Moment mal: das Glas des Anstoßes

„Dactio gleich Redactio“ - Hin und her getrieben?

Wenn ein Servierwagen mit Wasserglas drauf mit einer gewissen Stärke angeschoben wird, so schnell, daß das Glas etwas kippt („zurückbleibt“), und man den Wagen dann auch nur in gleicher Stärke wieder stoppt (vor Schreck), dann kann das Glas trotz „actio = reactio“
zurück- um -kippen. Das hängt mit dem Dreh-dingsbums zusammen, irgendwie, und dem flüssigen Wasser.
Kann das jemand anschaulich u n d exakt erklären?
Ich meine dabei nicht den Fall, daß man meist vor lautem Schreck viel stärker bremst als wie man vorher beschleunigt hat.

Der eigentlich Zweck meiner (eigentlich klaren) Frage ist aber, daß ich nie (auch und gerade als „Mathophysiloge“) die „tiefere Weisheit“ des Prinzips „actio = reactio“ verstanden habe.
Was tut meinem Daumen das von diesem angeschobene Glas eigentlich an, welche „re - a c t i o“ betreibt es (das böse Glas)?
Manchmal stößt Mann auch offene Löcher auf…

Ist: „von nix kommt nix“ nicht viel deutlicher?
Außer meim Strom, der kommt aus der Steckdose.
Aber Vorsicht: wenn man erstmal etwas ingang gesetzt hat, ist es meist besser, sich vorwiegend auf die Bremserrolle einzustellen. Das gilt besonders für die letztere Bemerkung…

Und „actio = reactio“ flößt natürlich v.a. „zunächst einmal wahnunsinnlich Respekt ein“, genausoi wie "aquaplusbe1quagleichcqua"blabla.

Blabla gut?

„Dactio gleich Redactio“ - Hin und her getrieben?

Wenn ein Servierwagen mit Wasserglas drauf mit einer gewissen
Stärke angeschoben wird, so schnell, daß das Glas etwas kippt
(„zurückbleibt“), und man den Wagen dann auch nur in gleicher
Stärke wieder stoppt (vor Schreck), dann kann das Glas trotz
„actio = reactio“
zurück- um -kippen.

[] Du hast Verstanden was actio=reactio überhaupt bedeutet.

actio=reactio ist zB wenn Du unklar frägst, bekommst Du eine unklare Antwort :wink:

Nöö, aber da ich nicht so bin:
Als Tip: Actio=Reactio gilt für „einen“ Vorgang nicht für 2 getrennte Vorgänge.

In diesem Fall ist das Problem eher, dass sich die beiden Effekte (Auslenkung des Glases aus der Gleichgewichtslage beim „Anfahren“ bzw. „Bremsen“) mehr oder weniger summieren. Denk drüber nach :wink:

ciao
ralf

Dactio gleich Redactio
Hi dilda,

wie der halt schon schrieb. Oder besser:
Kraft Gegenkraft.
Wenn jemand mit dem Schädel durch eine Betonwand will, gibt es eine exakt genauso starke Gegenkraft, welche ein Gelingen verhindert. Somit wird es zwecklos, gegen eine Wand zu laufen, da diese in jedem Fall stärker ist :smile:

Gruß
Frank

coitus ergussum
Hallöle, Ralf&Frank&Freaks!
Der Schädel rennt solange gegen die Wand, bisser bricht. Zwecklos? In jedem Stoß ist die Wand stärker, aber wer hat den Willen, nicht aufzugeben?
Die blöde Wand jedenfalls nicht!

„Du hast Verstanden was actio=reactio überhaupt bedeutet.“
Nee, nichma genau, was uns Newton damit bedeuten hat wollen. Gut also, daß doch noch einen versucht, mir das zu erklären.
Sicher, macht die „tote Mechanik“ nix freiwillig.
Auch nix für „materielle Vorteile“. Und wenn doch, dann nur hinterhältig und für uns undurchschaubar.
Eher gibt in der „toten Natur“ tatsächlich „eine Hand die andere“. Oder heißt es: „eine Hand der anderen“?
Aber wer kann ausschließen, daß es dabei eine Art „Aufschlämmung“ der Energien gibt?
„Kraft = Gegenkraft“ gilt in der „toten Mechanik“ sicherlich für die Kraft als Impulsdifferential.
Das Wasser in meinem „Wasserglasbeispiel“ „überschwappt“ mAn übergens, weils beim Anstoß wegen der Trägheit „an der `hinteren´ Glaswand hochsteigt“, dabei ein größeres Dreh, momentmal, schließlich beim Bremsen eine größere Gegen-Wucht erhält; insofern scheint die Erklärung „Addition der Effekte“ von Ralf treffend. Das hatte ich wohl schon "vor"gedacht.
Nachdenken tu ich aber immer noch über die Diskussion hier im Oktober über die „Rotationsprobleme“ (war meine Bezeichnung) im System Erde-Mond (und umzu).
Ich habe mit dieser erneuten Ansprache nur versucht, die merkwürdigen re-denktiven Standpunkte zu verstehen (z.B. von Oliver), die Erde würde am Mond nicht arbeiten, obwohl es doch der Mond an der Erde tut.
Ich spreche nur nicht die „Walk-Arbeit“ an (zB Ebbe-Flut-Phänomen), sondern die, die die Verhinderung des tangentialen Wegfliegens des Mondes bewirkt.
Die Verhinderung des „tangentialen Wegfliegens der Erde“ ist ja nicht nötig, denn das ganze findet ja unter der massiven Dominanz im System Erde statt.
Würde sich der Mond schneller bewegen (aus welchem Grunde auch immer, vielleicht, weil da ein Schädel laufend gegendonnert), dann reichte die (Gravitations)Kraft der Erde nicht aus, und die Arbeit der Erde an der Mondbahn würde nur eine mehr oder weniger schwache Krümmung der Bahn bewirken.
Und der Mond auf der Erde nur ein allmählich abebbendes Hinundherschwappen des Wassers.
Es ist nicht immer leicht, zwei Vorgänge als getrennte zu unterscheiden, und sie sind sowieso als „getrennte“ nur Abstraktionen.
Ich würde (mit euch) gerne besprechen hier, inwiefern das betragsmäßige „actio = reactio“ (besser genannt vielleicht: „agens = re-agens“ ???), also vektorwertige „actio = -reactio“ auch verbunden ist mit einem entsprechenden „Arbeit = -Gegenarbeit“ (aber klar: „Arbeit“ ist kein Vektor, oder vielleicht doch?), und wie die Tatsache der gemeinsamen Summe 0 zu verstehen ist.
Kann ein lokaler Vorgang, dessen Wirkungen sich „nach außen“ gegenseitig aufheben, nicht für diese „Außenwelt“ doch eine wenigstens „Katalysatorwirkung“ haben?

Denkio - redenktihra?
moin, manni

Hannelore Dilda!

„Du hast Verstanden was actio=reactio überhaupt bedeutet.“
Nee, nichma genau, was uns Newton damit bedeuten hat wollen.

Das Grundprinzip der Mechanik halt, daß eine Kraft, wenn es zu einem Stoß, einem Ereignis kommt, seinen Vektor um 180° in die Gegenrichtung ändert. actio vor dem Ereignis ist reactio nach dem Stoß.

Gut also, daß doch noch einen versucht, mir das zu erklären.
Sicher, macht die „tote Mechanik“ nix freiwillig.
Auch nix für „materielle Vorteile“. Und wenn doch, dann nur
hinterhältig und für uns undurchschaubar.

Nö nö, das ist schon sehr gut durchschaubar. Schau dir die Problematik mit der Gravitation asn, der Kraft, die alles auseinandertreibt. Nur dadurch, daß ein Haufen Billardkugeln einen Anfangsimpuls bekommen und auseinanderfliegen und gilt actio=reactio wirkt die Gravitation repulsiv. Man kann alles erkennen, allerdings nur in seinem Dialekt.

Eher gibt in der „toten Natur“ tatsächlich „eine Hand die
andere“. Oder heißt es: „eine Hand der anderen“?

Gegensätze durchdringen sich meinst du, oder?

Aber wer kann ausschließen, daß es dabei eine Art
„Aufschlämmung“ der Energien gibt?

Wenn Materie in Energie umgewandelt wird geht das schon.

„Kraft = Gegenkraft“ gilt in der „toten Mechanik“ sicherlich
für die Kraft als Impulsdifferential.

Hä?

Das Wasser in meinem „Wasserglasbeispiel“ „überschwappt“ mAn
übergens, weils beim Anstoß wegen der Trägheit „an der
`hinteren´ Glaswand hochsteigt“, dabei ein größeres Dreh,
momentmal, schließlich beim Bremsen eine größere Gegen-Wucht
erhält; insofern scheint die Erklärung „Addition der Effekte“
von Ralf treffend.

Dadurch geschieht der Umschlag quantitativer Änderungen in eine neue Qualität. Alle Ereignisse finden an und zu einem bestimmten Punkt statt, welcher dann einen bisher verborgen gebliebenen Effekt auslöst.

Das hatte ich wohl schon "vor"gedacht.

Nachdenken tu ich aber immer noch über die Diskussion hier im
Oktober über die „Rotationsprobleme“ (war meine Bezeichnung)
im System Erde-Mond (und umzu).
Ich habe mit dieser erneuten Ansprache nur versucht, die
merkwürdigen re-denktiven Standpunkte zu verstehen (z.B. von
Oliver), die Erde würde am Mond nicht arbeiten, obwohl es doch
der Mond an der Erde tut.

Wenn Olli das behauptet hat, hat er Quark erzählt.

Ich spreche nur nicht die „Walk-Arbeit“ an (zB
Ebbe-Flut-Phänomen), sondern die, die die Verhinderung des
tangentialen Wegfliegens des Mondes bewirkt.
Die Verhinderung des „tangentialen Wegfliegens der Erde“ ist
ja nicht nötig, denn das ganze findet ja unter der massiven
Dominanz im System Erde statt.
Würde sich der Mond schneller bewegen (aus welchem Grunde
auch immer, vielleicht, weil da ein Schädel laufend
gegendonnert), dann reichte die (Gravitations)Kraft der Erde
nicht aus, und die Arbeit der Erde an der Mondbahn würde nur
eine mehr oder weniger schwache Krümmung der Bahn bewirken.
Und der Mond auf der Erde nur ein allmählich abebbendes
Hinundherschwappen des Wassers.
Es ist nicht immer leicht, zwei Vorgänge als getrennte zu
unterscheiden, und sie sind sowieso als „getrennte“ nur
Abstraktionen.
Ich würde (mit euch) gerne besprechen hier, inwiefern das
betragsmäßige „actio = reactio“ (besser genannt vielleicht:
„agens = re-agens“ ???), also vektorwertige „actio = -reactio“
auch verbunden ist mit einem entsprechenden „Arbeit =
-Gegenarbeit“ (aber klar: „Arbeit“ ist kein Vektor, oder
vielleicht doch?)

Selbstredend ist arbeit ein Vektor. Sie setzt immer eine anliegende Kraft voraus, und die hat einen Vektor.

, und wie die Tatsache der gemeinsamen Summe

0 zu verstehen ist.

Wie jetzt?

Kann ein lokaler Vorgang, dessen Wirkungen sich „nach außen“
gegenseitig aufheben, nicht für diese „Außenwelt“ doch eine
wenigstens „Katalysatorwirkung“ haben?

Bitte besser beschreiben.

Ich habe aber auch mal ne Frage.
Einstein meinte mal, daß nur das Weltall und die menschliche Dummheit unendlich sind, beim Weltall war er sich nicht so sicher.
jetzt behaupte ich mal, daß man tatsächlich auf die Aussage über das Weltall verzichten kann. Wir haben ja unseren ereignishorizont bei c. Wie so ist eigentlich die Mathematik so falsch, daß man darin immernoch mit plus und minus unendlich rechnen muß? Könnest du mir ggf von minus unendlich bis null vorzählen?

fragt auch:
Frank

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Halochlochloch
Frank!

„Kraft = Gegenkraft“ gilt in der „toten Mechanik“ sicherlich
für die Kraft als Impulsdifferential.

Hä? Na K = m*b = m*v´ = d(m*v)/dt, be konstantem (idealisierten m)

Selbstredend ist arbeit ein Vektor. Sie setzt immer eine
anliegende Kraft voraus, und die hat einen Vektor.:

Ganz so einfach isses wohl definitiv (also „definitorisch“) nicht, denn Arbeit = skalarProd KraftmalWeg, und das Skalarprodukt zweier Vektoren issch ein Skalar. Heißt ja auch so.
Nur, daß Bewegung immer eine solche gegenüber/in der Gesamtkosmotik ist, und wattat nu wieder iss, das iss wohjl auch zu hoch da droben für diesen und jenen brighten („Allbright“)Stein gewesen.

Kann ein lokaler Vorgang, dessen Wirkungen sich „nach außen“
gegenseitig aufheben, nicht für diese „Außenwelt“ doch eine
wenigstens „Katalysatorwirkung“ haben?

Bitte besser beschreiben.

Nascha, insofern jeder kosmische Zusammenstoß zB ein gesamtkosmisches Ereignis ist. Nur das die umgebenden Wesen nicht unbedingt beifall klatschen.

Sorry, ich wollt eben nur schnell die offiziell nur skalare Natur von Arbeit und Energie betonen.

nahmt, manni

Frank!

„Kraft = Gegenkraft“ gilt in der „toten Mechanik“ sicherlich
für die Kraft als Impulsdifferential.

Hä? Na K = m*b = m*v´ = d(m*v)/dt, be konstantem (idealisierten m)

Selbstredend ist arbeit ein Vektor. Sie setzt immer eine
anliegende Kraft voraus, und die hat einen Vektor.:

Ganz so einfach isses wohl definitiv (also „definitorisch“)
nicht, denn Arbeit = skalarProd KraftmalWeg, und das
Skalarprodukt zweier Vektoren issch ein Skalar. Heißt ja auch
so.
Nur, daß Bewegung immer eine solche gegenüber/in der
Gesamtkosmotik ist, und wattat nu wieder iss, das iss wohjl
auch zu hoch da droben für diesen und jenen brighten
(„Allbright“)Stein gewesen.

Hast selbstverständlich recht. Da war ich daneben. Hatte an die Kraft gedacht und mit Arbeit verwuchselt (geistig).

Kann ein lokaler Vorgang, dessen Wirkungen sich „nach außen“
gegenseitig aufheben, nicht für diese „Außenwelt“ doch eine
wenigstens „Katalysatorwirkung“ haben?

Bitte besser beschreiben.

Nascha, insofern jeder kosmische Zusammenstoß zB ein
gesamtkosmisches Ereignis ist. Nur das die umgebenden Wesen
nicht unbedingt beifall klatschen.

Ist ja meine Behauptung, daß zwischen allem ein Zusammenhang besteht. Deshalb habe ich auch kurzerhand die Relativitätstheorie wieder in die Quantenmechanik verfrachtet. Dort ist sie in der GUT besser aufgehoben.

(für Mitleser: mehr in Philosophie)

Gruß
Frank

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