch!

Gruß
Tom

Grüße,

Mathias

das hier habe ich gerade auf der Tagesschauseite gefunden:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OI…

Zitat:

[Momentan,] so haben die seriösen Meinungsforscher von

infratest/dimap herausgefunden, hätten wir eine klassische
Patt-Situation: für Rot-Grün reichte es zum Weiterregieren
nicht. Für Schwarz-Gelb aber ebenso wenig. Und die Ampel? So
machtversessen sind weder Guido Westerwelle noch Claudia Roth.
Also, es käme wohl nur eine Große Koalition infrage.

[…]
Nur die Parteien einer Großen Koalition hätten Macht und

Mehrheiten, sich aus den Zwangsjacken ihrer eingeübten
Klientelpolitik zu befreien. Arbeitsmarkt-, Steuer- und
Gesundheitsreformen, die diesen Namen verdienen, sind anders
gar nicht durchzusetzen.

[…]

Wäre eine große Koalition wirklich wünschenswert? Was denkt
ihr?

Ich denke, das könnte wirklich einiges an falscher und alles
blockierender Interessenpolitik verhindern helfen, oder?

Andererseits:

Und später, wenn’s beim Patt bliebe? Dann wird sich zeigen,

ob die Herren ihren Eitelkeiten erliegen oder das Wort
„Verantwortung“ ernst nehmen. An dieser Stelle endet dieser
Traum. Schröder als Minister unter einem Kanzler Stoiber?
Sicher nicht. Oder Stoiber unter Schröder? Dann hörten wir wohl
wieder, dass es keinen schöneren Job gibt als den des
bayerischen Regierungschefs…

… wohl wahr :frowning:

Trotzdem, mich interessiert eure Meinung dazu. Was denkt ihr,
könnte eine große Koalition die drängenden Probleme lösen?

Lieben Gruß,
Stefan :smile:

Hallo!

ein Niedersächsischer Sozi konnte schließlich auch Fans im
eher konservativ geprägten Süddeutschland gewinnen.

Na ja, es ist ja nicht so, als wäre VW-Schröder sonderlich links gerichtet in seiner Politik, oder? Hat ja schon’n Grund, weshalb er sich gleich am Anfang so mit Lafontaine in die Wolle gekriegt hat…

Und dass wir ihn damals aus Niedersachsen verjagt haben, dass macht ihn in meinen Augen nun auch nicht „niedersächsicher“…

Nebenbei hat mein Vorredner schon ganz Recht: Es ging eher um Kohls Gnadenzettel als um Schröders Wahl damals. Kaum jemand in meinem Bekanntenkreis hat 1998 von etwas höherwertigem gesprochen als dem „kleineren Übel“. Das meiste ging irgendwo in Richtung: „Nehmt doch mal endlich den Dicken da weg“ oder so…

Ach ja, übrigens, weiß ja nicht, ob das schonmal wem aufgefallen ist, aber Schröder hat in den letzten vier Jahren ganz schön zugenommen. Da das wohl eher nicht Doris guter (K-)Küche zuzurechnen ist, erscheint mir das durchaus als interessante Parallele…

Lieben Gruß,
Stefan :smile:

Hi!

Szenario 1:
Die PDS könnte auf ca. 11% kommen, die SPD vielleicht auf 33%
und die Grünen auf 6%. Das würde dann ja passen.

11% Für die PDS? Bundesweit? Wie um alles in der Welt kommst
Du
denn au eine solche Zahl? Die PDS wird, wie in allen Wahlen
davor, mit der 5%-Hürde zu kämpfen haben. Aufgrund der
Verkleinerung des Bundestages und der damit verbundenen
Neustrukturierung der Wahlkreise müßte sie sogar um ihre
bisherigen 5 Direktmandate bangen.

Ich spiele doch nur mit Zahlen.

Die CDU könnte 35% bekommen, die FDP 15%. Das würde ebenfalls
passen.

Naja, beim besten Willen erreicht die FDP keine 15%. Die
können
schon froh sein, wenns überhaupt zweistellig wird. Ich sehe
die
eher zwischen 8 und 9%.

Wer weiss?
Ich habe quasi nur „laut gedacht“.
Wir wissen es ja beide nicht.

Da m.E. die Grünen dringend aus der Regierungsverantwortung
entfernt werden müssen und die PDS auf keinen Fall auf
Bundesebene an die Macht kommen darf, würde ich mir eine
Koalition des Anstandes aus CDU und SPD wünschen, falls es für
CDU/FDP nicht reicht.

Na toll! Schau doch mal in die Länder die sich mit einer
großen
Koalition rumplagen mussten. Berlin als jüngstes Beispiel.
Diese Stadt ist von der großen Koalition vor die Wand gefahren
worden. Oder die große Koalition auf Bundesebene vor 30
Jahren.
Da kannst Du große Reformen für die Legislatur abschreiben.

Mir ist das immer noch lieber als die „Reformen“ der letzten 3 Jahre.

Noch ein paar Worte zu Stoiber als Kanzler: es herrscht die
landläufige Meinung, daß ein Bayer, zumal ein Konservativer,
im Norden nicht zu verkaufen ist. Das sehe ich anders, denn
ein Niedersächsischer Sozi konnte schließlich auch Fans im
eher konservativ geprägten Süddeutschland gewinnen.

Gott bewahre vor diesem bayerischen Populisten als Kanzler!
Der
soll, wie er es ja selber 2 Jahre lang in jede Kamera
gesprochen hat, in Bayern bleiben und dort glücklich werden.

Das darf er nicht, denn es gibt den Länderfinanzausgleich.

Aber ich bin zuversichtlich, daß der nächste Kanzler, egal in
welcher Koaltion, wieder Schröder heißen wird. Im Gegensatz zu
Stoiber, der letztlich für Spaltung steht, kann Schröder
sowohl
den linken als auch den konservativen Flügel hinter sich
vereinen. Und das ist wichtig für den gesellschaftlichen
Konsens.

Das galt bis 2001. Da Schröder nun mit der PDS poussiert, ist er für die Mitte tot.
Das könnte Bewegung ins Spiel bringen.

Des weiteren sollte man nicht vergessen, daß ein sehr großer
Teil der Wähler im Süden sitzt.

Ich auch!

Ich ebenfalls.

Grüße,

Mathias

Hi!

Szenario 1:
Die PDS könnte auf ca. 11% kommen, die SPD vielleicht auf 33%
und die Grünen auf 6%. Das würde dann ja passen.

11% Für die PDS? Bundesweit? Wie um alles in der Welt kommst
Du
denn au eine solche Zahl? Die PDS wird, wie in allen Wahlen
davor, mit der 5%-Hürde zu kämpfen haben. Aufgrund der
Verkleinerung des Bundestages und der damit verbundenen
Neustrukturierung der Wahlkreise müßte sie sogar um ihre
bisherigen 5 Direktmandate bangen.

Ich spiele doch nur mit Zahlen.

Ok:
CDU 3%, SPD 7%, Grüne 5%, PDS 9%, FDP 76%

Wenn jetzt einer sagt, dass das unrealistisch sei, sag ich, dass ich nur mit Zahlen spiele.

Mathiassche Logik!

ROFL!

Die CDU könnte 35% bekommen, die FDP 15%. Das würde ebenfalls
passen.

Naja, beim besten Willen erreicht die FDP keine 15%. Die
können
schon froh sein, wenns überhaupt zweistellig wird. Ich sehe
die
eher zwischen 8 und 9%.

Wer weiss?
Ich habe quasi nur „laut gedacht“.
Wir wissen es ja beide nicht.

Welchen Anhaltspunkt gibt es denn dafür, dass die FDP 15% bekommt, außer die von Dir unbewiesene Behauptung, dass Du „gedacht“ hast?

Da m.E. die Grünen dringend aus der Regierungsverantwortung
entfernt werden müssen und die PDS auf keinen Fall auf
Bundesebene an die Macht kommen darf, würde ich mir eine
Koalition des Anstandes aus CDU und SPD wünschen, falls es für
CDU/FDP nicht reicht.

Na toll! Schau doch mal in die Länder die sich mit einer
großen
Koalition rumplagen mussten. Berlin als jüngstes Beispiel.
Diese Stadt ist von der großen Koalition vor die Wand gefahren
worden. Oder die große Koalition auf Bundesebene vor 30
Jahren.
Da kannst Du große Reformen für die Legislatur abschreiben.

Mir ist das immer noch lieber als die „Reformen“ der letzten 3
Jahre.

Also lieber keine Reformen als Reformen. Willst wirklich Kohl wieder haben, was?

Noch ein paar Worte zu Stoiber als Kanzler: es herrscht die
landläufige Meinung, daß ein Bayer, zumal ein Konservativer,
im Norden nicht zu verkaufen ist. Das sehe ich anders, denn
ein Niedersächsischer Sozi konnte schließlich auch Fans im
eher konservativ geprägten Süddeutschland gewinnen.

Gott bewahre vor diesem bayerischen Populisten als Kanzler!
Der
soll, wie er es ja selber 2 Jahre lang in jede Kamera
gesprochen hat, in Bayern bleiben und dort glücklich werden.

Das darf er nicht, denn es gibt den Länderfinanzausgleich.

???
Stoiber darf nicht in Bayern bleiben, weil es den Länderfinanzausgleich gibt? Muß ich das verstehen?

Aber ich bin zuversichtlich, daß der nächste Kanzler, egal in
welcher Koaltion, wieder Schröder heißen wird. Im Gegensatz zu
Stoiber, der letztlich für Spaltung steht, kann Schröder
sowohl
den linken als auch den konservativen Flügel hinter sich
vereinen. Und das ist wichtig für den gesellschaftlichen
Konsens.

Das galt bis 2001. Da Schröder nun mit der PDS poussiert, ist
er für die Mitte tot.
Das könnte Bewegung ins Spiel bringen.

Das ist Quatsch. Niemand nimmt diese Schwachsinn ernst, dass es zu einer SPD-PDS Koalition im Bund kommt.