Monatliche Mietbelastung

Ich möchte vorweg schicken, dass ich mir nicht sicher war, wo ich meine Anfrage unterbringen soll, hoffe jedoch hier eine Antwort zu bekommen.

Hier meine Anfrage:

Wie hoch sollte die monatliche Belastung durch Miete sein?
Also nicht qm-Preis oder so, sondern vielmehr der prozentuale Anteil in Hinsicht auf das zur Verfügung stehende Geld im Monat.
Gibt es da eine Faustregel?

Nach Abzug von Sparverträgen, Versicherungen, Miete, Nebenkosten, etc… sind dann die übrig bleibenden 40% für einen Erwachsenen und ein Baby für Lebensmittel/Windeln/Kleidung ausreichend? Ich finde, dass doch noch recht viel ist.

Vielen Dank…Grit

Moin, Grit,

… sind dann die übrig bleibenden 40% für einen Erwachsenen und ein Baby …
ausreichend? Ich finde, dass doch noch recht viel ist.

ich finde, dass es sich von Prozenten nicht gut lebt. Mein Lebensmittelhändler nimmt nur Euros.

Hast Du eine Verbraucherberatung in der Nähe? Die können Dir sagen, wieviel Geld in Deiner Gegend zum Leben benötigt wird.

Gruß Ralf

Hallo Grit,

als Faustregel lässt sich nur sagen: je ärmer der Haushalt, umso mehr muss prozentual für das Wohnen ausgegeben werden. Ein weiterer Faktor ist die Stadt, in der du lebst. In München ist es mit am teuersten, am billigsten im Osten. Pauschal kann man die Frage also nicht beantworten, der Prozentsatz liegt zwischen 25 bis 50 % des monatlichen Einkommens.

Moin,

ich denke, daß Du unterschiedlich an die Sache herangehen musst, abhängig davon, welche Sichtweise Du hast. Auch wenn überall Prozentzahlen herumschwirren, hilft Dir das relativ wenig.

Als Mieter solltest Du einmal (ehrlich!) zusammenrechnen, wieviel Geld Du in den letzten 12 Monaten für Lebenshaltungskosten ausgegeben hast. Monatliche Kosten (Telefonrechnung, Lebensmittel etc.) ebenso wie jährliche (Versicherungen, Vereinsbeiträge) und unregelmäßige Ausgaben (Reparaturen) nicht vergessen. Die Differenz zu Deinen Einkünften kannst Du Dir maximal als Miete leisten. Wenn Dich jetzt noch die Prozentzahl interessiert, kannst Du die ja über den Dreisatz ausrechnen.

Als Vermieter kommt es Dir darauf an, daß Dein Mietinteressent nachhaltig die Miete bezahlen kann. Dazu müsstest Du Dir im Endeffekt von irgendwoher (Verbraucherzentrale, Internet, Vermieterverband…) Zahlen besorgen, was in dieser Region an Lebenshaltungskosten anfällt. Über die Selbstauskunft oder im Gespräch kannst Du vielleicht noch herausbekommen, ob der Mietinteressent besonders hohe Ausgeben hat. Wenn nach Abzug eines Sicherheitsabschlages und der Berücksichtigung (großzügiger) Nebenkosten nicht mehr genug für die Miete übrig bleibt, würde ich i. d. R. Abstand von einem Mietverhältnis nehmen.

Gruß vom Wolf

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