Hannelore Dilda!
„Du hast Verstanden was actio=reactio überhaupt bedeutet.“
Nee, nichma genau, was uns Newton damit bedeuten hat wollen.
Das Grundprinzip der Mechanik halt, daß eine Kraft, wenn es zu einem Stoß, einem Ereignis kommt, seinen Vektor um 180° in die Gegenrichtung ändert. actio vor dem Ereignis ist reactio nach dem Stoß.
Gut also, daß doch noch einen versucht, mir das zu erklären.
Sicher, macht die „tote Mechanik“ nix freiwillig.
Auch nix für „materielle Vorteile“. Und wenn doch, dann nur
hinterhältig und für uns undurchschaubar.
Nö nö, das ist schon sehr gut durchschaubar. Schau dir die Problematik mit der Gravitation asn, der Kraft, die alles auseinandertreibt. Nur dadurch, daß ein Haufen Billardkugeln einen Anfangsimpuls bekommen und auseinanderfliegen und gilt actio=reactio wirkt die Gravitation repulsiv. Man kann alles erkennen, allerdings nur in seinem Dialekt.
Eher gibt in der „toten Natur“ tatsächlich „eine Hand die
andere“. Oder heißt es: „eine Hand der anderen“?
Gegensätze durchdringen sich meinst du, oder?
Aber wer kann ausschließen, daß es dabei eine Art
„Aufschlämmung“ der Energien gibt?
Wenn Materie in Energie umgewandelt wird geht das schon.
„Kraft = Gegenkraft“ gilt in der „toten Mechanik“ sicherlich
für die Kraft als Impulsdifferential.
Hä?
Das Wasser in meinem „Wasserglasbeispiel“ „überschwappt“ mAn
übergens, weils beim Anstoß wegen der Trägheit „an der
`hinteren´ Glaswand hochsteigt“, dabei ein größeres Dreh,
momentmal, schließlich beim Bremsen eine größere Gegen-Wucht
erhält; insofern scheint die Erklärung „Addition der Effekte“
von Ralf treffend.
Dadurch geschieht der Umschlag quantitativer Änderungen in eine neue Qualität. Alle Ereignisse finden an und zu einem bestimmten Punkt statt, welcher dann einen bisher verborgen gebliebenen Effekt auslöst.
Das hatte ich wohl schon "vor"gedacht.
Nachdenken tu ich aber immer noch über die Diskussion hier im
Oktober über die „Rotationsprobleme“ (war meine Bezeichnung)
im System Erde-Mond (und umzu).
Ich habe mit dieser erneuten Ansprache nur versucht, die
merkwürdigen re-denktiven Standpunkte zu verstehen (z.B. von
Oliver), die Erde würde am Mond nicht arbeiten, obwohl es doch
der Mond an der Erde tut.
Wenn Olli das behauptet hat, hat er Quark erzählt.
Ich spreche nur nicht die „Walk-Arbeit“ an (zB
Ebbe-Flut-Phänomen), sondern die, die die Verhinderung des
tangentialen Wegfliegens des Mondes bewirkt.
Die Verhinderung des „tangentialen Wegfliegens der Erde“ ist
ja nicht nötig, denn das ganze findet ja unter der massiven
Dominanz im System Erde statt.
Würde sich der Mond schneller bewegen (aus welchem Grunde
auch immer, vielleicht, weil da ein Schädel laufend
gegendonnert), dann reichte die (Gravitations)Kraft der Erde
nicht aus, und die Arbeit der Erde an der Mondbahn würde nur
eine mehr oder weniger schwache Krümmung der Bahn bewirken.
Und der Mond auf der Erde nur ein allmählich abebbendes
Hinundherschwappen des Wassers.
Es ist nicht immer leicht, zwei Vorgänge als getrennte zu
unterscheiden, und sie sind sowieso als „getrennte“ nur
Abstraktionen.
Ich würde (mit euch) gerne besprechen hier, inwiefern das
betragsmäßige „actio = reactio“ (besser genannt vielleicht:
„agens = re-agens“ ???), also vektorwertige „actio = -reactio“
auch verbunden ist mit einem entsprechenden „Arbeit =
-Gegenarbeit“ (aber klar: „Arbeit“ ist kein Vektor, oder
vielleicht doch?)
Selbstredend ist arbeit ein Vektor. Sie setzt immer eine anliegende Kraft voraus, und die hat einen Vektor.
, und wie die Tatsache der gemeinsamen Summe
0 zu verstehen ist.
Wie jetzt?
Kann ein lokaler Vorgang, dessen Wirkungen sich „nach außen“
gegenseitig aufheben, nicht für diese „Außenwelt“ doch eine
wenigstens „Katalysatorwirkung“ haben?
Bitte besser beschreiben.
Ich habe aber auch mal ne Frage.
Einstein meinte mal, daß nur das Weltall und die menschliche Dummheit unendlich sind, beim Weltall war er sich nicht so sicher.
jetzt behaupte ich mal, daß man tatsächlich auf die Aussage über das Weltall verzichten kann. Wir haben ja unseren ereignishorizont bei c. Wie so ist eigentlich die Mathematik so falsch, daß man darin immernoch mit plus und minus unendlich rechnen muß? Könnest du mir ggf von minus unendlich bis null vorzählen?
fragt auch:
Frank