ein Freund von mir hat mich nach Rat gefragt, ich habe ihm zum Tagesgeldkonto geraten, wollte aber mal eure Meinung hören:
Er befindet sich in der Ausbildung und erbt eine beachtliche Summe (Wie viel genau weis ich nicht, aber irgendwo zwischen 100.000 und 250.000).
Er möchte allerdings das Geld nicht sofort in Wohnungen oder ähnliches stecken, da er zur Zeit nicht den Kopf für so einen Verwaltungsaufwand frei hat. Zudem fehlt es ihm monatlich an etwa 300 € um durch die Ausbildung zu kommen und seine Wohnung zu halten.
Ich habe ihm geraten, ein Tagesgeldkonto (z.B. bei Mercedes) zu eröffnen und sich monatlich die Zinsen einzusacken. Ein großer Aufwand wäre dies ja nicht. Kennt ihr noch Alternativen, die ähnlichen Aufwand mit sich bringen und evt. mehr rausschlagen?
Es geht um eine Überbrückung von mindestens 2,5 Jahren.
Er befindet sich in der Ausbildung und erbt eine beachtliche
Summe (Wie viel genau weis ich nicht, aber irgendwo zwischen
100.000 und 250.000).
Gratuliere! Aber - muss er Erbschaftsteuer zahlen?
Er möchte allerdings das Geld nicht sofort in Wohnungen oder
ähnliches stecken, da er zur Zeit nicht den Kopf für so einen
Verwaltungsaufwand frei hat.
Verständlich. Außerdem gehört zu „Kopf frei“ ja auch „Kopf“. Sonst ist das Geld schnell investiert, und genauso schnell weg.
Zudem fehlt es ihm monatlich an
etwa 300 € um durch die Ausbildung zu kommen und seine Wohnung
zu halten.
Es geht um eine Überbrückung von mindestens 2,5 Jahren.
Das heißt, mindestens €9000 netto (nach Steuern) müssen ohne Risiko und relativ kurzfristig verfügbar sein. Eher mehr.
Ich habe ihm geraten, ein Tagesgeldkonto (z.B. bei Mercedes)
zu eröffnen und sich monatlich die Zinsen einzusacken.
Das macht jedenfalls keinen Stress und die Zinsen sind relativ gut, und das Geld über den Einlagensicherungsfonds abgesichert. Er könnte noch einen draufsetzen, und das Geld auf zwei oder drei Banken verteilen. Wenn dann die Mercedes-Bank in Schwierigkeiten kommt (unwahrscheinlich), kann er über das Geld von den anderen Konten kurzfristig verfügen.
Aber:
So ein Erbe kommt nicht jeden Tag. Dein Freund muss sich also schon mal ein bißchen Zeit nehmen. Sich überlegen, was ihm wichtig ist, und sich dahingehend beraten lassen, und das von mehreren Menschen. „Geld weg“ ist schnell und einfach, und der Katzenjammer dann lang.
Er befindet sich in der Ausbildung und erbt eine beachtliche
Summe (Wie viel genau weis ich nicht, aber irgendwo zwischen
100.000 und 250.000).
Gratuliere! Aber - muss er Erbschaftsteuer zahlen?
Er möchte allerdings das Geld nicht sofort in Wohnungen oder
ähnliches stecken, da er zur Zeit nicht den Kopf für so einen
Verwaltungsaufwand frei hat.
Verständlich. Außerdem gehört zu „Kopf frei“ ja auch „Kopf“.
Sonst ist das Geld schnell investiert, und genauso schnell
weg.
Zudem fehlt es ihm monatlich an
etwa 300 € um durch die Ausbildung zu kommen und seine Wohnung
zu halten.
Es geht um eine Überbrückung von mindestens 2,5 Jahren.
Das heißt, mindestens €9000 netto (nach Steuern) müssen ohne
Risiko und relativ kurzfristig verfügbar sein. Eher mehr.
Ich habe ihm geraten, ein Tagesgeldkonto (z.B. bei Mercedes)
zu eröffnen und sich monatlich die Zinsen einzusacken.
Das macht jedenfalls keinen Stress und die Zinsen sind relativ
gut, und das Geld über den Einlagensicherungsfonds
abgesichert. Er könnte noch einen draufsetzen, und das Geld
auf zwei oder drei Banken verteilen. Wenn dann die
Mercedes-Bank in Schwierigkeiten kommt (unwahrscheinlich),
kann er über das Geld von den anderen Konten kurzfristig
verfügen.
Das Verteilen, kann neben der Risikoverteilung noch mindestens zwei weitere Vorteile bringen.
Manche Banken zahlen relativ hohe Zinsen für Neukunden. Häufig ist hier aber der Anlagebetrag begrenzt. Also kann es sinnvoll sein, das Vermögen auf mehrere Banken zu verteilen.
Die Banken zahlen die hohen Zinsen für Neukunden häufig auch nur für eine bestimmte Zeit. Danach sollte man dann zu einem anderen Anbieter wechseln, der wiederum für Neukunden hohe Zinsen gewährt.
Dieses Spiel kann man dann ewig weiterdrehen. Bei den meisten Banken zählt man nach 6-12 Monaten wieder als Neukunde, so dass man im Prinzip immer wieder hin- und herwechseln kann. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das ganz prima klappt.
Ich toppe das ganze noch dadurch, dass ich das Ganze zusammen mit meiner Frau mache. Im Prinzip läuft es so, dass ich sie für ein Tagesgeldkonto bei meinem aktuellen Anbieter werbe. Je nach Bank bekomme dann ich, sie oder wir beide eine Sach- oder Geldprämie. Bei einigen Banken kann man so auch seine guten Zinskonditionen für das eigene Konto verlängern. Das gleich macht sie natürlich umgekehrt bei ihrem eignem Anbieter.
Das macht zwar ein wenig Arbeit. Insgesamt vielleicht drei bis vier Stunden im Jahr für Recherche und Schreibkram. Aber dadurch kann man je nach Vermögen mehrere Hundert Euro zusätzlich an Zinsen und Prämien ergattern. Und das bei relativ geringem Risiko.
Aber:
So ein Erbe kommt nicht jeden Tag. Dein Freund muss sich also
schon mal ein bißchen Zeit nehmen. Sich überlegen, was ihm
wichtig ist, und sich dahingehend beraten lassen, und das von
mehreren Menschen. „Geld weg“ ist schnell und einfach, und der
Katzenjammer dann lang.
Also bei dieser Summe, kann es in der Tat nicht Schaden, ein paar Euro für eine professionelle Abgabengestaltung zu investieren. Das sollte natürlich nicht unbedingt der Berater der Hausbank sein, der einem dann irgendwelche „abgeltungssteueroptimierten“ Produkte des eigenen Hauses anbieten wird. Ein Steuerberater oder -anwalt sind hier sicher die bessere, weil objektivere Wahl. Gerade im oben geschildertem Modellfall kann es nämlich passieren, dass durch hohe Zinseinnahmen diverse Vorteile entfallen. So könnten Kindergeld und /oder kostenlose Familienversicherung über die Eltern etc. verloren gehen (falls sie denn bestehen). So kann sich neben der Zinsabschlagsteuer + Soli und ggf. Kirchensteuer eine nicht unerhebliche individuelle Abgabenbelastung ergeben. Nämlich wenn man entfallendes Kindergeld plus eigene Krankenversicherungskosten + Pflegeversicherung (ca. 17,7%, die man koplett selber targen müßte) und Steuern zusammenzählt. Falls BaföG oder Wohngeld bezogen wird, sind diese Vorteile aufgrund der Vermögenshöhe ohnehin passe und würden die individuelle Belastung unumgänglich erhöhen.
wenn ich die aussagen höre, glaube ich die sind von ihrer sparkasse dumm gehalten und die anderen sind keine experten. wer so einen hohen betrag hat, der kann richtig geld damit machen und auch noch sicher. in der schweiz und mitlerweile auch in deutschland gibt es hervoragende produkte mit garantien und über 10% im jahr und steueroptimiert. in der heutigen zeit sollte man auch einen teil in gold investieren, um eine absicherung für schlechte zeiten zu haben, das währungssystem steht vielleicht am rande des colaps. und der staat ist pleite, die bürgschaften sind nur zum ruhigstellen der breiten masse. es gibt genügend informationen darüber, dass nicht in sogenannte geldwerte investiert werden soll (nur was man für die nächste zeit braucht9 das andere in sachwerte, dazu gehören auch aktien. es gibt keinen internationalen aktiefonds der bleite gegangen ist, die haben schwangungen. deshalb nicht mit einmal anlegen. und mit sinkenden werten kann man auch richtig geld verdienen, wenn man weiß wies geht und nicht an schwarze schafe gerät. die banke sind nicht die beste wahl, denn die nehmen unser geld und machen daraus richtigen gewinn. unter www.anvema.com gibts was zu lessen oder meldet euch bei mir.