Möllemann - wat war da eigentlich?

Hi!

Erklärt mich jetzt für blind und taub! Aber was GENAU hat er eigentlich gesagt, dass er zum Antisemiten abgestempelt wird?

Ich habe sein Zitat bislang nicht gesehen, gehört oder gelesen! Und da die Presse (egal welche!) ihn in den Schlagzeilen direkt zerfetzt hat, wollte ich mir das auch nicht unbedingt antun (eine halbe Zeitungsseite Möllemann niedermachen und irgendwo in dem Text sein Zitat verstecken - dafür war ich zu lesefaul).

Ich habe ihn mal (wenn auch nur sehr kurz) persönlich gesprochen, und er kam mir eigentlich zu intelligent vor, als dass er fremdenfeindlich sein könnte…

Ich bitte um Aufklärung

Liebe Grüße
Guido

Moellemann sagte, dass …
hallo guido,

er sagte in pauschalisierender und polemisierender weise, dass:

Ich fürchte, dass kaum jemand den Antisemiten … mehr Zulauf verschafft hat als Herr Scharon und in Deutschland ein Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehässigen Art", sagte er im ZDF."

was nichts anderes heisst, als dass juden, weil sie juden sind, am antisemitismus UND damit implizit auch an den folgen, selber schuld seien. und das ist ein sehr uraltes und allgemein bekanntes antijuedisches stereotypes argument zwecks legitimations von judenfeindlichkeit, weil sie juden sind, statt sie als menschen wie jeder andere auch zu betrachten.

vorher sagte er etwas in widerwaertiger verniedlichend und relaitivierender art und weise, dass israel „nazimethoden“ verwendet. nazimethoden sehen anders aus. naemlich geplanter und durchgefuehrter massenmord. in israel wird kein festgenommener erschossen, es gibt keine gasduschen, niemand wird wissentlich unschuldig verhaftet und getoetet. im gegensatz zu mord an palaestinensern und schaendung der leichen durch palaestinensern und arafats unterschrift.

im forum wird seit wochen hierzu heftig und teilweise fundiert diskutiert.

deswegen muss nicht moellemann antisemit oder allgemeiner rassistisch sein. er verwendet jedoch in argumentation und in anschliessender abwehr antisemitische sterotypen.

aber hier eine linksammelliste zu moellemanns worten.

moellemanns worte:
http://www.moellemann.com/

hier schreibt lambsdorff wider moellemann, lesenswert genau hier zu deiner anfrage
http://www.welt.de/daten/2002/05/24/0524de333694.htx

umgang mit kritik hier sehr gut
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel5648.php

der verwendete begriff
http://www.idgr.de/lexikon/stich/a/antisemitismus/an….

http://www.hagalil.com/archiv/2001/08/antisemitismus…

eine linksammelliste
http://klick-nach-rechts.de/rechter-rand/nachrichten…

juedisches leben, nachrichten und foren in europa
http://www.hagalil.com

beste gruesse, lego

Hallo,

Ich fürchte, dass kaum jemand den Antisemiten … mehr Zulauf verschafft hat als Herr Scharon und in Deutschland ein Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehässigen Art", sagte er im ZDF."

was nichts anderes heisst, als dass juden, weil sie juden
sind, am antisemitismus UND damit implizit auch an den folgen,
selber schuld seien. und das ist ein sehr uraltes und
allgemein bekanntes antijuedisches stereotypes argument zwecks
legitimations von judenfeindlichkeit, weil sie juden sind,
statt sie als menschen wie jeder andere auch zu betrachten.

Das ist die sogenannte „Stuermer“-Rhetorik. Diese kann und darf nur Aechtung finden, da sie sich fast haargenau desselben Wortlautes bediente: „Sehr ihn euch an - den Juden. Wie er aussieht, wie er redet, welcher Arroganz er sicht bedient und sich anmassend ueber die friedlichen Voelker erhebt. Aber heute verdient er sich nur noch den gerechten Zorn des deutschen Volkes.“ (Irgendeine Stuermer-Ausgabe von 1938).

Die Aehnlichkeit mit Moellemanns spruechen ist da nur fuer ganz grobaeugige nicht erkennbar.

Gruss
tigger

vorher sagte er etwas in widerwaertiger verniedlichend und
relaitivierender art und weise, dass israel „nazimethoden“
verwendet. nazimethoden sehen anders aus. naemlich geplanter
und durchgefuehrter massenmord. in israel wird kein
festgenommener erschossen, es gibt keine gasduschen, niemand
wird wissentlich unschuldig verhaftet und getoetet. im
gegensatz zu mord an palaestinensern und schaendung der
leichen durch palaestinensern und arafats unterschrift.

im forum wird seit wochen hierzu heftig und teilweise fundiert
diskutiert.

deswegen muss nicht moellemann antisemit oder allgemeiner
rassistisch sein. er verwendet jedoch in argumentation und in
anschliessender abwehr antisemitische sterotypen.

aber hier eine linksammelliste zu moellemanns worten.

moellemanns worte:
http://www.moellemann.com/

hier schreibt lambsdorff wider moellemann, lesenswert genau
hier zu deiner anfrage
http://www.welt.de/daten/2002/05/24/0524de333694.htx

umgang mit kritik hier sehr gut
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel5648.php

der verwendete begriff
http://www.idgr.de/lexikon/stich/a/antisemitismus/an….

http://www.hagalil.com/archiv/2001/08/antisemitismus…

eine linksammelliste
http://klick-nach-rechts.de/rechter-rand/nachrichten…

juedisches leben, nachrichten und foren in europa
http://www.hagalil.com

beste gruesse, lego

Moin Guido

Erklärt mich jetzt für blind und taub! Aber was GENAU hat er
eigentlich gesagt, dass er zum Antisemiten abgestempelt wird?

wer ein Antisemit ist macht sich offenbar nicht daran fest, was einer gesagt hat, sonder an der Definition von „antisemitisch“.

Mit der entsprechenden Definition kann so ziemlich jeder ein Antisemit sein, also lass dich nicht verrückt machen.

Gruss
M., die nie gedacht hätte, dass sie sich nochmal den Bubis zurücksehnt.

Danke an Euch!
Hi!

…speziell an lego! Die links werde ich mir heute NACH Feierabend zu Gemüte führen (es sei denn, ich feier dann den Einzug ins Achtelfinale).

ABER: Der Teil, in dem er sagt, dass Sharon (von mir: zusammen mit der Medienberichterstattung) den Antisemiten (von mir: GERADE) hier in Deutschland einen gewissen Zulauf verschafft hat, halte ich für nicht unlogisch!

Erschießt mich, aber gerade Deutschland hat ja nun mal eine Vergangenheit, an die es ständig (auch von diversen israelischen Menschen) erinnert wird. Das hat zur Folge, dass gerade in Deutschland das Medieninteresse in dieser Ecke enorm ist. Und dass wir hier immer noch mehr als genug (ich will nicht sagen mehr, als wo anders) braune Sch***e rumrennen haben, die tatsächlich lesen kann (zumindest die Überschriften), steht auch nicht außer Frage! Und da kann ich dieses Zitat schon nachvollziehen!

Zu Friedmann kann ich nichts sagen! Ich mag ihn nicht (reine Antipathie - habe ein mal seine Sendung gesehen und fand ihn widerlich), aber deshalb kümmer ich mich auch nicht um ihn…

Liebe Grüße
Guido

Das ist doch ganz einfach! (eine Satire)
Das ist doch ganz einfach:smile:

Der einflussreiche Jude Möllemann, der als alter Freund der Semiten ihnen bei den Panzerlieferungen an Irak zur Seite stand und den guten semitischen Freund Karsli bei seinem Wunsch unterstützt, 800 000 semitischen Wählern für FDP zu gewinnen, hat den Deutschen Talkmaster Friedmann beschuldigt, „kaum jemand den Antisemiten … mehr Zulauf verschafft hat als … ein Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehässigen Art“. In der Tat bekam daraufhin der Jude Möllemann mehrere Tausende von Unterstützungsbriefen, und der Deutsche Friedmann - mehrere Hunderte Drohungen.

Diese Version ist doch gut. So klingt es viel besser. Damit kann etwas anfangen. Jetzt bitte nach Belieben fortsetzen: Das lassen wir in diesem unseren Lande nicht zu. Oder: Die stolzen Antisemiten vortreten. Oder: Wem es nicht gefällt, wird hinausgebeten (nach Cuba, Israel usw.) Oder: Wer hinausging bzw. hinausgetragen wurde, hat uns infam beleidigt. Oder: Man darf das wohl sagen dürfen,daß … etc.

P.S. Vertragen wir uns doch alle :smile:

moin marion,

Erklärt mich jetzt für blind und taub! Aber was GENAU hat er
eigentlich gesagt, dass er zum Antisemiten abgestempelt wird?

wer ein Antisemit ist macht sich offenbar nicht daran fest,
was einer gesagt hat, sonder an der Definition von
„antisemitisch“.

doch, was eine person sagt, wird nach einer definition bewertet, mit einem mass, wo immer es herkommen mag und mit welcher motivation.
na aber weiter, das macht die person noch nicht zum dingbums, auch wenn sie dingsbumswoerter verwendet.

Mit der entsprechenden Definition kann so ziemlich jeder ein
Antisemit sein, also lass dich nicht verrückt machen.

genau, das rede ich auch seit wochen, wohlgemerkt auch.

welche defintion aber setzt du an?

beste gruesse, lego

thx das war gut!
hallo peet,

lol, dass kann man noch ausbauen und anschliessend verwenden als ein anderer diskussionsbeginn und argumentationsfalle fuer einige. besten dank mit schmunzeln,

lego

hallo Guido,
aus den Antworten kannst Du unschwer erkennen, dass die Aussage M. nichts mit Antisemitismus zu tun hat. Der Gegner versucht seine Gedanken zu lesen und ihn politisch kalt zu stellen. Denn sie wissen ganz genau, das M der Motor der FDP ist. Also wird eine Schlammschlacht inszeniert. Selbst der Stürmer muss herhalten.
Es ist mehr als primitiv!
Das hat mit Logik nichts mehr zu tun. M. Gegner wenden Stürmermethoden an.
Grüße
Raimund

Antisemitismus und Versuch einer Interpretation
Moin lego,

welche defintion aber setzt du an?

Für mich ist ein Antisemit jemand, der einen Menschen hasst, nur weil dieser Jude ist. (Gegenprobe: würde man ihn eher mögen, wenn man nicht wüsste, dass er Jude ist, oder er kein Jude ist ?).

Die hier häufig auftauchende Definition, Antisemitismus sei das gleiche wie Vorurteile oder negative Vorbehalte gegenüber Juden kann ich nicht teilen. Ich will dies auch gerne Anhand eines Beispiels begründen und dadurch zu einer etwas anderen Interpretation der Worte Möllemanns kommen.

Bei großen Teilen der deutschen Bevölkerung besteht das Voruteil, Osteuropäer würden gerne mal einen über den Durst trinken. Ist dies ein Vorurteil ? Ja. Ist es ein negativer Vorbehalt ? Ja, denn dieses Vorurteil ist wohl kaum sonderlich schmeichelhaft.
Würde man dies über Juden sagen, wäre nach obiger Definition bereits der Tatbestand des Antisemitismus erfüllt.

Dies ist allerdings zu kurz gedacht, denn was impliziert eine solche Einstellung ?
a) Bedeutet es, dass ich 1 Flasche Wodka mehr einkaufe, wenn ich zu meiner Party Osteuropäer einlade (auf der ich dann womöglich sitzten bleibe) und hoffe, dass es nicht gar zu arg wird ?

Oder bedeutet das, b) dass ich erst gar keine Osteuropäer einlade, weil ich keine Besoffenen auf meiner Party will ?

Im Fall b) würde ich von einem Anti-Isums sprechen. Hier sind die Vorurteile bereits so fest einzementiert, dass derjenige sich selbst um die Möglichkeit bringt, mit den Vorurteilen aufzuräumen (indem er Beispielsweie persönliche Erfahrungen mit dieser Bevölkerungsgruppe macht). Jemanden von dieser Einstellung wegzubringen, dürfte sehr schwer sein.

Beim Fall a) hingegen handelt es sich meiner Meinung nach um Vorurteile, wie sie allen möglichen Bevölkerungsgruppen entgegen gebracht werden, und die ich zwar für nicht sonderlich schön, aber auch nicht für dramatisch halte.

Wenn Fall a) sich nun jedoch Osteuropäer zu seiner Party einlädt, diese sich hemmungslos betrinken und randalieren, dann kann es sehr gut sein, dass, dass seine Einstellung dadurch (durch das Verhalten einzelner) von a) nach b) kippt (und er nie wieder Osteuropäer einlädt). Hier werden durch den Einzelfall Vorurteile quasi „verifiziert“. (Funktioniert umgekehrt in Sachen Sympathie übrigens genau so, ich kenne viele Leuten, denen „Tibeter“ sympathisch sind, einfach weil der Dalai Lama und viele im Westen lebende tibetische Mönche offensichtlich Sympathieträger sind).

Man kann diesen Mechanismus zwar bescheuert finden, aber zu leugnen, dass es ihn gibt, halte ich für albern.

Und hier passt nun auch der Spruch von Möllemann rein.

Ich denke, die meisten Deutschen haben irgendwelche Vorurteile gegenüber Juden, was sicher auch damit zusammenhängt, dass die wenigsten direkte Erfahrungen mit Juden z.B. als Arbeitskollegen oder Nachbarn machen. Sicher gibt es dabei auch negative Vorbehalte. Hier befinden wir uns noch bei Fall a). Wenn nun aber jemand daher kommt, der diese Vorurteile durch sein Verhalten zu bestätigen scheint (zumal wenn es sich um einen recht exponierten, „offiziellen Vertreter“ dieser Gruppe handel), dann besteht allerdings die Gefahr, dass auch hier die Einstellung von a) nach b) kippt, weil die etwas schlichterten Gemüter hier ihre Vorurteile verifiziert sehen.

Ich glaube, das und nichts anderes hat Möllemann gemeint.

Ja, natürlich ist das Scheiße. Aber so funktionieren diese Mechanismen bedauerlicherweise bei einigen Simpels, und ich denke, das sollte eigentlich auch jedem klar sein.

Gruss
M.

lol owt
.

hallo marion,

welche defintion aber setzt du an?

Für mich ist ein Antisemit jemand, der einen Menschen hasst,
nur weil dieser Jude ist. (Gegenprobe: würde man ihn eher
mögen, wenn man nicht wüsste, dass er Jude ist, oder er kein
Jude ist ?).

genau, dem folge ich.

Die hier häufig auftauchende Definition, Antisemitismus sei
das gleiche wie Vorurteile oder negative Vorbehalte gegenüber
Juden kann ich nicht teilen.

genau, das ist fuer mich auch nicht antidingsbums, vorurteile sind vorurteile und gibt es mannigfaltig. da ist niemand ausgenommen. hier aber speziell mit der einschraenkung, dass aufgrund von unwissen(warum nicht) uralte antisemitische stereotypen teilweise in einigen koepfen sitzen, und diese zuweil laut werden. deswegen sind sie, die personen, aber noch lange nicht dingsbums, genauso wenig wie andere vorurteile, auf die obiges hartes nicht zutrifft, weder antidingsbums noch antiosteuropaeisch oder wie immer sind.

man muss hier ganz vorsichtig differenzieren.

Bei großen Teilen der deutschen Bevölkerung besteht das
Voruteil, Osteuropäer würden gerne mal einen über den Durst
trinken. Ist dies ein Vorurteil ? Ja. Ist es ein negativer
Vorbehalt ? Ja, denn dieses Vorurteil ist wohl kaum sonderlich
schmeichelhaft.
Würde man dies über Juden sagen, wäre nach obiger Definition
bereits der Tatbestand des Antisemitismus erfüllt.

ja, aeh und siehe meine erlaueterung, es ist dann falsch. es ist auch falsch, dass kritik an israel dingsbums waere. sie ist es nicht, sie ist erlaubt, aber siehe dann wortwahl. einige und gerade aber auf israelkritischer seite wollen uns das aber vormachen, das angeblich jegliche kritik an IL dingsbums waere.

Man kann diesen Mechanismus zwar bescheuert finden, aber zu
leugnen, dass es ihn gibt, halte ich für albern.

Und hier passt nun auch der Spruch von Möllemann rein.

Ich denke, die meisten Deutschen haben irgendwelche Vorurteile
gegenüber Juden, was sicher auch damit zusammenhängt, dass die
wenigsten direkte Erfahrungen mit Juden z.B. als
Arbeitskollegen oder Nachbarn machen. Sicher gibt es dabei
auch negative Vorbehalte. Hier befinden wir uns noch bei Fall

ah ja, ich habe bereits an eine person eine einladung verschickt, ihn mit einigen juden in berlin bekannt zu machen, wenn er denn hier ist und mag. wobei der politische antisemitismus erst enstand, nachdem juden es in europa erlaubt und moeglich war, ihre staedtchen/getthos zu verlassen und sich teilweise selber „assimilierten“ und damit als juden nicht mehr zu erkennen waren, aeusserlich. das ist auch interessant, „das fremde in mir, was ich nicht erkennen kann, …“

hier die Einstellung von a) nach b) kippt, weil die etwas
schlichterten Gemüter hier ihre Vorurteile verifiziert sehen.

Ich glaube, das und nichts anderes hat Möllemann gemeint.

na ich glaube, moellemann hat aber auch eine absicht dahinter gehabt, solches zu sagen, sagt er ja selber teilweise.
und so wie du hat er hier sicherlich ihmo nicht gedacht. und wenn, haette er es gesagt, aber er hat ein ziel und dafuer missbraucht er begriffe.

Ja, natürlich ist das Scheiße. Aber so funktionieren diese
Mechanismen bedauerlicherweise bei einigen Simpels, und ich
denke, das sollte eigentlich auch jedem klar sein.

schoen waere es, waere es jedem klar.

also beste gruesse,
lego

Empfehlenswerter Artikel
Hallo Guido,

ich empfehle dazu den aktuellen Artikel „Was, bitte, ist eigentlich ein Anti-Semit?“ von Gerhard Wisnewski unter http://www.raf-phantom.de.

Marco

PS: Ganz abgesehen davon ist diese Diskussion wieder einmal typisch: von den Medien zu einem riesigen Ballon aufgeblasen. Wir scheinen in einer solch glücklichen Welt zu leben, in der es keine anderen Probleme gibt.

Moin lego,

genau, das ist fuer mich auch nicht antidingsbums, vorurteile
sind vorurteile und gibt es mannigfaltig. da ist niemand
ausgenommen. hier aber speziell mit der einschraenkung, dass
aufgrund von unwissen(warum nicht) uralte antisemitische
stereotypen teilweise in einigen koepfen sitzen, und diese
zuweil laut werden. deswegen sind sie, die personen, aber noch
lange nicht dingsbums, genauso wenig wie andere vorurteile,
auf die obiges hartes nicht zutrifft, weder antidingsbums noch
antiosteuropaeisch oder wie immer sind.

man muss hier ganz vorsichtig differenzieren.

Nicht nur das. Hier muss man auch anerkennen, dass es vermutlich die in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung vorhandenen Vorurteile gegenüber Juden, gepaart mit religiöser Feindseligkeit waren, die bei den Deutschen zumindest zu einer weitgehenden Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der Juden führte und somit den Holocaust vermutlich erst ermöglichte. (Und wem es nicht ganz so egal war und wer nachfragte, wohin denn die Juden gebracht würden, dem wurde ziemlich schnell verdeutlicht, dass es besser war, nicht zu fragen).

Nur wenn man diese Mechanismen erkennt und entsprechend gegensteuern kann, ist es möglich, Wiederholungen zu verhindern (Vertreibungen und Vernichtungen anderer Volksgruppen durch andere Volksgruppen funktionieren übrigens nach ähnlichen Mustern).

Insofern ärgert mich auch diese häufig auf so vereinfachtem Niveau geführt Diskussion. Sie ändert oder verbessert nämlich ganz genau NICHTS. Die Zusammenhänge sind viel komplexer.

ja, aeh und siehe meine erlaueterung, es ist dann falsch. es
ist auch falsch, dass kritik an israel dingsbums waere. sie
ist es nicht, sie ist erlaubt, aber siehe dann wortwahl.
einige und gerade aber auf israelkritischer seite wollen uns
das aber vormachen, das angeblich jegliche kritik an IL
dingsbums waere.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch immer wieder Stimmen, die entweder der Meinung sind, wir als Deutsche dürfen Israel nicht kritisieren, oder der Meinung sind, wir kritisieren Israel genau deswegen besonders stark, weil wir eben Deutsche sind.

Nur…es nützt nichts zu sagen, das ist „falsch“. Damit ändert man keine Meinungen. Hier ist mühselige Überzeugungsarbeit im Dialog gefragt, und zwar mit dem Ziel, Verständnis zu wecken und Gemeinsamkeit zu fördern, nicht mit dem Ziel zu trennen und alte und neu Gräben aufzureißen und zu vergrößern.

Übrigens bin ich der Meinung, es muss erlaubt sein, sich bei diesem Dialog (sofern er von beiden Seiten in guter Absicht gefürt wird) auch ruhig mal anzubrüllen. Bei diesem Thema spielen auf beiden Seiten eben auch viele Emotionen mit rein und vieles, was lange Zeit unterdrückt wurde. Nur muss der Dialog dann auch irgendwann weitergehen. Alles andere wäre eine schlimme Niederlage, für beide Seiten.

ah ja, ich habe bereits an eine person eine einladung
verschickt, ihn mit einigen juden in berlin bekannt zu machen,
wenn er denn hier ist und mag.

Dann wollen wir mal hoffen, dass dieser Deutsche sich auch gut benimmt, damit „ihr Juden“ keine schlechte Meinung von „uns Deutschen“ bekommt *zuzwinker* :smile:

wobei der politische

antisemitismus erst enstand, nachdem juden es in europa
erlaubt und moeglich war, ihre staedtchen/getthos zu verlassen
und sich teilweise selber „assimilierten“ und damit als juden
nicht mehr zu erkennen waren, aeusserlich. das ist auch
interessant, „das fremde in mir, was ich nicht erkennen kann,
…“

Ja, das wäre sogar ein sehr interessantes Thema, allerdings denke ich eher fürs Geschichtsbrett oder fürs Religion- und Ethik Brett. Ich finde es schade, dass man angesichts der Schreierei allenthalber sich über solche differenzierten Themen kaum unterhalten kann.

hier die Einstellung von a) nach b) kippt, weil die etwas
schlichterten Gemüter hier ihre Vorurteile verifiziert sehen.

Ich glaube, das und nichts anderes hat Möllemann gemeint.

na ich glaube, moellemann hat aber auch eine absicht dahinter
gehabt, solches zu sagen, sagt er ja selber teilweise.

Nüja, kann sein, kann nicht sein. Sowenig ich Möllemann allerdings leiden kann, ich glaube nicht, dass er diese Aussage machte, um Wähler am rechten Rand abzufischen. Dafür ist die Antisemitismusfrage einfach für die Deutsche Bevölkerung nicht interessant genug (man sieht ja auch in vielen Umfragen, dass sie soooo viel für die FDP durch die ganze Angelegenheit nicht geändert hat). Wer am rechten Rand fischen will, der kommt mit ausländerfeindlichen Äußerungen viel weiter, wie uns die CDU mit der „Volksbefragung“ in Hessen, der Asyl-Debatte und der widerlichen Doppelpass-Diskussion wunderbar vor Augen geführt hat.

und so wie du hat er hier sicherlich ihmo nicht gedacht. und
wenn, haette er es gesagt, aber er hat ein ziel und dafuer
missbraucht er begriffe.

Politiker sind keine Heiligen. Nicht jedes Wort (insbesondere was außerhalb vorher vorgefertigten Reden fällt) wird vorher auf die Goldwaage gelegt oder alle möglichen Implikationen dazu werden vorher durchdacht. Da hat man doch von deutschen Politikern schon ganz andere Dinge gehört. (Seien es nun die „Ratten und Schmeissfliegen“ oder die „arbeitsscheuen Lehrer“). Immerhin hat Möllemann mittlerweile ja eingeräumt, dass seine Aussage ein Fehler war (und das glaub ich ihm sogar, dass er das mittlerweile auch so sieht). Was ich jedoch allerhochnotpeinlich find ist das Beharren des Zentralrats der Juden auf eine offizielle Entschuldigung. Es dürfte doch jedem klar sein, dass selbst wenn diese Entschuldigung noch käme, sie wohl kaum aufrichtig gemeint sein kann. Hier liegt also der Verdacht nahe, dass es eher um einen Akt der Demütigung geht.

Gruss
M.

ein deutscher " Politiker" hat diese unsägliche und peinliche Antisemitismusdiskussion , die schon lange aus dem Ruder gelaufen ist, inszeniert.

Auf den nächsten Montag bin ich mal gespannt, wenn Westerwelle Konsquenzen zieht, sollte Karsli nicht aus der Fraktion verschwunden sein. Nun ist Möllemann am Zuge…ich freu mich schon.

hallo Tom,
hat Dir jemand aufs rechte Auge geschlagen?
Dieses Geschei hat Friedmann begonnen.
Und sie wird ihm hoffentlich ganz sauer aufstoßen. Würd mich bei dem Kotzbrocken freuen.
Aber die Methode ist alt: was schreit der Dieb? Haltet den Dieb!
Grüße
Raimund

Sternchen. Tolle Analyse! o.w.T.
.

Moin Marion,

hier geht ja auch wieder mal die Post ab! Mein lieber Scholli, dieses ganze Land scheint verrückt zu spielen. Ich habe noch mal einen sprachkritischen Anlauf unternommen und all meinen Wittgenstein zusammengekratzt, um zu verstehen, was hier abgeht:

Für mich ist ein Antisemit jemand, der einen Menschen hasst,
nur weil dieser Jude ist. (Gegenprobe: würde man ihn eher
mögen, wenn man nicht wüsste, dass er Jude ist, oder er kein
Jude ist ?).

Die hier häufig auftauchende Definition, Antisemitismus sei
das gleiche wie Vorurteile oder negative Vorbehalte gegenüber
Juden kann ich nicht teilen. Ich will dies auch gerne Anhand
eines Beispiels begründen und dadurch zu einer etwas anderen
Interpretation der Worte Möllemanns kommen.

Jede/r kann natürlich eine eigene Definition von Antisemitismus aufmachen. Habe mich da auch schon versucht. Nur sieht ja die Begriffsverwenidungspraxis so aus, das der Begriff von Leuten aufgebracht wird, die einen laufenden Buchkilometer Vorsprung mit dem Definieren dieses Wortes haben. Und ich für meinen Teil habe festgestellt, dass ich keine Lust habe, da hinterher zu dackeln. Das Vertreackte ist, dass dieses Wort sich anders anhört, als es gemeint ist, und dadurch seinen informierten Benutzern gestattet, nach dem ersten Missverständnis die gönnerhafte Rolle eines Spielregelerklärers einzunehmen. Ich glaube, dass dieser diskursiv-semantische Trick auch ein wichtiger Hintergrund für das Feed-Back ist, dass Friedmann erntet. Ich sage nciht, dass dieser Trick unzulässig ist, aber ich sage, dass ich ihn durchschaut habe:

„Antisemitismus“ :

soll einen autoritär-ignoranten „Charakterdefekt“ (den des Antisemiten halt) bezeichnen, sowie dessen Feindbildreflex gegen „den Juden“

postuliert das Phänomen Judenfeindlichkeit als Ressentiment-Konsequenz einer Charakterpathologie.

Und das hat Folgen:

Der Begriff ist so „judenfrei“, wie an Kinderschänderei kein Kind Schuld sein kann. Der Begriff exkulpiert „jüdisches Handeln“ von jeder Negativkonsequenz. Der Begriff stellt

Bei großen Teilen der deutschen Bevölkerung besteht das
Voruteil, Osteuropäer würden gerne mal einen über den Durst
trinken. Ist dies ein Vorurteil ? Ja. Ist es ein negativer
Vorbehalt ? Ja, denn dieses Vorurteil ist wohl kaum sonderlich
schmeichelhaft.
Würde man dies über Juden sagen, wäre nach obiger Definition
bereits der Tatbestand des Antisemitismus erfüllt.

Dies ist allerdings zu kurz gedacht, denn was impliziert eine
solche Einstellung ?
a) Bedeutet es, dass ich 1 Flasche Wodka mehr einkaufe, wenn
ich zu meiner Party Osteuropäer einlade (auf der ich dann
womöglich sitzten bleibe) und hoffe, dass es nicht gar zu arg
wird ?

Oder bedeutet das, b) dass ich erst gar keine Osteuropäer
einlade, weil ich keine Besoffenen auf meiner Party will ?

Im Fall b) würde ich von einem Anti-Isums sprechen. Hier sind
die Vorurteile bereits so fest einzementiert, dass derjenige
sich selbst um die Möglichkeit bringt, mit den Vorurteilen
aufzuräumen (indem er Beispielsweie persönliche Erfahrungen
mit dieser Bevölkerungsgruppe macht). Jemanden von dieser
Einstellung wegzubringen, dürfte sehr schwer sein.

Beim Fall a) hingegen handelt es sich meiner Meinung nach um
Vorurteile, wie sie allen möglichen Bevölkerungsgruppen
entgegen gebracht werden, und die ich zwar für nicht
sonderlich schön, aber auch nicht für dramatisch halte.

Wenn Fall a) sich nun jedoch Osteuropäer zu seiner Party
einlädt, diese sich hemmungslos betrinken und randalieren,
dann kann es sehr gut sein, dass, dass seine Einstellung
dadurch (durch das Verhalten einzelner) von a) nach b) kippt
(und er nie wieder Osteuropäer einlädt). Hier werden durch den
Einzelfall Vorurteile quasi „verifiziert“. (Funktioniert
umgekehrt in Sachen Sympathie übrigens genau so, ich kenne
viele Leuten, denen „Tibeter“ sympathisch sind, einfach weil
der Dalai Lama und viele im Westen lebende tibetische Mönche
offensichtlich Sympathieträger sind).

Man kann diesen Mechanismus zwar bescheuert finden, aber zu
leugnen, dass es ihn gibt, halte ich für albern.

Und hier passt nun auch der Spruch von Möllemann rein.

Ich denke, die meisten Deutschen haben irgendwelche Vorurteile
gegenüber Juden, was sicher auch damit zusammenhängt, dass die
wenigsten direkte Erfahrungen mit Juden z.B. als
Arbeitskollegen oder Nachbarn machen. Sicher gibt es dabei
auch negative Vorbehalte. Hier befinden wir uns noch bei Fall
a). Wenn nun aber jemand daher kommt, der diese Vorurteile
durch sein Verhalten zu bestätigen scheint (zumal wenn es sich
um einen recht exponierten, „offiziellen Vertreter“ dieser
Gruppe handel), dann besteht allerdings die Gefahr, dass auch
hier die Einstellung von a) nach b) kippt, weil die etwas
schlichterten Gemüter hier ihre Vorurteile verifiziert sehen.

Ich glaube, das und nichts anderes hat Möllemann gemeint.

Ja, natürlich ist das Scheiße. Aber so funktionieren diese
Mechanismen bedauerlicherweise bei einigen Simpels, und ich
denke, das sollte eigentlich auch jedem klar sein.

Gruss
M.

moin marion,

man muss hier ganz vorsichtig differenzieren.

Nicht nur das. Hier muss man auch anerkennen, dass es
vermutlich die in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung
vorhandenen Vorurteile gegenüber Juden, gepaart mit religiöser
Feindseligkeit waren, die bei den Deutschen zumindest zu einer
weitgehenden Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der
Juden führte und somit den Holocaust vermutlich erst
ermöglichte. (Und wem es nicht ganz so egal war und wer
nachfragte, wohin denn die Juden gebracht würden, dem wurde
ziemlich schnell verdeutlicht, dass es besser war, nicht zu
fragen).

ja

Nur wenn man diese Mechanismen erkennt und entsprechend
gegensteuern kann, ist es möglich, Wiederholungen zu
verhindern (Vertreibungen und Vernichtungen anderer
Volksgruppen durch andere Volksgruppen funktionieren übrigens
nach ähnlichen Mustern).

eben, ich meine, wir haben eine bessere zeit, bzgl wiederholungen.
fuer die muster hier muss man jedoch immer aufklaeren, reagieren.
immer und ueberall in jedem aktuellen oder schwelenden konflikt.

Insofern ärgert mich auch diese häufig auf so vereinfachtem
Niveau geführt Diskussion. Sie ändert oder verbessert nämlich
ganz genau NICHTS. Die Zusammenhänge sind viel komplexer.

ja, wir sind hier im cyberspace, alles ist schneller, leider fuehrt dies zu einem mangel an zeit und intensiver auseinandersetzung. um ueberhaupt reagieren zu koennen, kann man leider nur jeweils kurz und simplifiziert reagieren, auf kurze und simplifizierte diskussionsbeitraege.

ja, aeh und siehe meine erlaueterung, es ist dann falsch. es
ist auch falsch, dass kritik an israel dingsbums waere. sie
ist es nicht, sie ist erlaubt, aber siehe dann wortwahl.
einige und gerade aber auf israelkritischer seite wollen uns
das aber vormachen, das angeblich jegliche kritik an IL
dingsbums waere.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch immer wieder Stimmen,
die entweder der Meinung sind, wir als Deutsche dürfen Israel
nicht kritisieren, oder der Meinung sind, wir kritisieren
Israel genau deswegen besonders stark, weil wir eben Deutsche
sind.

ja, das hoert man staendig :wink:, ihmo es stimmt jedoch nicht, es ist das, was wahrgenommen wird von seite x von seite y und von seite x an seite y wieder vorgehalten wird, und vice versa.

Nur…es nützt nichts zu sagen, das ist „falsch“. Damit ändert
man keine Meinungen. Hier ist mühselige Überzeugungsarbeit im
Dialog gefragt, und zwar mit dem Ziel, Verständnis zu wecken
und Gemeinsamkeit zu fördern, nicht mit dem Ziel zu trennen
und alte und neu Gräben aufzureißen und zu vergrößern.

ja hmm, wie gesagt zeit,

wenn ich nun aber von einer „seite“ binnenkritik bringe oder freundliche aussenkritik sachlich etc, es interessiert dann die wenigsten.

beispiel die seite

http://www.hagalil.com und et al hier

wird abgestempelt als geschickte propaganda, dafuer gibt es dann wahre hassseiten und pauschalisierende ablehnung etc.

Übrigens bin ich der Meinung, es muss erlaubt sein, sich bei
diesem Dialog (sofern er von beiden Seiten in guter Absicht
gefürt wird) auch ruhig mal anzubrüllen. Bei diesem Thema
spielen auf beiden Seiten eben auch viele Emotionen mit rein
und vieles, was lange Zeit unterdrückt wurde. Nur muss der
Dialog dann auch irgendwann weitergehen. Alles andere wäre
eine schlimme Niederlage, für beide Seiten.

richtig, anbruellen ja, in der richtigen form und nicht mit vergleichen wie du weisst schon und nicht mit staendigen vorhaltungen, „du hast das und das getan“ oder „es war aber vor 100 jahren von dir das geschehen“ etc.

ah ja, ich habe bereits an eine person eine einladung
verschickt, ihn mit einigen juden in berlin bekannt zu machen,
wenn er denn hier ist und mag.

Dann wollen wir mal hoffen, dass dieser Deutsche sich auch gut
benimmt, damit „ihr Juden“ keine schlechte Meinung von „uns
Deutschen“ bekommt *zuzwinker* :smile:

hmmm :wink:, ok, wenn dann der deutsche und nichtjuedischer kommt und sich mit mir deutsschem nichtjuden und einigen deutschen juden trifft, dann bin ich mir sicher, wir werden das kind schon schaukeln. da bin ich optimistisch, ernsthaft.

wobei der politische

antisemitismus erst enstand, nachdem juden es in europa
erlaubt und moeglich war, ihre staedtchen/getthos zu verlassen
und sich teilweise selber „assimilierten“ und damit als juden
nicht mehr zu erkennen waren, aeusserlich. das ist auch
interessant, „das fremde in mir, was ich nicht erkennen kann,
…“

Ja, das wäre sogar ein sehr interessantes Thema, allerdings
denke ich eher fürs Geschichtsbrett oder fürs Religion- und
Ethik Brett. Ich finde es schade, dass man angesichts der
Schreierei allenthalber sich über solche differenzierten
Themen kaum unterhalten kann.

ok, wenn ich zeit habe UND sich die lage beruhigt, werde ich versuchen, eine solche debatte fundiert dort zu beginnen.

Nüja, kann sein, kann nicht sein. Sowenig ich Möllemann
allerdings leiden kann, ich glaube nicht, dass er diese
Aussage machte, um Wähler am rechten Rand abzufischen.

ah, das sagt er doch selber, seine worte das er genau dort fischen will, selbst wenn er es nicht explizit gesagt haette, ist es ihmo offensichtlich

Dafür
ist die Antisemitismusfrage einfach für die Deutsche
Bevölkerung nicht interessant genug (man sieht ja auch in

doch leider ja, viele fuehlen sich zu unrecht angesprochen, das ist mit friedmanns schuld hier nur aktuell mit seinen verweisen auf studien, das ist ueberall in anderen laendern aehnlich, nur fuehlen sich nur deutsche hier faelschlicherweise direkt „beleidigt“, und uebersehen dann bei moellemann einige dinge, was ihm recht ist.

vielen Umfragen, dass sie soooo viel für die FDP durch die
ganze Angelegenheit nicht geändert hat). Wer am rechten Rand
fischen will, der kommt mit ausländerfeindlichen Äußerungen
viel weiter, wie uns die CDU mit der „Volksbefragung“ in
Hessen, der Asyl-Debatte und der widerlichen
Doppelpass-Diskussion wunderbar vor Augen geführt hat.

ja stimmt, so geht das auch. aber viel weiter wuerde ich ihmo nicht sagen. es ist aehnlich, ohne allerdings vergleiche mit der geschichte zu israel aktuell zu treffen und antistereotypeblabla von moellemann zu bedienen. beide zeile finde ich aehnlich schlecht und hilfreich, moellemanns art und weise ist hier ihmo jedoch die heftigere.

Politiker sind keine Heiligen. Nicht jedes Wort (insbesondere

genau, nur wir wissen, wer 4 wochen lang solches faehrt, und moellemann oder friedmann heisst, weiss eben doch, was er tut.

nethertheless, es liegt an uns, inwieweit wir das auf unsere teilweise einseitigen goldwagen legen, manche legen die worte des einen, manche des anderen auf die goldwaage, :frowning:

ok, so long, beste gruesse, lego

stimme dir zu ernsthaft :wink: owt
.