Moin FET per pwm/uC ansteuern

moin

ich hab nen Conrad C-control Basic programmierbaren Chip
und möchte mit dessen „Analogausgängen“ nen BUZ 10 / 11 /71 ansteuern, und als einstellbaren Widerstand einsetzen

mir ist schon klar das die A-Ausgänge in wirklichkeit Digitale mit TTL pegel sind die ein PWM signal mit 1593 Hz ausgeben das ich per programm von ca 1% bis 99% einstellen kann
also das in der Doku angegebene Integrierglied (1 * r , 1 * C) angeschloßen und direkt ans Gate des FETs angeschlossem, klappt auch
die max ausgangsspannung die sich bei ausgabe von 0ffh ergibt ist 4,56 Volt

der FET wird natürlich warm, klaro, nur wenn ich mal ohne last den Widerstand von drain nach source messe, sagt mir mein Fluke 87 ich hätt 0,8 Ohm statt den im datenblatt angegebenen 0,1 ohm.

mir ist jetzt nicht ganz klar ob ich dem „wer mißt mißt mist“ syndrom erliege oder ob ich prinzipell was falschmache

die schaltung

 # +12 V
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 X Halogenlampe 20 Watt
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Hallo Norbert,
bist’e mal wieder bei basteln und messen?
Mit dem Schaltplan-Bildchen (ASCII-Art) hast’e
Dir ja ordentlich Mühe gegeben.

Zum Thema:
Ich verstehe nicht, warum Du den Widerstand mit dem Fluke
messen willst. Der BUZ ist doch ein Leistungs-FET, also sollte
er auch bei Nennlast den Kleinen Ri haben. Was der bei dem
winzigen Strom und der kleinen Meßspannung macht, ist mir auch
nicht klar (steht was im Datenblatt?)

Also messe doch einfach mal die Spannung über’n FET. Der
Strom ist ja bekannt (bzw. leicht berechenbar).
Eine kleine Überlegung dazu:
Bei 12V/20W ist I= ca. 1,6A. Sollte der FET wirklich ca. 0,8Ohm
Widerstand haben, dann ist die Verlustleistung über 1W. Ohne
Kühlkörper kocht das Ding dann. Bei 0,1Ohm kommen nur ca. 200mW
in Frage. Da wird er nur warm. Bei ca. 1,6A und 0,1Ohm sollte
der Spannungsabfall Drain-Source nur ca. 150…200mV betragen.

Noch eine andere Bemerkung:
Eine Helligkeitsregelung mit FET geht doch über direkte PWM
viel besser. Da ist die Verlustleistung über den FET bei
halber Helligkeit auch viel geringer. Also versuchs doch mal
ohne den R-C-Tiefpaß.
Gruß Uwi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Norbert,

der BUZ 10 ist nur bei UGS = 10V spezifiziert. Bei UGS = 5V liegt er noch im Übergangsbereich und kann je nach Exemplar mehr oder weniger hochohmig sein. Lt. Datenblatt fungiert er bei UDS > 1V und UGS = 5V als Konstantstromquelle mit typ. ca. 5A. Bei 4,5V dürften es ungefähr sogar nur 1A sein. Deine Messung ist also absolut plausibel.

Mit dem Multimeter messen ist ok, denn insbesondere bei kleinen Strömen und Spannungen verhält sich ein FET rein ohmsch.

Datenblatt: http://www.eu.st.com/stonline/books/pdf/docs/2946.pdf.
Wichtigstes Diagramm: Output Characteristics

Ansonsten hat Uwi recht: die Lampe würde ich mit PWM ansteuern. Aber Du brauchst einen Logic-Level FET, die sind mit 5V UGS spezifiziert und dann bereits sicher niederohmig. Der BUZ 10 ist völlig ungeeignet für deine Ansteuerung!

Grüße

Uwe

Hallo Norbert,

Der BUZ 10 ist völlig ungeeignet für deine Ansteuerung!

hmm, ich kann ja noch nicht mal das leistungdiagramm von 2N3055 interpretieren :frowning:(, aber dafür auswendig mit rams ond eproms und microcontroller basteln und natürlich TTL, aber FETS sind absolutes neuland für mich…

welcher preiswerte alternative Typ für Uds max = 20 Volt, Ids max = 10 A ist ratsam ? Rds on ungefähr 0,1 bis 0,008 ohm

anwendung lade und ladestrom durch nen akuu soll geregelt werden, mit ladungsmessung, und refresh und so und wiederbeleben und pc interface mit auswertungssoftware, die halolampe im beispiel hab ich nur als demolast benutzt damit ich hat was zu steuern hatte

wir ham das problem das wir ne große kiste uralte laptops geschenkt bekommen haben, und leider alle NIMH akussätze an nichtbenutzung verstorben sind, Compaq und fremdherstelle haben den Akku nicht mehr im Programm, und restposten werden ab 200,_ St. gehandelt. absolut untragbar, wir wollen einfach mal test ab durch widerholten aufladen und entladen der akkusatz widerbelebt werden kann, erste versuch mit manueller bediehnung sind ermutigend, aber ein uC hat hat mehr geduld als ein mensch.

Grüße
Uwe

ciao norbert

Hallo Norbert,

moin

das fluke ist halt mein bestes meßgerät (günstig gebraucht aus konkursmasse erworben) ansonsten hab ich nur so digitalschrott_conrad meßgeräte und ein paar ca 50 jahre alte anloge von Phywe verfügbar, die sind zwar gut ablesbar aber etwas unhandlich außerdem darf ich die nicht aus der schule entführen

immerhin hab hab ich auch noch ein tieftemperaturfestes analoges, mit ner 6 V laternenbatterie, durch passende entladung der batterie wird diese im winter als Heizung mißbraucht… aber es mißt halt noch bei - 50 ° C und hat so exotische meßbereiche wie 100 A und so für den KFZ bereich , leider kann ich die bezeichnung der skalen nicht entziffern, ich kann kein russisch…

ach ja und das edelste ozziloskop an der schule ist ein 2 kanal Hameg 302 mit sogar 50 Mhz bandbreite, mehr gibt der etat für die schule im bereich technik / physik / chemie / bio halt nicht her, von der Uni her bin ich auch an andere geräte gewöhnt, aber man kann sich ja recht viel selbst bauen und moderne microcontroller könennen auch recht viel ersetzen, obwohl man um ne solide grundausstattung halt nicht herrumkommt.

ciao norbert

Hallo,
Du hattest mich falsch verstanden?
Ich war nicht der Meinung, daß Dein Fluke schlecht wäre,
sondern daß in dem speziellen Fall eine Spannungsmessung
über den Lastwiderstand verläßliche Aussagen bringt.
Hat sich ja aber wohl sowieso erledigt.

Im Zweifelsfall kannst Du den BUZ trotzdem verwenden, wenn Du
über ein Open-Kollektor-Gatter oder einen Transsistor
die Gain-Ansteuerung an die 12V-Schiene hängst.
Dann reicht die Ansteuerspannung sicher aus.

Die Akkus betreffend denke ich, daß es vertane Zeit ist,
sich damit zu beschäftigen. Eine Zelle im Akkupack ist
immer tot und die kannst Du kaum wieder zum Leben erwecken.
Durch Laden-/Entladen wird der Akku nur kurzzeitig gering-
fügig besser.
Was aber das Schlimmste wäre, ist Zellen zu tauschen bzw.
durcheinander zu mischen…

Mein Tip: Akkupacks öffnen (aufbrechen,Aufschneiden) und mit
neuen passenden Akkus bestücken (sollte für 60…80DM möglich sein). Einzelne Akkus dazu zusammenlöten.
Anschließend mit Klebeband oder Kraftkleber usw. wieder
zukleben.
Gruß Uwi

Gruß Uwi

die akkupacks lassen sich nicht wieder verschließen, mann muß se total zerlegen um ans innere herranzukommen, dann sind da noch 2 elektronische bauteile drin, ein NTC und anscheinend ne temperatursicherung, inzwischen hab ich mir testweise die größten NiMH zellen die ins laptop gehäuse passen und werd einen auf feste bestückung umbauen und sehen wie wir damit weiterkommen
ciao norbert

Gruß Uwi

die akkupacks lassen sich nicht wieder verschließen, mann muß
se total zerlegen um ans innere herranzukommen,

Ich habe schon einige Packs geöffnet und wieder zusammen-
geklebt. An einer Stelle ist immer eine Schwachstelle an der
man den Pack aufbrechen kann.

dann sind da
noch 2 elektronische bauteile drin, ein NTC und anscheinend ne
temperatursicherung,

Ja, so’ne Temperatursicherung ist in jedem Pack. Meist ein
kleines Metallgehäuse. Das wieder mit einlöten.

inzwischen hab ich mir testweise die
größten NiMH zellen die ins laptop gehäuse passen und werd
einen auf feste bestückung umbauen und sehen wie wir damit
weiterkommen

Man kann auch ein Beistellpack machen. Behälter für Rundzellen
gib’s für paar Mark. Das hat den Vorteil, daß man die Akkus
extern einzeln mit einem ordentlichen Ladegerät pflegen kann.
Gruß Uwi

Hallo Norbert,

etwas spät reagiere ich, aber du machst mir auch ein paar Gedanken…

hmm, ich kann ja noch nicht mal das leistungdiagramm von
2N3055 interpretieren :frowning:(, aber dafür auswendig mit rams ond
eproms und microcontroller basteln und natürlich TTL, aber
FETS sind absolutes neuland für mich…

Wenn jemand zu Fuß von Berlin nach Paris gehen will, sollte er schon Karten lesen können! Für die Aufgabe, die du dir gestellt hast, darf deine o. g. Aussge garnicht kommen. Wenn du’s noch nicht kannst, must du es dir erarbeiten und …

welcher preiswerte alternative Typ für Uds max = 20 Volt, Ids
max = 10 A ist ratsam ? Rds on ungefähr 0,1 bis 0,008 ohm

… solltest nicht nicht damit rechnen, dass alle die Teilaufgaben, die noch vor dir liegen, per www zu erschlagen sind! Den passenden Transistor suchen ist noch das simpelste, das meine ich sehr ernst!

anwendung lade und ladestrom durch nen akuu soll geregelt
werden, mit ladungsmessung, und refresh und so und
wiederbeleben und pc interface mit auswertungssoftware, die
halolampe im beispiel hab ich nur als demolast benutzt damit
ich hat was zu steuern hatte

Wer die Karte nicht versteht, wird nicht merken, dass er zwar auch in Paris ankommt, wenn er in Berlin nach Osten startet! Ich will sagen, dass ich dein Konzept für zu hoch angesetzt und damit zu komplex sehe.

Mann kann auch mit dem Auto nach Paris kommen: U. a. von ELV gibt es Akkutester, die genau nach deinem angepeilten Verfahren arbeiten, inklusive zyklischem Laden und Entladen, bis kein Kapazitätszuwachs mehr erfolgt. Ich habe so eines, ein ALM 7010. Ich bin nicht überzeugt von der Qualität des Gerätes, aber es geht irgendwie.

wir ham das problem das wir ne große kiste uralte laptops
geschenkt bekommen haben, und leider alle NIMH akussätze an
nichtbenutzung verstorben sind, Compaq und fremdherstelle
haben den Akku nicht mehr im Programm, und restposten werden
ab 200,_ St. gehandelt. absolut untragbar, wir wollen einfach
mal test ab durch widerholten aufladen und entladen der
akkusatz widerbelebt werden kann, erste versuch mit manueller
bediehnung sind ermutigend, aber ein uC hat hat mehr geduld
als ein mensch.

Ich habe auch einen defekten Compaq-Akku, ihn vermessen und festgestellt, dass nicht die Lithiumzellen (nicht NiMH), sondern die eingebaute Elektronik spinnt.

Grüße

Uwe

Hallo Norbert,

Ich habe so eines,

ein ALM 7010. Ich bin nicht überzeugt von der Qualität des
Gerätes, aber es geht irgendwie.

ich kenne dieses spezielle Gerät zwar nicht, aber was andere Akku ladegeräte mir bisher vorgelogen haben reicht mir…

außerdem liegt es vom Anschaffungswiderstand her außherhalb aller Möglichkeiten für die Schule, und nen Sponsor käme uns sehr recht, aber Microcontroller bausätze, hochlast Fets und Hochlast widerstände und son zug lagert da in schubladen
dann issses ne interesannte programmieraufgabe (endlich wieder Basic und kein windows als OS…)
und ich bin schon recht weit mit dem akkulade/entladegerät, mir fehlr eigentlich nur noch eine TYPBEZEICHNUNG, da man nach technischen daten im web ja leider nicht suchen kann (oder irre ich mich da ?) der mit Drain an U+ = 18 Volt und source am Pluspol des Akkus der gegen massen über nen Milliohm widerstand geschaltet ist, der Fet soll den Ladestrom einschalten, und müßte m.E mit Gate negativ gegen source eingeschaltet werden, also ein Selbstsperrender P-Fet , oder ?, ach Ids max = 3 A, Uds Max = 60V sollte er haben

ciao norbert