Monarchie

Hallo,

Ich bin Oesterreicher und
finds echt schade das es keine Monarchie mehr gibt , und unser Land
so eingeschrumpft ist .
Wenn man sich die Karte von Oesterreich-Ungarn ansieht sieht man
wie „maechtig“ Oesterreich mal
war und was es jetzt ist :confused:

na ja. Ob die anderen Völker der ehemaligen Donaumonarchie so begeistert wären, wenn sie wieder vor einem Habsburger das Knie beugen müßten? Ich glaube nicht.

Btw: Ihr Deutschen habt uns die Kaiserhymne geklaut :smiley:

*g* Was hätten „wir“ denn nehmen sollen? Den „Kaiserwalzer“, den Johann Strauß Sohn für Kaiser Wilhelm II. geschrieben hat? :wink:

Grüße

Jo stimmt aber die haben halt Pech gehabt :smiley: die sind doch alle voll arm durch
Oesterreich waeren sie wieder was :smiley:

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Hallo,

Wenn man sich die
Karte von Oesterreich-Ungarn ansieht sieht man wie „maechtig“
Oesterreich mal
war und was es jetzt ist :confused:

Mag sein. Aber irgendwie hatte Franz Josef (seine Biographie lese ich gerade) aber echt viel Mühe, den Laden irgendwie zusammenzuhalten. Die meisten anderen Nationen, die dazugehörten, fanden diese monarchie nämlich nicht so toll. Abgesehen mal von den üblichen Problemen der chronisch leeren Kassen des Kaiserreiches und der Tatsache, daß es dazu neigte, gerne Kriegezu führen und diese grundsätzlich auch noch zu verlieren.

Btw: Ihr Deutschen habt uns die Kaiserhymne geklaut :smiley:

Zugegeben, das war ne echte Sauerei. Nun haben wir ne Hymne mit ner geklauten Melodie, von der wir auch noich nur eine einzelne Strophe singen dürfen. Da frage ich mich echt, weshalb man dei der Wiedervereinigung nicht die schöne alte DDR-Hymne übernommen hat.
Allerdings haben die österreicher leider ihre alte schöne Hymne ja auch weggeschmissen damals. Sie lag also sozusagen zur freien verfügung rum, als Deutschland sie aufgehoben hat.

Gernot Geyer

Hallo!

Ich bin Oesterreicher

Ich auch.

und finds echt schade das es keine
Monarchie mehr gibt

Ich nicht.
Abgesehen davon, dass nicht einsichtig ist, warum Macht innerhalb eines elitären Kreises vererbbar sein sollte: Schau dir doch mal die in Frage kommenden Personen an. Möchtest du, dass die Mitglider der Familie Habsburg in politisch führenden Position sind? Das Volk ist durchaus in der Lage, sein Staatsoberhaupt in direkter Volkswahl zu wählen, man muss ihm nicht irgendwen vor die Nase setzen.

und unser Land so eingeschrumpft ist.
Wenn man sich die
Karte von Oesterreich-Ungarn ansieht sieht man wie „maechtig“
Oesterreich mal

Die Doppelmonarchie hat von 1867 bis 1918 bestanden, also gerade mal rund 50 Jahre. Die damalige Zeit wird heute meist idealisiert und romantisiert dargestellt (Sissi, der gütige Kaiser usw.), die politischen Krisen und Diskriminierungen weitestgehend ausgeklammert.
Realpolitisch kommen sich die Länder aber ohnehin in der EU wieder näher. So finden seit wenigen Tagen an den österreichischen Grenzen zu Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Slowenien keine Grenzkontrollen mehr statt. Ein großer, durchlässiger europäischer Lebens- und Wirtschaftsraum kann auch ohne Monarchen und ohne Schirmherrschaft einer führenden Nation entstehen.
Grüße, Peter

ich schlage vor, Du kommst jetzt erstmal vom Baum. Dann
wischst du Dir den Schaum vom Mund. Und dann liest Du nochmal,
was ich geschrieben habe BEVOR Du wieder blindwütig
beleidigend wirst.

Och, fühlst Du dich beleidigt…
Tja, da kann ich nun gar nichts machen.
If you can´t stand the heat…

Ich dachte eigentlich, wir reden hier über Monarchien.

-> Warum, hat der Sermon Dich gestört, weil er nicht in Dein Weltbild passte? Und natürlich, das der springenden Punkt, wenn Poliutik unter dem Deckmantel der Demokratie ihre eigenen Legitimation schreibt, kann das natürlich (zumindest theoretisch) auch zum Wechsel der Systemform (es geht ja nicht nur um Regierung) benutzt werden.

Ein Grund, warum z.B. in den USA keiner an der Constitution
drehen darf, um genau das zu verhindern.

Die Zusätze zur US-Verfassung sind dir ein Begriff?

Ja, die VerfassungsZUSÄTZE sind mir ein Begriff. Kennst Du sie denn, oder nur den Begriff? Wenn Du sie kennen würdest, wüsstest Du, dass sie KEINE Änderung der Verfassung sondern eben genau ZUSÄTZE darstellen weil bestimmte Situationnen zu der Zeit, als die Verfassung geschrieben waren eben nicht vorstellbar und daher offen gelassen waren. Das ist aber etwas ganz anderes, als einfahc mal eben eine neue Verfassung zu machen und Kraft souveräner Willkür ohne das Volk zu fragen in Kraft zu setzen.

nachdem ich dich nicht weiter inkommodieren möchte wünsche ich
dir noch ein angenehmes Restleben.
EOD

Ich fühle mich nicht inkommodiert. Etwas gelangweilt vielleicht, weil Du keine Argumente bringst.

Mike

Peter B.

Moin,

als von einem Präsidenten, der seine Rede
beginnt mit „Meine Damen und Herren, liebe Negers…“

Naja…

http://www.zeit.de/2004/34/N-zitat_5

CU

Axel

Wenn es nichts gibt, was den Monarchen über die gewöhnlichen
Menschen erhebt, dann ist ja die erbliche Regelung der
Thronfolge um so mehr abzulehnen.

Die erbliche Regelung hat den Vorteil, daß der künftige Monarch von klein auf für sein späteres Amt vorbereitet wird, um es bestmöglich wahrnehmen zu können. Ein Präsidentschaftskanditat, der unter Umständen auch noch kaum bekannt ist, hat vielleicht niemals entsprechende Erfahrungen gesammelt.

Grüße
Ostlandreiter

Jo stimmt aber die haben halt Pech gehabt :smiley: die sind doch
alle voll arm durch
Oesterreich waeren sie wieder was :smiley:

Und Österreich durch den Anschluß ans Deutsche Reich

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würde jetzt jemand vergleichsweise einwenden können.

Jo stimmt aber die haben halt Pech gehabt :smiley: die sind doch
alle voll arm durch
Oesterreich waeren sie wieder was :smiley:

Ein Blick über die Grenzen ohne rot-weiß-rote (oder schwarz-goldene) Brille wäre manchmal gar nicht schlecht.
Oder auch, um es mit Kreisky zu sagen: „Lernen Sie Geschichte!“
Nix für ungut,
Peter

nationalhymne
Hallo

Btw: Ihr Deutschen habt uns die Kaiserhymne geklaut :smiley:

Zugegeben, das war ne echte Sauerei. […]
Allerdings haben die österreicher leider ihre alte schöne
Hymne ja auch weggeschmissen damals. Sie lag also sozusagen
zur freien verfügung rum, als Deutschland sie aufgehoben hat.

Aber Haydn hatte doch eigentlich ein Kirchenlied geschrieben, oder nicht?
Soweit ich weiß, wird das in anglikanischen Kirchen auch noch gesungen.

Gruß
eklastic

Hallo,

Aber Haydn hatte doch eigentlich ein Kirchenlied geschrieben,
oder nicht?

Haydn vertonte einen Text von Haschka anläßlich des Geburtstages von Kaiser Franz II. (I.) im Jahr 1797. Das Werk ist als „Das Kaiserlied“ bekannt.

Soweit ich weiß, wird das in anglikanischen Kirchen auch noch
gesungen.

Dabei handelt es sich um Adaptionen.

Grüße

Servus, eclastic:smile:

Aber Haydn hatte doch eigentlich ein Kirchenlied geschrieben,
oder nicht?
Soweit ich weiß, wird das in anglikanischen Kirchen auch noch
gesungen.

Nöö, nicht wirklich…

Haydns „Hymne“ war zunächst mal ein Auftragswerk für ein österreichisches Nationallied, das der englischen Hymne „nachempfunden“ werden sollte. Es wurde von Haydn zwischen 1796 und 1797 komponiert - der Text dazu (ebenfalls dem englischen Hymnentext nachempfunden) war „Gott erhalte Franz den Kaiser“ und es wurde ihm auch im alten Burgtheater das erste Mal vorgeführt - als Zwischenaktmusik - sozusagen *g*. Späeter verarbeitet er die Melodie dann noch im sogenannten „Kaiserquartett“ (2. Satz des Streichquartetts (op. 76 nr. 3)
Im Laufe der Jahre hat man versucht, herauszufinden, woher Haydn die Melodie hat - von kroatischen Volksweise ist die Rede (es gibt tatsächlich eines, das fast genauso klingt)und es gibt auch Ähnlichkeiten bei Telemann, bei seinem eigenen Bruder Michael und auch bei Kirchenliedern der damaligen Zeit.
Anyway, die Melodie der englischen Hymne kann mWn nicht wirklich genau zugeordnet werden - im Allgemeinen schreibt man sie Henry Carey zu. diese Melodie wird und wurde von mehreren Staaten als Nationalhymne verwendet (u.a. Schweiz bis 19…irgendwas)

Lieben Gruß und bei der Gelegeneheit: ein friedliches, gesundes 2008:smile:
jenny

Hallo,

das liegt aber an denen, die ihn dann nominieren und wählen. Jedes Land kriegt das, was es verdient - wer ein ahnungsloses Häschen zum Präsidenten macht, ist selber Schuld.
Außerdem hat gerade das Klammern am Erbrecht ja auch schon tolle Gestalten an die Staatsspitze gebracht. Wilhelm II zum Beispiel war auch nicht gerade eine geistige Leuchte - und Franz Josef I auch nicht. Die zwei haben es schließlich geschafft, die Welt aus schierer Dämlichkeit in einen Weltkrieg zu verwickeln, der ohne Weiteres zu verhindern gewesen wäre. Und Ferdinant (der Vorgänger von Franz Josef) war regelrecht blöd - seine einzige kaiserliche Weisung war „Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.“ Auch der letzte spanische Habsburger war schwachsinnig und Ludwig II, von Bayern… na ja.
Da hilft dann alle Erziehung nichts, wo oben im Kopf nichts drin ist, kann man auch nichts fördern.

Gernot Geyer

ich schlage vor, Du kommst jetzt erstmal vom Baum. Dann
wischst du Dir den Schaum vom Mund. Und dann liest Du nochmal,
was ich geschrieben habe BEVOR Du wieder blindwütig
beleidigend wirst.

Och, fühlst Du dich beleidigt…
Tja, da kann ich nun gar nichts machen.
If you can´t stand the heat…

Ich dachte eigentlich, wir reden hier über Monarchien.

-> Warum, hat der Sermon Dich gestört, weil er nicht in
Dein Weltbild passte?

Er ist nicht das Thema dieses Threads. Wenn du darüber diskutieren möchtest, dann mach einen neuen in einem passenden Brett auf.

nachdem ich dich nicht weiter inkommodieren möchte wünsche ich
dir noch ein angenehmes Restleben.
EOD

Ich fühle mich nicht inkommodiert. Etwas gelangweilt
vielleicht, weil Du keine Argumente bringst.

Du hast ja als erster keine Argumente gebracht, sondern hast das Thema gewechselt. Ich wechsele nicht mit, sondern steige aus.

Mike

Jedes Land kriegt das, was es verdient

Demnach sind alle Regierungen, egal welcher Art, legitimiert, und eine Diskussion über deren Rechtmäßigkeit erübrigt sich.

Außerdem hat gerade das Klammern am Erbrecht ja auch schon
tolle Gestalten an die Staatsspitze gebracht. Wilhelm II zum
Beispiel war auch nicht gerade eine geistige Leuchte - und
Franz Josef I auch nicht. Die zwei haben es schließlich
geschafft, die Welt aus schierer Dämlichkeit in einen
Weltkrieg zu verwickeln, der ohne Weiteres zu verhindern
gewesen wäre.

Der größte Fehler Wilhelms und Franz Josefs scheint gewesen zu sein, den Krieg nicht zu gewinnen.

Und Ferdinant (der Vorgänger von Franz Josef)

war regelrecht blöd - seine einzige kaiserliche Weisung war
„Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.“ Auch der letzte
spanische Habsburger war schwachsinnig und Ludwig II, von
Bayern… na ja.

Ludwig von Bayern wurde ja auch entmündigt und des Amtes enthoben, ohne daß dafür eine Revolution und ein Übergang zur Republik notwendig gewesen wäre.

Ostlandreiter

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Hallo Aiwendil,

Dabei handelt es sich um Adaptionen.

Wobei die meisten Engländer Haydn sowieso für einen Inselgebürtigen halten.

Gruß
eklastic

Hallo Jenny,

danke für die Info.

Soweit ich weiß, wird das in anglikanischen Kirchen auch noch
gesungen.

Nöö, nicht wirklich…

Aber gesungen wird es als Kirchenlied. Leicht verwirrend war für mich als ich in Südafrika in einen Gottesdienst kam und wir etwas spät waren und die Gemeinde schon saß und zu unserem Eintritt das „Lied der Deutschen“ anstimmte. Ich wäre am liebsten gleich wieder gegangen (kannte die Gemeinde nicht) und erst ein Blick ins Gesangbuch versicherte mir dann, dass sie das NICHT wegen uns gesungen hatten.

Gruß
eklastic

Servus, eclastic:smile:

lol…wär doch mal was…extra für dich die Kaiserhymne:smile:
Wie gesagt, die Melodie ist sehr bekannt und vielfach verwendet worden - ich hab jetzt nochmal nachgeschaut - Hinweis auf einen „echten“ Ursprung als Kirchenlied gibt es nicht - außer, dass Haydn eben möglicherweise nicht der erste war, der diese Melodie (zum Teil) verwendet hat.

Gruß, jenny

Hi Rolf,

Das andere ist Spanien: da ist nach dem Tode Francos Juan
Carlos zum König gekrönt worden.
J.C. ist Enkel von Alfons XIII., der 1931 abgesetzt wurde,
aber nie auf den Thron vertichtet hatte.

Auf Spanisch heisst das „abdicar“. Er hat also nie „abdicar“.

Franco hatte noch vor seinem Tod erklärt, J.C solle König
werden, aber das wissen die Leserinnen nd Leser der Yellow
Press in diesem Forum sicher genauer.

Warum sollten sie das genauer wissen? Also, ich persönlich finde gar keinen Zusammenhang zwischen der „abdicación“ von Alfonso XIII, der Thronübernahme von JC und der gelben Presse.

Aber zum Thema fällt mir noch was ein: Daß in einem Land eine Monarchie regiert, hat imo. vorallem eine, sage ich mal so, historische Grundlage und ggflls. Rechtfertigung. Bei uns waren die Republiken die Ausnahmen und Königreich gab es in Spanien wohl immer -zumindest den letzten 500 Jahren.

Ansonten bzgl. Deine „verlorene Posten“ wg. Befürwörter der Monarchie, hier meine Meinung: Solange es in einer Demokratie ist, ist es für mich ganz persönlich i.O. Und wenn im Zweifelsfall sich persönlich stark dafür einsetzt, daß keine Diktatur mehr die Macht übernimmt, dann hat dieser König, in meinen Augen, seine Legitimität lebenslänglich gewirkt.

Schöne Grüße und ein gesundes, glückliches 2008!

Helena

Hallo,

Dabei handelt es sich um Adaptionen.

Wobei die meisten Engländer Haydn sowieso für einen
Inselgebürtigen halten.

Haydn auch? Der war doch nur gegen Ende seines Lebens kurz mal da. Ich glaube, Du meinst Händel. Der ist in England erst richtig berühmt geworden.

Grüße