diese Frucht taucht grad in meinem Buch auf - im neuen John Irving - und da Wikipedia sagt, dass dieses Früchtchen höchst selten ist, wäre meine Frage, ob jemand weiß, wo man sie in Deutschland mal probieren könnte? Gibt es gut sortierte Supermärkte (wenn ja welche?) oder vielleicht Restaurants, wo man einfach mal probieren kann?
Mögliche Nasch-Orte wären westliches Ruhrgebiet/Niederrhein oder Region um Kiel bzw. Itzehoe.
wie Dir schon geschrieben, gibt es die Moltebeereaufstrich bei IKEA. Da ich den direkten Vergleich mit Produkten aus Norwegen habe, kann ich sagen das der Aufstrich bei IKEA gut ist. Zum Probieren kannst Du dir ruhig mal ein Glas kaufen.
Besser schmeckt dieser Aufstrich natürlich vor Ort.
Oder Online im Norwegen-Shop
http://www.norwegen-shop.de/ - habe dort aber noch nie bestellt - bringe es mir meisten von meinen Norwegenurlauben mit.
Ach - wir fahren diese Jahr wieder nach Norwegen - hoch bis auf die Lofoten - dann gibt es wieder Moltebaufstrich zum Frühstück.
Mögliche Nasch-Orte wären westliches Ruhrgebiet/Niederrhein
oder Region um Kiel bzw. Itzehoe.
-)
Kiel - mache doch ein Wochenende in Oslo, Norwegen - in Kiel geht eine Fähre nach Oslo - die Überfahrt dauert so ca. 19 h. Von Colorline gibt es so ein Minikreuzfahrtangebot.
wenn die Multebeere schon in jedem IKEA angeboten (verschleudert) wird, dann kann sie doch nicht „höchst selten“ sein. Aus meinen skandinavischen Erfahrungen ist es so, dass sie in jedem Supermarkt in Schweden - dort aber teurer als bei Ikea in Deutschland - erhältlich ist. In einem Fernsehbeitrag vor ca. einem Jahr (weiss den Sender nicht mehr) wurde über die Ernte in Nordfinnland berichtet. Da gibt es richtige finnische Erntespezialisten, die jedes Jahr zentnerweise die Multebeeren aus den Mooren holen. Grund: Die Bezahlung ist steuerfrei!!! und deshalb sehr lukrativ. Da verteidigen die Finnen ihre Pfründe gegen die bekannten Erntehelfer östlich von Deutschland. So ist in den paar Tagen einer Ernte-Saison ein vierstelliger €-Betrag erzielbar. Wie es in Schweden oder Norwegen mit der Ernte aussieht, entzieht sich meinen Kenntnissen.
in Wikipedia steht nicht dass sie in Nordeuropa selten ist „Die Moltebeere ist in Mitteleuropa sehr selten, fehlt in Österreich und der Schweiz und ist in Deutschland streng geschützt.“
würde mich mal wirklich interessieren, wo es in Mitteleuropa Multebeeren - wenn auch in geringster Anzahl - geben soll.
Es wird in diesem Thread von Moltebeeren geschrieben, obwohl man den Eindruck hat (siehe bezug auf IKEA und Skandinavien), dass von den Multebeeren die Rede sein muss. Nach dem „Brockhaus“ versteht man unter Moltebeeren die Torfbrombeere. Damit sind wir bei der heimischen Brombeere (Rubus chamaemorus). Die gibt´s in Mitteleuropa in rauhen Mengen.
Wovon ist also die Rede: von Moltebeeren oder von der in Skandinavien heimischen Multebeere (rubus arcticus) auch arktische Brombeere oder Aakerbeere genannt, die sich durch eine gelblich-bräunliche Frucht und als Bodendecker von den heimischen Brombeeren mit der bekannten Farbe und der Strauchform unterscheidet.
Die Moltebeere (Rubus chamaemorus) wächst in der Hauptsache in den Polarregionen. Die Moltebeere ist eine Unterart von den Brombeeren Rubus). Falls du sie noch nicht gegessen hast, die Multe schmeckt auch ganz anders als die uns gut bekannte Brombeere. Die Farbe ist im reifen Zustand auch gelb/orange. Die rubus arcticus ist Himbeer ähnlich. Hier wird von der Rubus chamaemorus gesprochen.
In Deutschland wächst die Moltebeere an der unteren Weser und an der Elbe. Eben sehr selten und somit geschütz bzw. es ist nicht wirtschaftlich diese Beere zu pflücken. In Norwegen ist es übrigens verboten die Beere zu pfücken. In Schweden kommt die Beere halt häufiger als z.B. in Norwegen vor. Somit gibt es den Aufstrich eben bei Ikea. Vermutlich exportiert Schweden den Aufstrich auch nach Norwegen. Übrigens - der meiste Hönig in deutschen Supermärkten ist importiert. Unsere Imker können so viel Honig gar nicht herstellen. So ist das wohl auch mit der Multe (norwegisch)
Übrigens - der meiste Honig
in deutschen Supermärkten ist importiert. Unsere Imker können
so viel Honig gar nicht herstellen.
das könnten sie schon. Aber nicht zu den gegebenen Preisen.
Wegen der Dumpingkonkurrenz auf dem Markt und damit Wegbrechen der deutschen Honigproduktion werden in Gebieten, wo die Arbeit der Bienen auch für andere Dinge (Obst-, Gemüse-, Beeren-, Saatgutproduktion) gebraucht wird, den wenigen noch aktiven Imkern bereits Entgelte für das Aufstellen ihrer Völker an geeigneten Orten bezahlt. Vor lauter billichem Honig ist da ein bis vor kurzem noch selbstverständlicher und mehr oder weniger überall gratis vorhandener Nutzen der Imkerei zum bezahlten knappen Gut geworden.
Die Moltebeere (Rubus chamaemorus) wächst in der Hauptsache in
den Polarregionen. Die Moltebeere ist eine Unterart von den
Brombeeren Rubus).
Ob Molte oder Multe ist eine Frage der Landessprache (in Finnland heißen sie
Lakka).
Die rubus arcticus ist Himbeer ähnlich.
Die heßt bei uns arktische Himbeere und ist selbst in Skandinavien sehr selten.
In Norwegen ist
es übrigens verboten die Beere zu pfücken. In Schweden kommt
die Beere halt häufiger als z.B. in Norwegen vor.
Meines Wissens ist das Pflücken kleiner Mengen für den privaten Bedarf in den
skandinavischen Ländern erlaubt. Was verboten ist, ist die gewerbsmäßige Ernte –
die ist allein den Samen (Lappen) vorbehalten.
mit „können könnten sie schon“ ist gemeint: Die nötige Zahl an Völkern ließe sich mit den hier vorhandenen Ressourcen bewirtschaften, und die nötigen Kenntnisse ließen sich innerhalb von etwa fünf Jahren auf eine hinreichend große Zahl an Jungimkern vervielfältigen.
Selbst die vorhandenen Imker könnten ihre Produktion innerhalb kürzester Zeit wenigstens verdoppeln, wenns denn einen Markt dafür gäbe.