Hallo Michael,
Jetzt zelebriert sich Möllemann als „Opfer“ und greift alle
an, die sich gegen ihn aussprechen, auch verdiente alte
Parteimitglieder wie z.B. Frau Hamm-Brücher
Auch als Nicht-FDP-Mitglied gebe ich hier Möllemann recht. Wo waren den Hamm-Brücher, Baum und Konsorten bislang wenn es um Fragen der FDP ging ? Man hört einige seit dem Ausscheiden aus dem Bundestag nichts als Motzen. Solche, auch verdiente, an den Stühlen klebende Funktionäre, kotzten mich persönlich an. Aber selbstverständlich ist es purer Unsinn, sich gegenüber Sendenr wie Phönis zu äussern. Das kann man den Beiden direkt sagen, nicht über die Presse.
Hamm-Brücher ist hier auch zu kritisieren. Wenn es ihr um die Publikumswirksamkeit ihrer Briefe geht, ist diese Dame nicht so zurückhaltend um angeblich den Schaden an der FDP zu vermeiden, den sie angeblich vermeiden will. Möllemann ist vielen auf die Füsse getreten. Und nun kam eien Chance, sich mal mit Mölle zu befassen.
Ich habe auch etwas gegen politische Kräfte in jener Richtung, der ich mich zuordnen, wenn diese sich weiterhin zu Wort melden würden, wenn sie nicht mehr da sind. Was ist denn aus der Seifenblase Baum geworden, der sich so wichtig genommen hat, um zu beweisen, dass im Kundeskanzleramt nach Kohl die „Platten geputzt“ wurden ? Wie oft in der Vergangenheit hat sich Hamm-Brücher immer wieder zu allerlei Käse gemeldet. Diese große Dame, deren Verdienste unbestritten sind, sollte sich endlich einmal darauf besinnen, wer in Rente geht, sollte den Jüngeren die Arbeit überlassen und nicht ständig Vormund spielen wollen.
Was will Möllemann:
meiner Meinung nach ist das ganz einfach:
mehr Macht!
Richtig !
Es geht nicht um Karsli,
Auch richtig, er ist Mittel zum Zweck, aber nicht von Möllemann sondern von der SPD und dem SPD-Mitglied Spiegel. F. ist da nur vorgeschoben. Es geht der Linken und den antiarabischen Kräften in DE darum, Schröder an der Regierung zu halten. Die Vorgänge Möllemann, nun kommen aus derselben Richtung plötzlich angebliche Hinweise zur CDU(CSU, sind durchsichtige Wahlmanöver
es geht schon gleich gar nicht darum,
ob man Israel kritisieren darf… (Natürlich darf man…)
Nein, dies bestreite ich. Hierbei spreche ich nicht von uns „kleinen Lichtern“. Uns nimmt - selbst soweit der eine oder andere politisch tätig ist - in dieser Frage ohnehin niemand wahr. Die Mandatsträger sind nicht in der Lage sich zu äussern und wenn, müssen sie mit politischen Konsequenzen rechnen.
Wer sich - da spielt der Name Karsli eine untergeordnete Rolle -sich gegen die Israel-Politik äussert muss in höheren Ämtern einfach damit rechnen, wenn er sich äussert, dass sein Privatleben und seine politische Vergangenheit plötzlich verzerrt öffentlich gemacht wird, bis der Mensch zerstört ist, seine politische Tätigkeit zerstört ist oder wie Fischer, er eine antiarabische Haltung bezieht.
Der Vorgang Karsli ist eine Warnung an alle Deutschen, die ein Amt inne haben, wenn sie sich falsch zur Politik Scharons äussern. Der Vorgang Karsli ist deshalb von Bedeutung, dass sogar hier der Bruch des Grundgesetzes verlangt wurde, seine Entfernung aus dem Landtag verlangt wurde.
Wer solches von Karsli verlangt oder von sonst wem ist weit, weit ganz weit von der Demokratie entfernt, missachtet das GG unseren Landes und sollte sich jeder weiteren Moralpredigt als Antdemokrat enthalten.
Als Vorbild dient Haider, der auf genau die gleiche Art die
FPÖ übernahm. Die Methoden sind ähnlich, das Spielen einer
rechtspopulistischen Karte.
Beweis mal diesen Quatsch, dass Möllemann als bekannter Kritiker und Gegner von Haider ausgerechnet dessen Politik übernehmen soll ? Hast Du zuviel Christansen gesehen ?
Die Frage ist, ob es klappt.
(Die FDP ist doch etwas anders strukturiert als die FPÖ…)
Dennoch ist das Verhalten von Möllemann in der FDP intern
unter aller Sau. das, was er den anderen Vorwirft, praktiziert
er selber: Verbiegung der Wirklichkeit!
Ein Machtkampf in der Politik (insbesondere in einer Partei)
sollte man nicht so ernst nehmen. Ein Möllemann ist für die FDP eine kleinere Gefahr als mancher Politiker, der seit 1968 den Durchmarsch durch die Institutionen geübt hat und jetzt in der Bundesregierung angekommen ist.
Möllemann hat meineserachtens alles darauf angelegt, um einen
Publikumswirksamen Zusammenstoß mit dem Zentralrat der Juden
zu provozieren. Der Zweck ist die Zelebrierung von dem
„aufrechten“ Möllemann als „Opfer“… und damit Möllemann den
Weg zur Parteispitze zu ebnen.
Man möchte ein Pfui aus dem Parkett rufen ob dieses
wiederwärtigen, verlogenen Schmierentheaters.
Dann vergiss F nicht. Er war an diesem Schmierentheater fast auf gleicher Augenhöhe.
Gruss Günter