Ich habe neulich irgendwo ein schönes Mörikegedicht gehört, kann mich aber nur noch dunkel daran erinnern. Es ging um die momentan häufige düstere Jahreszeit, also irgendwie Herbst und Nebel und grau usf. Es war aber nicht der Septembermorgen, denn da ist die Welt ja noch in Ordnung
Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen und danke Euch schonmal im voraus,
Leo
Verdroßnen Sinn im kalten Herzen hegend,
Reis ich verdrießlich durch die kalte Welt,
zu Ende geht der Herbst, ein Nebel hält
Feuchteingehüllt die abgestorbne Gegend,
Die Winde pfeifen, hin und her bewegend
Das rote Laub, das von den Bäumen fällt,
Es seufzt der Wald, es dampft das kahle Feld,
Nun kommt das Schlimmste noch, es regnet.
Findet man ein Gedicht so schön, daß man es unbedingt wieder finden will, ist es egal ob von Heinz Erhard, Heine oder Mörike Der Text macht das Gedicht!
Rilke wuerde PDS waehlen
hallo peet,
aem, oem, ich weiss nicht…moechtest du meine politische
Meinung, meine professionelle Meinung, oder soll ich die
Wahlergebnisse in Hinblick auf Rilkes Herbstpoesie
interpretieren? )
Vielleicht sollte ich den Text auch nochmal genauer lesen, hab
ihn nur ueberflogen, aber irgendwie, aem, ist mir die Verbindung
nicht ganz klar…
*wunder sich*
viele Gruesse zurueck aus den nasskalten Flachlanden,
baw