Monarchie

Hi ,

bin neu hier und hoffe das ich hier richtig bin . Ich bin ein Monarchie „fan“ ,
und wollte fragen wer entscheidet ob ein Land wieder eine Monarchie wird .
Volksabstimmung oder entscheidet das die Regierung die gerade an der Macht ist ??

mfg alex

Moin Alex,

herzlich willkommen allhier!

Auch ich bin ein Verfechter der Monarchie, stehe aber leider auf verlorenem Posten.
Bedauerlicherweise geht der Weg von der Monarchie zur Republik undnur ganz selten zurück.
Zwei Beispiele aus jüngerer Zeit sind mir im Gedächtnis: Spanien und die Zentralafrikanische Republik.
In der letzteren hat Bokassa sich zu Kaiser ausrufen lassen, ist auch mit Hilfe Franreichs endlich gekrönt worden, wurde aber bald wieder gestürzt, weil er sich äußerst unkaiserlich benahm.

Das andere ist Spanien: da ist nach dem Tode Francos Juan Carlos zum König gekrönt worden.
J.C. ist Enkel von Alfons XIII., der 1931 abgesetzt wurde, aber nie auf den Thron vertichtet hatte.
Franco hatte noch vor seinem Tod erklärt, J.C solle König werden, aber das wissen die Leserinnen nd Leser der Yellow Press in diesem Forum sicher genauer.

Gruß - Rolf

Hi,

theoretisch gar niemand. Da Monarchie immer eine nicht durch das Volk legitimierte Regierungsform ist, wird das Volk es wohl nicht tun. Du kannst laso höchstens auf irgendeinen Diktator warten, der sich per souveräner Willkür mit einem Titel schmücken will.

Peter B.

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Hallo,

die Rückverwandlung einer Republik in eine Monarchie ist eine absolute Seltenheit.
Wie dies geschieht, hängt immer von den gegebenen Umständen ab.
Mitunter lassen sich Diktatoren krönen bzw. durch die ihnen hörigen Parlamente die entsprechenden beschlüsse fassen. Napoleon kam ja so auf den Thron, auch Napoleon III. Und in Spanien stellte Franco die Weichen dafür, daß nach seinem Tode Juan Charlos auf den Thron kam.
Das Problem im Fall einer Selbstkrönung ist dann natürlich die Legitimation - es handelt sich ja dann nicht um eine Dynastie mit alten Wurzeln und womöglich historischen Rechten. Der europäische Adel pflegt solche Leute dann mit Mißachtung zu strafen und auch im Volk fehlt dabei die Auro, die der echt alte Adel immer noch ein wenig genießt.
Theoretisch wäre auch eine Umwandlung auf demokratischem Wege denkbar. Dann müßte in der Regel die Verfassung geändert werden (meist durch Volksentscheid) und das Parlament müßte dann noch entsprechende Gesetze erlassen. Die Entscheidung einer Regierung allein kann nicht legitim sein - Gesetzgeber ist ja das Parlament und nicht die Regierung. Die könnte höchstens die entsprechenden gesetze ausarbeiten und dem Parlament zur Bestätigung vorlegen.
Nur wozu? Monarchien sind nicht unbedingt billig. Ein Staatspräsident wie Herr Köhler braucht in der Regel einen repräsentativen Amtssitz mit einem relativ kleinen Mitarbeiterstab und bekommt ein Gehalt. Bei ner Monarchie muß man die ganze Sippe durchfüttern (und das können ganz schön viele Leute sein) und meist mehrere Schlösser für das Geschmeiß finanzieren - und alles nur dafür, daß die ab und an mal hoheitsvoll irgendwas gegenzeichnen.
Das Hauptproblem aber ist und bleibt das Problem der Legitimation. Ein König ist nur dann ein König, wenn er auch anerkannt und bejubelt und nicht mit faulen Eiern beschmissen wird. Das kann man mit Bundeskanzlern zur Not machen - aber nicht mit einem König, der ja seine Daseinsberechtigung aus seiner hervorgehobenen Stellung ziehen muß. Ich glaube kaum, daß sich zum Beispiel da in Deutschland eine mehrheit für die ollen Preußen fände - eher treten die Bayern ganz aus der Bundesrepublik aus. Etwas einfacher wäre es, in Österreichdie HAbsburger zu installieren. Österreich ist ja eh immer etwas zurück - das wußte schließlich schon Napoleon.

Gernot Geyer

Auch Hi

theoretisch gar niemand. Da Monarchie immer eine nicht durch
das Volk legitimierte Regierungsform ist, wird das Volk es
wohl nicht tun. Du kannst laso höchstens auf irgendeinen
Diktator warten, der sich per souveräner Willkür mit einem
Titel schmücken will.

Leider in dieser Generalität falsch.
In Norwegen wurde nach der Trennung der Personalunion mit Schweden der neue König (Haakon VII) per Volksabstimmung bestätigt.

Gruß
Mike

Hoffentlich will das keiner!!

In Niedersachsen haben sie von ihrem „Königshaus“ die Nase voll.

mfgConrad

Monarchien verstossen gegen demokrat. Prinzipien

Hallo, Alex

Monarchische Regierungsformen verstossen elementar gegen weltweit
anerkannte Prinzipien der Demokratie.

In einer Demokratie kann es nicht angehen, dass sich jemand nicht einer
Wahl stellen muss, sondern ein Amt erbt.

Gruss
Adam

Blödsinn!
Alle Demokratien, die in Europa noch bestehen, sond Demokratien. Zum größten Teil sind sie erheblich äöter als die deutsche Demokratie.

Der Monarch hat die Rolle des Staatsoberhauptes - und ich werde lieber von einem König repräsentiert, der weiß, wie man sich benimmt, als von einem Präsidenten, der seine Rede beginnt mit „Meine Damen und Herren, liebe Negers…“

Gruß - Rolf

Hallo!

Der Monarch hat die Rolle des Staatsoberhauptes - und ich
werde lieber von einem König repräsentiert, …

Du bist also mit dem einen oder anderen Repräsentanten nicht einverstanden? Du hättest es lieber, wenn diese Leute - weil sie sich daneben benehmen - durch andere, würdevollere Personen ersetzt werden? Du betrachtest das Staatsoberhaupt (also auf Deutsch: Als Vertreter des Volkes)?

Dann bist Du kein Monarchist, sondern Republikaner.

Als Monarchist müsstest Du so argumentieren: Es gibt einen Menschen, dem die Führungsrolle von Gottes Gnaden in die Wiege gelegt wurde. Er ist dazu auserkoren, die Geschicke unseres Landes zu leiten. Ihm zu dienen ist die höchste Ehre jedes Untertanen.

Manche vermissen den Prunk, den Glanz und die Nostalgie, die die Monarchen in anderen europäischen Ländern versprühen, aber das ist nur die Fassade und nicht der wahre Kern der Monarchie.

Michael

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Als Monarchist müsstest Du so argumentieren: Es gibt einen
Menschen, dem die Führungsrolle von Gottes Gnaden in die Wiege
gelegt wurde. Er ist dazu auserkoren, die Geschicke unseres
Landes zu leiten. Ihm zu dienen ist die höchste Ehre jedes
Untertanen.

Tach Michael,

Du hängst da einem sehr veralteten Verständnis von Monarchie an.
das hat Wilhelm II. noch so gesehen, aber schon da war es obsolet.
Selbst wenn die englische Königin (und welcher Monarch meinetwegen auch immer) das „Deo Gratia“ im Titel führt, so verstehen sie es doch bestimmt nicht mehr in der von Dir skizzierten Weise.

Sie sehen der Gnade Gottes allenfalls einen Auftrag, für ihr Land das Beste zu bewerkstelligen.
Du schreibst den Monarchen einen „charakter indelebilis“ zu, eine unzerstörbare Qualität, die sie über alle anderen Menschen hinaushebt.
Das sehe ich anders. Und deswegen argumentiere ich nicht so, wie ich als Monarchist argumentieren müsste.

Gruß - Rolf

Hallo Adam,

Monarchische Regierungsformen verstossen elementar gegen
weltweit anerkannte Prinzipien der Demokratie.

zwei Anmerkungen dazu:

Es ist offensichtlich, daß monarchische Staatsformen im Prinzip nicht mit demokratischen Staatsformen vereinbar sind. Deshalb sind es ja monarchische Staatsformen. Das allein ist jedoch kein Argument gegen die Monarchie als Staatsform, weil es bereits voraussetzt, daß die Demokratie die bessere Staatsform ist.
Darüber hinaus lassen sich monarchische Staatsformen finden, die graduell durchaus mit demokratischen Prinzipien vereinbar sind: die konstitutionelle Monarchie und die parlamentarische Monarchie. Beispielsweise sind die Staaten Dänemark, Norwegen und Schweden parlamentarische Monarchien, die aber dennoch weitestgehend demokratischen Prinzipien folgen.

Die zweite Anmerkung betrifft Deine Behauptung, es gebe

weltweit anerkannte Prinzipien der Demokratie

Demokratische Prinzipien als Grundlage des Staates sind weder in der gleichen Weise noch überall auf der Welt anerkannt. „In der gleichen Weise“ bezieht sich darauf, daß es unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, was Demokratie ist (z.B. Volksdemokratie vs. parlamentarisch-repräsentative Demokratie). Und es gibt immer noch Staaten auf der Erde, in denen die Staatsform nicht demokratisch ist (z.B. Saudi-Arabien).

Beste Grüße

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Hallo Mike

er wurde BESTÄTIGT. Das bedeutet, er war bereits König nur nicht Herrscher. Die Details der parlamentarischen Demokratie, richtig? Er war ja eigentlich dänischer Prinz und wurde vom Storting als König gewählt weil der norwegische Thron vakant war (Norwegen war ja Monarchie).
Das Ganze führt uns allerdings sowieso auf die weitergehende Frage, inwieweit ein Volk Einfluss auf Verfassungen hat. In einer Monarchie letzten Endes einfach, aber wie sieht es in einer Demokratie aus? Die EU-Verfassung wurde ja vom höchsten Souverän, dem Volk, zumindest in Deutschland nie abgesegnet. Sollte dieses Verfahren gültig sein, könnten natürlich Politiker auch die Monarchie wieder einführen, wenn ihnen danach ist.

Gruß
Peter B.

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Denkbar wäre es schon, daß sich in einem Staat (z.B. einer Demokratie) eine Bewegung (möglicherweise von einem anderen Land aus motorisiert)für eine andere Staatsform entwickelt, die Rückhalt beim Volk findet, eigene staatliche Strukturen aufbaut (oder auch vorhandene teilweise aufsaugt), der man schließlich Steuern zahlt, zu der Ordnungskräfte überlaufen usw. bis schließlich die ursprüngliche Staatsform zwar möglicherweise noch theoretisch fortexistiert aber ignoriert wird.
Man braucht kein Historiker-Fernglas, um Beispiele für solche Entwicklungen zu erkennen.

lg
mg

Hallo Rolf,

nun ja - diese Äußerung ist ja nun schon etwas älter.
Außerdem heißt ja, daß jemand König ist, noch lange nicht, daß er deshalb auch klug sein muß. Es gibt gerade da genügend Gegenbeispiele, weil die diesbezüglichen Erbregelungen ja auch auch Trottel auf den Thron befördern können (und dies auch oft genug getan haben). Schau doch nach England - der dortige Thronfolger ist ja gerade auf moralischer Ebene nicht gerade ein leuchtendes Vorbild. Und wenn mit William mal was sein sollte (was Gott vehüten mnöge, aber nicht ausgeschlossen ist), kommt Harry auf den Thron - ein offensichtlich Alkohol- und Drogenabhängiger. Und das zwangsläufig. Begeistern kann mich so etwas nicht unbedingt.
Und dabei ist der ganz offensichtlich nicht mal wirklich der Sohn vom Thronfolger, weil die heilige Diana ja genauso skrupellos fremd gebumst hat wie ihr königlicher Ehegatte.

Gernot Geyer

Auch Hi

theoretisch gar niemand. Da Monarchie immer eine nicht durch
das Volk legitimierte Regierungsform ist, wird das Volk es
wohl nicht tun. Du kannst laso höchstens auf irgendeinen
Diktator warten, der sich per souveräner Willkür mit einem
Titel schmücken will.

Leider in dieser Generalität falsch.
In Norwegen wurde nach der Trennung der Personalunion mit
Schweden der neue König (Haakon VII) per Volksabstimmung
bestätigt.

Gruß
Mike

Hallo Mike

er wurde BESTÄTIGT. Das bedeutet, er war bereits König nur
nicht Herrscher. Die Details der parlamentarischen Demokratie,
richtig? Er war ja eigentlich dänischer Prinz und wurde vom
Storting als König gewählt weil der norwegische Thron vakant
war (Norwegen war ja Monarchie).

Richtig, aber er wurde erst vom Storting gewählt, DANN vom Volk in einer Abstimmung bestätigt, und dann gekrönt.

Das Ganze führt uns allerdings sowieso auf die weitergehende
Frage, inwieweit ein Volk Einfluss auf Verfassungen hat. In
einer Monarchie letzten Endes einfach, aber wie sieht es in
einer Demokratie aus?

Dänemark ist keine Demokratie?
Norwegen ist keine Demokratie?
Schweden ist keine Demokratie?
Belgien?, Niederlande?, Spanien?

Würfelst Du hier eventuell Republik und Demokratie durcheinander?

Die EU-Verfassung wurde ja vom höchsten
Souverän, dem Volk, zumindest in Deutschland nie abgesegnet.

Das Verfahren nennt sich parlamentarische Demokratie, im Unterschied zur direkten Demokratie.

Sollte dieses Verfahren gültig sein, könnten natürlich
Politiker auch die Monarchie wieder einführen, wenn ihnen
danach ist.

das Verfahren, wie hierzulande ein Staatsoberhaupt eingesetzt wird, ist dir bekannt?

Ich schlage vor, dass Du dich erst mal mit Staatsrechtlichen Grundlagen beschäftigst.

Gruß
Mike

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Hallo,

in Deutschland ja. Das ist allerdings eine Besonderhheit. Die deutschen Regierungen fürchten offenbar Volksabstimmungen wie der Teufel das Weihwasser. Die sind schlichtweg nicht vorgesehen.
Damit ist Deutschland eins der wenigen Länder, in denen es keine vom Volk bestätigte Verfassung gibt. Es gibt genau genommen gar keine Verfassung. Das Grundgesetz war ja nur als Notbehelf gedacht, so lange bis sich das deutsche Volk in freier Abstimmung eine Verfassung gibt. Aber genau davor haben die Parteien offenbar Schiß und deshalb wird die nun seid der Wiedervereinigung eigentlich überfällige Verfasungsdebatte gar nicht erst geführt.

Gernot Geyer

Hallo Rolf,

Du hängst da einem sehr veralteten Verständnis von Monarchie
an.

Nicht mein Verständnis von Monarchie ist veraltet, sondern die Monarchie selbst.

Du schreibst den Monarchen einen „charakter indelebilis“ zu,
eine unzerstörbare Qualität, die sie über alle anderen
Menschen hinaushebt.
Das sehe ich anders. Und deswegen argumentiere ich nicht so,
wie ich als Monarchist argumentieren müsste.

Wenn es nichts gibt, was den Monarchen über die gewöhnlichen Menschen erhebt, dann ist ja die erbliche Regelung der Thronfolge um so mehr abzulehnen.

Michael

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Hallo Mike,

ich schlage vor, Du kommst jetzt erstmal vom Baum. Dann wischst du Dir den Schaum vom Mund. Und dann liest Du nochmal, was ich geschrieben habe BEVOR Du wieder blindwütig beleidigend wirst.

a.) In der Zeit bis zur Weidervereinigung gab es das GrundGESETZ, da Westdeutschland sich ja eben nur als Teil eines Gesamtdeutschlands sah. Dessen Gültigkeit war auch auf Westdeutschland begrenzt. Solltest Du daran Zweifel haben, schlage ich vor die Präambel noch einmal zu lesen.

b.) Die Regierungen bis zur Weidervereinigung waren also durch das Grundgesetz legitimiert. Im Zuge der Wiedervereinigung erlosch diese Legitimation streng genommen, da die Basis des GrundGESETZES nicht mehr gegeben war, nämlich ein Teilungszustand. Die Gültigkeit des GrundGESETZES war nämlich begrenzt „… bis es dem Deutschen Volk gestattet ist, sich selbst eine Verfassung in freier und geheimer Wahl zu geben.“

c.) Doch die Politk verhandelte die Sache unter sich und dehnte das GrundGESETZ zu einem Verfassungszustand aus. Hier taucht die erste Frage auf, und ich bitte, diese ernst zu nehmen: Welche Legitimation hatten diese Politker? Das Grundgesetz? Das war nicht mehr gültig. Monachisches Erbrecht? Wohl kaum, es waren ja keine Monarchen. Göttliche Eingebung? Dann müsste Gott ja gewählter Stellvertreter des Volkes sein. Also, Mike, der Du Dich mit Staatskunde so gut auskennst, welche Legitimation?

d.) Auf der Basis einer Verfassung, die demzufolge nicht legitimierend war, weil sie ja durch nicht legitimierte Personen geschaffen wurde, wirde dann also etliche Jahre munter weiter regiert. Und dann kam die EU-Verfassung. Mike, Dir ist klar, mit all Deinem Überlegenen Staatskundewissen, dass es eigentlich ein Unding ist, wenn eine Regierung die Basis ihrer Legitimation selbst ändert oder gegen einen anderen, wie auch immer gearteten Text ersetzt?
Die EU-Verfassung wurde also, ohne Legitimation durch das Volk, das einzig und alleine die Berechtigung dazu gehabt hätte (in einer Demokratie) durch eine Regierung die staatsrechtlich streng genommen nicht legitimiert war (weil die Verfassung auf die sie sich stützte bereits nicht legitimiert war) in Kraft gesetzt.

Es gibt offensichtlich zwei grundsätzliche Probleme: Nicht überall, wo Demokratie draufsteht ist auch Demokratie drin. Ein Grund, warum z.B. in den USA keiner an der Constitution drehen darf, um genau das zu verhindern.
Zweitens, und das ist das ernstere Problem, wenn eine selbsternannte Elite von Politikern fleissig selbst ihre eigenen Legitimationen schaffen kann, kann man streng genommen (im staatsrechtlichen Sinne) nicht mehr von einer Demnokratie reden. In einer Demokratie geht alle Macht vom Volke aus. Wenn die Macht in einer so wichtigen Frage wie der einer Verfassung beschnitten wird, dann ist es keine Demokratie mehr, es ist auch keine Republik. Für das, was insbesondere in Deutschland geschah gibt es nicht mal einen Begriff. Wie wäre es mit Bürokratur? Also, es ist erlaubt, die Abgeordneten des Bundestages zu wählen. Die Auswahl aus denen jeder wählen kann ist zwar theoretisch unbegrenzt, aber durch Vorschriften und Gesetze ist schon seit langer Zeit sichergestellt, dass es keine Außenseiter im politischen Geschäft gibt (die letzten, die den Sprung geschafft haben, waren DIE GRÜNEN). Die Legitimation der Staatsorgane wird nicht mehr durch eine Verfassung übernommen, denn die Verfassung ist ja nicht durch den höchsten Souverän, das Volk abgesegnet. Also? Es gibt da ein paar Restzweifel inwieweit es sich beim derzeitigen System um eine vollgültige Demokratie handelt. Sollten Zweifel nicht in Dein Weltbild passen, lass es mich wissen, Mike.

Gruß
Peter B.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich meine natürlich eine Konstituelle Monarchie die hat ja ein parlament das vom
Volk gewaehlt wurde . Ich bin Oesterreicher und finds echt schade das es keine
Monarchie mehr gibt , und unser Land so eingeschrumpft ist . Wenn man sich die
Karte von Oesterreich-Ungarn ansieht sieht man wie „maechtig“ Oesterreich mal
war und was es jetzt ist :confused:

Btw: Ihr Deutschen habt uns die Kaiserhymne geklaut :smiley:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ich schlage vor, Du kommst jetzt erstmal vom Baum. Dann
wischst du Dir den Schaum vom Mund. Und dann liest Du nochmal,
was ich geschrieben habe BEVOR Du wieder blindwütig
beleidigend wirst.

Och, fühlst Du dich beleidigt…
Tja, da kann ich nun gar nichts machen.
If you can´t stand the heat…

Ich dachte eigentlich, wir reden hier über Monarchien.

Ein Grund, warum z.B. in den USA keiner an der Constitution
drehen darf, um genau das zu verhindern.

Die Zusätze zur US-Verfassung sind dir ein Begriff?

nachdem ich dich nicht weiter inkommodieren möchte wünsche ich dir noch ein angenehmes Restleben.
EOD
Mike