Hallo,
wenn ich mit 17 einen Autoführerschein mache darf ich ja mit einer Begleitperson Auto fahren. In diesem autoführerschein ist ja auch ein Rollerführerschein für 50ccm Roller. Meine frage ist:
Wenn ich mit einem Roller nicht 45km/h, sondern 70km/h fahren würde und von der Polizei erwischt würde welche Konsequenzen hätte die für mich (bin dann noch in der Probezeit)?
Wenn ich mit einem Roller nicht 45km/h, sondern 70km/h fahren
würde und von der Polizei erwischt würde welche Konsequenzen
hätte die für mich (bin dann noch in der Probezeit)?
Hi,
Folgen genug um es nicht einmal anzudenken.
Kraftrad 70km/h bedeutet, es wird mindestens A1 benötigt, folglich fahren ohne Fahrerlaubnis. Es ist eine Straftat die durchaus dafür sorgen kann das Du die Klasse B für einige Zeit vergessen kannst.
Die Straftat wird noch nach Jugendstrafrecht bestraft. Dürften also einige Stunden gemeinnützige Arbeit werden. Hängt aber ganz von dem Richter ab, und welche Prognose für dich gestellt wird.
Q-Gruß
Hi,
dazu kommt dann noch Erlöschen der Betriebserlaubnis (des Rollers)und der Versicherungsschutz ist weg. Das kann bei einem Unfall richtig in´s Geld gehen.
Grüße
Chris
dazu kommt dann noch Erlöschen der Betriebserlaubnis (des
Rollers)
Hi,
das ist richtig.
und der Versicherungsschutz ist weg. Das kann bei
einem Unfall richtig in´s Geld gehen.
Der Versicherungsschutz bleibt auch bei einem Fahrzeug dessen Betriebserlaubnis erloschen ist bestehen.
Q-Gruß
Hallo,
das was die Anderen über Betreibserlaubnis usw. geschrieben haben, ist alles richtig. Aber es gibt noch eine weitere Folge:
Die Verkehrssicherheit wird durch die höhere Geschwindigkeit wesentlich erhöht. 70km/h ist evtl gleich etwas viel, aber mit möglichen 60km/h hat der Rollerfahrer die Möglichkeit inkl einer kleinen Reserve im laufenden Stadtverkehr jederzeit sicher mitzuschwimmen, ohne zum pausenlos und mitunter durchaus auch gefährlich zu überholenden Verkehrshindernis zu werden.
An wen muss man sich eigentlich wenden, wenn man so ein Anliegen mal vorbringen will? ich bin zwar kein Mofafahrer, aber ich sehe täglich wie gefährlich die Mofafahrer durch die zu geringe Geschwindigkeit leben. Das Verkehrsministerium habe ich schon angeschrieben, die haben erklärt, dafür nicht zuständig zu sein. Evtl das Landwirtschaftsministerium, weil es besonders auf dem Land viele Mofafahrer gibt, die in Ihrer Scheune Mofas frisieren?
Das Anliegen wäre mir eigentlich wichtig, weil die 45km/h wie ich finde wirklich eine Gefährdung des Straßenverkehrs darstellen.
Gruß
schubtil
Guten Tag.
Die Verkehrssicherheit [… brabbelsabbel …]
An wen muss man sich eigentlich wenden, wenn man so ein
Anliegen mal vorbringen will?
Comedysendung nach Wahl. Zwar hast du in gewisser Weise recht, was das Mitschwimmen im Verkehr angeht, aber du wirst niemand Ernstzunehmenden finden, der sich mit dieser Argumentation lächerlich macht.
Bremsen, Federung und Rahmen eines Mofas (kommt von mo torisiertes Fa hrrad) sind auf 25 km/h abgestimmt. Die halten vielleicht mit Glück und Gottvertrauen auch 30 oder 40 km/h aus, aber mit 70 ist die ganze Fuhre restlos überfordert. Bei 70 ist die kinetische Energie knapp 8 mal so hoch wie bei 25 km/h. Der Bremsweg desgleichen. Und der Versuch, mit 70 auf dem Mofa einem Hindernis auszuweichen, erfordert eine halbe Kompanie von Schutzengeln.
GEK
Hallo,
Anliegen mal vorbringen will? ich bin zwar kein Mofafahrer,
aber ich sehe täglich wie gefährlich die Mofafahrer durch die
zu geringe Geschwindigkeit leben.
Das Problem liegt rechtlich, ethisch und moralisch NICHT bei den Mofafahrern (de facto allerdings schon), sondern bei den stärkeren/schnelleren Verkehrsteilnehmern, die RÜCKSICHT nehmen MÜSSEN. Klar - im richtigen Leben da draußen schehrt sich die Masse einen Dreck drum, und der Schwächere hat fast keine Aussicht, daran was zu ändern.
Das Anliegen wäre mir eigentlich wichtig, weil die 45km/h wie
ich finde wirklich eine Gefährdung des Straßenverkehrs
darstellen.
Wenn Dir es wichtig ist:
Bist du der „Stärkere“, so nimm demnächst mehr Rücksicht und sprich mit anderen, das ebenso zu tun.
Bist Du der „Schwächere“, dann steht es Dir frei, das Mofa stehen zu lassen u/o die Fahrerlaubnis für ein Zweirad zu erlangen, mit dem Du im Verhehr mitließen kannst (A1, ab 16 Jahre, siehe http://www.fahrlehrerverband-bw.de/07-FSKl/Kl_Motorr…).
LG
Jochen
Hallo,
Bremsen, Federung und Rahmen eines Mofas (kommt von
mo torisiertes Fa hrrad) sind auf 25 km/h
abgestimmt. Die halten vielleicht mit Glück und Gottvertrauen
auch 30 oder 40 km/h aus, aber mit 70 ist die ganze Fuhre
restlos überfordert. Bei 70 ist die kinetische Energie knapp 8
mal so hoch wie bei 25 km/h. Der Bremsweg desgleichen. Und der
Versuch, mit 70 auf dem Mofa einem Hindernis auszuweichen,
erfordert eine halbe Kompanie von Schutzengeln.
Es geht nicht um die 25km/h Mofas sondern um 45km/h-Roller und Mopeds. Die vertragen ganz sicher 60km/h.
Gruß
schubtil
Hallo,
Das Problem liegt rechtlich, ethisch und moralisch NICHT bei
den Mofafahrern (de facto allerdings schon), sondern bei den
stärkeren/schnelleren Verkehrsteilnehmern, die RÜCKSICHT
nehmen MÜSSEN. Klar - im richtigen Leben da draußen schehrt
sich die Masse einen Dreck drum, und der Schwächere hat fast
keine Aussicht, daran was zu ändern.
Genau hier liegt doch das Problem. Hätte Mopeds und Roller eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60km/h, dann könnte sie im wirklichen leben mit „Sicherheit“ bestehen.
Wenn Dir es wichtig ist:
Bist du der „Stärkere“, so nimm demnächst mehr Rücksicht und
sprich mit anderen, das ebenso zu tun.
Klar nehme ich Rücksicht, aber es gibt genug, die das nicht tun. Und es kann mir keiner erzählen, das ein Roller oder Moped mit 60km/h wirklich überfordert ist. Es würde ganz einfach besser in das Verkehrsgeschehen passen.
Bist Du der „Schwächere“, dann steht es Dir frei, das Mofa
stehen zu lassen u/o die Fahrerlaubnis für ein Zweirad zu
erlangen, mit dem Du im Verhehr mitließen kannst (A1, ab 16
Jahre, siehe
Ich fahre seit Jahrzehnten Motorrad und bin persönlich von dem 45km/h-Problem nicht im geringsten betroffen. Ich sehe aber die Gefährdung anderer durch eine sinnlos niedrige Höchstgeschwindigkeit, die nicht zum praktischen Verkehrsgeschehen passt.
Der in Konsequenz weitergedachte nächste Schritt wäre die Klasse A1 auf 110km/h zu begrenzen, damit diese Verkehrsteilnehmer auf der Landstraße sicherer im Verkehr mitschwimmen können und keine Kolonnen hinter sich bilden müssen. Aber das will ich hier im Moment noch gar nicht diskutieren. Micht persönlich betrifft auch dieses Problem nicht.
Gruß
schubtil
Hallo,
Genau hier liegt doch das Problem.
Nein, eben nicht. Mofas haben genauso eine Daseinsberechtigung wie Krankenrollstühle oder diese komischen 40km/h-Kleinautos.
Nochmal: Das Problem liegt in der magelhaften Rücksichtnahme der anderen Verkehrsteilnehmer. Laut StVO haben die sich so zu verhalten, dass andere Verkehrsteilnehmer NICHT gefährdet werden.
Gruß
Jochen
Hallo,
Nochmal: Das Problem liegt in der magelhaften Rücksichtnahme
der anderen Verkehrsteilnehmer. Laut StVO haben die sich so zu
verhalten, dass andere Verkehrsteilnehmer NICHT gefährdet
werden.
Bei manchen Dingen liegt Theorie und Praxis so weit auseinander, dass sie nicht vereinbar sind. Selbst bei Rücksichtnahme kommt es durch die permanenten Überholvorgänge immer mal zu gefährlichen Situationen. Spätestens nach einem anstrengenden Arbeitstag im Berusverkehr auf dem Nachhauseweg ist die Aufmerksamkeit so weit gesunken, dass es zwangsläufig zu unbeabsichtigten Fehler kommt. Menschen sind keine perfekt funktionierenden Maschinen. Wenn ein 45km/h Roller übersehen wird, dann geht das eben nicht mit Blechschaden ab, sondern kann tödlich enden. Mit möglichen 60km/h lässt sich die Anzahl solcher Situationen
mit Sicherheit deutlich senken.
Was spricht den dagegen, das Roller oder Mopeds (nicht 25km/h-Mofas) 60km/h fahren dürfen? Mit jugendlicher Raserei haben 60km/h ja wohl nichts zu tun.
Gruß
schubtil
Hallo!
Was spricht den dagegen, das Roller oder Mopeds (nicht
25km/h-Mofas) 60km/h fahren dürfen? Mit jugendlicher Raserei
haben 60km/h ja wohl nichts zu tun.
Aber mit der Unbesonnenheit mancher junger Fahrer hats sehr wohl was zu tun. Es hat schon seinen Grund, warum die Jugendlichen der DDR mit 15 Simme (60 km/h) u mit 16 150er (open end, also ca 100…110 km/h) fahren durften. Damals gabs eben noch Verantwortungsgefühl. Und vor allem war die Verkehrsdichte bei weitem nich so hoch wie heute. Im Westen mussten die Jugendlichen schon beizeiten „gezügelt“ werden (50ccm u vmax=50 km/h ab Anfang der 80er), da sollte man mal überlegen, was da wohl schiefgelaufen is…
Gruss ausm OSTEN 
Mutschy
Hallo!
eben noch Verantwortungsgefühl. Und vor allem war die
Verkehrsdichte bei weitem nich so hoch wie heute. Im Westen
Gerade wegen der steigenden Verkehrsdichte wird es ja immer mehr zum Problem, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht zum mitschwimmen im Verkehr ausreicht.
Auf einer leeren Straße kann man ein Moped aus Sicherheitsgründen theoretisch auch auf 15km/h begrenzen. Nur wird das irgendwann zum Sicherheitswahn.
Also mich überzeugt das alles nicht. Meine Tochter kommt jetzt gerade und will den Mopedführerschein. Meine Bedingung: Es wird nur Ostmoped mit 60km/hm zulässiger Höchstgschwindigkeit gefahren, ansonsten kein Führerschein weil es zu gefährlich ist.
Gruß
schubtil
Moin!
Also mich überzeugt das alles nicht. Meine Tochter kommt jetzt
gerade und will den Mopedführerschein. Meine Bedingung: Es
wird nur Ostmoped mit 60km/hm zulässiger Höchstgschwindigkeit
gefahren, ansonsten kein Führerschein weil es zu gefährlich
ist.
Weise Entscheidung. Ich bekomm meine Kleine (3½) jetz schon kaum noch von meiner Simme runter. Mal sehen, was sie in ca 12 Jahren dazu sagt, wenn ich ihr n Schwälbchen hinstelle… So hab ich wenigstens genug Zeit, das Ding komplett fertig zu machen u Ersatzteile zu bunkern 
Gruß
schubtil
Gruss
Mutschy
und der Versicherungsschutz ist weg. Das kann bei
einem Unfall richtig in´s Geld gehen.Der Versicherungsschutz bleibt auch bei einem Fahrzeug dessen
Betriebserlaubnis erloschen ist bestehen.
Nur dass sich die Versicherung beim Versicherten refinanziert. Ein mögliches Opfer ist auf jeden Fall abgesichert.
Gruß
ALex