Hallo,
ich möchte gerne monatlich 50 Euro sparen. Wie lege ich sie langfristig am besten an? Rentenfonds?
Danke schomal an alle!!
Hallo,
ich möchte gerne monatlich 50 Euro sparen. Wie lege ich sie langfristig am besten an? Rentenfonds?
Danke schomal an alle!!
Hallo,
ich möchte gerne monatlich 50 Euro sparen. Wie lege ich sie
langfristig am besten an? Rentenfonds?
s. 2 Thread weiter unten mit eben diesen Titel.
Tschuess Marco.
Hi Caren,
das ist typisch Deutsch.
Wenn es der Börse schlecht geht gehen alle in die derzeit teuren Rentenfonds.
Gehts der Börse gut gehen alle in die teuren Aktienfonds.
Azyklisch handeln: Wenn du Fondssparen möchtest, dann solltest du jetzt in einen Aktienfonds einsteigen. Bedenke aber, daß das Geld eine Ruhefrist von mindestens 5 Jahren besser noch 10 Jahren haben sollte.
Die Rentenfonds sind zurzeit sehr teuer, bester Einstiegstermin wäre so ca. vor 2-3 Jahren gewesen.
Willst du kürzerfristig anlegen, dann empfehle ich hier einen Fonds mit Restlaufzeiten bis 3Jahre. Rendite ist aber eher schwach. Willst du reine Sicherheit mit Gewinnmitnahmen an der Börse, dann such dir einen Mischfonds. Willst du an einem anstieg der Börsen, (der durchaus erst in 2 jahren kommen kann) partizipieren, dann Aktienfonds (Bluechips)
gruss
winkel
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‚teuer‘?
Hallöchen,
das ist typisch Deutsch.
?
Wenn es der Börse schlecht geht gehen alle in die derzeit
teuren Rentenfonds.
Wieso sind denn die Rentenfonds teuer? Du kannst damit nur 2 Dinge gemeint haben: Die Verwaltungsgebühren bzw. den Ausgabeaufschlag oder den Anschaffungspreis. Die Verwaltungsgebühren unterliegen eigentlich keine Schwankungen bzw. sind tendenziell rückläufig. Der Ausgabepreis - und hier liegt ein wesentlicher Unterschied zu den Aktienfonds - ist jedoch praktisch nie rückläufig. D.h. das, was Du hier als „teuer“ bezeichnest, ist ein wesentlicher Vorteil von Rentenfonds: Sie verlieren praktisch nie an Wert.
Deswegen sind sie derzeit auch nicht „teuer“, sondern - und hier gebe ich Dir recht, falls Du das gemeint hast - ihr Kurssteigerungspotential ist derzeit begrenzt. Dies weil, und das wurde unten schon erklärt, bei steigenden Zinsen - und davon ist für die weitere Zukunft auszugehen - die Anleihekurse fallen und damit auch der Wert der Anteilsscheine. Allerdings rechne ich aufgrund der lahmenden Konjunktur und der gestrigen Wahl weder mit fallenden Zinsen noch mit steigenden Aktienkursenm, ganz einfach weil die Wirtschaft auf Rezessionskurs ist und offensichtlich auch bleiben wird. Insofern ist jeder, der sich nicht mit den verschiedenen Anleihen beschäftigen will, mit einem Rentenfonds gut bedient.
Entscheidend ist halt, wie eigentlich immer, „der richtige Zeitpunkt“ [tm], um von Renten- in Aktienfonds zu wechseln.
Gruß
Christian
Allerdings rechne ich aufgrund der lahmenden
Konjunktur und der gestrigen Wahl weder mit fallenden Zinsen
noch mit steigenden Aktienkursenm, ganz einfach weil die
Wirtschaft auf Rezessionskurs ist und offensichtlich auch
bleiben wird. Insofern ist jeder, der sich nicht mit den
verschiedenen Anleihen beschäftigen will, mit einem
Rentenfonds gut bedient.
Hallo!
Ich möchte Deinen Aussagen folgendes entgegenhalten:
Wenn Du mit etwa gleichbleibenden Aktienkursen UND Renten rechnest, dann ist man mit Aktien besser bedient. Die Dividendenrendite liegt momentan über der Verzinsung erstklassiger Anleihen. Außerdem ist das Renten-KGV momentan bei bei etwa 24, das von Aktien bei 10,5. Die Volatilität ist in Aktien natürlich größer, aber ich denke dennoch, dass man mit Aktien jetzt mittel- bis langfristig auf der sichereren Seite ist.
Entscheidend ist halt, wie eigentlich immer, „der richtige
Zeitpunkt“ [tm], um von Renten- in Aktienfonds zu wechseln.
Das stimmt. Und der Zeitpunkt ist jetzt.
Gruß
Christian
Jörg
o)
Hallo,
Ich möchte Deinen Aussagen folgendes entgegenhalten:
Wenn Du mit etwa gleichbleibenden Aktienkursen
habe ich nie geschrieben, sondern daß ich nicht mit steigenden Kursen rechne. Genau die von Dir angesprochene Volatilität, die sich derzeit auch eher durch einen steilen Sinkflug auszeichnet und wobei ein Ende der Baisse noch nicht absehbar ist, läßt mich zu der Aussage kommen, daß ein Rentenfonds derzeit so falsch nicht ist.
Gruß
Christian
Hi Christian,
Ein Rentenpapier hat einen Nennbetrag von Euro 100 z.b. und eine Verzinsung von 5% Laufzeit 30 Jahre.
Bei der Erstausgabe werden diese Papier oft mit Ausgabeaufschlägen von mehreren Prozent gehandelt, die erstmal über einige Jahre durch die zinsen erwirtschaftet werden müssen.
Werden die Papiere am Markt gehandelt und es ist wie jetzt, daß die Renten bessere Renditen versprechen als andere Papiere, wird natürlich mehr Geld dafür bezahlt, als der Nennwert ist.
Wenn die Renditen vergleichbar schlecht sind, dann werden die Papiere günstiger (also unter Nennwert gehandelt) damit der Verkäufer renditestärker investieren kann.
Also gilt ganz einfach: In schlechten Börsenzeiten steigen die „Kurse“ der Renten" in guten Zeiten sinken sie.
Wer also mit einer Rendite von 5% langfristig zufrieden ist, sollte Renten in guten Börsenzeiten kaufen und hat damit die Möglichkeit in schlechten Börsenzeiten über den „Kursgewinn“ eine zusätzliche Rendite einzufahren, die evtl. Ausgabeaufschläge relativiert.
Bei Renten zählt nicht der Kurs wie bei einer Aktie als Renditeziel, sondern die feste Verzinsung.
gruss
winkel
nie
Hallo,
Bei der Erstausgabe werden diese Papier oft mit
Ausgabeaufschlägen von mehreren Prozent gehandelt, die erstmal
über einige Jahre durch die zinsen erwirtschaftet werden
müssen.
Ausgabeaufschläge ist da definitiv das falsche Wort, falls wir hier von Anleihen und nicht von Rentenfonds sprechen. Die Nominalverzinsung wird recht lange vor einer Emission festgelegt. Rückt die Emission näher, wird über den Ausgabekurs die Rendite der Anleihe über die Gesamtlaufzeit so beeinflußt, daß die Rendite dem Renditeniveau vergleichbarer Papiere entspricht. Das kann dazu führen, daß der Ausgabekurs über oder unter 100% liegt. Das hat nichts mit einem Ausgabeaufschlag zu tun.
Zum Rest nur ein kurzer Kommentar: Theoretisch ist es zwar richtig, daß die Kurse der Rentenpapiere steigen. Wenn die Renditen aber schon recht niedrige sind - wie das derzeit der Fall ist, fällt der Kursanstieg gering aus. Ansonsten ist gar nicht mal sicher, daß der Nennwert (also ein Kurs von 100%) überschritten wird, wenn es an der Börse runtergeht, insbesondere dann, wenn die Anleihe einen niedrigen Nominalzins aufweist, was im Augenblick gar nicht mal so selten ist.
Ich möchte das Gesagte mal so zusammenfassen: Es kann nicht schaden, daß die Aktienkurse jetzt mal ein bißchen in den Keller gehen. Dann lernen die Leuten nämlich, daß es nicht immer nur nach oben geht und rücken endlich von der derzeit üblichen Depotstruktur ab, bei der 100% in Aktien investiert sind.
Gruß
C.
Hallo winkel,
das Problem sind weniger Direktanlagen in Rentenpapieren als in Fonds. Das Rentenpapier kann ich bis zum ende der Laufzeit halten und bekomme meine 100% zurück. (im Regelfall)
Beim Rentenfonds gibt es eben kein Laufzeitende und somit bekomme ich eben den Kurs bei dem ich aussteige.
-Dazuhin kommt, dass derzeit viele Mittel in Rentenfonds fließen, so dass diese Papiere kaufen müssen auf einem Zinsniveau wo es in Sachen Rendite in den Papieren in Portfolio des Fonds nicht unbedingt gut tut.
Wenn nun die Zinsen steigen… dann tuts weh.
Gruß Ivo
Hallo Ivo,
das Problem sind weniger Direktanlagen in Rentenpapieren als
in Fonds. Das Rentenpapier kann ich bis zum ende der Laufzeit
halten und bekomme meine 100% zurück. (im Regelfall)
Wenn nun die Zinsen steigen… dann tuts weh.
dafür gibt es ja die Fondsmanager, die dann dazu übergehen, die Renten auch bis zum Laufzeitende im Depot zu behalten. 
Gruß
Christian
Noch eine Anmerkung
Zum Rest nur ein kurzer Kommentar: Theoretisch ist es zwar
richtig, daß die Kurse der Rentenpapiere steigen. Wenn die
Renditen aber schon recht niedrige sind - wie das derzeit der
Fall ist, fällt der Kursanstieg gering aus. Ansonsten ist gar
nicht mal sicher, daß der Nennwert (also ein Kurs von 100%)
überschritten wird, wenn es an der Börse runtergeht,
insbesondere dann, wenn die Anleihe einen niedrigen
Nominalzins aufweist, was im Augenblick gar nicht mal so
selten ist.
Selbst wenn wir davon ausgehen, dass irgend so ein 6,25%er bis 2008 einen Kurs von 106,xx Prozent hat, ist eine vorzeitiger Verkauf nichts anderes als die vorgezogene Realisierung des Zinsergebnisses bis zum Laufzeitende.
Schließlich orientiert sich der Kurs immer am Zinsniveau.
Wenn du das Geld dann zu heutigen Marktkonditionen auf die selbe Laufzeit anlegst hast du gar nichts gewonnen.
Gruß Ivo
dafür gibt es ja die Fondsmanager, die dann dazu übergehen,
die Renten auch bis zum Laufzeitende im Depot zu behalten.
nur was nützt mir das, wenn die Verzinsung im Fondsportfolio am Boden liegt?
Gruß Ivo